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2018 fährt ein Schiff von der Westküste der USA aus los. Sein Ziel ist ein ganz bestimmter Ort im Nordpazifik: Auf einer Fläche, drei Mal so gross wie Frankreich, sammelt sich der Plastikmüll von drei Kontinenten. 1.8 Billionen Plastik-Teile schwimmen im sogenannten Great Pacific Garbage Patch.
Ein junger Forscher aus Holland hat sich zum Ziel gesetzt, das Meer von diesem Abfallteppich zu reinigen – und ein System entwickelt, mit dem sich Plastik aus dem Meer fischen lässt. Ein Mammut-Projekt. Kann das gelingen? Und was, wenn nicht? Darüber spricht Magazin-Autor Christof Gertsch in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
Produktion: Laura Bachmann
Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.ch
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Marine Le Pen, die Chefin der rechtsextremen Partei Rassemblement National, wurde von einem französischen Gericht wegen Veruntreuung schuldig gesprochen. Sie soll über Jahre Millionen von Euros des Europaparlaments in die Kasse ihrer Partei geleitet haben.
Die Strafe: Zwei Jahre Haft mit Fussfessel, 100’000 Euro Strafzahlung – vor allem aber ist Marine Le Pen für fünf Jahre von politischen Wahlen ausgeschlossen. Das hat entsprechend Konsequenzen für Frankreich, denn Le Pen schielte schon lange auf das Präsidentinnenamt.
Rechte Kräfte in Frankreich und Europa sind entsprechend entsetzt und sprechen von einem politisch motivierten Urteil. Inwiefern treffen diese Vorwürfe zu? Hat Marine Le Pen noch eine politische Zukunft? Und was wird nun aus Frankreichs Rechten, die so stark sind wie noch nie? Darüber spricht Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Moderation: Philipp Loser
Produktion: Noah Fend, Mirja Gabathuler
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Die Stimmung zwischen Mitte-Politikerin Valérie Dittli und ihrer eigenen Verwaltung sowie dem Regierungs-Kollegium ist gegenwärtig alles andere als entspannt. Der Disput führte bisher dazu, dass Dittli die wichtigsten Mandate als Vorsteherin des Finanz- und Landwirtschaftsdepartements abgeben musste. Ein Streit mit einer Dimension, die man in der Deutschschweiz so nicht wahrnehme, schreibt der Romandie-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», Benno Tuchschmid.
Wie konnte das soweit kommen? Und was sind die Ursachen dieses Streits? Diese und weitere Fragen beantwortet der Romandie-Korrespondent des Tages-Anzeigers, Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
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Über 80 Jahre übertrug der Radiosender «Voice of America» Nachrichten aus den USA in die ganze Welt. In 50 Sprachen, zum Beispiel auf Albanisch und später Serbokroatisch. In diesen Sprachen lief der Sender jeweils in der Siedlung in Freienbach am Zürichsee, in der Auslandredaktor Enver Robelli aufwuchs. Wenn sein Vater abends pünktlich um 18 Uhr den Radio einschaltete, kam dort ein Stück Welt an.
«Voice of America» berichtete über die Dinge, die autokratische Herrscher und Diktatoren lieber nicht hören wollten. Während dem Zweiten Weltkrieg. Während dem Kalten Krieg. Während dem Zerfall der Sowjetunion und von Jugoslawien. Und bis in die Gegenwart, bis Mitte März.
Nun will US-Präsident Donald Trump die United States Agency for Global Media schliessen, und damit Sendern wie «Voice of America» oder «Radio Free Europe» den Stecker ziehen. Was damit verloren geht, darüber spricht Enver Robelli in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Noah Fend
Artikel zum Thema:
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Letzte Woche liess der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Mann festnehmen, der sein Nachfolger werden will. Der Verhaftete, Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem İmamoglu, ist Mitglied der oppositionellen CHP. Erdogans Behörden werfen ihm Verbindungen zu Terroristen und die Veruntreuung öffentlicher Gelder vor.
Die Festnahme führt in der Türkei zu riesigem Widerstand. Seit İmamoglus Verhaftung sind Hundertausende Menschen auf die Strassen. Und bei den Vorwahlen am Wochenende haben über 15 Millionen Menschen İmamoglu zum Präsidentschaftskandidaten der oppositionellen CHP gewählt.
Was passiert hier gerade? Wie gefährdet ist die türkische Demokratie angesichts dieses Vorgehens gegen die Opposition? Und ist das der Anfang vom Ende von Erdogans Herrschaft? Oder Diese Fragen beantwortet Raphael Geiger, Korrespondent in Istanbul, in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Laura Bachmann
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Sowas hat es in der Schweiz noch nie gegeben: Das Bundesgericht hat die Wahl von Simon Stocker (SP) zum Schaffhauser Ständerat für ungültig erklärt. Der Grund: Stocker erfüllte am Wahltag nicht die Pflicht, seinen Wohnsitz im Kanton zu haben.
Was heisst das genau? Wie wird der Lebensmittelpunkt eines Menschen im Jahr 2025 definiert? Wer darf jetzt Stockers Sitz haben? Und ist das alles noch zeitgemäss? Darüber diskutieren Larissa Rhyn, Fabian Renz und Philipp Loser in einer neuen Folge des «Politbüro».
Und zum Schluss: Gegenwärtig findet eine Umfrage zum «Politbüro» statt, bei der alle Hörerinnen und Hörer sehr gern mitmachen dürfen. Hier geht es zur Umfrage.
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Arbeiten die auch sonst so? Diese Frage stellt sich angesichts einer groben Sicherheitspanne in den USA.
In einem Gruppenchat auf der App «Signal» diskutieren amerikanische Top-Beamte einen Militärschlag gegen die Huthis im Jemen. Zu denen, die mitlesen, gehört der Chefredaktor der Zeitschrift «The Atlantic» – der hier direkten Einblick in die geheime Kriegsstrategie erhält.
Warum wurde er der Gruppe hinzugefügt? Warum bemerkte keiner den Leak? Und was erzählt uns der Skandal über die öffentliche Sicherheit der US-Amerikanerinnen und Amerikaner unter Donald Trump? Einordnungen von USA-Korrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
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Rund acht Wochen dauerte die jüngste Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Letzte Woche hat Israel sie beendet: Bei Luftangriffen auf Ziele der Hamas im Gazastreifen sind über 400 Menschen getötet worden. Wenig später beendet Israel auch die Waffenruhe mit der Hizbollah-Miliz im Libanon. Sie hat rund vier Monate gehalten. Es droht auch dort eine neue Eskalation der Gewalt.
Gleichzeitig gerät Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu innenpolitisch zunehmend unter Druck: Tausende Menschen demonstrieren gegen die Fortführung des Kriegs. Jetzt kommt es zu weiteren Protesten, weil Netanyahu den Geheimdienstchef Ronen Bar entlassen hat und auch noch die Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara absetzen will. Beide sind in Ermittlungen gegen enge Mitarbeiter Netanyahus involviert.
Warum flammt der Krieg im Nahen Osten genau jetzt wieder auf? Steuert Israel mit den umstrittenen Entscheiden von Netanyahus Regierung auf eine Verfassungskrise zu? Und was bedeutet das für den weiteren Verlauf des Kriegs im Nahen Osten?
Kristiana Ludwig, Nahostkorrespondentin von Tamedia und der «Süddeutschen Zeitung», ordnet die aktuelle Lage ein – in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
Gast: Kristiana Ludwig
Produktion: Noah Fend
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Es ist die Netflix-Serie, über die gerade alle sprechen: In «Adolescence» geht es um den Mord an einem 13-jährigen Mädchen, offensichtlich begangen von einem 13-jährigen Buben.
Oder darum geht es zuerst einmal. Je mehr die vierteilige Serie vorangeht, desto grösser werden die Berührungspunkte mit der Realität. Es geht um falsche Männlichkeit, um Cyberbulling und um all die Dinge, die Teenager im Internet und in den sozialen Medien konsumieren. Und um die Ohnmacht ihrer Eltern, die nicht wissen, was sie tun sollen.
In England hat die Serie so eingeschlagen, dass Premierminister Keir Starmer sie nun an den Schulen des Landes zeigen will. Lisa Füllemann, Redaktorin im Ressort Leben, schreibt in ihrem Text zur Serie: Die Geschichte sei symptomatisch für die Gegenwart. Warum das so ist - und was wir aus «Adolescence» für unseren eigenen Alltag mitnehmen können - darüber spricht sie n einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Mehr zum Thema:
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Am 19. März 2023 tritt Bundesrätin Karin Keller-Sutter vor die Medien und verkündet das Aus der Credit Suisse. Es gab nur noch eine Rettung für die kriselnde Grossbank: Den Zusammenschluss mit ihrer ewigen Konkurrentin, der UBS.
Für viele war das Ende der Credit Suisse einen Schock. Doch hatte sich der Untergang nicht schon viel länger angekündigt? Seit den 1970er-Jahren schlitterte die Grossbank von einem Skandal in den nächsten. Hätte nicht viel früher schon interveniert werden müssen? Warum wurden Warnsignale nicht ernst genommen?
Diese Fragen beantwortet ein neues Buch und ein neuer Kino-Dokumentarfilm von Arthur Rutishauser, Chefredaktor der Sonntags-Zeitung von Tamedia. In «Game over – Der Fall der Credit Suisse» geht es um Arroganz, Machthunger und Grössenwahn. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Rutishauser von dieser Recherche.
Host: Mirja Gabathuler
Produzenten: Laura Bachmann und Tobias Holzer
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