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Sie war mal wieder filmreif, die Szene in dieser Freitagnacht: Und doch war es irgendwie anders, das Patent-Ochsner-Konzert am diesjährigen Gurtenfestival auf der Hauptbühne. Büne Huber zeigte sich als Mann der wenigen Worte. Er wirkte fast ein bisschen verhalten und hatte am Ende des Konzerts Tränen in den Augen.
Und sprach denn auch vom vielleicht letzten Gurtenkonzert der Band. Im Podcast «Gesprächsstoff» vom Gurten wollen wir natürlich von ihm wissen, was es mit dieser Aussage auf sich hat. Er verrät, warum er in diesem Jahr zum ersten Mal nicht aufgeregt war und was sein persönlicher Gurtenmoment war.
Auch der Gurtengränni kam ein letztes Mal zu Wort und zog – wie könnte es anders sein – über den Gurtenmoment her. Ohne diesen könne man sich nach Ende des Festivals sonst nicht im Schoss der Familie dafür rechtfertigen, warum man für vier Tage Massentourismus in einem Könizer Naherholungsgebiet über 300 Franken bezahlt hat.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gurten-Gränni: Martin Erdmann
Sounds: Ane Hebeisen
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Bereits 2021 war sie auf der Waldbühne der heimliche Star – damals noch als Bassistin und Gitarristin der Berner Kultband Jeans for Jesus. Seither hat sie im November 2023 ihre EP «Burnout» beim Label von Herbert Grönemeyer heraus gebracht und Anfang Jahr einmal den Dachstock gefüllt.
Und am Samstag um 19 Uhr gehört die Waldbühne ganz ihr alleine. Davor war sie zu Gast im Podcast Gesprächsstoff. Sie erzählt von ihrem ersten Gurtenfestival, was Patent Ochsner für ihre Generation bedeutet und wie ihre Musik vor 20 Jahren geklungen hätte.
Und unser Gurtengränni im fernen Chicago ist auch an Festivaltag drei in seinem Element und erläutert, warum das Gurtenfestival in erster Linie ein Überlebenstraining ist.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gurten-Gränni: Martin Erdmann
Sounds: Ane Hebeisen
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Er sagt von sich, dass er der besten Rapper der Schhweiz sei. Er stand beim legendären Gurtenmoment am Patent Ochsner Konzert mit auf der Hauptbühne. Und kehrt am Freitag nach einer Sinnkrise in der Pandemie mit seinem neuen Album «Daheim Daheim» auf den Gurten zurück.
Der Solothurner Rapper Manillio hält wohl den Rekord mit Auftritten auf Gurtenbühnen. Er tritt in diesem Jahr bereits zum 12. Mal auf dem Berner Hausberg auf. Im Podcast «Gesprächsstoff» vom Gurten erzählt er, warum er immer noch von einem eigenen Hauptbühnen-Slot träumt, wieso er nicht mehr das Gefühl hat, sich politisch expliziter äussern zu müssen in seinen Songs und warum er Erykah Badu auch noch mit 60 Jahren am Gurtenfestival hören möchte.
Während sich Manillio bereits mit seinen 35 Jahren langsam etwas alt fühlt, zieht der Gurtengränni in Folge zwei vom Podcast «Gesprächsstoff» vom Gurten über die selbstgerechten Mittvierziger auf der VIP-Tribüne des Festivals her.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gurten-Gränni: Martin Erdmann
Sounds: Ane Hebeisen
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Am 8. Januar hat sie ein 24-sekündiges Video auf Tik Tok hochgeladen, das viral ging. Ihr Song für «Für immer Frühling» wurde zur Hymne der Protestbewegung von Hunderttausenden, die in Deutschland gegen Rechtsextremismus auf die Strasse gehen. Danach ging sie eben mal mit Mark Forster auf Tour und hat jetzt am Gurtenfestival die Zeltbühne eröffnet.
Die 24-jährige deutsche Newcomerin Soffie, die in Mannheim Popular Music studiert, erzählt in Folge eins von vier vom Gesprächsstoff vom Gurten, warum ihr der Sommer zu warm ist, wie es ihr mit dem plötzlichen Erfolg geht und wie man einen Protestsong schreibt.
Und auch in diesem Jahr im Podcast auf dem Gurten zu Gast ist unser Gurtegränni Martin Erdmann. Noch nicht mal am Festival selber anwesend, regt er sich im fernen Chicago leidenschaftlich über die Bösartigkeit der Veranstalter auf, ein Open Air auf einem knapp 1000 Meter hohen Hügel auszutragen, der ähnlich schwer zu erklimmen sei wie die Eigernordwand.
Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
Gurten-Gränni: Martin Erdmann
Sounds: Ane Hebeisen
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Ursprünglich war der Plan klar: Die Stadt Bern wollte in der Sozialhilfe eine Fallführungssoftware einführen, die neue Standards setzen sollte. Angekündigt wurde Citysoftnet gar als «Generationsprojekt».
Es kam aber anders. Ein Jahr nach dem gescheiterten Start stehen zwei Ämter am Abgrund, Angestellte wurden reihenweise mit einem Burnout krankgeschrieben, ein Drittel der Mitarbeitenden haben innerhalb der letzten anderthalb Jahre gekündigt und Sozialhilfebeziehende haben wegen ungezahlten Rechnungen fast ihre Wohnung oder ihre Zusatzversicherung verloren. Zudem droht die Software zu einem riesigen Verlustgeschäft zu werden.
Wie konnte es so weit kommen? Warum hält die Stadt Bern trotzdem an Citysoftnet fest? Und wer genau trägt die Verantwortung für das Debakel?
Darüber reden Sibylle Hartmann und Jessica King in der aktuellen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff» mit Redaktor Cedric Fröhlich, der zusammen mit Quentin Schlapbach die Recherche zu Citysoftnet durchgeführt hat. Er analysiert, was schief gelaufen ist, sucht die Schuldigen und wagt auch einen Ausblick: Bleibt die Software ein endloser Murks, oder gibt es realistische Lösungsvorschläge? Und was ist mit der neuen Software für die Sozialhilfe, die der Kanton einführen will?
Moderation & Produktion: Sibylle Hartmann und Jessica King
Stimme: Laura Waldorff
Sounddesign: Ane Hebeisen
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Seit einer Woche klingelt bei Heinz Lanz, dem Gemeindepräsident von Studen (parteilos), immer wieder das Telefon: Das mediale Interesse am geplanten Ausgangsverbot für unter 14-Jährige ist riesig. Am 10. Juni hatte die Gemeindeversammlung deutlich zum Ausgangsverbot «Ja» gestimmt, nun ebben die kritischen Stimmen nicht ab. Die Jungfreisinnigen des Kantons Bern möchten gar rechtlich gegen die Massnahme vorgehen und suchen Bewohnerinnen oder Bewohner, die eine Beschwerde einreichen möchten.
Was sagen andere Berner Gemeinden zu dieser Geschichte, die in der Vergangenheit ebenfalls eine solche Ausgangssperre einführen wollten und am Protest in der Bevölkerung gescheitert sind? Für wie sinnvoll erachten Expertinnen und Experten aus der Entwicklungspsychologie eine solche Massnahme? Und: Können überforderte Eltern nicht auch profitieren, wenn die Gemeinde bei ihren Sprösslingen hart durchgreift?
Darüber reden Sibylle Hartmann und Jessica King in der aktuellen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff». Zu Wort kommen auch Florian Bühler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Entwicklungspsychologie der Universität Bern; Bänz Müller, Gemeindepräsident (SP) von Wohlen; Katharina Annen, Gemeinderätin (FDP) von Kehrsatz sowie Jan Holler vom Verein Schule und Elternhaus Kanton Bern.
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In der letzten Folge von «In der Regel» diskutieren Luna (17), Corine (23), Eva (38) und Cosima (45) ganz offen über ihre Menstruation – über ihre eigene Geschichte mit dem Zyklus, wie sie den gesellschaftlichen Umgang wahrnehmen und was sich ihrer Meinung nach ändern müsste. Die vier Frauen befinden sich alle jeweils in einer der vier Phasen der Menstruation, durch die wir die fiktive Figur Anna in diesem Podcast begleitet haben.
«Ich war sehr überfordert, als ich mit elf Jahren zum ersten Mal meine Mens bekam.» Der Aufklärungsunterricht in der Schule fand erst danach statt.» Dennoch erinnert sich Luna Wenger, inzwischen 17-jährig, gerne an den Moment zurück, weil sie zu Hause von ihrer Mutter und ihrer Grossmutter aufgefangen wurde. Bei Cosima Hansen (45) dagegen war die Mens in ihrem Elternhaus unsichtbar.
Sie selber hat sich stets intensiv mit ihrem Zyklus auseinandergesetzt und wartet aktuell auf einen Termin im Menopausenzentrum, da sie annimmt, sich in der Perimenopause zu befinden.
«Ich bin fast ein bisschen erschrocken, wie wenig weit ich von der Menopause entfernt bin.» Eva Rust (38) hatte stets ein lockeres Verhältnis zu ihrer Menstruation, hatte aufgrund der Mini-Pille jahrelang gar keine Blutungen – bis sie schwanger werden wollte. In der Kinderwunschklinik wollte sie in erster Linie einfach die Antwort, ob sie Mutter wird oder nicht. Vor gut einem Jahr kam dann ihre Tochter auf die Welt.
Mit starken Einschränkungen aufgrund ihrer Menstruation dagegen hat Corine Kaderli (23) zu kämpfen. Zwei Tage vor ihrer Blutung verbringt sie jeweils im Bett, hat teilweise Schmerzen bis zur Ohnmacht und fällt bei der Arbeit aus. Jahrelange fühlte sich sie von ärztlicher Seite nicht ernst genommen. Erst vor einem Jahr erhielt sie die Diagnose Endometriose und wurde im Dezember operiert.
Haben Sie ein Feedback, eine Kritik oder möchten Sie ihre persönliche Erfahrung mit der Menstruation teilen? Schicken Sie uns eine Sprachnachricht an 077 462 52 41 oder schreiben Sie uns eine Mail an [email protected]
Host: Sibylle Hartmann
Produktion: Noah Fend
Stimme: Hannah Kunz
Sounds: Tobias Holzer
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Die fiktive Figur Anna ist 52 Jahre alt. Sie hat plötzliche Hitzewallungen, abrupte Stimmungswechsel und nachts kann sie vor lauter Grübeln kaum schlafen. Weil sich Wechseljahr-Beschwerden ganz unterschiedlich äussern können, werden sie nicht immer sofort als solche erkannt. Rund ein Drittel aller Frauen leidet stark unter den Symptomen, ein Drittel hat leichte bis mittlere Beschwerden und bei rund einem Drittel geht die Phase fast spurlos an ihnen vorbei.
Die Wechseljahre, die etwa zwischen 45 und 55 Jahreneinsetzen, sind mehrheitlich negativ behaftet. Sie werden mit Alter und Verlust der Fruchtbarkeit assoziiert. Doch Petra Stute, leitende Ärztin am Menopausenzentrum des Berner Inselspitals, findet, es bewege sich etwas in der Gesellschaft: «Frauen reden offener darüber, sie sind nicht mehr bereit, ihre Beschwerden einfach hinzunehmen.»
Das sieht man auch daran, dass zurzeit das Buch «Woman on Fire – Alles über die fabelhaften Wechseljahre» der deutschen Gynäkologin Sheila de Liz ein absoluter Bestseller ist. Sie rät darin zu einem entspannten Umgang mit der Hormonumstellung und gibt Tipps, wie man die Zeit gut übersteht: Mit alternativen Methoden, mit Sport und gesunder Ernährung – oder mit einer Hormonersatztherapie.
Die Berner Frauenärztin Anja Wüest sagt, die Hormonersatztherapie habe zu Unrecht einen so schlechten Ruf. Sie erzählt, wie sie Frauen – mit verschiedenen Massnahmen – oft innerhalb relativ kurzer Zeit helfen kann: «Manche sitzen zunächst hier in meiner Praxis wie ein Häufchen Elend.» Schon ein paar Monate später seien die Frauen wieder voller Tatendrang.
Host: Sibylle Hartmann
Gast: Mirjam Comtesse
Produktion: Noah Fend
Stimme: Hannah Kunz
Sounds: Tobias Holzer
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Anna, die fiktive Figur in der Podcast-Serie «In der Regel», ist jetzt bereits 38 Jahre alt. In ihrem Umfeld haben alle Kinder, manche schon mehrere. Ihre Eltern hätten doch so gerne Enkelkinder. Doch sie wird einfach nicht schwanger.
In einem solchen Fall kommen Frauen und Paare nicht selten in Elisabeth Berger-Menz Kinderwunschpraxis in Bern. Die Gynäkologin beobachtet, das der unerfüllte Kinderwunsch zunimmt. Plötzlich seien Frauen 35 oder 38 und merken, dass ihre biologische Uhr ticke. Ein weiterer Faktor für die steigende Zahl der unerwünscht Kinderlosen sei auch die sinkende Spermienqualität der Männer. Warum, ist laut Berger-Menz noch wenig erforscht.
Eine Kinderwunschbehandlung kann zwischen tausend und mehreren zehntausend Franken kosten, abhängig von der Art der Behandlung der Anzahl Wiederholungen. Das kann sich nicht jede Frau und jedes Paar leisten. Es gibt deshalb politische Bestrebungen, Kinderwunschbehandlungen in die Grundversicherung aufzunehmen.
«Häufig hören wir, dass mit Leistung alles zu erreichen ist», erklärt die Zürcher Psychotherapeutin Angela Häne in Folge 3 der Podcast-Serie. Doch beim Kinderwunsch ist das anders: Frauen stellen ihre Ernährung um, konsumieren keine Substanzen, und trotzdem stellt sich manchmal keine Schwangerschaft ein. «Dann kann sich auch das Gefühl des Versagens einstellen.»
Host: Sibylle Hartmann
Gast: Sarah Buser
Produktion: Noah Fend
Stimme: Hannah Kunz
Sounds: Tobias Holzer
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Korrekutr: In einer Frage von Sarah Buser im Interview mit Frau Elisabeth Berger-Menz geht es um Inseminationen, nicht, wie fälschlicherweise gesagt, Donorinseminationen. Der Unterschied liegt darin, dass Donorinseminationen mit dem Sperma eines Spenders durchgeführt werden.
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Anna (25), die fiktive Figur in der Podcast-Serie «In der Regel», lässt sich im Checkpoint in Zürich auf sexuell übertragbare Krankheiten testen. Sie befürchtet, dass sie sich beim Sex mit Chlamydien angesteckt hat. Anna musste sich bereits zweimal mit Antibiotika gegen diese Infektion behandeln lassen. Und einmal hatte sie sich mit hatte sich mit Gonorrhö, umgangsprachlich Tripper angesteckt.
Damit ist sie nicht allein. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) steigen die STI-Fallzahlen stark an. In dieser Podcastfolge erklärt Oliver Vrankovic von der anonymen Teststelle Checkpoint in Zürich, warum kein Verhütungsmittel zu 100% schützt und nur ein Test Sicherheit gibt. Das Kondom, richtig angewendet, kann teilweise vor Geschlechtskrankheiten schützen – und verhindert auch eine ungewollten Schwangerschaft.
«Mit 20 bis 30 sind Frauen in ihren fruchtbarsten Jahren», betont Dr. Ursula Gobrecht-Keller vom Universitätsspital Basel. Im Podcast spricht sie über hormonelle und nicht hormonelle Verhütungsmehtoden und warum Studien für die Pille zu männlichen Verhütungsmitteln wegen zu risikoreichen Nebenwirkungen immer wieder abgebrochen werden.
Zu Wort kommt auch die Spiezer Naturheikpraktikerin Annina Kramer, die sich auf nich hormonelle Verhütung spezialisiert hat. Sie erklärt, warum immer weniger Frauen in der Schweiz, vorallem jene in ihren 20ern, zur Pille greifen.
Host: Sibylle Hartmann
Gast: Laura Waldorff
Produktion: Noah Fend
Stimme: Hannah Kunz
Sounds: Tobias Holzer
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Informationen zu Verhütungsmittel: sexuelle-gesundheit.ch
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