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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Society & Culture
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Ratgeber episodes

  • Wurzelnackte Rosen jetzt bestellen und setzen
    In der Schweiz wachsen über 30 Arten von Wildrosen. Die wurzelnackten wilden Rosen passen in jeden Garten, in jede Hecke und auch in den Topfgarten.
    Auch wenn sie optisch weniger zu bieten haben als Containerrosen. Es gibt viele Gründe, wurzelnackte den Containerrosen vorzuziehen. Wurzelnackte Rosen und andere Gehölze bekommt man meistens ohne Blätter und Blüten. So darf man gespannt sein, wie sie wachsen, wie sich ihre Blätter entfalten und ob sie bereits im ersten Jahr blühen.
    Wurzelnackte Rosen findet man in Forstbaumschulen, Baumschulen und Gärtnereien. Im Winter und Frühling gekaufte wurzelnackte Rosen stellt man für 12 - 24 Stunden in einen Kübel mit Wasser, bevor man sie setzt.
    6 min
  • So können Sie beim Skifahren das Kreuzband schonen
    Jährlich reissen etwa 4'000 Kreuzbänder allein beim Skifahren. Dass es nicht so weit kommt, kann man als Skifahrer oder Skifahrerin mit ein paar Übungen dazu beitragen.
    Jörg Spörri ist Leiter Forschung Sportmedizin am Balgrist Campus in Zürich. Für ihn gibt es vier Punkte, die es zu beachten gilt:
    Stärken der hinteren Beinmuskulatur
    Stärken Sie die hintere Muskulatur Ihrer Beine, am besten schon vor Beginn der Saison mit dem Training beginnen.
    Stärken der Rumpfstabilität
    Gerade die Muskeln des Rumpfes helfen Kantenfehler auszugleichen. Auch hier gilt: Möglichst früh mit dem Training beginnen.
    Beinachse stabilisieren
    Damit die Beine auf der Piste nicht wegknicken die Beinachse stabilisieren. Hüfte, Knie und Füsse sollte in einer stabilen Achse sein.
    Warmup auf der Piste und Belasten des Aussenskis
    Auf der Piste, bzw. bevor man loslegt: Ein Warmup für Rumpf, Beine und Arme hilft Verletzungen vorzubeugen. Beim Schwung konsequent den Aussenski belasten, um das Kreuzband zu schonen um gar nicht erst in Situationen zu kommen die zum Riss des vordere Kreuzband führen und einem möglichen Verschneiden der Skis präventiv entgegen zu wirken.
    9 min
  • Zivilcourage zeigen – aber richtig
    Ein älterer Herr wird von einer Bande Jugendlicher angepöbelt, aus der Nachbarswohnung sind Schläge und Schreie zu hören. Bekommen wir so etwas mit, sollten wir helfen – Zivilcourage zeigen. Doch wie machen wir das, ohne uns selbst in Gefahr zu bringen?
    Beobachten wir, dass andere Menschen in Gefahr sind, müssen wir helfen. Wegschauen ist nicht nur moralisch nicht zu verantworten, sondern kann auch teuer werden. Ist das Opfer verletzt oder in Lebensgefahr, kann unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen werden. Und dass wird mit einer Busse oder sogar bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Die Polizei betont jedoch, dass sich Helfer nie selbst in Gefahr bringen sollten. Wichtig sei, einen kühlen Kopf zu bewahren, die Situation zuerst richtig einzuschätzen und dann der Situation entsprechend zu handeln.
    Bei verbalen Angriffen und Auseinandersetzungen
    Gehen Sie in die Nähe und suchen Sie das Gespräch. Fragen Sie zum Beispiel: «Was ist passiert?» oder «Was ist los?». Hören Sie zu. Handelt es sich um einen Streit, ergreifen Sie keine Partei. Bleiben Sie ruhig, aber bestimmt und bleiben Sie höflich. Fassen Sie die Personen nicht an. Häufig beruhigen sich die Streithähne und der Fall klärt sich.
    Ist eine Partei eindeutig in der schwächeren Position, lassen Sie sich besser nicht auf Diskussionen ein, sondern probieren Sie die schwächere Person aus dem Geschehen zu nehmen. Fordern Sie sie höflich auf, sich in Ihre Nähe zu begeben und Ihnen zu folgen.
    Wenn Gewalt im Spiel ist
    Beobachten Sie eine Schlägerei, wird jemandem Gewalt angetan oder sind gar Waffen im Spiel, begeben Sie sich nicht in Gefahr. Rufen Sie sofort die Polizei-Notrufnummer 117. Bleiben Sie in der Nähe und beobachten Sie die Situation genau. Ihre Zeugenaussage kann für die Aufklärung sehr wichtig sein.
    Ihre Waffe: die drei «L»
    Ist die Polizei noch nicht da und droht die Situation zu eskalieren, können Sie helfen, ohne sich in Gefahr zu bringen, indem Sie tun, was Täterinnen und Täter überhaupt nicht mögen. Wenden Sie die drei «L» an: Licht, Lärm, Leute. Betätigen Sie zum Beispiel bei den Wohnblocks in der Nähe alle Klingeln und machen Sie so andere Menschen auf die Situation aufmerksam. Bei häuslicher Gewalt klingeln Sie ebenfalls und rufen Sie laut. Oder nehmen Sie andere Passanten mit ins Boot.
    Wenn immer möglich: Andere Beobachterinnen und Beobachter miteinbeziehen
    Es braucht weniger Mut, wenn man der Situation nicht allein gegenübersteht. Bitten Sie Passantinnen und Passanten um Hilfe, indem Sie sie direkt ansprechen. Sagen Sie zum Beispiel: «Sie mit der roten Jacke, kommen Sie doch bitte mit mir, da braucht jemand unsere Hilfe.» Oder: «Denken Sie nicht, wir sollten helfen? Was tun wir?»
    Links:
    Informationen von der Schweizerischen Kriminalprävention:
    Zivilcourage-Kompass
    Zivilcouragiertes Verhalten in sechs Schritten
    Bitte misch dich ein (inkl. Anlaufstellen für Betroffene – Siehe Seite 32)
    5 min
  • Die Kastration: der eigenen Katze zuliebe
    Um eine ungehemmte Vermehrung zu verhindern, ist es wichtig, Katzen zu kastrieren. Aber auch als Vorbeugung des Mammakarzinoms, dem Brustkrebs, der häufigsten Krebsart bei der weiblichen Katze, ist die Kastration wichtig.
    Katzen werden zwischen dem 4. und 12. Lebensmonat «rollig». Ab diesem Moment ist das Katzenweibchen geschlechtsreif. In der Regel ist es zwei Mal im Jahr paarungsbereit. Findet keine Befruchtung statt, wiederholt sich der Vorgang in den nächsten 2 Wochen bis hin zur Dauerrolligkeit.
    Rolligkeit ist Stress
    Die Rolligkeit ist für Katzen sehr stressig. Die Tiere werden teilweise aggressiv, besonders gegenüber ihren Artgenossen. Sie markieren regelmäßig. Bei Wohnungskatzen besteht zudem ein erhöhtes Risiko von Flucht(versuchen).
    Kastration gegen Brustkrebs
    Die Kastration von Katzen macht also aus mehreren Gründen Sinn. Zunächst um dem Haustier den erwähnten Stress der Rolligkeit zu ersparen. Weiter um eine ungebremste Vermehrung der Katzen zu verhindern. Und schliesslich auch, um gegen die häufigste Krebsart bei Katzen vorzugehen, den Brustkrebs.
    5 min
  • Selbstfürsorge - seien Sie sich selbst ein guter Freund
    Oder eine gute Freundin. Die Selbstfürsorge ist komplex. Es geht nicht nur darum, sich Gutes zu tun, wie eine Pause oder eine Massage. Es geht auch um die Umgangsform mit sich selbst. Freundlich zu sich sein, auch wenn man Fehler macht. Zur Selbstfürsorge gehört aber auch Dankbarkeit.
    Oder sich mit den richtigen Freunden zu umgeben ist wichtig. Das kann manchmal auch schmerzhaft sein, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Sandra Figlioli Hofstetter.
    5 min
  • Neue Chilisorten für den Topf: ungewöhnlich und attraktiv
    Chili für den Topfgarten werden ab Mitte Februar bis Mitte März ausgesät. Ende September nimmt man den Chilitopf in das Haus und stellt ihn an ein sonniges Fenster.
    So kann man bis Weihnachten frische Chilifrüchte ernten. Das Chilisamensortiment ist gross und es gibt attraktive Sorten für den Topfgarten:
    * Tinkerbell: kleine, runde Früchte mit mildem und süssem Geschmack
    * NuMex Suave: milde Habanero-Variante mit fruchtigem Geschmack, am Chile Pepper Institut in New Mexico, USA gezüchtet
    * Lila Luzi: kleinfrüchtig, scharf, violette Blätter und Blüten, lilaviolette Früchte, welche über gelb, orange zu rot abreifen
    6 min
  • Dehnen tut gut - auch wenn man keinen Sport macht
    Kennen Sie das? Plötzlich können Sie den Kopf schlecht wenden. Oder wenn Sie etwas vom Boden aufheben wollen müssen Sie leicht in die Knie gehen? Dann wäre eine Runde Dehnen angesagt, sagt der Sportlehrer und Fitnesstrainer Savo Hertig.
    «Wo auch immer man ein Ziehen bemerkt, täte eine Runde Dehnen gut», sagt Hertig. Zieht es in den Beinen - dehnen Sie wie ein Jogger im Quartier. Auch die Arme möchten gedenkt werden. Und erst der Nacken: Hier die Arme hinter dem Kopf verschränken und sich richtig durchstrecken.
    Mit Dehnen kann man auch wunderbar in den Tag starten - noch im Bett sitzend vor dem Aufstehen und richtig gut durchstrecken. So beginnt der Tag schon mal ein bisschen gestretcht.
    6 min
  • Tipps: So verschenken Sie das richtige Parfum
    Wer ein Parfum als Geschenk wählt, kann einiges falsch machen: Entscheidet man sich für den Lieblingsduft der Beschenkten, wirkt das schnell fantasielos. Probiert man es mit einem neuen Duft, greift man vielleicht völlig daneben. Mit diesen Tipps können Sie das Duftexperiment trotzdem wagen.
    Es könnte so einfach sein: Wenn es einen Duft gäbe, der immer geht und zu jedem passt. Leider ist ein Parfum eine sehr individuelle Angelegenheit. Hat man aber ein paar Informationen über die Empfängerin oder den Empfänger des Duftes, kann man durchaus Schlüsse ziehen.
    Kennt man das Lieblingsparfum, ist es einfach
    Das Lieblingsparfum schenken ist eher nicht zu empfehlen. Das ist eher fantasielos. Und allenfalls stapeln sich mit der Zeit die Parfumflacons bei der Beschenkten im Spiegelschrank. Kennt man aber den Lieblingsduft, hilft das durchaus bei der Suche nach einem geeigneten Duft.
    So kennt man die bevorzugten Duftnoten – Darf es Lavendel, Zitrone oder vielleicht eher Sandelholz sein? Mit dieser Information kann man im Internet auf die Suche nach ähnlichen Zusammensetzungen gehen, oder man besucht den Profi im Parfumshop und lässt sich beraten.
    Das Lieblingsparfum finden Sie schnell heraus: Sprechen Sie mit der Person ganz beiläufig oder Parfum, sagen Sie, was Sie mögen, und schon wird sie ihren bevorzugten Duft verraten. Oder fragen Sie eine gemeinsame Freundin. Oder «schnüffeln» Sie bei Ihrem nächsten Besuch herum und wagen Sie einen kurzen Blick in den Spiegelschrank.
    Steht eine Symbolik hinter dem geschenkten Parfum, kann man gar nicht falsch liegen
    Wissen Sie nichts über den Lieblingsduft der Empfängerin oder des Empfängers, wird oft geraten, das Parfum nach dem Charakter der- oder desjenigen auszusuchen. So heisst es, dass schüchterne Personen eher dezente Parfums bevorzugen. Temperamentvolle Menschen, die gerne im Mittelpunkt stehen, würden hingegen eher intensive Düfte mögen. Eine etwas unsichere Sache.
    Weiss man nichts über die Vorlieben des Parfum-Empfängers, setzt man allenfalls besser auf einen Duft, der eine spezielle Verbindung zeigt.: Vielleicht gibt es ein Parfum mit dem gleichen Namen wie die Beschenkte. Oder das Flacon hat eine besondere Form, die einen Zusammenhang zeigt. Oder das Parfum hat eine Duftnote, die an gemeinsame Ferien erinnert. So wird das Parfum zu einem persönlichen Geschenk, bei dem ich mir etwas überlegt habe. Das wird sicher geschätzt.
    Parfum oder Eau de Toilette?
    Ein Parfum hat einen höheren Duftnoten-Anteil und schmeckt daher intensiver und länger. Es braucht nur ein wenig, daher ist das Fläschchen auch nicht so schnell leer. Deshalb ist Parfum teurer. Das Eau de Toilette verfügt über weniger Duftstoff, riecht feiner und bleibt nicht so lange am Körper. Es ist nicht den ganzen Tag wahrnehmbar. Dafür ist es günstiger.
    Kennt man die Person, weiss man vermutlich, ob sie eher dezent auftragen will oder ob es ein kräftiger Duft sein soll.
    Auf Nummer sicher gehen und trotzdem nicht den Lieblingsduft schenken
    Das kann man. Denn: Es muss nicht immer ein Parfum sein. Vielleicht gibt es vom Lieblingsduft auch andere Produkte, Duftkerzen, Bodylotion oder ähnliches. So punkten Sie garantiert und schenken nicht etwas, das die Person schon hat.
    Haben Sie keine Ahnung von den Duft-Vorlieben, können Sie auch ein Discovery-Kit schenken: Ein Set mit verschiedenen kleinen Parfum-Flacons zum Ausprobieren.
    6 min
  • Tierkinesiologie: Mit Ursachenforschung zum Behandlungserfolg
    Tierkinesiologie basiert auf den gleichen Grundsätzen wie die Kinesiologie beim Menschen. Sie ist eine ganzheitliche Behandlungsform, die mit Muskeltests oder weiteren energetischen Testmöglichkeiten die Möglichkeit bietet, ein Tier ganzheitlich zu analysieren und mögliche Blockaden zu lösen.
    Mit Hilfe der Tierkinesiologie hat der Tierhalter die Möglichkeit, die Ursachen des Problems seines Tieres zu erfahren. Es können Ängste, Stress und Blockaden abgebaut werden. Bei der Behandlung muss der Tierhalter oder eine geschulte Person anwesend sein, da der Muskeltest an einem Menschen durchgeführt wird. Seine Reaktionen werden dann dem Tier zugerechnet.
    Ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit der Kinesiologie gelang bisher nicht.
    5 min
  • Kreuzbandriss - operieren oder nicht?
    Ist das Kreuzband gerissen, braucht es vor allem Geduld. Viel Geduld, sagt Phlipp Henle, Orthopäde an der Klink Sonnenhof in Bern. Ob operieren oder konservativ behandeln, also mit Physiotherapie ist ein ganz individueller Entscheid.
    Je jünger, umso eher entscheidet sich ein Patient oder eine Patientin zur Operation, sagt Phlipp Henle aus Erfahrung. Aber bei weitem nicht alle seine Patientinnen und Patienten lassen sich operieren. Gut die Hälfte ja, der Rest wählt den konservativen Weg über gezielten Muskelaufbau via Physiotherapie. Natürlich bedeutet auch der Weg via OP eine intensive Physiotherapie mit zwei Terminen pro Woche über mehrere Wochen hinweg.
    Wie entscheide ich mich?
    Entscheidkriterien für bzw. gegen eine Kreuzbandriss Operation sind:
    * Sportanspruch
    * Alter
    * Begleitverletzungen
    * Vorerkrankungen
    * Beruf
    * Ferienplanung
    * Berufliche Beanspruchung
    * Familienplanung
    Diese gilt es sorgfältig abzuwägen. Die gute Nachricht: Mit gezieltem Training oder Stabilisation mittels OP, es kommt gut, versichert der Orthopäde.
    5 min

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Der «Ratgeber» ist Lebenshilfe für Menschen von heute. Er gibt Tipps und informiert über Themen, die einen im Alltag beschäftigen.

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