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In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, was geschieht, wenn wir im übertragenen Sinn ins kalte Wasser gestoßen werden oder hineinspringen müssen. Gemeint sind Situation oder Herausforderungen, in denen uns Hilfe von anderen verwehrt bleibt und wir die Dinge selbst regeln müssen, die normalerweise andere für uns übernehmen. Doch wie können wir damit umgehen, ohne dass wir uns überfordert fühlen? Und wie können wir uns für die Zukunft auf solche Situationen einstellen? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen in unseren Beratungen und Therapiesitzungen.
Wir sprechen im ersten Schritt über die positiven Effekten, die es haben kann, wenn wir Aufgaben alleine lösen müssen. Im zweiten Schritt klären wir, was dir hilft, aus der Komfortzone herauszukommen.
Am Ende stellen wir dir eine Übung vor, die sich dazu motiviert, die genannten Schritte in deiner Vorstellung durchzugehen und dich so innerlich auf eine neue Kalte-Wasser-Situation einzustellen: Überlege dir eine Aufgabe, die du noch nie selbst und ohne fremde Hilfe gemacht hast. Und dann spiele innerlich durch, was du brauchst, um sie zu bewältigen.
Wir wünschen dir viel Freude bei neuen Situationen, die dich fordern und dir aber auch zeigen, dass du einen guten Umgang mit findest und an ihnen wächst.
Deine Claudia und Maja
Wenn du dich mehr mit dem Thema Vergleiche und ihre Wirkung auf unser Selbstbewusstsein beschäftigen möchtest, empfehlen wir dir das Buch "So findest du innere Stabilität" von Maja und weiteren Autorinnen. Darin erfährst du, wie du mentale Widerstandskraft und emotionale Resilienz aufbaust und nie wieder verlierst.
Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.
Mehr Infos sowie die Links zu den App-Stores findest du hier.
Unser Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags Vitamine für die Seele. Mehr Infos dazu findest du hier.
In dieser Podcastfolge sprechen über den inneren Kritiker in uns. Darüber, wie er entstanden ist, wie wir ihn besänftigen und ihm den Wind aus den Segeln nehmen können. Im Grunde genommen ist diese kritische Stimme in unserem Kopf ja nicht schlecht. Im Gegenteil: Sie will uns schützen und uns warnen, etwa davor, dass wir uns vor anderen blamieren oder uns selbst Schaden zufügen.
Das Problem ist nur, dass sie meistens überzogen ist und nicht objektiv, etwa mit Aussagen wie: "Alle anderen sind klüger als du!" Und solche absoluten und negativen Aussagen oder Vergleiche bringen uns nicht weiter und können uns nicht bei unserer Entwicklung motivieren. Daher ist es sinnvoll, sich zunächst anzusehen, wie der innere Kritiker in uns entstanden ist.
Seine Wurzeln liegen in unserer Kindheit, denn als Kind wollten wir unseren Eltern und anderen Bezugspersonen gefallen und wurden auch ermuntert, uns so zu verhalten, dass wir ihnen gefallen. Daraus kann die Idee erwachsen, dass wir etwas leisten müssen, um den Gefallen anderer zu verdienen und dann wir daran auch scheitern können. Der Boden für den inneren Kritiker ist bereitet. Dazu kommt, dass sich aus psychologisch-wissenschaftlicher Sicht Kritik um ein Vielfaches mehr in unseren Gedanken verfängt als Lob. Deshalb wird auch die negative Stimme in uns immer lauter und strenger sein als die positive, lobende und ausgleichende.
Was kannst du also tun um deinen inneren Kritiker zu besänftigen oder ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen? Hierzu geben wir dir in dieser Folge 5 wirksame Strategien an die Hand.
Am Ende des Podcasts geben wir dir eine kleine Gedankenübung mit auf den Weg. Mach dir ein Bild, also personifiziere sowohl deinen inneren Kritiker (oder vielleicht ist es ja auch eine Kritikerin) und seinen liebevollen Gegenspieler bzw. seine liebevolle Gegenspielerin. Nimm ruhig Personen, die du aus deinem Leben oder deiner Vergangenheit kennst und die in ihrem Ausdruck ein klein wenig überzogen und plakativ sind. Und dann stelle sie dir vor, wenn sich das nächste Mal die kritische innere Stimme in dir meldet. Du wirst sehen, dass du ihr dann gestärkter begegnen kannst.
Viel Freude bei einem positiven Umgang mit deinem inneren Kritiker und beim Üben der Personifikation.
Deine Claudia und Maja
Wenn du dich mehr mit dem Thema Vergleiche und ihre Wirkung auf unser Selbstbewusstsein beschäftigen möchtest, empfehlen wir dir das Buch "Vergleiche dich nicht, sei du selbst" von Maja. Darin begleitet sie dich durch diesen wichtigen Prozess der Persönlichkeitsentwicklung hin zu mehr Selbstwertgefühl. Alles beginnt mit Bewusstwerdung und führt letztlich dazu, dich aus der eigenen Komfortzone zu wagen und dadurch dich selbst und auch andere in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen. Ganz nach dem Motto: Sei du selbst – alle anderen gibt es schon!
Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.
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Unser Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags Vitamine für die Seele. Mehr Infos dazu findest du hier.
In dieser Podcastfolge geht es darum, wie wir andere wahr- und annehmen und einen guten Umgang mit ihnen finden. Die Frage, wie das gelingt, betrifft nicht nur uns alle und ist Basis für jegliche Art von Beziehung. Es ist auch das Thema der humanistischen Psychologie und Gesprächstherapie, die der amerikanische Psychologe Carl Rogers Mitte des letzten Jahrhunderts begründet hat und in der wir beide ausgebildet wurden. Empathie, Wertschätzung und Akzeptanz sind seiner Ansicht nach die drei Universalschlüssel für jede gelungene Beziehung und auch wir erleben in unseren Therapien und Coachings, wie wichtig diese drei Fähigkeiten sind, um eine achtsame und gute Beziehung zu unseren Patient:innen und Klient:innen aufzubauen.
Den Schwerpunkt in unserer Podcastfolge macht dabei die Empathie aus. Wir sprechen darüber, was Empathie ist und wann wir sie als Menschen erlangen, wie wir sie entwickeln und einsetzen können, als Mitschwingen und Mitfühlen mit der anderen Person und im Gegensatz zum Mitleiden. Hier unterscheidet die humanistische Psychologie zwischen kognitiver Empathie "Ich weiß, was Du fühlst." und emotionaler Empathie "Ich fühle, was du fühlst." Aber wie gelingt es, anderen gegenüber empathisch aufzutreten?
Wir wünschen dir viele Begegnungen voller Empathie, Wertschätzung und Akzeptanz.
Deine Maja und Claudia
Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.
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In dieser Podcastfolge geht es um ein Phänomen, das sehr häufig Thema in unserer psychotherapeutischen und Coaching-Arbeit ist: kognitive Dissonanzen. Im ersten Moment klingt dieser Begriff den der Sozialpsychologe Leon Festinger in den 1950er Jahren geprägt hat, vielleicht etwas kompliziert. Aber er beschreibt treffend, was in uns geschieht, wenn wir etwas so gewolltes erleben, mit dem wir uns von Anfang an oder ab einem bestimmten Punkt nicht mehr wohlfühlen. Etwa, wenn wir feststellen, dass wir uns in unserer Liebesbeziehung nicht mehr wohlfühlen oder unser Job uns nicht mehr erfüllt.
Einfach ausgedrückt, passt unsere Vorstellung von der Realität mit der Realität selbst nicht zusammen. So stellen wir uns beispielsweise vor, in einem Bewerbungsgespräch eine gute Figur gemacht zu haben und müssen dann feststellen, dass wir schon in der ersten Runde ausgeschieden sind. Leon Festinger untersuchte, warum Mütter mit der neuen Situation und ihrer Rolle nicht glücklich sind – obwohl doch ein Kind als eines der größten Geschenke des Lebens gilt. Kurz gesagt, war es für sie ein Unheil im Heil. Aber es gibt auch das umgekehrte Beispiel von Menschen, die an einer schweren Krankheit leiden und dennoch in dieser unheilen Situation Momente des Glücks und der Freude finden, sprich ihr Heil.
Kognitive Dissonanzen entstehen also auch, wenn wir Entscheidungen treffen und im Nachhinein feststellen, dass sie falsch sind (etwa in der Partnerschaft), oder wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden, etwa wenn wir abnehmen wollen und am Ende zugenommen haben.
Aber wie können wir kognitive Dissonanzen überwinden?
Ein schönes Bild für den Umgang mit kognitiven Dissonanzen ist, sich die Realität wie eine breite Farbpalette vorzustellen. Im Beispiel der unglücklichen Mütter hieße das: Das Leben ist nicht immer nur rosarot, sondern hat auch dunkle und triste Farben, aber auch sie haben ihre Berechtigung. Achtsam wahrzunehmen, in welche Farben die momentane Situation gefärbt ist, hilft andersherum aber auch die hellen Farben in einer vermeintlich dunklen Zeit zu entdecken. So kann ich nach und nach eine Gefühlslandkarte erstellen, die immer genauer der Landkarte des Lebens entspricht.
Am Ende des Podcasts geben wir diese Übung auf den Weg: Nimm dir bestimmte Situationen deines Alltags vor und überlege, in welche Farben sie getaucht sind, von lebhaften hellen bis zu monotonen dunkleren. Und dann überlege dir, warum diese Farben da sind. Dieses achtsame Wahrnehmen hilft dir, falsche Vorstellungen zu vermeiden, ein Sowohl-als-auch zu anzunehmen, das Heil im Unheil zu sehen und kognitive Dissonanzen aufzulösen.
Wir wünschen dir viele positive Erlebnisse und bunte Farben mit dem Üben eines positiven Umgangs mit kognitiven Dissonanzen.
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse daran hast, deine Ängste selbst in den Griff zu bekommen, mit praktischen Strategien, Übungen und Anleitungen, empfehlen wir dir den neuen Praxisratgeber "Ängste verstehen und überwinden. Das Arbeitsbuch", das die erfahrene Therapeutin und Bestsellerautorin Doris Wolf geschrieben hat. Mehr zum Buch erfährst du hier.
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Diese Podcastfolge dreht sich um unsere Fähigkeit zu genießen. Wir sprechen darüber, was in uns geschieht, wenn wir genießen, warum Genuss so wichtig für unsere Psyche und damit unser seelisches Wohl ist und wie wir trainieren können zu genießen. Wir stellen dir dazu die 7 Regeln für mehr Genuss vom Psychologen Rainer Lutz vor und geben dir eine praktische Übung an die Hand, wie du auch in einfachen Handlungen mehr genießen kannst.
Jedes Mal, wenn wir etwas genießen, egal ob einen Geschmack, einen Duft, einen Anblick oder einen Klang wird mindestens ein Sinnesorgan aktiviert und dabei spielt sich die Sinneswahrnehmung auf zwei Ebenen ab: der körperlichen und der psychischen. Wir genießen also mit dem Kopf und mit dem Körper gleichzeitig. Wir können also gar nicht voll genießen, wenn wir mit unseren Gedanken und Sorgen woanders sind, etwa in der Zukunft, in anderen Situationen oder bei anderen Menschen.
Doch wie gelingt es im Alltag zu genießen?
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse daran hast, deine Ängste selbst in den Griff zu bekommen, mit praktischen Strategien, Übungen und Anleitungen, empfehlen wir dir den neuen Praxisratgeber "Ängste verstehen und überwinden. Das Arbeitsbuch", das die erfahrene Therapeutin und Bestsellerautorin Doris Wolf geschrieben hat. Mehr zum Buch erfährst du hier.
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In dieser Podcastfolge widmen wir uns einem in der Gesellschaft sehr präsenten Thema: den Ängsten. Sie begleiten uns auch sehr häufig in den psycho-sozialen Beratungen in Unternehmen und in der Arbeit mit Patienten, die psychosomatischen Erkrankungen leiden. Wie können wir sie erkennen, wie ihnen begegnen und was hilft uns ganz konkret dabei, mit ihnen so umzugehen, dass sie unser Leben nicht einschränken und zur Belastung werden? Wir nähern uns unseren Ängsten zunächst von der psychologisch-wissenschaftlichen Seite aus, unterscheiden, welche Angsttypen es gibt, und erkunden, was sich im Angstzustand in unserem vegetativen Nervensystem abspielt. Hier geht es um die Frage: Wovor möchte meine Angst mich schützen? In einem zweiten Schritt geht es darum, was wir konkret gegen Ängste tun können. Hier geben wir dir 5 Sofortmaßnahmen an die Hand, die du anwenden kannst, wenn die Angst da ist. Und wir stellen dir eine innere Ressource vor, die dir in Angstzuständen immer helfen kann, wenn du sie einsetzt: deinen Mut. Zum Schluss stellen wir dir weitere Übungen und Anleitungen vor, die wir sehr oft in unseren Coachings und Therapien gegen Angstzustände einsetzen: die Bauchatmung und PMR.
Hilfreiche Atemübungen und die Progressive Muskelrelaxation PMR, zu der wir auch eine Kurz- und eine Langanleitung als gleichnamige Audio-CD produziert haben. Mehr Infos findest du hier im PAL Onlineshop.
Wir wünschen dir eine tiefe, wachsende und reifende Beziehung zu deinen Eltern im gegenseitigen Verständnis, dass alles so sein darf, wie es ist.
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse daran hast, deine Ängste selbst in den Griff zu bekommen, mit praktischen Strategien, Übungen und Anleitungen, empfehlen wir dir den neuen Praxisratgeber "Ängste verstehen und überwinden. Das Arbeitsbuch", das die erfahrene Therapeutin und Bestsellerautorin Doris Wolf geschrieben hat. Mehr zum Buch erfährst du hier.
Wichtige Ausschnitte dieser Folge findest du [hier] zum Nachlesen.
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In der heutigen Podcastfolge geht es um ein Thema, das die meisten von uns einen Großteil des Lebens begleitet: unsere Beziehung zu unseren Eltern. Sie verändert sich ständig. Aus der Beziehung zu unseren Eltern erwächst unsere Fähigkeit zu vertrauen – uns selbst und anderen –, aber sie kann auch der Boden für unsere Ängste und negativen Denkmuster sein und uns binden und schwächen.
Wir beleuchten im ersten Schritt der Folge das so vielschichtige Verhältnis zu unseren Eltern, mit all seinen Höhen und Tiefen, anhand von drei Fragen:
Im zweiten Teil der Podcastfolge zeigen wir am Beispiel von zwei ausführlichen Fallgeschichten aus unserer Coaching- und Therapiearbeit, welche vier Schlüssel dir helfen, ein neues Verständnis über die Beziehung zu deinen Eltern zu entwickeln und damit eine tiefe Verbindung zu deinen Eltern entstehen und wachsen zu lassen.
_1. Schlüssel: Es ist wichtig, mich bewusst von der emotionalen Abhängigkeit zu meinen Eltern abnabeln: Ich bin ihnen nichts schuldig, nur weil sie sich früher um mein Wohl gekümmert haben. _
_2. Schlüssel: Ich kann und werde für mich selbst sorgen. Ich bin erwachsen und in der Lage, meine Bedürfnisse wahrzunehmen und sie zu stillen und mir so selbst Liebe und Fürsorge zu schenken. _
_3. Schlüssel: Ich habe den Mut, meinen Eltern meine Bedürfnisse und Grenzen mitzuteilen. _
_4. Schlüssel: Ich verabschiede mich von unerfüllten Wünschen meinen Eltern gegenüber. _
Am Ende der Podcastfolge geben wir dir eine Reflexionsfrage mit auf den Weg: „Welche Schätze habe ich von meinen Eltern für mein Leben mitbekommen?“ Überlege dir, was du von ihnen gelernt hast bzw. gezeigt oder gesagt bekommen hast, das dir heute noch guttut. Entscheidend ist, dass es dabei um das geht, was du von deinen Eltern mitgenommen hast, nicht darum, was ihnen wichtig war, dir mitzugeben. Nimm bewusst wahr, welche Ressourcen heute in dir stecken, die von deinen Eltern kommen, und schreib alles auf, was dir beim Nachdenken in den Sinn kommt. Dieses Bewusstmachen verändert deine Perspektive auf deine Eltern als Menschen und wird dir helfen, Nähe und Wärme zu ihnen aufzubauen – auch in Zeiten von Auseinandersetzungen oder wenn eure Beziehung aus bestimmten Gründen mit den Jahren weniger geworden ist oder sie bereits gestorben sind. Wenn du in der Reflexion feststellst, dass du von deinen Eltern eher weniger Schätze mitbekommen hast oder dich nicht mehr an viel erinnern kannst, dann wende deinen Blick aufs Leben selbst und überlege, was dich das Leben gelehrt hat.
Wir wünschen dir eine tiefe, wachsende und reifende Beziehung zu deinen Eltern im gegenseitigen Verständnis, dass alles so sein darf, wie es ist.
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse hast an weiteren Strategien und Anleitungen, um dich innerlich zu stärken, empfehlen wir dir das Buch "So findest du innere Stabilität", das Maja zusammen mit den erfahrenen Therapeutinnen Doris Wolf, Christa Diegelmann und Margarete Isermann, Andrea Sterr sowie Ingeborg Warnke herausgegeben hat. In diesem wissenschaftlich fundierten Praxisratgeber erklären die Autorinnen an einfachen Beispielen, wie du deine innere Stabilität wiederfindest und sie gibt dir vielen Übungen und Impulse an die Hand, mit deren Hilfe du sie auch erhalten kannst. Mehr zum Buch erfährst du hier.
Wichtige Ausschnitte dieser Folge findest du [hier] zum Nachlesen.
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In dieser Folge sprechen wir übers Durchhalten, also über unsere Fähigkeit, schwierige Situationen und Herausforderungen zu überstehen. Sicher kennt jede und jeder von uns diese Phasen, das geht von Lern- und Prüfungssituationen, über Zeiten, in denen wir uns vorgenommen haben, unangenehme Angewohnheiten zu überwinden, über persönliche Durststrecken bis hin zu körperlichen Schmerzen. Was geschieht da in uns und wie können wir diese Situationen besser in den Griff bekommen?
In der Motivationspsychologie gibt es dazu ein anschauliches Modell, das unser Durchhalten in unterschiedliche Stufen einer Treppe einteilt, die wir emporsteigen. Auf der untersten Stufe geht es ums Müssen: Ich muss das schaffen. Auf dieser Stufe fühlen wir den Druck, der auf uns lastet. Steigen wir auf die zweite Stufe, dann verändern wir unser Müssen ins Wollen: Ich will etwas verändern. Hier geht es um unsere Motivation und Antriebskraft und die Frage: Was ist mein guter Grund fürs Durchhalten. Auf der dritten Stufe erwartet uns ein: Ich kann. Ich kann es schaffen. Ich bin mit den Ressourcen ausgestattet, um mir das Durchhalten zu ermöglichen. Auf dieser Stufe geht es auch ums Rückschau halten, was ich schon alles geschafft habe bis zu dieser Stufe. Und auf der letzten Stufe kommen wir zur Überzeugung: Ich werde. Hier habe ich schon die Perspektive, mein Ziel zu erreichen, und gleichzeitig die Zuversicht, dass ich den guten Zustand auch erreichen oder die Herausforderung meistern werde.
Diesen Prozess durchlaufen wir bestenfalls, wenn wir schwierige oder anstrengende Phasen durchhalten müssen. Aber es gibt auch Hilfsmittel, die uns den Weg erleichtern. Wir stellen sieben vor:
Wir erleben in unserer Arbeit in Therapie und Coaching immer wieder anschauliche Beispiele für die eben vorgestellten Anregungen von Menschen, die belastende Situationen durchhalten und durchstehen müssen.
Eine Klientin beispielsweise hatte sich das Ziel gesetzt, in noch vor ihrer Rente eine Ausbildung als Hundestaffel-Führerin zu machen. Das bedeutete für zwar eine Zeit, in der sie neben dem Beruf noch eine weitere große Aufgabe zu meistern hatte. Aber ihr Grund war so gut und sinnvoll, auch in der Rente etwas für Körper und Geist zu machen, dass sie wusste, warum sie sich diese Belastungsphase antut und sie überstehen. Auf dem Weg dorthin hat auch sie die verschiedenen Stufen durchlaufen, von der Idee: Ich muss was machen in meiner Rente, bis hin zur Idee: Ich würde gerne unterrichten und etwas an andere weiterzugeben. Dann haben wir gesammelt was ihr entspricht und wo sie ihre inneren Ressourcen und Fähigkeiten einsetzen kann. Und schließlich kamen wir auf das Bild, das sie von sich als Hunde-Staffelführerin hatte. Das machte ihr Mut und war von Anfang an Motivation für sie.
Dass sich Menschen gegenseitig fürs Durchhalten ermutigen können, erlebe ich immer wieder bei den Patientinnen und Patienten in der Reha-Klinik. Wenn sie nach einem Schlaganfall körperlich eingeschränkt sind und beispielsweise für eine gewisse Zeit an den Rollstuhl gefesselt sind, hilft es ihnen, die Entwicklung von anderen Patientinnen und Patienten zu sehen oder von ihnen zu erfahren, die das bereits überstanden haben und sich wieder auf den eigenen Beinen fortbewegen können.
Ein weiteres Beispiel ist eine ganz junge Klientin, die nach einem Schlaganfall Epilepsie entwickelt hat. Sie hatte einen langen Weg der Genesung durchzuhalten. Ihre treibende Kraft, ihr guter Grund war der Wunsch, weniger epileptische Anfälle zu bekommen. Dabei passte sie immer wieder mit dem betreuenden Arzt die Einstellung ihrer Medikamente an und setzte sich so erreichbare Ziele. Sie lernte, mit der Zeit wieder sich selbst und ihrem Körper zu vertrauen. Natürlich mit Rückschlägen in Form von Anfällen zurechtkommen, dazu hat sie viel mit anderen Patientinnen und Patienten mit Epilepsie gesprochen. Aber sie hat sich auch Unterstützung gesucht durch die Hilfe von einem Neurologen und von mir als betreuende Psychologin. Und nicht zuletzt hat sie sich auch immer wieder Auszeiten genommen, indem sie an den See gefahren ist und dort am Ufer saß, den Blick genossen und durchgeatmet hat. Letztlich hat sie es geschafft.
Lerne, einen guten Weg des Durchhaltens zu finden, und du lernst fürs Leben
Wir wünschen dir gutes Durchhalten von belastenden Situation. Aber du wirst es schaffen und das Durchhalten macht dir am Ende stärker und resilienter! Alles Gute!
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse hast an weiteren Strategien und Anleitungen, um dich innerlich zu stärken, empfehlen wir dir das Buch "So findest du innere Stabilität", das Maja zusammen mit den erfahrenen Therapeutinnen Doris Wolf, Christa Diegelmann und Margarete Isermann, Andrea Sterr sowie Ingeborg Warnke herausgegeben hat. In diesem wissenschaftlich fundierten Praxisratgeber erklären die Autorinnen an einfachen Beispielen, wie du deine innere Stabilität wiederfindest und sie gibt dir vielen Übungen und Impulse an die Hand, mit deren Hilfe du sie auch erhalten kannst. Mehr zum Buch erfährst du hier.
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In dieser Folge sprechen wir über unsere Begeisterungsfähigkeit als eine starke innere Ressource, die unser ganzes Leben und unser Tun mit Freude und Sinn füllen kann. Begeisterung lässt uns für etwas oder jemanden brennen, wir entwickeln Leidenschaft, haben strahlende Augen und spüren, wie unser Herz höher schlägt. Um unserer Begeisterung auf die Spur zu kommen, schauen wir uns die Bereiche an, in denen oder für die wir uns begeistern können wie unsere Arbeit, unsere Hobbies, unsere Partnerschaft und unsere Familie. Wir können uns für ein Spiel begeistern oder Fan sein von einer Sportmannschaft, einer Künstlerin oder einem Künstler oder aber einem bestimmten Trend. Dann sind wir freudig erregt und nehmen Anteil an dem, was geschieht. Denn Begeisterung wirkt auch ansteckend.
Die Möglichkeiten, uns zu begeistern sind zahlreich und vielfältig. Und dennoch fällt es uns immer wieder schwer, unseren Alltag mit den gewohnten Abläufen mit Begeisterung zu füllen. Warum geht uns Begeisterung verloren? An Fallbeispielen, vor allem aus der Coaching-Arbeit in Unternehmen zeigen wir die Gründe für das Abebben von Begeisterung: Es sind oftmals die immer gleichen Routinen, die uns den Sinn aus den Augen verlieren lassen und uns die Perspektive nehmen, dazu Über- oder Unterforderung und viele weitere Gründe. Hier ist ein hilfreicher Impuls, sich die Frage zu stellen: Mit welchem Gefühl habe ich meine Arbeit begonnen? Was hat mich damals dazu angetrieben und wie kann ich dieses positive Gefühl wieder in mir erzeugen, um den Geist zurück in mein Tun zu bringen. In dem Moment, in dem ich mich nämlich an diese Situation erinnere, werde ich auch das brennende Gefühl, diese innere Erregung wieder spüren. Und dann kann die Begeisterung auch Grundlage für weitere positive innere Zustände führen. Einer davon ist das innere Flow-Erleben.
Der Begriff Flow geht auf den Psychologen und Kreativitätsforscher Mihály Csíkszentmihályi zurück, der untersuchte, was bei kreativ arbeitenden Menschen geschieht, die ganz in ihrer Tätigkeit aufgehen und die Welt um sich herum vergessen. Dann sind sie voll konzentriert, ganz mit sich und ihrem Tun verbunden und erleben maximale Begeisterung. Letztlich werden sie durch den Ausstoß vom glücksmachenden Botenstoff Dopamin von ihrem Gehirn dafür belohnt. Spannend daran ist, welche Voraussetzungen diesen Flow-Zustand ermöglichen. Denn ein Flow-Erlebnis geschieht nur dann, wenn ich meine Fähigkeiten und Kompetenzen so einsetzen kann, dass ich die Anforderungen, die an mich gestellt werden, zu hundert Prozent meistern kann.
Wenn du Begeisterungsfähigkeit in dir kultivierst, dann kann sie dich auch tragen, Probleme und Krisen zu überstehen und deine Ziele zu erreichen. Denn ich bin schlichtweg bereit, mich noch mehr in meine Aufgabe reinzuknien. Dinge hundertmal zu wiederholen und selbst Durststrecken zu überwinden. Um die Begeisterungsfähigkeit zu fördern, geben wir 5 konkrete Anregungen:
Am Ende geben wir die eine schöne Übung mit auf den Weg, stelle dir folgende Frage: Angenommen, es stünden dir unendlich Ressourcen zur Verfügung und es gäbe keine materiellen, körperlichen oder intellektuellen Einschränkungen für dich: Wie würdest du dann dein Leben füllen? Was würde dich dann begeistern? Probiere es aus und erträume dir dein Leben. Und dann nimm diese Gedanken als Anker und prüfe, was du im realen Leben davon umsetzen kannst, um den Zustand der Begeisterung zu erreichen.
Wir wünschen dir eine Zeit mit ganz viel Funken, die sprühen, mit Freude und Begeisterung! Alles Gute!
Deine Maja und Claudia
Wenn du Interesse hast an weiteren Strategien und Anleitungen, um dich innerlich zu stärken, empfehlen wir dir das Buch "So findest du innere Stabilität", das Maja zusammen mit den erfahrenen Therapeutinnen Doris Wolf, Christa Diegelmann und Margarete Isermann, Andrea Sterr sowie Ingeborg Warnke herausgegeben hat. In diesem wissenschaftlich fundierten Praxisratgeber erklären die Autorinnen an einfachen Beispielen, wie du deine innere Stabilität wiederfindest und sie gibt dir vielen Übungen und Impulse an die Hand, mit deren Hilfe du sie auch erhalten kannst. Mehr zum Buch erfährst du hier.
Wichtige Ausschnitte dieser Folge findest du [hier] zum Nachlesen.
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In dieser Podcastfolge sprechen wir über das Thema rücksichtsvolles und rücksichtsloses Verhalten. Wir haben gelernt, anderen Menschen rücksichtsvoll zu begegnen: jemanden den eigenen Sitz in der U-Bahn anzubieten, ein entgegenkommendes Auto in der engen Straße durchzulassen, die Türe aufzuhalten, auf den Wunsch der Kollegin eingehen, die Familienpläne fürs Wochenende zu unterstützen, auch wenn sie nicht unsere eigenen sind … Doch was spielt sich in uns ab, wenn wir Rücksicht nehmen und warum fällt es uns oft so schwer?
Rücksicht zu nehmen bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse für eine gewisse Zeit aufzuschieben. Um das tun zu können brauchen wir zweierlei: Empathie für die Bedürfnisse anderer und die Gewissheit, unseren Bedürfnissen einen Zeitaufschub zumuten zu können, weil sie später erfüllt werden. Oder anders ausgedrückt: Wir gehen mit weniger Schauklappen und mehr Rückspiegel durchs Leben.
Anhand von Fallbeispielen aus unserer Praxisarbeit zeigen wir dir, wie du deinen Rückspiegel einrichtest, also dich rücksichtsvoller verhalten kannst, ohne die eigene emotionale Stabilität zu verlieren. Also: Was tut mir gut und wie lange kann ich meine Bedürfnisse aufschieben, ohne sie gleich hintanzuschieben? Und daran anschließend klären wir die Frage, was du tun kannst, wenn du rücksichtslosen Menschen begegnest.
Hierzu stellen wir dir die So-so-Technik des deutschen Psychologen, Bestsellerautors und TV-Moderators Rolf Schmiel vor. Darin geht es darum, eine selbstbewusstere Haltung zu entwickeln, mit der wir Menschen begegnen, die keine Rücksicht nehmen, sich beispielsweise vordrängeln oder ins Wort fallen. Indem wir dieses Verhalten mit einem lauten "So so" kommentieren, tun wir ohne viel Erklärungen kund, dass wir nicht einverstanden sind. Das gibt der anderen Person die Chance, darauf zu reagieren, bestenfalls werden sie so auf ihre Rücksichtslosigkeit aufmerksam gemacht und können zurückrudern. Wenn nicht, dann haben wir uns zumindest geäußert und die Rücksichtslosigkeit nicht wortlos ertragen. Eine weitere Möglichkeit ist, die Rücksichtslosigkeit im Nachgang nochmals deutlich anzusprechen. Auch hier geht es darum, dem Gegenüber die Chance zu geben, sich positiv dazu zu verhalten. Tut es das nicht, dann haben wir immerhin unsere Grenze aufgezeigt und können so leichter von der Missachtung der eigenen Bedürfnisse loslassen.
Unser Tipp an dich ist es, die So-so-Technik ganz bewusst in deinem Alltag anzuwenden. Hab Mut dazu, es wird dir nichts geschehen. Schlimmstenfalls ändert die oder der andere sein Verhalten nicht. Aber du gewinnst von Mal zu Mal mehr Gespür für deine Bedürfnisse und auch dafür, wann andere dir ein "So so" sagen wollen.
Wir wünschen dir eine angenehme Zeit mit dem Suchen und Finden des Lebenssinns in den kleinen Dingen deines Alltags! Viel Erfolg!
Wenn du Interesse hast an weiteren Strategien und Anleitungen, um dich innerlich zu stärken, empfehlen wir dir das Buch "So findest du innere Stabilität", das Maja zusammen mit den erfahrenen Therapeutinnen Doris Wolf, Christa Diegelmann und Margarete Isermann, Andrea Sterr sowie Ingeborg Warnke herausgegeben hat. In diesem wissenschaftlich fundierten Praxisratgeber erklären die Autorinnen an einfachen Beispielen, wie du deine innere Stabilität wiederfindest und sie gibt dir vielen Übungen und Impulse an die Hand, mit deren Hilfe du sie auch erhalten kannst. Mehr zum Buch erfährst du hier.
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