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Ein Walliser, ein Walliser, ein Walliser. Wenn etwas sicher ist in der Schweizer Politik, dann das: Bei der Mitte (die ehemals als CVP bekannt war) spielt immer mindestens ein Walliser (oder eine Walliserin) eine wichtige Rolle.
Den aktuellen Part wird nun Philipp Matthias Bregy übernehmen. Der Nationalrat und Fraktionschef der Mitte ist der einzige Kandidat für die Nachfolge von Gerhard Pfister an der Spitze der Partei.
Bregy gilt als leutseliger Politiker, als einer, der gerne gute Stimmung hat und an allen möglichen Veranstaltungen dabei ist. Auf schweizerisch: an jeder Hundsverlochete. Das ist ein grosser Unterschied zu seinem Vorgänger Gerhard Pfister, der reservierter galt.
Auch sonst wird Bregy sicher zu Beginn an seinem Vorgänger gemessen. Das Erbe von Pfister ist gross. Er hat die Partei umgebaut, neu benannt, zurück zum Erfolg gebracht. Wird Bregy dem gerecht werden können? Wohin führt er die Mitte? Und wofür steht er politisch?
Das diskutiert das «Politbüro» in einer neuen Ausgabe. Zu Gast sind Raphaela Birrer, Larissa Rhyn und Fabian Renz. Gastgeber ist Philipp Loser.
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Bis heute beschäftigt eine Mordserie aus den 80er-Jahren Italien. 16 Menschen, vor allem Liebespaare, wurden durch das «Monster von Florenz» erschossen und verstümmelt. Die Morde sind in der italienischen Kriminalgeschichte einzigartig, vielleicht sogar weltweit. Denn alles an diesem Fall ist rätselhaft und verworren.
Die Justiz fand eigentlich einen Täter. Aber war er es wirklich? Neue DNA-Spuren, neue Theorien deuten in eine andere Richtung. Netflix will aus den Morden nun eine Serie machen.
Gesellschaftsredaktor Sandro Benini hat sich dem «Monster von Florenz» angenähert und den Kriminalfall für das «Magazin» aufgerollt. Im täglichen Podcasts «Apropos» spricht er darüber, was er in Florenz herausfand – und warum so vieles ein Rätsel bleibt.
Host: Philipp Loser
Produktion: Laura Bachmann, Mirja Gabathuler
Die Recherche im Magazin:
Hören Sie auch «Unter Verdacht» – unseren journalistischen Podcast zu Schweizer Kriminalfällen.
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Seit Donald Trump zum zweiten Mal US-Präsident ist, hat er in rasantem Tempo das Land umgepflügt. Er versucht, Privatuniversitäten unter seine Kontrolle zu bringen, er hat die europäische Sicherheitsarchitektur untergraben, er hat die Welthandelsordnung auf den Kopf gestellt.
Nach 100 Tagen im Amt ist es Zeit für eine erste Bilanz. Hält der Republikaner seine Wahlversprechen ein, bei denen er vor allem das Ende der Teuerung versprach? Wie disruptiv sind seine Reformen in der Bildungslandschaft, bei der Einwanderung und in der Wirtschaftspolitik wirklich? Was bedeutet das für die Demokratie der Vereinigten Staaten und ihre Sister Republic, die Schweiz? Und wie fühlt sich das alles im amerikanischen Alltag unter Donald Trump an?
Darüber diskutieren Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität von Alabama at Birmingham, und Fabian Fellmann, USA-Korrespondent in der jüngsten Ausgabe des Podcasts «Alles klar, Amerika?», den wir hier als Bonus ausspielen.
Produktion: Mirja Gabathuler
Kapitel in diesem Podcast:
00:00 Intro
00:38 Start Podcast
06:13 Trump und die Wissenschaft
14:48 Trump und die Migration
17:20 Trump und die Medien
19:49 Trump und die Wirtschaft
30:23 Trump und die Aussenpolitik
34:42 Trump und die Schweiz
39:22 Q+A: Trump und die Demokraten
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Wiktorija Roschtschyna war 25 Jahre alt, als sie von der International Women’s Media Foundation mit dem «Courage in Journalism Award» ausgezeichnet wurde. An der Preisverleihung in den Vereinigten Staaten nahm die ukrainische Journalistin nicht teil, weil sie sich ganz auf ihre Berichterstattung über den Krieg konzentrieren wollte.
Wiktorija Roschtschyna war einige der wenigen Journalistinnen, die noch aus den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine berichteten. Sie recherchierte zu russischen Foltergefängnissen, in denen womöglich auch zahlreiche Zivilisten im Krieg inhaftiert wurden. Sie wollte die Folterkammern dokumentieren, von denen ihr erzählt worden war, mit Überlebenden sprechen und Täter identifizieren. Doch berichten konnte sie darüber am Ende nicht mehr.
Letzten Herbst meldete Russland den Tod der Journalistin. Die 27 Jahre alte Ukrainerin geriet in russische Gefangenschaft und starb in einem der brutalen Gefängnisse, über die sie zuvor recherchiert hatte.
Das journalistische Kollektiv «Forbidden Stories» – an dem auch Tamedie beteiligt ist – hat die letzte Recherche von Wiktorija Roschtschyn nach ihrem Tod zu Ende geführt – und dabei auch mehr über ihre Todesumstände erfahren. Darüber erzählt Oliver Zihlmann, Co-Leiter des Tamedia Recherchedesks, im täglichen Podcast «Apropos».
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Immer wieder klingelt im Krisenzentrum Kant in der Stadt Zürich das Telefon. Die Psychologinnen und Assistenzärzte, die den Hörer abnehmen, müssen auf alles vorbereitet sein. Denn hier rufen Eltern und Angehörige an, wenn sie sich Sorgen um ihr Kind machen, wenn Jugendliche Suizidgedanken äussern. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr erhalten sie im Notfallzentrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich Unterstützung.
Die Zahlen der Anfragen steigen seit Jahren: 2014 kamen noch 350 Kinder und Jugendliche ins Notfallzentrum, heute sind es mehr als 1300 pro Jahr. Gleichzeitig steigt die Zahl der Suizide bei Jugendlichen, während sie bei älteren Personen rückläufig ist.
Was bedeutet das für den Alltag im Notfallzentrum? Und warum steigt die Zahl der Minderjährigen, die psychisch erkranken? Tim Wirth, Redaktor im Ressort Zürich, hat das Krisenzentrum 12 Stunden besucht. Im Podcast «Apropos» erzählt er von seinen Eindrücken.
Host: Mirja Gabathuler
Produktion: Laura Bachmann
Hilfe bei Suizidgedanken:
Haben Sie selbst Suizidgedanken, oder kennen Sie Betroffene? Für Kinder und Jugendliche ist das Telefon 147 da, auch per Whatsapp und E-Mail, oder unter www.147.ch. Im Kanton Zürich hilft ausserdem das Ärztefon (0800 336 655) sowie das Krisen-, Abklärungs-, Notfall- und Triagezentrum Kant (058 384 66 66). Erwachsene können die Dargebotene Hand kontaktieren, Telefon 143. E-Mail und Chat-Kontakte finden Sie auf www.143.ch. Die Angebote sind vertraulich und kostenlos. Auch die Website www.reden-kann-retten.ch bietet Hilfe.
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Der UNO-Menschenrechtsrat in Genf ist einer der wenigen Orte der Welt, an denen China offiziell von der Weltgemeinschaft kritisiert werden darf. Entsprechend offensiv geht das Land gegen die Institution vor – und gegen Menschen, die sich dort kritisch zu China äussern.
Dissidentinnen und Dissidenten in der Schweiz müssen mit Repressalien rechnen. Und nicht nur hier: In vielen Ländern weltweit versucht die chinesische Regierung systematisch kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen. Das zeigt eine grosse internationale Recherche, die heute in verschiedenen Medien gleichzeitig veröffentlicht wird.
Für Tamedia waren Sylvain Besson, Christian Brönnimann und Oliver Zihlmann vom Recherchedesk daran beteiligt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt Besson Einblick in die journalistische Arbeit – und ordnet ein, was der chinesische Einfluss für die Schweiz bedeutet.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
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Longevity ist weltweit im Trend. Kältekammer, Rotlichttherapie, Infusionen – immer wieder kommen neue Methoden auf den Markt. Mit diesen Mitteln versucht man, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Auch in der Schweiz springen immer mehr Unternehmen und Kliniken auf den Trend auf und bieten entsprechende Produkte und Behandlungen an. Doch es gibt auch Kritikerinnen und Kritiker, die wenig von diesem Verständnis von Gesundheit und Langlebigkeit halten – und sich einen anderen Diskurs über das Älterwerden wünschen.
Lea Göldi, Praktikantin im Ressort Zürich des «Tages-Anzeigers» ist in die Longevity-Szene eingetaucht. Im täglichen Podcasts «Apropos» erzählt sie von ihrer Recherche – und erklärt, was der Trend über den Zeitgeist aussagt.
Host: Mirja Gabathuler
Gast: Lea Göldi
Produktion: Sara Spreiter, Sibylle Hartmann
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Es ist der 12. März 2025, ein normaler Mittwoch für Kilmar Armando Ábrego García: Der Familienvater geht auf die Baustelle zur Arbeit. Nach der Schicht holt er sein Kind bei der Grossmutter ab. Auf dem Nachhauseweg stoppt ihn die Polizei, sie teilt ihm mit, dass sein Status sich geändert habe, er geniesse keinen speziellen Schutz mehr und müsse die USA verlassen.
Dies rund fünfeinhalb Jahre nachdem García bereits einmal verhaftet wurde. Damals wie heute warf man ihm vor, Mitglied der salvadorianischen Gang MS-13 zu sein. Trumps Regierung stufte die Gruppierung vor Kurzem als Terrororganisation ein.
García kam vor kein ordentliches Gericht. Der Vorwurf, Gangmitglied zu sein, wurde nie rechtsgültig festgestellt, bevor der 29-jährige Familienvater in ein Gefängnis nach El Salvador geflogen wurde. Genau dorthin also, wohin er gemäss einem Gerichtsurteil nicht ausgeschafft werden durfte, weil ihm dort Gewalt drohe. Der Supreme Court stufte die Abschiebung als illegal ein, das Weisse Haus weigert sich trotzdem, ihn zurückzuholen.
Wer ist dieser Mann, dessen Geschichte seit ein paar Wochen Präsident Trump und die amerikanische Öffentlichkeit beschäftigt? Und was erzählt diese Geschichte über den Umgang von Trump mit Kriminellen? Mit Migranten? Und vor allem: mit Gerichten?
USA-Korrespondent Fabian Fellmann ordnet ein und erklärt, warum es in diesem Fall um weit mehr geht als um El Salvador oder um einen grundsätzlich harten Kurs in der Migrationspolitik – in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Auch auf Schweizer Produkte sollen in den USA zukünftig mehr Zölle anfallen – 31 Prozent wenn es nach Donald Trump und seiner Regierung geht. Kann dieser Entscheid noch abgewendet werden?
Bundespräsidentin Karin Keller-Suter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin wagen einen neuen Anlauf. Sie sind gegenwärtig in den USA und treffen dort unter anderem den amerikanischen Finanzminister Scott Bessent.
Der Bundesrat möchte die grösste Handelsmacht der Welt von der Bedeutung der kleinen Schweiz überzeugen. Aber kann das gut gehen? Wie eng sind die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA? Und wie haben sie sich bereits verändert, seit Trumps zweitem Amtsantritt? Diese und weitere Fragen beantwortet USA-Korrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
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Christoph Meili veröffentliche in den 90er-Jahren heikle Bankakten. Er machte publik, dass bei der Schweizerischen Bankgesellschaft SBG (heute UBS) Belege von nachrichtenlosen Vermögen von Holocaust-Opfern vernichtet wurden.
Adam Quadroni entlarvte vor etwas mehr als 10 Jahren das Bündner Baukartell - die bis dahin grössten illegalen Preisabsprachen von Bauunternehmen in der Schweiz.
Beide haben damit grosse Untersuchungen und weitreichende Veränderungen angestossen. Beide haben dafür aber privat einen hohen Preis bezahlt: Sie verloren Existenz, Familie und viel Geld.
Bereuen sie ihre Entscheidung? Was würden sie heute anders machen? Wären Enthüllungen, wie Meili und Quadroni sie gemacht haben, heute noch möglich? Und sind Whistleblower wie sie in der Schweiz ausreichend geschützt?
Darüber spricht Yann Cherix, stellvertretender Leiter des Ressorts Reportagen und Storytelling, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er lud die beiden bekanntesten Whistleblower der Schweiz zu einem emotionalen Aufeinandertreffen ein – zum ersten überhaupt.
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
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