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Außenpolitisch macht der britische Premier Keir Starmer ja eigentlich eine gute Figur. Der Sozialdemokrat positioniert sich in Europa, schiebt die sogenannte „Koalition der Willigen“ für die Ukraine voran, schafft es sogar, Donald Trump bei Laune zu halten.
Innenpolitisch sieht es dagegen weniger gut aus für Starmer. Statt seiner Labour-Partei führt in Umfragen gerade „Reform UK“, die Rechtsaußen-Partei von „Mr. Brexit“ Nigel Farage. Und auch Starmers persönlichen Zustimmungswerte sind alles andere als rosig.
Die Menschen in Großbritannien sind unzufrieden mit den Parteien der Mitte und wenden sich dem linken oder rechten Rand zu. Das ist der Eindruck des SZ-Korrespondenten Michael Neudecker, der in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“ über eine Parteienlandschaft in Großbritannien spricht, die in Bewegung ist. Labour und Tories, die Parteien, die bei Wahlen eigentlich immer vorn liegen, stünden gerade gehörig unter Druck. Eine Situation, die Großbritannien in dieser Form seit Langem nicht mehr erlebt habe.
Weitere Nachrichten: Merz will Sozialreformen erzwingen; Klingbeil in Kiew; Habeck will Bundestagsmandat abgeben.
Zum Weiterhören und -lesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CDU Niedersachsen auf Youtube.
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Vor einem Monat gab es heftige Kämpfe zwischen Thailand und Kambodscha. Über 40 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, mehr als 300.000 geflüchtet. Inzwischen gilt eine Waffenruhe, doch die ist wackelig.
Der Konflikt zwischen den beiden Ländern ist schon viele Jahrzehnte alt und flammt immer wieder auf. Häufig geht es dabei um die Frage, zu welchem Land die alten Tempel in der Grenzregion gehören. Doch es gibt noch viel mehr Gründe. Welche das sind, erklärt SZ-Korrespondent David Pfeiffer in dieser Podcastfolge.
Dabei geht es auch um die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Konflikt irgendwann beigelegt werden kann. Denn am Montag werden sich die Verteidigungsminister von Kambodscha und Thailand treffen und genau darüber diskutieren.
Weitere Nachrichten: USA verbieten der Ukraine den Einsatz von Langstreckenraketen; Trump will Nationalgarde nach Chicago schicken; festgenommener Ukrainer offenbar Koordinator des Nord-Stream-Anschlags.
Zum Weiterhören: Der SZ-Recherchepodcast das Thema zu zehn Jahren „Wir schaffen das“.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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In Großstädten sind Freiräume rar. Besonders, wenn es ums Nachtleben geht. Dann gibt es häufig Streit zwischen den Menschen, die einfach nur in Ruhe schlafen wollen und denen, die am liebsten die ganze Nacht feiern würden. Wenn alles immer teurer und immer enger wird, bleibt dann überhaupt noch Raum für junge Menschen, um auch laut zu sein oder über die Strenge zu schlagen?
Darum geht es in dieser Podcastfolge, am Beispiel einer Debatte aus München. Weil sich im Uni-Viertel Anwohnerinnen und Anwohner über Lärm und Sachbeschädigung beschwert hatten, verbot das Kreisverwaltungsreferat den Kiosken dort, nach 22 Uhr noch Alkohol zu verkaufen. Zwei Wochen hielt das Verbot. In dieser Zeit hatten darüber viele junge Menschen im Viertel und in den sozialen Medien diskutiert.
Über die Frage, wie in einer immer teurer werdenden Großstadt Freiräume für junge Menschen geschaffen werden können, spricht in dieser Folge des Podcasts der zweite Bürgermeister von München, Dominik Krause von den Grünen. Er erklärt, welche Möglichkeiten eine Kommune hat, um eine Stadt jung zu halten. Und wo die Kommune an ihre Grenzen stößt.
Weitere Nachrichten: Afrikanische Union will Mercator-Karte abschaffen; Extremhitze trifft Menschen, die arbeiten, besonders stark.
Zum Weiterlesen und -hören:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok @Hennschki, @IaniforReal, @RobertKaro.
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Um den Ruhm von Jimi Blue Ochsenknecht zu erklären, muss man zurückblicken auf das Jahr 2003. Damals hat der Sohn von Schauspielern Uwe Ochsenknecht die Hauptrolle im Film „Die Wilden Kerle: Alles ist gut, solange du wild bist!“ gespielt, den rebellischen Leon, der nichts anderes will, als einfach Fußball zu spielen. Dazwischen kommt immer etwas dazwischen: die Eltern, Omas oder ältere Kinder auf dem Bolzplatz. Ein Kinderfilm eben.
Heute ist Jimi Blue Ochsenknecht 33 Jahre alt und genießt immer noch Promi-Status, obwohl es über die Jahre kaum noch große Rollen für ihn gab. Doch er lebt weiterhin wie ein Filmstar, was ihm zum Verhängnis wurde: Seinen 30. Geburtstag hat Ochsenknecht bei einem Kurzurlaub in Tirol gefeiert, im Hotel „Sonne.“ Raus kam eine Hotelrechnung in Höhe von fast 14.000 Euro. Ochsenknecht soll die Rechnung nie bezahlt haben. Es folgte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Innsbruck. An diesem Freitag musste sich Ochsenknecht dort vor einem Gericht verantworten.
In dieser Folge erklärt SZ-Redakteurin Jana Stegemann, wie es zum Justizärger mit Jimi Blue Ochsenknecht kam.
Weitere Nachrichten: Deutsche Wirtschaft kommt nicht in Gang; Hungersnot im Norden des Gazastreifens erklärt.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Julia Ongyerth
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SamFilm.
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Wenn man Donald Trump glaubt, ist die US-Hauptstadt Washington die Hölle auf Erden. Er sagt, die Stadt sei verwahrlost und die Kriminalität nehme Überhand. Auf einer Pressekonferenz kündigte er vergangene Woche einen “Befreiungstag” für die Stadt an.
Die Konsequenz: Hunderte Nationalgardisten wurden nach Washington geschickt; die Polizei in der Stadt wurde unter Kontrolle der Bundesjustizministerin Pam Bondi gestellt.
Doch laut den regionalen Sicherheitsbehörden in Washington hat es in der Stadt im letzten Jahr so wenig Fälle von Gewaltkriminalität gegeben, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Trump scheint das egal zu sein. Die Stadt soll laut seiner Pressesprecherin Leavitt schöner werden, indem psychisch gestörte Menschen und Obdachlose von der Straße entfernt werden. In dieser Podcastfolge berichtet USA-Korrespondent Peter Burghardt über seine Eindrücke aus Washington.
Weitere Nachrichten: Israelisches Militär startet erste Phase der Offensive auf Gaza-Stadt; mutmaßlicher Koordinator des Nord-Stream-2-Anschlags in Italien festgenommen.
Zum Weiterlesen: Lesen Sie den Text von Bernd Dörries über die israelische Offensive auf Gaza-Stadt hier.
Erfahren Sie hier, woran Sie gutes Olivenöl erkennen.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jonathan Brandis
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN, Forbes Breaking News.
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Schon wieder holt Andreas Scheuer das Debakel um die Pkw-Maut ein. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den ehemaligen Verkehrsminister erhoben. Es geht um eine mögliche Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags.
Scheuer hatte als Bundesverkehrsminister in der letzten Merkel-Regierung die Einführung einer Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen vorangebracht - es war sein großes Projekt. Doch der Europäische Gerichtshof hatte 2019 entschieden, dass sein Maut-Konzept rechtswidrig ist. Zu dem Zeitpunkt hatte Scheuer bereits Verträge mit Unternehmen geschlossen, die die Maut umsetzen sollten - und schuldete ihnen nach der Aufkündigung der Verträge Schadenersatz: insgesamt 243 Millionen Euro. Ein viertel Milliarde. Ein echtes Debakel für den Steuerzahler und auch für ihn persönlich.
Scheuer musste sich 2021 im Maut-Untersuchungsausschuss des Bundestags dafür verantworten. Doch nach Ansicht der Berliner Staatsanwaltschaft soll er dort nicht die Wahrheit gesagt haben. Genauso wie einer seiner Staatssekretäre.
In dieser Podcastfolge erklärt die SZ-Politikredakteurin Vivien Timmler, worauf sich die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft stützen und welche Konsequenzen eine Verurteilung für Andreas Scheuer hätte.
Weitere Nachrichten: Ukraine-Gipfel könnte in Budapest stattfinden; Israel will Westjordanland teilen.
Zum Weiterhören und -lesen:
Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folgen zu den Ukraine-Gipfeln in Alaska und Washington nachhören.
Den Text von Marie Gundlach über den Beginn der Gamescom finden sie hier.
Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
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Drei Tage nach dem Gipfeltreffen von Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska haben die Europäer ihren eigenen Gipfel abgehalten. Der ukrainische Präsident Selenskij ist gemeinsam mit einer Delegation europäischer Staats- und Regierungschefs nach Washington gereist, um im Weißen Haus mit Donald Trump zu sprechen.
Und auch wenn dieses Treffen keine konkreten Ergebnisse zu Tage gebracht hat, zeigen sich die europäischen Gäste hinterher vorsichtig optimistisch.
In dieser Podcastfolge spricht Sonja Zekri über den Gipfel im Weißen Haus. Sie berichtet für die SZ über den Krieg in der Ukraine und ist in den vergangen Jahren mehrmals in das Land gereist. Das Treffen in Washington ist ein “wichtiger Baustein” auf dem Weg zu Frieden in der Ukraine, sagt sie. Besonders weil es bei dem Treffen auch um mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine ging.
Weitere Nachrichten: Merz deutet möglichen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine an; Hamas stimmt Waffenruhe-Vorschlag zu.
**Zum Weiterlesen: **
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa, Youtube @TimesofIndia.
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Ein italienischer Medienkonzern steht kurz davor, die Pro Sieben Sat 1-Gruppe zu übernehmen. Der Name ist „Media für Europe“ (MfE) und der Inhaber stammt aus einer bekannten Familie. Es ist der Sohn des verstorbenen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi.
Weitere Nachrichten: Vor dem zweiten Ukraine-Gipfel; Waldbrände in Südeuropa; Bolivien nach Wahlen vor Machtwechsel.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Media for Europe auf Youtube.
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Fast drei Stunden lang haben Donald Trump und Wladimir Putin in der Nacht auf Samstag über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gesprochen. Ein Deal ist bei dem Gipfel in Anchorage offenbar nicht zustande gekommen. Trotzdem hat Trump bei einem anschließenden Pressetermin viele warme Worte für Putin übrig.
Weitere Nachrichten: Europäische Staatschefs- und Regierungschefs veröffentlichen gemeinsame Erklärung zum Alaska-Gipfel; Schwere Überschwemmungen in Himalaya-Region.
Mehr Informationen und Einordnungen zu den Nachwirkungen des Alaska-Gipfels finden Sie im SZ-Liveblog.
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @SkyNews.
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US-amerikanische Late-Night-Shows sind auch hier in Deutschland beliebt. Moderatoren wie Stephen Colbert oder Jimmy Kimmel sprechen nicht nur mit Hollywood-Stars, sondern auch über das politische Tagesgeschehen. Hier werden täglich Witze über Donald Trump und seine Regierung gemacht.
Redaktionsschluss für diesen Podcast war 17 Uhr am 14. August 2025.
Weitere Nachrichten: Belagerung der Stadt El Fasher in Sudan; immer mehr falsche wissenschaftliche Studien.
Zum Weiterlesen:
Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @ColbertLateShow.
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