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Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als sechzig Jahren in Kraft und hat zu einer permanenten Wirtschaftskrise geführt. Insbesondere seit Beginn von Präsident Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft.
Donald Trump hat am Montag eine mögliche «Übernahme» Kubas angesprochen. Er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen», sagte Trump. Er bezeichnete das Land, das unter massiven Stromausfällen leidet, als «sehr geschwächte Nation». «Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will», sagte der Präsident weiter.
Nach den Angriffen auf Venezuela und den Iran scheint Trump nun also Kuba ins Visier zu nehmen. Offenbar finden Gespräche zwischen US-Aussenminister Marco Rubio, Sohn von Exil-Kubanern, und dem Regime in Havanna statt. Eine «freundliche» oder sonst halt eine «unfreundliche Übernahme» Kubas sei möglich, das hänge von der Führung in Havanna ab, sagte der US-Präsident. Der kubanische Präsident reagierte mit einer Warnung Richtung Washington: «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Miguel Díaz-Canel, wie Agenturen berichten.
Ist Kuba eine leichte Beute für Trump? Welche Rolle spielt US-Aussenminister Marco Rubio? Und wie war das damals, als die Karibikinsel 150 Kilometer vor Florida zum Erzfeind der Regierung Kennedy wurde? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lebt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama.
Produzent: Noah Fend
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
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By Tamedia5
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Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als sechzig Jahren in Kraft und hat zu einer permanenten Wirtschaftskrise geführt. Insbesondere seit Beginn von Präsident Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft.
Donald Trump hat am Montag eine mögliche «Übernahme» Kubas angesprochen. Er werde wohl die «Ehre haben, Kuba zu übernehmen», sagte Trump. Er bezeichnete das Land, das unter massiven Stromausfällen leidet, als «sehr geschwächte Nation». «Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will», sagte der Präsident weiter.
Nach den Angriffen auf Venezuela und den Iran scheint Trump nun also Kuba ins Visier zu nehmen. Offenbar finden Gespräche zwischen US-Aussenminister Marco Rubio, Sohn von Exil-Kubanern, und dem Regime in Havanna statt. Eine «freundliche» oder sonst halt eine «unfreundliche Übernahme» Kubas sei möglich, das hänge von der Führung in Havanna ab, sagte der US-Präsident. Der kubanische Präsident reagierte mit einer Warnung Richtung Washington: «Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stossen», schrieb Miguel Díaz-Canel, wie Agenturen berichten.
Ist Kuba eine leichte Beute für Trump? Welche Rolle spielt US-Aussenminister Marco Rubio? Und wie war das damals, als die Karibikinsel 150 Kilometer vor Florida zum Erzfeind der Regierung Kennedy wurde? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Politikwissenschaftlerin Kempin Reuter lebt, lehrt und forscht in Birmingham, Alabama.
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