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Seit dem Militärputsch 2021 befindet sich Myanmar im Bürgerkrieg. Besonders auffällig ist dabei die Rolle einer jungen Generation, die sich nicht mit der Militärdiktatur abfinden will. Tausende junge Menschen haben ihr Zuhause verlassen und kämpfen heute als Guerilla-Einheiten aus dem Dschungel heraus gegen das Regime.
In dieser Episode berichtet Südostasien-Korrespondent Andreas Babst von seiner einwöchigen Reise zu einer dieser Rebellengruppen im Südosten Myanmars. Er erzählt vom Alltag in geheimen Camps, von Regenzeit, Langeweile und ständiger Bedrohung aus der Luft. Im Zentrum stehen persönliche Geschichten wie jene der 22-jährigen Nian, die einst Drohnen steuerte und heute als Gesicht der Bewegung auf Social Media um Unterstützung wirbt.
Gast: Andreas Babst, Korrespondent für Südostasien
Andreas ganze und vielschichtige Reportage gibt es bei der NZZ.
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Ende Dezember erfasste eine neue Protestwelle den Iran. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise, breiteten sich die Demonstrationen rasch über das ganze Land aus. Parolen gegen den obersten Revolutionsführer, massive Gewalt durch Sicherheitskräfte und tausende Tote prägten die Tage.
Heutiger Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent
Daniels Artikel zur Situation in Iran könnt Ihr hier nachlesen.
Warum ein Regime-Sturz aktuell unrealistisch ist, darüber schrieb auch meine Kollegin Anne Allmeling.
Ein Song klingt nach Country, ein anderer nach Blues aus den 1950er-Jahren – aber sind sie echt oder KI-generiert? In dieser Episode stellt «NZZ Akzent» deine Hörgewohnheiten auf die Probe. Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer zeigt im KI-Quiz, wie schwer es geworden ist, echte Musik von KI-generierten Songs zu unterscheiden. Denn künstlich erzeugte Musik flutet Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music oder YouTube – oft ohne klare Kennzeichnung.
Die Folge erklärt, wie KI-Musik entsteht und welche typischen Spuren Maschinen dennoch hinterlassen: Am Beispiel des Streamingdienstes Deezer erklärt Ruth, wie KI-Songs von den Musik-Plattformen technisch identifiziert werden können – und warum sich trotzdem kaum etwas ändert.
Gast: Ruth Fulterer, Technologie-Redaktorin
Du willst deinen KI-Radar testen und noch mehr technische Details erfahren? Dann schau dir das Quiz an.
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Jerome Powell hat einen der verantwortungsvollsten Jobs der Welt: Er ist Chef der US-Notenbank. Seit acht Jahren sitzt Powell an der Spitze jenes Gremiums, welches die Geldpolitik der grössten Volkswirtschaft der Welt verantwortet.
Doch mit der Beziehung zum Präsidenten hadert es. Seit Jahren muss sich Powell anhören, wie Donald Trump seine Entscheidungen kritisiert und ihn persönlich beleidigt. Jetzt geht Powell in die Offensive – und kritisiert Trump öffentlich.
USA-Korrespondent André Müller erklärt, was dieser Streit für das amerikanische FED bedeutet. Es geht um die Unabhängigkeit der wichtigsten Notenbank der Welt, um Wahlkampfinteressen und darum, was passiert, wenn Regierungen direkten Einfluss auf den Leitzins nehmen – von Inflation bis zur Ansteckung anderer Wirtschaftsräume.
Heutiger Gast: André Müller, USA-Wirtschaftskorrespondent
Andrés Kommentar zum Statement von Jerome Powell könnt ihr hier nachlesen.
Einen Überblick über die Ereignisse von letzter Woche findet ihr hier.
Das Baustellen-Video könnt ihr auf Youtube anschauen.
Bauern kippen Kartoffeln auf den Grand Place in Brüssel, Traktoren blockieren Autobahnen in Spanien und Frankreichs Landwirte gehen auf die Barrikaden. Der Grund: das Mercosur-Abkommen. Mercosur steht für "Mercado Común del Sur", ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten. Nach 25 Jahren Verhandlungen steht der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung – und sorgt für heftige Kontroversen.
In dieser Episode erklärt NZZ-Brüssel-Korrespondent Daniel Imwinkelried, warum viele europäische Bauern massive Konkurrenz fürchten und weshalb besonders Frankreich so vehement Widerstand leistet. Gleichzeitig zeigt er auf, warum das Abkommen für die EU von grosser strategischer Bedeutung ist. Bei nächsten Abkommen sind deshalb weitere Konflikte vorprogrammiert.
Gast: Daniel Imwinkelried, Brüssel-Korrespondent
Daniels Analyse kannst du auch nachlesen, in der NZZ.
Und ein Probeabo dazu findest du hier.
Olexi Jukow fährt dorthin, wo andere fliehen. Mit Helm, Schutzweste und einem alten Pick-up sucht er im Donbass nach Kriegstoten – ukrainischen wie russischen. Seine Aufgabe: Leichen bergen, identifizieren und den Angehörigen Gewissheit geben. Auch dann, wenn nur noch Knochen übrig sind. Und auch dann, wenn er und sein Team von Freiwilligen ständig Gefahr laufen, von Minen oder Drohnen überrascht zu werden.
NZZ-Reporterin Katharina Bracher hat Olexi und seine Organisation "Platsdarm", zu deutsch Brückenkopf, auf einer Bergungsmission begleitet. Sie erzählt, warum Olexi diese schwierige Aufgabe übernimmt und warum nicht alle Ukrainer verstehen, dass Olexi auch russische Kriegstote birgt.
Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin
Katharinas Reportage findest du auch in der NZZ.
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Yaakov Barchaim ist ultraorthodoxer Jude – und hat dennoch freiwillig in der israelischen Armee gedient. Für viele in seinem Umfeld ist das ein Tabubruch. Denn strenggläubige Juden sind weitgehend vom Militärdienst befreit. Was einst eine Ausnahme für wenige war, betrifft heute Hunderttausende. Spätestens seit dem Gaza-Krieg ist daraus einer der grössten gesellschaftlichen Konflikte Israels geworden. In dieser Folge NZZ Akzent erfährst du, weshalb die grosse Mehrheit der ultraorthodoxen Juden den Militärdienst strikt ablehnt.
Gast: Rewert Hoffer, Israel-Korrespondent
Rewerts Reportage findest du auch in der NZZ.
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Die USA verhafteten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – und seine Ehefrau Cilia Flores. Sie war seine treue First Lady und zeigte sich auf Social Media stets an Maduros Seite, tanzte mit ihm, brachte ihm Kaffee.
Dabei geht ihre politische Karriere schon weiter zurück als die ihres Mannes. Die Juristin holte den Vorgänger Maduros, Hugo Chávez, aus dem Gefängnis. Sie half ihm bei Reformen, mit denen er seine Macht ausbaute. Nun wird ihr in den USA der Prozess gemacht, unter anderem auch wegen Drogenhandels.
Gast: Alexander Busch, Südamerika-Korrespondent
Das Porträt von Cilia Flores (und auch sonst einiges über Venezuela) dazu kannst du in der NZZ nachlesen.
Was die Verhaftung von Maduro und Flores für die Geopolitik bedeutet, das analysiert der Podcast NZZ Geopolitik.
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In Iran gehen wieder Menschen auf die Strasse und protestieren gegen das Regime. Auslöser dafür ist die miserable Wirtschaftslage. Die Währung ist ins Bodenlose abgesackt, die Preise sind gestiegen.
Andererseits ist Iran aussenpolitisch unter Druck. Die regionalen Verbündeten sind geschwächt, Israel und die USA haben das Land militärisch gedemütigt. Die Verhaftung des venezolanischen Präsidenten Maduro sei dabei ein zusätzlicher Schock gewesen, sagt Nahostkorrespondent Daniel Böhm.
Doch reicht das, um das Regime in die Knie zu zwingen? Denn bis jetzt konnte sich das Regime in Krisen immer an der Macht halten.
Gast: Daniel Böhm, Nahostkorrespondent der NZZ
Die Analyse dazu kannst du in der NZZ nachlesen.
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Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht trauert die Schweiz um 40 Tote und bangt um mehr als 100 Verletzte. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen – und wer trägt die Verantwortung? Das hat die Gemeinde Crans-Montana mit weiteren Offiziellen am Dienstag in einer Pressekonferenz zu erklären versucht.
NZZ-Westschweiz-Korrespondent Matthias Sander war vor Ort und ordnet ein, wie Behörden und Gemeinde mit dem Unglück umgehen. Dabei geht es um mögliche Versäumnisse beim Brandschutz, ausgebliebene Kontrollen, widersprüchliche Aussagen an Pressekonferenzen und die Kritik an laschen Vorschriften.
Gast: Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ
Matthias hat in der NZZ mehrere Artikel und Kommentare zum Brand in Crans-Montana geschrieben. All seine Artikel findest du hier.
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