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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wochenende der offenen Gärten
    Ab in Nachbars Garten! Die Aktion «Offene Gärten» findet dieses Jahr am Wochenende des 11. und 12. Juni statt. Dabei kann man durch fremde Gärten schlendern, sich austauschen, fachsimpeln, Erfahrungen sammeln oder einfach den Garten des Nachbars bewundern.
    Ermöglicht wird diese Aktion durch verschiedene Gartenvereine sowie Tier- und Naturschutzorganisationen. Mitglieder dieser Vereine öffnen ihre Gartentore und laden zum Besuch ein. Ein Anlass für den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Gärtnerlatein.
    6 min
  • Wie finde ich seriöse Sportangebote?
    Es gibt so viele Sportangebote – ein für sich passendes und seriöses Angebot auszusuchen, ist nicht immer einfach. Wenn die SRF-Gesundheitsredaktion Sportarten ausprobiert, schaut sie ganz genau hin.
    Unter all den verschiedenen Sportangeboten das Richtige für sich selbst zu finden, ist oft nicht einfach. Am besten besucht man eine Schnupperlektion. Viele Trainings kann man dann in Einzelstunden absolvieren, so verpflichtet man sich nicht gleich übermässig. Natürlich ist das regelmässige Training in der Gruppe effektiver dank des Gruppendrucks. Am besten bucht man einen Kurs quartalsweise.
    Wie seriös ist der Trainer oder die Trainerin?
    Wer etwas Neues in Sachen Sport ausprobieren will, tut gut daran, den Lebenslauf der Trainerin oder des Trainers genauer zu studieren. Wie lange unterrichtet er oder sie schon? Absolviert er oder sie regelmässig Weiterbildungen? Was für eine Ausbildung hat er oder sie? Und ist er oder sie Mitglied bei einem Verband?
    Verbandsadressen können weiterhelfen
    Auch wer einen Trainer sucht, wird oft auf den Verbandsseiten der betreffenden Sportart fündig. So kann man einen gut ausgebildeten Instruktor oder eine gut ausgebildete Instruktorin ganz in der Nähe finden und geht vielleicht regelmässiger ins Training.
    6 min
  • Nachhaltig Geld anlegen - Wichtig: Genau hinschauen!
    Viele wollen ihr Geld möglichst so investieren, dass es Umwelt und Gesellschaft etwas bringt. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn für nachhaltige Investitionen gibt es keine einheitlichen Richtlinien. Anlegerinnen müssen selbst Verantwortung tragen.
    Das Problem bei nachhaltigen Investments
    Es ist zwar etwas im Gange, doch zurzeit ist es leider so: Es gibt keine Richtlinien, die sagen, welche Bedingungen eine nachhaltige Investition zu erfüllen hat. Daher definiert das jede Bank selbst. Di eine strenger, die andere weniger. So kann es passieren, dass zum Beispiel eine Erdölfirma in einem nachhaltigen Fonds auftaucht. Stichwort Greenwashing: Man stülpt einer Firma ein grünes Mäntelchen über, obwohl das nicht wirklich passt.
    Investmentberater mögen jetzt argumentieren, dass diese Firma am meisten für Nachhaltigkeit tut in ihrer Branche und langfristige, nachhaltige Ziele hat, die man mit einem nachhaltigen Investment unterstützen kann. Tatsache ist aber, dass sie immer noch Erdöl abbaut.
    Was ist mir wichtig?
    Schlussendlich muss jeder Anleger und jede Anlegerin selbst entscheiden: Was ist mir wichtig? Zum Beispiel die Armutsbekämpfung, die Artenerhaltung oder das Klima? Und: Wer soll auf keinen Fall Geld von mir erhalten? Mit diesen Eckpfeilern kann man sich dann auf die Suche machen oder sich von einem Investmentprofi beraten lassen.
    Hilfreich für solche Überlegungen können diese Leitfäden sein:
    WWF
    Greenpace
    Bank-Angebote kritisch prüfen
    Erhalten Sie ein Angebot, prüfen Sie es genau, ob es Ihren Vorstellungen entspricht. Ist die Beraterin auf meine Wünsche und Bedingungen eingegangen? Welche Strategie hinter dem Investment garantiert Nachhaltigkeit?
    Leider bleibt dann auch nichts anderes übrig, als selbst Hintergrundrecherchen anzustellen: Lesen Sie die Halbjahresberichte des vorgeschlagenen Fonds und studieren Sie die einzelnen Firmen darin. Was Sie ebenfalls tun können: Besuchen Sie Vergleichsplattformen im Internet und prüfen Sie, welches Ranking die vorgeschlagene Investition hat.
    Seien Sie sich aber bewusst: Mangels einheitlicher Regeln formuliert jede Plattform – genau wie die Banken – für sich selbst, was nachhaltig ist. Für eine erste Orientierung ist ein Besuch eines solchen Rankings aber sicher nicht verkehrt.
    Vergleichsplattformen:
    Yoursri.ch
    Cleanvest.org
    Meinfairmoegen.de
    6 min
  • Aufgepasst beim Welpenkauf!
    Ein Tier ist kein Spielzeug. Ein noch so süsser Hundewelpe ist nie ein Kuscheltierchen. Das ist der allererste Punkt, dessen sich angehende Hundebesitzerinnen und -besitzer bewusst sein müssen. Wer sich einen Hund an der Seite wünscht, muss einige Punkte unbedingt beachten.
    Ein Hund mag einem zum besten Freund werden. Er mag einem den Austausch mit Menschen ersetzen. Er mag treu und folgsam sein. Aber: Ein Hund ist und bleibt ein Tier.
    Folgende Punkte müssen angehende Herrchen und Frauchen darum für sich beantworten. Im eigenen Interesse und dem des Hundes.
    * Kann ich die Bedürfnisse eines Hundes erfüllen? Auch in 15 Jahren noch?
    * Wählen Sie einen Hund, der zu Ihnen und Ihrem Umfeld (Familie, Freund/innen, Wohnsituation) passt.
    * Lernen Sie den Hund zunächst vor Ort kennen.
    * Schlafen Sie eine Nacht drüber, bevor Sie sich entscheiden.
    * Ist der Welpe gechipt, geimpft und allenfalls entwurmt?
    * Fordern Sie Ausweise (Herkunft, Impfung, Behandlungen).
    Hunde aus dem Ausland
    Hundewelpen sollte man nie über das Internet und auch nicht aus dem Ausland kaufen. Auch bei Hunden von (angeblichen) Tierschutzorganisationen sollten Sie sich gründlich informieren bezüglich Gesundheit, Rasse und den nötigen Papieren für die Einfuhr in die Schweiz. Seriöse Tierschutzorganisationen bieten diesen Service oft selbst an.
    6 min
  • Zeckenstiche: Was tun und wie vorbeugen?
    Spaziergänge im Wald, Gartenarbeit, nackte Beine: Da sticht sich schon mal eine Zecke fest. Wichtig ist, den Übeltäter sofort zu entfernen. 
    «Die Zecke nahe an der Haut mit einer Pinzette fassen und gerade herausziehen», empfiehlt Stefan Zimmerli, Infektiologe am Berner Inselspital. Und damit sollte man nicht zuwarten, bis die Zecke dicker ist und sich vollgesogen hat. Nicht zuletzt wegen der beim Einstich übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Gegen diese Krankheit kann man sich impfen. Anders bei der Lyme-Borreliose, gegen die es keine Impfung gibt.
    Vorbeugend kann man sich gegen Zeckenstiche mit guter Kleidung (Hosenbeine in die Socken stopfen) oder Insektensprays schützen. «Wichtig ist, dass der Spray den Inhaltsstoff DEET enthält», sagt Stefan Zimmerli.
    Mittlerweile gibt es auch Sprays zur Behandlung von Kleidern. Die Blutsauger mögen die zeckenabweisenden Inhaltsstoffe nicht. Der Spray überdauert auch mehrere Waschzyklen. Am besten sprayt man auch gleich die Garten- oder Outdoorschuhe ein, empfiehlt der Arzt.
    Nach der Gartenarbeit oder einem Spaziergang mit nackten Beinen empfiehlt Zimmerli, die Beine auf allfällige Unebenheiten abzutasten. Was sich wie ein winziger Wundschorf anfühlt, kann unter Umständen eine festgestochene Zecke sein.
    6 min
  • Pflanzenblüten für den Hauhechelbläuling
    Der Hauhechelbläuling ist eine Schmetterlingsart und zählt zu den Bläulingen, welche in naturnah gepflegten Parks und Gärten, in Dörfern und Städten, immer noch vorkommt. Das wird aber nur so lange so bleiben, wie seine Raupen dort auch genügend Futterpflanzen finden werden.
    Das Hauhechelbläuling-Männchen hat einen hellviolettblau gefärbten Rücken und Flügel. Das Weibchen unterscheidet sich mit einer dunkelbraunen Färbung, die mit einem blauen Schimmer übergossen ist.
    Von Mai bis Oktober unterwegs
    Die Flugzeit beginnt Anfang Mai und dauert bis Mitte Oktober, wobei sich zwei, manchmal sogar drei Generationen überschneiden. Ab Mitte Mai werden die Eier einzeln zwischen die Blüten der Raupenfutterpflanzen abgelegt. Die nach kurzer Zeit geschlüpften, kleinen, grünen Raupen fressen, verpuppen sich und fliegen dann ab Mitte Juli in die Natur hinaus.
    Schmetterlingsblütler als Nahrungsquelle
    Sämtliche Futterpflanzen der Raupen gehören zu den Schmetterlingsblütlern:
    * Blumenrasen mit Beständen von Weiss- und Rotklee stehen lassen. (erst ab Ende Juli mähen)
    * Vogelwicke entlang von Hecken und in Blumenbeeten wachsen lassen.
    * Aufkommender Hopfenklee (Medicago lupulina) nicht jäten.
    * Auf Trockenstandorten Esparsette (Onobrychis sativa) und Gelben Steinklee (Melilotus officinalis) einsäen.
    * Luzerne (Medicago sativa) als Gründüngung im Gemüsegarten einsäen.
    * Dorniger Hauhechel (Ononis spinosa) und Hornklee (Lotus corniculatus) in grössere Pflanzgefässe setzen.
    * Bunte Kronwicke (Securigera varia) an trockenes, sonniges Bord setzen.
    7 min
  • Joggen kann man lernen
    Jede und jeder kann joggen lernen, sagt Savo Hertig. Er ist diplomierter Sportlehrer und Personal Trainer. Das allerwichtigste: Langsam, wirklich langsam einsteigen. Das Alter spielt überhaupt keine Rolle.
    Es sieht immer sehr leicht und einfach aus, wenn man Läuferinnen und Läufer unterwegs sieht. Aber auch die mussten zuerst joggen lernen, sagt Hertig. Deshalb: Langsam einsteigen.
    Was heisst langsam beginnen?
    Langsam anfangen heisst, 20 Sekunden am Stück joggen und das - wie gesagt - sehr langsam. Und dann geht man wieder. Und dann wieder 20 Sekunden, anschliessend wieder gehen. Immer im Wechsel kurze Sequenzen, die man joggt und dann wieder gehen. Plötzlich läuft man 30 oder gar 40 Sekunden. Ganz nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.
    Kleidung und Schuhe
    Nicht zu unterschätzen sind gute Kleidung und Joggingschuhe. «Alte schwere Baumwollshirts oder Hosen machen beim Laufen keine Freude», sagt Hertig. Besser, man investiert in eine Laufhose und ein Laufshirt aus gutem Material. Und auch bei den Laufschuhen nicht sparen. «Viele machen am Anfang den Fehler, dass sie in normalen Turnschuhen rennen gehen. Kein Wunder kommt da keine Freude auf.» Auch da lohnt sich eine kleine Investition. Die Laufschuhe kann man gut noch im Alltag brauchen, zum Spazieren oder Walken.
    Wirklich langsam steigern
    Gerade für Einsteiger wichtig: Mit der Joggingrudne sollte man dann aufhören, wenn's richtig gut läuft. «So hat man ein gutes Gefühl und geht eher wieder joggen», weiss Hertig aus Erfahrung als Personal Trainer.
    6 min
  • Meine ersten Ferien mit dem Camper
    Unabhängig reisen, die Wohnung auf vier Rädern immer dabei. Ferien mit Wohnmobil oder Wohnwagen klingen romantisch und spannend. Damit man die ersten Camping-Ferien aber auch wirklich geniessen kann, sollte man sich gut vorbereiten.
    Der richtige Fahrausweis
    Solange das Wohnmobil oder die Kombination Auto-Wohnwagen nicht schwerer als 3,5 Tonnen ist, reicht der Autofahrausweis Kategorie B. Ist das Gefährt schwerer, braucht es eine separate Prüfung für Fahrten mit schweren Anhängern.
    Das Gesamtgewicht wird scheinbar oft unterschätzt: Mit der ganzen Familie und dem gesamten Gepäck können – je nach Campermodell – 3,5 Tonnen schnell einmal überschritten werden. In einigen Ländern gibt es für eine solche Überschreitung teure Bussen, teilweise wird die Weiterfahrt untersagt. Besser also gut rechnen, bevor man losfährt.
    Campingbus, Wohnwage, Wohnmobil?
    Jede Ausführung hat ihre Vor- und Nachteile. Zum Beispiel:
    * Wohnwagen: Wenn man am Ferienort Ausflüge machen will, kann man ihn einfach auf dem Campingplatz stehen lassen. Dafür ist es nicht immer einfach, mit Anhänger zu manövrieren.
    * Wohnmobil: Lässt sich leichter manövrieren, zum Beispiel auch durch schmale Gässchen. Dafür muss man für Tagesausflüge am Ferienort jedes Mal alles demontieren und wieder anhängen. Ausser man hat Fahrräder dabei. Das Wohnmobil ist teurer.
    * Campingbus. Er ist klein und wendig und passt auf jeden Parkplatz und ins Parkaus. Dafür bietet er wenig Platz und wenig Komfort.
    Ausführliche Vergleiche finden Sie hier:
    TCS
    ADAC: Pincamp
    Als Camper-Neuling: Zuerst mieten, nicht kaufen
    Um zu testen, ob man Campingferien überhaupt mag und was besser passt – Wohnwagen oder Wohnmobil – sollte man für die ersten Ferien ein solches Gefährt mieten.
    Mieten kann man bei speziellen Vermietungen oder bei Privaten, die ihre Camper zur Verfügung stellen. Eine seriöse Vermittlungsplattform dazu ist zum Beispiel Mycamper.ch .
    Falls Sie für diese Sommerferien ihre erste Campingreise planen, sollten Sie sich beeilen. Seit Corona sind Wohnwagen und Wohnmobile sehr gefragt.
    Wichtige Vorbereitungen
    Macht man zum ersten Mal Campingferien, sollte man die ersten Tage genau planen: Wo fahren wir durch? Wo übernachten wir? Dort sollte man dann auch gleich reservieren. Gerade im Sommer ist auf Campingplätzen viel los.
    Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und nehmen Sie es anfangs gemütlich. Fahren Sie nicht zu viele Kilometer. Sonst besteht die Gefahr, dass der Urlaub in Stress ausartet.
    Lernen Sie vor der Ferienbeginn Ihren Camper oder Wohnwagen genau kennen. Lassen Sie sich alles in Ruhe erklären und machen Sie Übungsfahrten.
    Gerade im Sommer: Erkundigen Sie sich vorher, ob es auf ihrem Campingplatz noch Abstellplätze zur Verfügung hat. Für diesen Sommer sind etliche schon voll.
    Halten Sie sich an die Regeln
    Respektiere nSie die Regeln auf dem Campingplatz – auch aus Rücksicht auf die anderen Camper. Am besten melden Sie sich gleich bei Ankunft an der Reception und lassen sich erklären, was gilt in Sachen Ruhezeiten, Abfallentsorgung, etc.
    Wild Campen
    Irgendwo in freier Natur den Camper abstellen, das ist heikel. Wild campen in Naturschutzgebieten ist verboten. Auch auf Privatgrundstücken – ausser der Besitzer gibt seine Einwilligung.
    In gewissen Gemeinden darf man an Flüssen oder Waldrändern übernachten. Da sollte man sich vorher aber genau erkundigen, ob und wo das möglich ist. Mehr dazu: SRF «Espresso»: Wann und wo darf man wild campieren?
    6 min
  • Ein gesunder Darm für unsere Tiere
    Das sogenannte Mikrobiom, die Darmflora, hilft bei Aufspaltung und Verwertung von Nährstoffen im Darm. Es produzieren Vitamine und unterstützt das Immunsystem bei der Abwehr von krank machenden Keimen. Und zwar bei Mensch und Tier!
    Das Mikrobiom wirkt auch entzündungshemmend. Und es regt die Bildung bestimmter Hormone an. Ein gesundes Darm-Mikrobiom hat zudem Einfluss auf Verhalten und Psyche.
    Insgesamt macht unser Mikrobiom 1 – 2 Kilogramm unseres Körpergewichtes aus. Die überwiegende Mehrzahl seiner Bakterien und Pilze befindet sich im Magen-Darm-Trakt. Eine Störung des Mikrobiomes kann durch Antibiotika erfolgen.
    In schwereren Fällen wird sie mittels einer Kottransplantation behandelt. Kranken Tieren wird dabei Kot eines gesunden Tieres in den Darmtrakt transplantiert.
    6 min
  • Vorsorgeuntersuchungen beim Mann
    Männer haben eine gut vier Jahre kürzere Lebenserwartung als Frauen. Das kommt nicht von ungefähr. Männer leben gefährlicher und Männer gehen nicht gerne zum Arzt. Dabei sind ein paar wenige Vorsorgeuntersuchungen empfohlen, allerdings gilt es auch die persönlichen Risikofaktoren zu berücksichtigen.
    Michael Egloff ist Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie und Endokrinologie bei der Männersprechstunde am Kantonsspital Baden. «Männer haben oft Angst vor dem Arzt und schliesslich will Mann ja auch gesund und leistungsfähig sein», sagt Egloff aus Erfahrung. Und dann ist da auch noch eine gewisse Scham, gerade wenn es um Probleme unterhalb der Gürtellinie geht.
    Was empfehlen die Leitlinien?
    Nach den Leitlinien werden das Messen des Blutdrucks ab 40 Jahren und die Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren empfohlen. «Fast noch wichtiger sind aber die persönlichen Risikofaktoren», sagt Egloff.
    Risikofaktoren in der Familie
    «Wenn jemand aus der Familie einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten hat, sind individuelle Vorsorgeuntersuchungen wichtig», so der Experte. Deshalb ist es angezeigt, die familiären Vorerkrankungen mal mit seinem Hausarzt zu besprechen. Nicht zu unterschätzender Nebeneffekt: Man hat schon einen Hausarzt, wenn man dann mal einen braucht.
    Risikofaktoren durch individuellen Lebensstil
    «Gerade hinsichtlich Substanzkonsum wie Alkohol oder Rauchen ist eine individuelle Vorsorge wichtig», sagt Egloff. In der Männersprechstunde am Kantonsspital Baden beobachtet er auch immer wieder, dass Männer mit den Jahren an Pfunden und Kilos zulegen. «Gerade wer in jungen Jahren viel Sport gemacht hat und nun keine Zeit mehr hat, nimmt zu.» Adipositas, ein Risikofaktor mehr, den es in Sachen Vorsorgeunterschungen zu berücksichtigen gilt. Und nicht selten weist eine erektile Dysfunktion auch auf eine andere Krankheit hin. Auch hier gilt: Eine vorsorgliche Abklärung kann helfen.
    6 min

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