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In meiner heutigen Folge gebe ich Dir eine einfache Hilfestellung, mit der du deine Neugier wieder entfachen kannst. Es sind die drei Fragen: Wie? Was? Warum? Und so wendest du diese Fragen im Alltag an:
Mach einen Spaziergang in der Natur. Halte an einem schönen Platz inne und richte deinen Blick bewusst auf die Landschaft um dich herum. Frage dich ganz genau, was du gerade siehst: Berge, Bäume, Wolken, Tiere, Tannenzapfen. Dann frage dich, wie all das entstanden ist. Oder frage dich, wie es funktioniert, zum Beispiel, wie der Regen aus den Wolken kommt. Und zuletzt stellst du die Frage nach dem Warum, etwa: Warum spenden die Bäume Schatten? Sicher kannst du dir die meisten Fragen selbst beantworten, ansonsten findest du die Antworten in Büchern oder im Internet. Es geht nicht darum, dass deine Fragen weltbewegend oder deine Antworten zu hundert Prozent richtig sind. Der Effekt der Fragen ist, dass du deine Neugier aktivierst. Du wirst sehen, das wird dich innerlich anregen und ein Glücksgefühl in dir auslösen.
Du kannst auch aufschreiben, was dich besonders interessiert. Erstelle eine Sammlung deiner Interessen von deiner Kindheit bis heute und überlege, welche Interessen du immer noch verfolgst und welche im Sand verlaufen sind. Greife diejenigen wieder auf, die dich bis heute am meisten ansprechen, und integriere sie in dein Leben. Vielleicht willst du nach zehn Jahren Pause dein Musikinstrument wieder einmal spielen. Vielleicht entsteht etwas ganz Neues.
Sei auch dir selbst gegenüber neugierig. Wenn du dich nicht richtig wohl fühlst, kannst du deine Neugier auf deine Gefühle richten und danach suchen, woher die Unzufriedenheit kommen könnte und was du dagegen tun kannst. Eine bewusste Selbstreflexion kann deine Neugier entfachen und dich weiterbringen. Probiere aus, was dir guttut.
Neugier ist ein positiver Weg den Veränderungen im Leben zu begegnen. Weitere Inspirationen dazu findest du auch in meinem Hörbuch "Inspirationen für Veränderungen im Leben", ab jetzt auch im PAL Onlineshop.
Mein Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags "Vitamine für die Seele".
Mehr Infos dazu findest du unter: www.palverlag.de/newsletter.
In der heutigen Podcastfolge stelle ich eine einfache und sehr wirksame Übung vor, mit deren Hilfe du mehr Selbstakzeptanz und -liebe entwickeln kannst. Damit Du sie für dich wiederholen kannst, hier nochmals die Anleitung:
Nimm dir ein großes Blatt Papier und schreibe deinen Namen in die Mitte. Zeichne um deinen Namen einen Kreis und Striche außen herum wie Sonnenstrahlen. Jetzt erinnere Dich an Dein vergangenes Jahr und gönne dir, dabei nur auf die Dinge zu schauen, die gut waren. In jeder Krise steckt eine Chance, auch wenn das manchmal nicht offensichtlich ist. Versuche, selbst in schwierigen Situationen das Positive zu finden. Was für einen Gewinn hat dir die schwierige Situation gebracht?
An die Strahlen schreibst du, was du in diesem Jahr erlebt hast. Das können auch ganz kleine unspektakuläre Dinge sein. Zum Beispiel, dass du mehr Vogelgezwitscher gehört hast und weniger Fluglärm. Oder, dass du eine neue Gewohnheit geschaffen hast. Du kannst an die Strahlen auch notieren, was du erreicht hast. Welche Hürden hast du gemeistert? Welche Meilensteine geschafft? Auch hier können es kleine und größere Dinge sein.
Oder du schreibst an die Strahlen, was du anders gemacht hast als sonst. Wann hat etwas genauso, oder sogar besser funktioniert? Was ist dir aufgefallen, das du bisher nicht bemerkt hast? Welche neuen Erkenntnisse über dich selbst hast du gewonnen? Zuletzt notierst du, was du über dich gelernt hast.
Suche dir jetzt in deiner Vorstellung einen Menschen aus, der dich gut kennt, und stelle ihm gedanklich die Frage, was er beim Lesen deiner Notizen bestätigen oder ergänzen würde. Schreibe in einer neuen Farbe dazu, was der andere über dich sagen würde, und welche Ergänzungen er hätte. Diese Übung kannst du mit unterschiedlichen Personen deines Familien- oder Freundeskreises wiederholen. Es kann auch spannend sein, gedanklich einen Menschen zu wählen, den du nur flüchtig kennst, zum Beispiel den Bäcker um die Ecke, bei dem du jede Woche Brot kaufst. Auch ihm zeigst du ja eine Seite von dir. Was könnte jemand wie er Positives über dich sagen?
Du hast jetzt alles Gute, alles, was dich ausmacht und was du gewonnen hast, mit einem Blick vor Augen. Lies es dir nochmal durch und stelle dir vor, die Strahlen wirken nicht nach außen, sondern nach innen. Du liest das, was an den Strahlen steht und stellst dir vor, wie du das alles aufnimmst – wie eine Tankstelle. Die Strahlen, die zu dir führen, tanken dich voll und stärken deinen Selbstwert. So beschenkst du dich mit Akzeptanz und Liebe.
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In dieser Podcast-Folge geht es um das Thema Vergebung. Aus eigener Erfahrung wirst du wissen, wie schwer vergeben ist und wie langwierig der innere Prozess sein kann, bis du dem anderen wirklich nichts mehr nachträgst.
Im Podcast zeige ich dir eine Zwei-Schritte-Methode, mit deren Hilfe du vollständig vergeben lernen kannst. Diese Methode oder auch Übung findest du im Folgenden nochmals aufgeschrieben, denn du wirst sie etwas üben müssen, damit der Prozess sich in dir verankert.
Wenn du die nächste Auseinandersetzung mit jemandem hast, und dir etwas verletzendes an den Kopf geworfen wurde, dann sortiere erst einmal grundsätzlich, was passiert ist. Worum ging es in der Auseinandersetzung? Was hat dich verletzt? Was hast du gehört, was der andere dir sagen wollte? Was wolltest du dem anderen mitteilen? Warum ist es aus deiner Sicht schiefgelaufen? Schreibe dir die Antworten zu den Fragen auf. Fasse zusammen, welches die zwei bis drei wichtigsten Punkt für dich sind, die es zu klären gilt. Es kann auch nur ein Punkt sein. Überlege dir, wie du dich weiter mit demjenigen auseinandersetzen willst. Soll es ein Brief sein, eine Mail, ein Telefonat oder ein persönliches Treffen? Was davon entspricht dir am meisten? Jetzt kommt die Konfrontation mit dem anderen. Du bist gut vorbereitet und kannst dem anderen vorschlagen, dass jeder beispielsweise fünf Minuten erzählt, wie er die Situation sieht und der andere hört zu, ohne zu unterbrechen. Danach tauscht ihr euch gemeinsam aus. Damit ist der erste Prozess abgeschlossen. Jeder hat seinen Standpunkt auseinandergesetzt und im besten Fall, seid ihr zu einem Ergebnis gekommen und könnt euch gegenseitig verstehen und vergeben.
An der Stelle bleibt nicht selten beim Einzelnen ein mulmiges Gefühl. Es rührt daher, dass wir noch keine Beweise in der Realität bekommen haben, dass der andere wirklich verstanden hat, was wir meinen und ihr euer neues Verhalten noch nicht ausprobieren konntet. Da hilft nur Zeit und die Erfahrung, die du in Zukunft machen musst. Zum anderen kommt das mulmige Gefühl von deinem gekränkten Stolz.
Der zweite Prozess beginnt, indem du aufstehst, dich sortierst und deine Krone richtest. Frage dich selbst, was von der verletzenden Botschaft, die du erhalten hast wirklich wahr ist. Warum hat es dich getroffen? Kennst du das Thema aus deiner Vergangenheit? Ist es ein wunder Punkt von dir? Was kannst du für dich tun, um emotional wieder aufstehen zu können? Welches möglicherweise unerfüllte Bedürfnis steckt hinter deiner Wut oder Trauer über die verletzende Botschaft. Wenn du ein Bedürfnis ausfindig machen kannst, überlege dir, wie du es dir erfüllen kannst. Oder, wie du einer Erfüllung näher kommen kannst. Tue etwas für dich und dein Wohlbefinden.
Wenn du diese beiden Prozesse nacheinander durchläufst, kann Vergebung regelrecht befreiend wirken. Jeder Konflikt, jede Auseinandersetzung und auch jede Verletzung bringt uns ein Stück weiter. Sie zahlt auf das Konto unserer Erfahrungen ein und wir lernen über uns etwas dazu.
Passend zum heutigen Podcast empfehle ich das Buch "Ab heute kränkt mich niemand mehr" von der Psychotherapeutin Doris Wolf. Darin zeigt sie dir wirksame psychologische Strategien und Anleitungen, mit denen du Kränkungen und Verletzungen durch andere selbst heilen und so den ersten Schritt zur Vergebung legen kannst. Mehr findest du hier: https://shop.palverlag.de/collections/ratgeber/products/ab-heute-krankt-mich-niemand-mehr
Mein Podcast Wecke deine Lebensfreude! erscheint jeden zweiten Sonntag auch im kostenlosen Newsletter des PAL Verlags: "Vitamine für die Seele". Mehr Infos unter: https://www.palverlag.de/newsletter.html
In diesem Podcast stelle ich dir drei Ideen vor, die dir helfen, deine Stimmung aufzuhellen. Probiere, was dir liegt und was dir eine merkliche Veränderung deiner Stimmung bringt. Alle haben mit einer veränderten Haltung zu tun.
1. Denke an die letzten drei Situationen, in deinem Leben, in denen du dich am Tiefpunkt gefühlt hast.
Erinnere dich ganz konkret. Das, was dir damals geholfen hat, dient dir auch heute als Unterstützung. Es ist dein Erfahrungsschatz auf den du zurückgreifen kannst. Es sind deine Ressourcen, die du zur Verfügung hast, und die dir keiner nehmen kann. Hast du sie einmal aktiviert, so wirst du immer wieder auf sie zurückgreifen können!
2. Verändere deine Körperhaltung. In einer schlechten Stimmung nehmen wir eher eine gebeugte, in uns gekehrte und zusammengesunkene Haltung ein. Wenn du dich dazu entschließt, dich in eine gute Stimmung zu bringen, kannst du dazu eine aufrechte und offene Körperhaltung einnehmen. Denke an ein wirklich erfreuliches Erlebnis, oder an etwas, auf das du extrem stolz bist und stelle dich aufrecht hin.
Du hast es verdient diesen Moment in gehobener Stimmung zu verbringen, mit gehobenem Haupt, anstelle gebeugt und in schlechter Stimmung zu sein.
3. Feiere dich selbst. Mach dir wieder, ein wertvoller und liebenswerter Mensch zu sein.
Manchmal reicht es schon nach einer längeren Zeit am Schreibtisch einmal das Fenster zu öffnen und ganz bewusst tief die frische Luft einzuatmen mit dem Bewusstsein sich selbst als wertvollem, liebenswerten Menschen etwas Gutes zu tun.
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In meinem heutigen Podcast stelle ich Dir zwei Gedanken-Übungen vor, mit deren Hilfe du Ideen erfolgreich umsetzen kannst. Hier findest du sie nochmals zum Üben:
Stelle dich aufrecht hin, lege deinen Kopf leicht in den Nacken. Stelle dir nun vor, du verlässt deinen Erdstern und richtest deine Aufmerksamkeit auf einen schönen, hell strahlenden Stern am Himmel. Schau nach oben und atme dabei tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Die Atmung hilft dir bei der körperlichen Entspannung und beim Loslassen des unguten Zustands. Lass deine Schultern locker hängen und heb dein Brustbein an. Spüre nun einen Moment Zeit lang in dich hinein und beobachte, ob sich an deinem Gefühl etwas verändert. Bleib locker und aufrecht stehen mit dem Bild deines glitzernden Sterns vor Augen.
Teile nun in dieser erhobenen Haltung deinen Tag in kleine Zeiteinheiten ein (egal wie positiv oder negativ er bisher verlaufen ist). Je schlechter du dich fühlst, desto kleiner solltest du die Zeiteinheit wählen.
Und nun angenommen, dein Stern könnte etwas für dich tun – was wäre das? Natürlich kann er dir keine Gesundheit bringen, wenn du krank bist, aber vielleicht kann er etwas Kleines tun, damit du dich besser fühlst. Was könntest du etwa in der nächsten Stunde für dich tun, das dir guttut. Überlege für jede der folgenden Zeiteinheiten, was es sein könnte und erfülle es dir.
Die meisten von uns erträumen sich in der Kindheit ihr Leben. Als Kinder stellen wir uns vor, wie wir später einmal leben wollen und was wir erreichen wollen. Später haben wir den Kopf oft so voll, dass keine Zeit bleibt zum Träumen, und wir gewöhnen es uns wieder ab. Doch gerade Tagträume funktionieren als Leitsterne. Denn sie lenken unsere Energie auf das, was wir gerne in unserem Leben hätten.
Stell dir vor, dein Leben wäre ein Wunschkonzert und du könntest dir alles erträumen. Male deine Bilder aus und nimm all deine Sinne dazu. Was siehst du vor deinem inneren Auge, was fühlst du? Welche Geräusche gibt es dort und welche Lichtverhältnisse? Wenn du das Tagträumen nicht mehr gewöhnt bist, kann es eine Weile dauern, bis du eine Idee bekommst, was du können, leben, erleben oder erreichen willst. Probiere es immer wieder. Entsteht ein Tagtraum, so ist er jetzt dein Leitstern. Überlege dir auch hier, was du davon in kleinen Teilen in die Realität umsetzen kannst. Was bringt dich deinem Traum näher?
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Wirklich trösten kannst du, wenn du zwei entscheidende Schritte machst:
**Schritt 1: Erkenne an, dass es dem anderen schlecht geht.
Wir sind heute so daran gewöhnt Lösungen für Probleme zu suchen, dass wir diesen wertvollen ersten Schritt des Anerkennens häufig einfach auslassen. So wissen wir überhaupt nicht, ob der andere jetzt schon für eine Lösung bereit ist oder ob er überhaupt eine Lösung will. Abgesehen davon ist es grundsätzlich schwierig, für Probleme von anderen eine passende Lösung zu finden. In dem Moment, indem wir jedoch Verständnis zeigen und unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen, trösten wir. Und wir trösten auch dadurch, dass wir uns aktiv dazu entscheiden, den Schmerz des anderen zu ertragen und für denjenigen einfach da zu sein und auszuhalten, dass der andere vielleicht keine Lösung will, sondern einfach in seinem Schmerz verstanden werden möchte.
Dieser Trost wiederum ermöglicht es den Getrösteten in einen stabileren emotionalen Zustand zu kommen und im nächsten Schritt selbst an der Lösung des Problems zu arbeiten. Wenn du also zulässt, dass das Problem beim anderen sein und bleiben darf, hast du den ersten Schritt schon gemacht. Denn dann bewegst du dich auf Augenhöhe zu ihm. Erst dann kannst du den zweiten Schritt machen.
**Schritt 2: Zeige Mitgefühl!
Hier ist es wichtig, zwischen Mitgefühl und Mitleid zu unterscheiden. Wenn du den anderen bemitleidest für seine schwere Situation, verlässt du die Augenhöhe. Du machst den anderen kleiner und schwächer, weil du ihm nicht zutraust und zumutest, damit selbst klarzukommen. Im Mitleid schwingt immer etwas mit, das dem anderen zeigt, dass er arm ist und sich in einer schwächeren Position befindet. Trost zu spenden bedeutet mit jemandem mitfühlen zu können, ohne ihn zu bemitleiden.
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Tue Gutes, aber mach dich frei von den Erwartungen anderer!
In meinem heutigen Podcast stelle ich Dir eine einfache Übung vor, die dir hilft, besser mit den Erwartungen anderer an dich umgehen zu können.
Nimm dir ein Notizheft zur Hand und schreib auf, wann du von Menschen, mit denen du in Beziehung stehst etwas erwartest. Was erwartest du von ihnen? Steht diese Erwartung im Zusammenhang mit etwas, das du einmal gegeben hast? Oder auch mit einer Situation, in der du geben würdest? Wenn ja, überlege dir, ob wirklich jeder Mensch auf der Welt in genau dieser Situation es für notwendig hielte zu geben. Vermutlich wäre es nicht so. Denn das, was wir erwarten, hängt damit zusammen, was wir brauchen. Es hat mit unseren Bedürfnissen zu tun. Und die können sehr verschieden sein. Aus dem Grund können andere Menschen häufig nicht wissen, was wir erwarten. Sie selbst würden in derselben Situation etwas anderes erwarten. Vielleicht braucht unser Partner kein romantisches Dinner, um die Zeit mit uns zu genießen. Oder der Kollege freut sich zwar über unsere Hilfe, empfindet aber den Ärger, der ihm bevorsteht, gar nicht als bedrohlich. Vielleicht ist ihm seine Work-Life-Balance wichtiger als uns im Gegenzug zu helfen.
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In dieser Podcastfolge geht es um dein Selbstwertgefühl und darum, wie du dich nicht mehr für alles verurteilst. Dafür verantwortlich ist dein innerer Kritiker, der keine Gelegenheit ungenutzt lässt, um an dir etwas auszusetzen. Und um den geht es auch in dem Ratgeber "So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen" von Dr. Rolf Merkle, das ich Dir empfehle. Der Psychotherapeut gibt dir ganz praktische Anleitungen und Tipps dir, wie du mit dir Freundschaft schließen und den inneren Kritiker vertreiben kannst. Frei nach dem Motto: "Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge dir auch nicht selber zu."
Mehr Infos findest du hier: https://shop.palverlag.de/collections/ratgeber/products/so-gewinnen-sie-mehr-selbstvertrauen
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In dieser Folge zeige ich Dir die Technik des Selbstgesprächs. Sie hilft dir mit Abstand auf dich und dein Problem zu sehen. Indem du ganz bewusst, die Perspektive einer zweiten Person annimmst und sagst: „Ich verlasse mich selbst als der Experte oder die Expertin für meine Probleme.“
Wenn es beispielsweise um eine komplizierte Entscheidung geht, dann nimm dir ein Blatt Papier, teile es in zwei Spalten. Schreibe auf die eine Seite die Dinge, die für eine Veränderung sprechen, und auf die andere Seite die Dinge, die dagegensprechen. Führe ein Selbstgespräch mit dir und erkläre als Experte oder Expertin dir selbst nochmal alles, was du notiert hast. Tue so, als würdest du jemand anderen einen Rat geben auf Grundlage deiner jetzigen Erkenntnisse und befolge den Rat einfach selbst.
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In dieser Podcastfolge geht es darum die Dinge in deinem Leben anzunehmen, die sich nicht verändern lassen, und so mit ihnen Frieden zu schließen. Dazu stelle ich dir sehr eine wirksame Übung vor: das Mantra. Klingt zunächst etwas spirituell – ist auch kein Wunder! Der Begriff Mantra kommt aus der Yoga-Philosophie und bedeutet, sich immer wieder eine positive Botschaft mit auf den Weg zu geben in einem oder mehreren Sätzen, die man regelmäßig wiederholt. Klingt simpel, man muss aber dran bleiben, damit es von innen heraus wirkt. Tut man das, lassen sich erstaunliche innere Veränderungen erzielen.
Für die Umstände, die nicht veränderbar sind, kannst du dir ein inneres Mantra formulieren. Es könnte in etwa so lauten: „Ich habe jetzt diese Situation in meinem Leben und kann sie nicht beeinflussen. Das was da ist gehört jetzt zu mir. Es ist ab jetzt Bestandteil meines Lebens. Ich werde es in mein Leben integrieren und ab jetzt das Beste daraus machen. Egal wie schwer es wiegt und egal wie sehr es mich belastet, ich werde genau wie vorher auch traurige und auch glückliche Momente haben. Das Leben geht weiter und ich werde einen Weg finden, damit zu leben.“
Es kann hilfreich sein, sich in den eigenen Worten ein solches Mantra zu formulieren. Schreibe es dir auf. Vielleicht fühlt sich das Gesagte nicht zunächst etwas künstlich oder komisch an. Je häufiger du es liest, oder dir vorsagst, desto mehr wirst du es verinnerlichen. Irgendwann wird es so selbstverständlich, dass du automatisch danach lebst und es sich ganz natürlich anfühlt.
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