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Vergangenen Dienstag sind 800 hochrangige Mitglieder und Generäle der US-Streitkräfte nach Virginia geflogen. Dort haben US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth das us-amerikanische Militär auf sich eingeschworen. Hegseth warb für einen aggressiven "Kämpferethos" und äußerte sich verächtlich gegenüber Gleichstellung und Diversität in Streitkräften.
Trump kündigte erneut den Einsatz von US-Soldaten im Inland an, in demokratisch regierten Großstädten wie Chicago, New York, New Orleans, San Francisco, Los Angeles, Memphis, Seattle oder Portland. In Washington sind bereits seit Mitte August Soldaten im Einsatz.
Das sei in den USA seit Jahrzehnten nicht geschehen, sagt Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Trump habe mit der Armee ein Instrument in der Hand, das er auch innenpolitisch einsetzt.
Weitere Nachrichten: Krieg im Sudan; Vorschau auf Nobelpreise; Tag der Deutschen Einheit.
Zum Weiterlesen und -hören:
Einen Artikel von unserem US-Korrespondenten über das bizarre Treffen von Hegseth und Trump mit US-Militärs lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett, Annkathrin Stich,
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CBS.
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Über Polen, über Dänemark, über Schleswig-Holstein: Immer wieder wurden in den vergangenen Wochen Drohnen im europäischen Luftraum gesichtet. Deswegen will die EU jetzt einen „Drohnenwall“ aufbauen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte an, ein „Anti-Drohnen-System“ für den gesamten Kontinent einzurichten. Aber wie funktioniert so etwas in der Praxis? Darüber spricht in dieser Folge SZ-Auslandskorrespondentin Viktoria Großmann. Sie hat in Estland unter anderem ein Unternehmen besucht, das schon sehr konkret an einem System zur Drohnenabwehr arbeitet.
Weitere Nachrichten: Angriff auf Synagoge in Manchester; Gaza-Flotilla um Greta Thunberg von israelischer Armee festgesetzt.
Zum Weiterlesen:
Das Porträt der „Momo“-Hauptdarstellerin lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Zitiertes und zusätzliche Audiomaterial über DWS News.
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Viele Münchner Handys leuchteten am Mittwoch rot auf. Die Leitstelle der Stadt hat vor einer “extremen Gefahr” gewarnt. Auch andere Warn-Apps haben ausgelöst und eine “unspezifische Sprengstoffdrohung” gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass das Oktoberfest zumindest bis zum Nachmittag wegen einer Bombendrohung gesperrt wird.
Während die Theresienwiese am Vormittag geräumt wird, sagte Münchens Oberbürgermeister Reiter in einer Stadtratssitzung, dass es vorerst nicht zu verantworten sei, Menschen auf die Wiesn zu lassen. Die Bombendrohung stehe im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Lerchenau, einem Münchner Stadtteil.
Dort war es am frühen Morgen zu mehreren Explosionen gekommen. Ein Einfamilienhaus stand in Flammen. Die Wohnhäuser in der Umgebung mussten evakuiert werden und eine Schule in der Nähe gesperrt werden.
Die Polizei sagte, der mutmaßliche Täter, ein 57-jähriger Deutscher, habe in einem Brief auch mit einem Anschlag auf das Oktoberfest gedroht. Es gibt zwei schwer verletzte und eine – zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses – vermisste Person.
Über die Hintergründe der Tat berichtet in dieser Folge des Podcasts Martin Bernstein, SZ-Polizeireporter in München. Und SZ-Redakteur Jannis Brühl schildert seine Eindrücke von der Räumung auf der Theresienwiese.
Weitere Nachrichten: Shutdown in den USA; Ergebnisse der Kabinettsklausur; Drohnensichtungen in Schleswig-Holstein.
Zum Weiterlesen: Verfolgen Sie hier den Liveblog zur Oktoberfest-Sperrung.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Aylin Sancak
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“Es ist der vielleicht der größte Tag in der Geschichte der Zivilisation”, sagt US-Präsident Trump am Montagabend im Weißen Haus, als er seinen Friedensplan für den Gazastreifen vorstellt – gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.
Aber dieser Friedensplan hat einen Haken: Er wurde nur mit einer der beiden Kriegsparteien ausgehandelt, nämlich mit Israel. Die Terrororganisation Hamas soll ihm trotzdem zustimmen. Der Plan sieht vor, dass die Hamas sich unter anderem selbst entwaffnet und in Zukunft keine Rolle mehr im Gaza-Streifen spielt. Und dass die Geiseln – ob lebend oder verstorben – innerhalb von 3 Tagen freigelassen werden.
“Wenn die Hamas den Plan ablehnt, dann wird Israel den Job selbst erledigen. Auf die einfache oder auf die harte Tour”, sagte Netanjahu. Trump sichert ihm in dem Fall seine volle Unterstützung zu.
Die Hamas gibt danach bekannt, sie werde den Plan “in gutem Glauben” prüfen und dann antworten. Über die vielen offenen Fragen und Probleme des Friedensplans von Trump spricht in dieser Folge Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv.
Weitere Nachrichten: Israelische Armee setzt Angriffe fort; Piloten stimmen für Streik bei der Lufthansa; Zahl der Arbeitslosen sinkt.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche
Produktion: Imanuel Pedersen
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: YouTube-Kanal des Weißen Hauses.
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Bis zu 100 000 Menschen haben sich am Samstag in Berlin zum bislang größten Protest in Deutschland gegen den seit fast zwei Jahren in Gaza tobenden Krieg versammelt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) nannte die Situation dort kürzlich eine “Hölle auf Erden”. Doch Israels Premier Benjamin Netanjahu zeigt sich von der Kritik unbeeindruckt.
In Gaza sind währenddessen viele Palästinenser erneut auf der Flucht, teilweise zum zwanzigsten Mal, sagt SZ-Nahost-Korrespondenten Bernd Dörries. Die Zerstörung in Gaza-Stadt sei enorm. Satellitenbilder zeigen, dass ganze Vororte und Randbezirke dem Erdboden gleichgemacht wurden. Angesichts des Elends dort wirbt Dörries für Sanktionen gegen die israelische Führung. Andere Ansätze hätten bisher nichts gebracht. Und Netanjahu verweigere sich bislang konsequent einem Frieden.
Weitere Nachrichten: Lufthansa streicht 4000 Stellen; Proeuropäer siegen in Moldau; AfD verliert Stichwahlen in NRW.
**Zum Weiterlesen: **
Einen Bericht von Bernd Dörries über die Situation in Gaza-Stadt lesen Sie hier.
Hier finden Sie den Kommentar von Bernd Dörries zu Sanktionen gegen Israel.
Unser Liveblog zum Gazakrieg steht hier.
Fragen und Antworten zum am Samstag zeitweise komplett abgeriegelten Oktoberfest lesen Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABS-CBN-News und The Independent.
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Bei den Parlamentswahlen in Moldau müssen sich die Menschen an diesem Sonntag zwischen EU und Russland entscheiden. Die Frage, ob eine prorussische oder eine proeuropäische Politik die richtige ist, war eines der entscheidenden Wahlkampfthemen. Und es ist sehr sicher, dass Russland viel Geld und Energie investiert hat, um sicherzustellen, dass die Wahl zu den eigenen Gunsten ausfällt.
Wie stark der russische Einfluss in der Republik Moldau ist, darüber spricht in dieser Podcastfolge die SZ-Korrespondentin Verena Mayer. Sie erzählt von Wahlmanipulation, Desinformation und bezahlten Protesten. Und sie sagt: Moldau sei Russlands Testfeld. Hier werden Methoden ausgetestet, die wir bald auch in Westeuropa sehen werden.
Weitere Nachrichten: Trump kündigt Militäreinsatz in Portland an; Sanktionen gegen iranisches Atomprogramm wieder in Kraft.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Schon in der ersten Amtszeit von Donald Trump haben radikale Christen und religiöse Rechte in den USA immer mehr Einfluss gewonnen. Und in seiner zweiten Periode wird das offenbar noch mehr. Zu sehen war das auch bei der Trauerfeier für Charlie Kirk. Der rechtsextreme Podcaster wurde dort zum Märtyrer der Maga-Bewegung erhoben. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy verglich Kirk auf der Bühne mit Jesus Christus. Und Trumps Stabschef Stephen Miller sieht die Maga-Bewegung in einem Kampf von Gut gegen Böse.
Der Mord an Kirk wird längst nicht nur politisch aufgeladen – er hat auch eine religiöse Komponente. Und besonders rechte, nationalistische Christen versuchen gerade, das für sich zu nutzen.
Weitere Nachrichten: Trump erklärt Antifa zur Terrororganisation, Stichwahlen in NRW, Parlamentswahlen in Syrien.
Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie das Interview mit Bernd das Brot.
Moderation, Redaktion: Leopold Zaak
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Die Bundesregierung plant große Investitionen in die Weltraumsicherheit. Bis 2030 sollen 35 Milliarden Euro in Weltraumprojekte investiert werden. Unter anderem sollen neue Strukturen bei der Bundeswehr aufgebaut werden und ein Netz aus Satelliten eingerichtet werden. Das hat der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius angekündigt. Und bei der Gelegenheit hat er vor Angriffen und Überwachung aus China und Russland gewarnt. Dies passiere nämlich schon jetzt.
Weitere Nachrichten: AfD muss aus ihrer Parteizentrale ausziehen; Trump verkündet 100 Prozent Zölle auf Arzneimittelimporte.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Über mehreren dänischen Flughäfen war am Mittwochabend der Luftraum gesperrt. Und zwar, weil dort Drohnen gesichtet wurden. Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Am Montag gab es deshalb auch in Kopenhagen und Oslo zeitweise keinen Flugverkehr. Woher die Drohnen über Skandinavien stammen, ist unklar.
Allerdings: die jüngsten Vorfälle reihen sich in eine Reihe weiterer Luftraumverletzungen in den vergangenen Wochen ein. Erst haben Drohnen Polen überflogen, dann sind bemannte Kampfjets in den Luftraum über Estland aufgetaucht. In beiden Fällen handelt es sich wohl um bewusste Provokationen aus Russland.
Wie kann das Bündnis damit umgehen, ohne die Situation zu eskalieren? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts „Auf de Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für Brüssel und die Nato. Er erklärt, welche Möglichkeiten das Verteidigungsbündnis hat - und welchen Zwängen sie unterliegt.
Weitere Nachrichten: China kündigt mehr Klimaschutz an; Dirk Rompf verzichtet nach Kritik auf Infrago-Chefposten; Bundestag wählt neue Verfassungsrichter.
Zum Weiterlesen: Wie die Nato den Luftraum schützt.
Wir freuen uns, wenn Sie bei unserer KI-Umfrage mitmachen: sz.de/ki-umfrage.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa.
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Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen Auftritt vor der UN-Vollversammlung. Seine fast einstündige Rede vor den Delegierten war eine wilde Mischung aus Selbstlob, Superlativen, haltlosen Behauptungen und einem Frontalangriff auf die Vereinten Nationen. „Ein Medley seiner schönsten Lügen und Verschwörungserzählungen und Selbstlobhudeleien“, sagt Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York.
Aber: Der Kontrast zu seiner ersten Rede 2018, als er noch ausgelacht wurde, war deutlich. „Heute lacht niemand mehr, die Leute wissen, man muss diesen Typ mehr ernst nehmen und gleichzeitig fällt es schwer, es tatsächlich zu tun,“ meint Herrmann.
Lediglich Brasiliens Präsident Lula da Silva hatte zuvor in seiner Rede die Einmischung der USA in die brasilianische Politik harsch kritisiert. Trump ging darauf am Ende seiner Rede jedoch überraschend positiv ein und sagte, Lula sei ein „sehr netter Typ“. Herrmann vermutet, dass Trump Lulas Kritik nicht mitbekommen hatte, da er zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch auf einer kaputten Rolltreppe gestanden haben könnte.
Weitere Nachrichten: Jimmy Kimmel kehrt zurück; Ukraine-Krieg; Generaldebatte im Bundestag.
Zum Weiterhören und -lesen:
Einen Bericht über Trumps Auftritt in New York können Sie hier lesen.
Zu Jimmy Kimmels Comebacks lesen Sie hier einen Artikel.
Den Link zu unserem Recherchepodcast „Das Thema“ und zur neuesten Folge über die Verschuldung junger Erwachsener finden Sie hier.
Moderation, Redaktion: Lars Langenau
Redaktion: Leopold Zaak, Annkathrin Stich
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC.
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