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Ein kleiner Streit, ein komischer Blick, ein unüberlegter Kommentar – und schon sind viele mittendrin in Grübeleien, die einem den ganzen Tag verderben können: Wie war das gemeint, was hat das zu bedeuten? Nur vielleicht steckt oft gar nichts dahinter, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Gitta Jacob. Und sie hat einen vermeintlich banalen Tipp: Man kann entscheiden, ob man sich in etwas hineinsteigern will oder nicht.
Im Podcast bespricht sie mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, wieso wir vor allem negative Gefühle auch mal ziehen lassen sollten, statt sie überzubewerten. Besonders, wenn es um Konflikte in unseren Beziehungen geht. Gitta erklärt, weshalb es nichts bringt, Emotionen zu bekämpfen, was es braucht, um sie anzunehmen, und wie wir es schaffen, gelassener mit ihnen umzugehen.
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Gute Verführung hat nichts mit Manipulation, Druck oder To-do-Listen zu tun, sagt die Sexologin und Bestsellerautorin Dania Schiftan. Sie braucht Zeit und Distanz. Und lässt sich auch wieder neu lernen. Gerade in längeren Beziehungen wird der Wunsch nach Intimität, Nähe und Sex schnell zum Frust: Statt den anderen für sich zu begeistern, dreht sich schnell alles um Vorwürfe und Forderungen. Was, wenn eine Person will, die andere aber nicht?
Verführung bekommt man nicht auf Knopfdruck, erklärt Dania im Gespräch mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie beginnt oft bei einem selbst: Wer weiß, was er oder sie will, kann andere auch wieder neugierig auf sich machen. Wie man wieder zurück in die Lust findet, warum spontane Lust oft scheitert und was Verführung mit einem guten Fußballspiel gemein hat.
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Lachen die etwa über mich? Was habe ich da nur gesagt? Hoffentlich hat mich keiner gesehen. Scham prägt uns, seit der Mensch denken kann – und meistens ist sie mit unseren unangenehmsten Erinnerungen verbunden. "Wir schämen uns heute oft nicht mehr für das, was wir tun – sondern dafür, wer wir sind", sagt der Journalist und Sachbuchautor Matthias Kreienbrink. Instagram, TikTok und soziale Medien machen es möglich: Mehr denn je zielt eines der schlimmsten Gefühle auf uns als Person, denn selten war es einfacher, Menschen zu beschämen oder selbst beschämt zu werden.
Dabei ist Scham mehr als nur ein Gefühl – sie ist ein soziales Signal, manchmal ein Schutzmechanismus, und oft durchkreuzt sie auch unsere Beziehungen und den Sex. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Matthias, wie die Scham instrumentalisiert wird, wie sie unser Selbstbild erschüttern kann und wann sie uns doch nutzt. Warum wir mit der Scham leben müssen – und lernen können, wie sie uns nicht mehr kontrolliert.
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Schon mal das Gefühl gehabt, dem Partner Sex zu schulden? Manchen geht es so, weil sie den anderen nicht enttäuschen, ihm oder ihr einen Gefallen tun wollen oder auch, damit das Genörgel endlich aufhört. Sollte man in einer Beziehung auch mal Ja sagen, obwohl man eigentlich Meh denkt? Duty Sex – Sex aus Pflicht, ist kein Liebesbeweis, sagt die Journalistin und Autorin Heike Kleen. Letztlich gehe es um Gleichberechtigung.
Und die bleibt immer noch zu oft auf der Strecke. "Mein Gefühl ist, dass sich die Geschlechter gerade wieder auseinanderbewegen", sagt Heike. Gemeinsam mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht sie über Alphamänner und Frauen, die beim Sex mitmachen, um die Stimmung zu retten. Wie es gelingt, mehr auf sich zu achten, Rollenbilder zu überwinden und wieder zusammenzukommen.
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"Wut kann helfen, aus der Ohnmacht einer Trennung zu kommen", sagt die Psychotherapeutin und Paarberaterin Daniela Geiger – sie sollte aber nie das Ziel sein. Wie trennt man sich also, ohne sich zu hassen? Und was, wenn ich verlassen werde? Oder einer noch kämpfen will, die andere aber schon aufgegeben hat? Seit mehr als 20 Jahren hilft Daniela Paaren dabei, ihre persönlichen Antworten darauf zu finden. Und Klarheit darüber, wann es vorbei ist: Wenn einer den anderen nicht mehr sucht.
Mit den Podcast- Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Daniela, wie viel Erklärung nötig ist, wie sehr auch die leiden können, die ihren Partner oder ihre Partnerin verlassen, und weshalb es hilft, Trennungen nicht als Versagen zu betrachten – sondern als mutigen Schritt. "Gefühle lassen sich nicht erzwingen – auch nicht durch Paartherapie", sagt Daniela. Wer es schafft, sich fair zu trennen, anstatt sich im Drama zu verlieren, gewinnt – an Reife, Selbstmitgefühl und neuer Handlungsfreiheit.
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Wie öffne ich meine Beziehung richtig? Was ist mit Eifersucht und Verlustangst? Was brauchen polyamore Partnerinnen und Partner? Und vor allem: Was ist überhaupt für mich das Richtige? Der Psychologe und Beziehungstherapeut Agostino Mazziotta berät Menschen, die Beziehungsmodelle zu finden, die sie wirklich leben wollen – egal ob als Paar, offen, zu dritt oder allein mit mehreren. Es geht darum, das auszuhandeln, was für alle Beteiligten stimmig ist.
"Liebe wächst, wenn sie geteilt wird", sagt Tino. Nur halten das viele für ein Tabu, wenn es um die eigene Beziehung geht. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht er über nicht monogame Modelle – wie sie funktionieren, was sie brauchen und was sich von ihnen lernen lässt. Und warum es sich lohnt, wenn wir in unseren engsten Beziehungen mehr über Macht sprechen würden.
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Es ist ein Albtraum für viele Männer: Ihr Penis wird beim Sex mit anderen nicht hart, sie kommen zu früh oder gar nicht. Dann wird geschwiegen, der Druck steigt, die Versagensängste wachsen. Ein Teufelskreis, der oft gar keine körperlichen Ursachen hat, sagt der Psychologe und Psychotherapeut Linus Günther. Denn selten sei Masturbieren ein Problem.
"Es kommen ganz viele Männer mit dem Wunsch in die Beratung, sexuell mehr leisten zu wollen", erzählt Linus den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was sie brauchen und von dem, was sie denken." Männer seien oft überzeugt, nicht gut genug zu sein, nicht hart oder stark genug zu sein, sagt Linus. Für ihn sind Selbstmitgefühl und die Beziehung zu sich selbst zentral bei der Lösung sexueller Probleme. Und beides kann jeder aktiv verändern.
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Wir haben eine Sprechstunde bei Mandy Mangler, Deutschlands vielleicht bekanntester Gynäkologin. Die Chefärztin krempelt die Frauenheilkunde um und spricht mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm darüber, warum es in der Medizin noch immer Probleme gibt, den weiblichen Körper zu verstehen, wieso Frauen oft schlechter behandelt werden als Männer und wie sich das ändern lässt.
"Statt sich mit der Person auseinanderzusetzen, schieben wir einfach alles auf die Hormone", sagt Mandy. Sie erklärt, warum von der Menstruation bis hin zu den Wechseljahren viele Phasen weiblicher Entwicklung so negativ bewertet werden. Eine Podcastfolge über Mythen und Unwissen rund um den weiblichen Körper, die Gesundheit von Frauen und darüber, wieso der patriarchale Blick auf die Gynäkologie so hartnäckig ist.
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Mir passiert so etwas nicht. Und falls doch, werde ich mich schon wehren können. So denken viele 2025 über sexuelle Belästigung und Sexismus am Arbeitsplatz. Nach #Metoo und den öffentlichen Debatten sollte doch klar sein, dass Übergriffe nicht ohne Folgen bleiben. Doch: "Das ganze Wissen, was wir haben, erhöht den Druck auf uns", sagt die Sozialpädagogin und Traumafachberaterin Mirjam Spies. Sich richtig zu verhalten, wenn der Kollege einen anstarrt, im Meeting der Spruch zum Kleid fällt oder anzügliche Nachrichten per WhatsApp kommen.
"Die Scham, im entscheidenden Moment nicht reagiert zu haben, ist noch mal größer, weil viele sich sagen: Eigentlich hätte ich es doch besser gewusst." Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Mirjam darüber, wie man sich ganz konkret gegen Belästigungen wehren kann und warum das oft so schwerfällt. "Immer wenn Menschen in Kontakt miteinander kommen, werden Grenzen verletzt", sagt sie. Umso wichtiger sei eine Kultur – vor allem auch im Job – die offen, vertrauensvoll und entschieden damit umgehe.
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Welche Stellen beraten bei sexualisierter Gewalt?
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Warum willst du Sex? Aus Spaß, weil er eben dazugehört oder aus anderen Gründen? "Viele Paare haben keinen Sex mehr, obwohl sie ihn gerne hätten, weil sie Lust als fast einzige Fahrkarte betrachten", sagen die Paar- und Sexualtherapeuten Katharina Middendorf und Ralf Sturm. Und erklären, warum es sich lohnt, Sex und Lust getrennt zu betrachten.
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen sie über gute Gründe für Sex, die viele oft nicht gelten lassen: die Beziehung halten, Stress abbauen, sich normal fühlen, anderen einen Wunsch erfüllen. Was es für Sex braucht, wie sich der Druck rausnehmen lässt und wieso die besten Tipps für besseren Sex meist ins Leere laufen.
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