Wecke deine Lebensfreude
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Wecke deine Lebensfreude episodes

  • Nur Mut zur Lücke!
    Wie es dir gelingen kann, Fünfe grade sein zu lassen und warum die Abkehr vom Perfektionismus wenig mit Faulheit und viel mit Selbstfürsorge zu tun hat.

    In dieser Podcastfolge sprechen wir über unseren Drang alles immer bis zum Ende und möglichst perfekt durchziehen zu wollen (oder zu müssen), warum es uns guttut, wenn wir uns von diesem Anspruch befreien und wie uns das gelingt. Wir klären anhand von Fallbeispielen aus unserer Praxis und von persönlichen Erlebnissen, wo uns der Perfektionismus im Alltagsleben besonders im Weg steht und auf was wir konkret achten können, um ihm zu entgehen. Am Ende der Folge geben wir dir einen praktischen Impuls an die Hand, mit dem du in Zukunft ausprobieren kannst mehr Mut zur Lücke in dein Leben zu bringen, um deine Zufriedenheit und Lebensfreude zu steigern.

    Fünfe grade sein lassen – wie gerne würden wir alle das doch öfter machen können. Doch begegnen wir in unserer therapeutischen und Coaching-Arbeit täglich Menschen, die in Beruf, Erziehung und sogar in ihrer Freizeit alles andere machen als loszulassen und unperfekt sein zu sollen. Woher kommt das? Und was macht dieser Drang zur Perfektion und dazu, Dinge immer zuende bringen wollen mit unserem Leben? Das klären wir anhand von Fallbeispielen unserer Klientinnen und Klienten, aber auch anhand von bekannten psychologischen Untersuchen, etwa die des US-amerikanischen Psychologen Donald Winnicott, der in den 1950er Jahren eine Studie mit jungen Frauen und Müttern gemacht hat, die an ihrer selbstauferlegten Pflicht verzweifelt sind, die Hausarbeit und Kindererziehung perfekt zu machen. Er kam zur Erkenntnis, dass wir alle am Ende nur "hinreichend gut" arbeiten, erziehen usw. können und mehr einfach nicht möglich ist, und prägte so den Begriff der "Good-enough-Parents".

    Anschließend schauen wir uns an, auf was du achten kannst, wenn du dich vom inneren Drang nach Perfektionismus befreien wollen. Hierzu formulieren und erläutern wir 6 Tipps:

    1. Nimm Rücksicht auf deine Tagesform.
    2. Verändere deine Haltung und akzeptiere es, wenn du merkst, heute gehen "nur" 70 Prozent.
    3. Achte auf die äußeren Umstände und frage dich: Was ist machbar? Was ist meine Verantwortung? Wo hört meine Verantwortung auf?
    4. Mach Schluss mit dem Alles-oder-nichts-Prinzip und entwickle den Mut zur Lücke.
    5. Eigne dir die Erkenntnis an: Ich muss nicht alle meine Prinzipien aufgeben, aber ich kann sie flexibler und lockerer an die Situation anpassen.
    6. Versuche, dich nicht mit anderen zu vergleichen.
    7. Am Ende der Podcastfolge geben wir dir den Mut-zur-Lücke-Impuls ganz konkret mit auf deinen Weg. Probiere es aus, immer mal wieder ganz bewusst nicht alles fertig zu machen und nicht perfekt zu machen. Du wirst sehen, dein Leben läuft weiter – vielleicht etwas entspannter.

      Wir wünschen dir eine gute Zeit mit vielen, herrlich unperfekten Momenten.

      Deine Claudia und Maja

      Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

      Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.

      Mehr Infos sowie die Links zu den App-Stores findest du hier.

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      Unser Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags Vitamine für die Seele. Mehr Infos dazu findest du hier.

      18 min
    8. Demenzkranke zu pflegen ist weit mehr als eine einmalige Grenzerfahrung
      Warum wir uns von Anfang an Hilfe holen sollten, wenn wir einen Menschen mit Demenz betreuen, und was uns hilft, unsere Bedürfnisse zu erkennen

      In dieser Podcastfolge sprechen wir um das Thema Pflege von Angehörigen mit Demenz und damit auch um den Umgang mit unseren inneren Grenzen. Dazu haben wir uns einen besonderen Gast eingeladen: Désirée von Bohlen Halbach, die "Desideria", eine Coaching- und Beratungsorganisation für Angehörige von Demenzkranken gegründet hat. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen, die Demenzkranke begleiten und pflegen. Gemeinsam besprechen wir, wann Pflegende Grenzen ziehen sollten und an ihre Grenzen stoßen, warum es wichtig ist, sich von Anfang an bei der Pflege helfen zu lassen und wie wir uns gegenüber Menschen mit Demenzerkrankungen öffnen und ihnen so ganz neu begegnen können.

      Désirée erzählt uns, was sie dazu veranlasst hat, sich in der Angehörigencberatung von Demenzkranken zu engagieren und warum sie Desideria gegründet hat.

      Aus ihrer persönlichen Erfahrung als Betroffene wie Beraterin kam sie dabei immer wieder an den Punkt zu erkennen, dass Angehörige oft nicht spüren, wann sie beim Pflegen über ihre Grenze gehen. Wie kann ich mir Hilfe holen, zum einen von professioneller Stelle, zum anderen vom eigenen Netzwerk? Und zwar von Anfang an, von der Diagnose an.

      In dem Zusammenhang hat Désirée in ihrer Beratungsarbeit auch immer wieder festgestellt, dass der Begriff Pflege nicht ganz auf jemanden passt, der eine an Demenz erkrankte Person betreut. Denn dabei geht es weniger um körperliche Pflege und mehr darum sich um jemanden zu sorgen bzw. sich um ihn zu kümmern. Das in den Köpfen vieler zu verändern und eine neue Sicht auf Pflegesituation von Angehörigen von Demenzkranken zu entwickeln, sieht sie auch als eine gesellschaftliche Aufgabe für ihre Arbeit bei Desideria.

      Désirée von Bohlen ist es ein Anliegen, Menschen mit ihrer Arbeit die Angst und Unsicherheit vor dem Umgang Demenzkranken zu nehmen. Denn oftmals reagieren die Betroffenen am besten, wenn wir ihnen ganz normal begegnen und ihnen das Gefühl geben, dass sie in Ordnung sind, wie sie sind.

      Natürlich gibt es dabei ein paar Besonderheiten, die wir beachten sollten. Etwa, dass wir nicht mit Demenzkranken nicht diskutieren können, weil sie in ihrer eigenen Realität leben, in der Argumente anderer nicht zählen. Ein guter Weg für den Umgang ist deshalb, das momentane Gefühl der dementen Person aufzunehmen und es zu formulieren oder im Zweifel nachzufragen. Es geht also darum, die Person zu verstehen anstatt ihr etwas vorzuschreiben.

      **Was genau macht die Angehörigenberatung Desideria?

      **Es gibt eine ganze Reihe an Beratungsorganisationen wie Desideria, die eine Vielzahl an Kontaktmöglichkeiten und Angeboten für Angehörige bereithalten. So können Angehörige Desideria persönlich kontaktieren, entweder über die Website desideria.org oder über Online-Demenzsprechstunde. Sie können einen monatlichen Podcast "Leben. Lieben. Pflegen." hören von zwei Frauen, die selbst demenzkranke Angehörige gepflegt haben, die sogenannten Mutmach-Geschichten von Angehörigen lesen, die ohne Scham von ihren Erfahrungen mit Demenzerkrankten sprechen, oder am Fotowettbewerb "Demenz neu sehen" teilnehmen uvm.

      Wenn du in der Situation bist, einen demenzkranken Menschen zu begleiten, oder wenn du jemanden kennst, der das tut, dann fühle dich inspiriert und angesprochen, dir selbst und anderen Hilfe zu suchen in deinem persönlichen Netzwerk, bei Therapeutinnen und Therapeuten, oder dich an eine Organisation wie Desideria zu wenden.

      Wir bedanken uns bei Désirée von Bohlen und Halbach für ihre wertvollen Einblicke in ihre Demenzcoaching-Arbeit und ihre wertvollen Anregungen und wir wünschen dir viel Mut und Kraft bei der Pflege von demenzkranken Angehörigen.

      Deine Claudia und Maja

      Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

      Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du nahestehende Menschen in schwierigen Zeiten beistehen kannst, etwa während einer Trennung oder einer Krankheit, empfehle ich dir meinen Ratgeber "Durch die Krise begleiten", den ich zusammen mit der Psychiaterin Andrea Sterr geschrieben haben. Darin geben wir dir – erstmals unabhängig von der Krise der Betroffenen – einen praktischen Leitfaden an die Hand, mit wertvollem Basiswissen sowie zahlreichen Übungen und konkrete Hilfestellungen.

      Du findest unseren Ratgeber "Durch die Krise begleiten" im Buchhandel oder im PAL Onlineshop.

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      21 min
    9. Was gibt dir Kraft, um eine Kraftquelle für andere zu sein?
      Wie es dir gelingt, einen geliebten Menschen zu pflegen und dabei selbst nicht zu verschwinden.

      Immer wieder hören wir in unseren Beratungen und Therapiesitzungen von Angehörigen kranker Menschen den Satz: "Ich komme nicht mehr vor." Damit meinen sie, dass häufig nur noch die Erkrankten wahrgenommen werden und die Bedürfnisse der Pflegenden, ja sie als Personen vollkommen in den Hintergrund geraten. Sie funktionieren nur noch. Doch daran nehmen die meisten irgendwann Schaden.

      In unserer heutigen Podcastfolge sprechen wir über das Selbstverständnis und die Rolle von pflegenden Menschen. Wie gelingt es, die sich verändernde Beziehung zu Betroffenen aktiv und positiv zu gestalten? Wie können wir uns dabei selbst seelische Tankstellen erhalten? Am Ende geben wir dir eine praktische Übung an die Hand, die dir hilft, deine Bedürfnisse in Belastungssituationen besser wahrzunehmen: die Bedürfnislandkarte.

      Das große Thema "Pflege von Angehörigen" führen wir auch in der nächsten Podcastfolge fort: Dazu laden wir erstmals einen Gast ein: Desirée von Bohlen Halbach. Sie hat eine Beratungsorganisation für Angehörige von Demenzerkrankten gegründet. Mit ihr sprechen wir darüber, wie wir trotz aller Sorge um die erkrankte Person persönliche Grenzen ziehen können.

      Wir wünschen dir bei Konzentration auf den geliebten Menschen an deiner Seite immer wieder Freiräume zum Auftanken.

      Deine Claudia und Maja

      Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

      Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie du nahestehende Menschen in schwierigen Zeiten beistehen kannst, etwa während einer Trennung oder einer Krankheit, empfehle ich dir meinen Ratgeber "Durch die Krise begleiten", den ich zusammen mit der Psychiaterin Andrea Sterr geschrieben haben. Darin geben wir dir – erstmals unabhängig von der Krise der Betroffenen – einen praktischen Leitfaden an die Hand, mit wertvollem Basiswissen sowie zahlreichen Übungen und konkrete Hilfestellungen.

      Du findest unseren Ratgeber "Durch die Krise begleiten" im Buchhandel oder im PAL Onlineshop.

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      22 min
    10. Nutze deine Vorstellungskraft
      Wie du bewusst positive Imaginationen einsetzen kannst, um deine Ziele zu erreichen und schwierige Lebensphasen zu überwinden

      In dieser Podcastfolge geht es um die Kraft unserer Vorstellung, der Imagination. Damit gemeint ist unsere Fähigkeit, bildhaft zu denken. Wir unterscheiden zwischen positiven und negativen Imaginationen und klären, in welchen Lebensbereichen es uns helfen kann, die positiven einzusetzen. Etwa,

      • um Ziele zu erreichen und uns zu motivieren: mit dem Rauchen aufzuhören, Abzunehmen, uns gesund zu ernähren oder eine berufliche Herausforderung zu meistern
      • um Hürden zu überwinden, etwa die Auswirkungen einer Erkrankung oder auch einen Konflikt mit anderen: Hier kann die Imagination beispielsweise eine Krankheitsbewältigungsstrategie sein, etwa Schmerzreduktion;
      • um zu entspannen: dafür eigenen sich besonders Fantasiereisen oder Autogenes Training;
      • um in uns positive Erinnerungen und Emotionen zu erzeugen wie die Vorstellung des Sommerurlaubs.
      • Dabei gehen wir auch auf die Psychotherapeutin Luise Reddemann ein, die die Imagination bereits in den 1980er Jahren als Therapieform, besonders bei Schmerz- und Traumapatientinnen und -patienten in Deutschland etabliert hat.

        Im zweiten Teil beschäftigen wir uns damit, wie Imagination auf unseren Körper und unseren Geist wirkt. Am Beispiel von Leistungssportler:innen zeigen wir, wie unser Körper durch Motivation aktiviert wird, weil er nicht unterscheiden kann, ob wir eine Bewegung wirklich durchführen oder sie uns nur vorstellen – etwa den Streckendurchlauf bei Skifahrer:innen. So können wir auch allein durch Imagination trainieren.

        Am Ende stellen wir dir eine ganze Reihe an unterschiedlichen Imaginationsübungen vor:

        • "der sicheren Ort": eine Imaginationsübung, um uns wohlzufühlen;
        • "der innere Tresor": eine Imaginationsübung, um Geborgenheit in uns zu entwickeln;
        • "die Tresorübung": eine Imgaginationsübung, um unangenehme Dinge und Erlebnisse auszuschließen;
        • "die Baumübung": eine Imaginationsübung, um mehr innere Stabilität zu erzeugen. Diese Übung gehen wir Schritt für Schritt mit dir durch, damit du sie im Anschluss auch selbst ausprobieren kannst.
        • Wir wünschen dir eine Zeit voller positiver Vorstellungen, die dir Kraft und Stabilität schenken.

          Deine Claudia und Maja

          Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

          Um positive Vorstellungen und Imaginationen in deinem Alltag zu etablieren, hilft es, sie immer wieder zu notieren. So kannst du sie mehr in deinem Bewusstsein verankern. Hilfreich dazu ist das Lebensfreude-Tagebuch, das ich, Maja, zusammen mit anderen PAL Autorinnen und Autoren geschrieben habe. Nach einer ausführlichen Einführung in die Prinzipien und Wirkweisen des Tagebuchs kannst du auf jeder Seite spielerisch die Lebensfreude-Momente des Tages festhalten, du erhältst zudem wertvolle Inspirationen und Denkanstöße sowie zu Anfang und zum Ende der Woche Übungen und Checklisten, um deine Emotionen und Erwartungen herauszufinden und deine Ziele zu beschreiben. Das Lebensfreude-Tagebuch hilft dir so Schritt für Schritt zu mehr Selbstwirksamkeit.

          Das Lebensfreude-Tagebuch ist im Buchhhandel erhältlich oder im PAL Onlineshop.

          Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.

          Mehr Infos sowie die Links zu den App-Stores findest du hier.

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          20 min
        • Konflikte, vor denen du dich im Außen scheust, trägst du im Inneren aus
          Warum es uns nicht guttut, alles der Harmonie wegen unter den Teppich zu kehren und wie wir auch mit Streits ein harmonisches Leben führen können

          In dieser Podcastfolge sprechen wir über Harmonie. Wann wird aus unserem angeborenen Harmoniebedürfnis eine Harmoniesucht? Was geschieht in uns, wenn wir anderen gegenüber immer nachgeben? Welche Ursachen führen uns dorthin und wie kommen wir davon wieder los?

          Wir alle kennen die Situationen, in denen wir keinen Streit vom Zaun brechen wollen, obwohl wir einen Anlass dafür hätten. Aber irgendetwas hält uns davon ab. Das tut uns meistens nicht gut und verschiebt den Konflikt eher. Es ist so, als ob wir immer mehr unter den Teppich kehren würden – solange, bis wir über den sich angestauten Berg nicht mehr überwinden können. So erzählen es uns immer wieder Klientinnen und Patienten in unseren Beratungen und Therapien. Dahinter steckt die Angst, in einem Konflikt alles zu verlieren, und die ist meistens in negativen Erlebnissen in unserer Kindheit entstanden und hat sich in Glaubenssätzen manifestiert, die uns bis heute in unserem begleiten. Deshalb ist es für viele auch so schwer, sich von der Harmoniebedürftigkeit oder auch Harmoniesucht zu befreien. Aber es lohnt sich.

          Wir zeigen dir in einfachen Schritten und anhand von anschaulichen Beispielen, wie es dir gelingen kann, Konflikte auszuhalten, und warum es dir guttut, deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Denn tust du das nicht, kannst du dir im schlimmsten Fall auch körperlich Schmerzen zufügen. Und du läufst Gefahr, mit deiner harmoniebedürftigen Art Menschen anzuziehen, die dich ausnutzen, einfach, weil sie wissen, dass du ihre Bedürfnisse voranstellst und erfüllt.

          Am Ende der Podcastfolge stellen wir dir die INGA-Übung vor, mit der du dir immer wieder bewusst machen kannst, wann es an der Zeit ist, nein zu sagen und damit ja zu deinen Bedürfnissen. Die Buchstaben I, N, G und A stehen dabei für deine Überlegungen und inneren Einstellungen. I steht für dein echtes Interesse an der Person, der du eine Bitte ablehnst. Denn nur, wenn du jemandem gegenüber zugewandt bist, kann sie dein Nein verstehen und wirklich akzeptieren. N steht für das Nein, das du jemandem sagst, dem du Interesse gezeigt hast. Und zwar immer dann, wenn du feststellt, dass sein Wunsch oder seine Bitte in diesem Moment nicht zu deinen Bedürfnissen passt. Wichtig dabei ist, dass du dein Nein freundlich, aber klar aussprichst und ohne Abschwächungen und Relativierungen. G steht für den Grund, den du deinem Nein hinzufügst. Wichtig dabei ist, dass er kurz ist. Du musst nicht weit ausholen und dich noch weniger rechtfertigen. Und A steht für die Alternative, die du der anderen Person zeigen kannst, damit sie ihren Wunsch oder ihre Bitte erfüllt bekommt. Oder auch für dein Vertrauen in sie, dass sie die Alternative selbst finden wird.

          Wir wünschen dir eine durchaus harmonische Zeit, in der es aber auch immer wieder – dosiert – das eine oder andere Gewitter geben kann, damit die Luft klar und die Situation wieder geklärt ist.

          Deine Claudia und Maja

          Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

          Wenn du tiefer in die Thematik einsteigen und für dich klären möchtest, warum du vielleicht über die Maßen harmoniebedüfrtig bist und nicht nein sagen kannst, dann empfehlen wir dir den Ratgeberbestseller unseres Kollegen Rolf Merkle: "Lass dir nicht alles gefallen" Darin zeigt der erfahrene Psychotherapeut, wie du ohne schlechtes Gewissen nein sagen kannst, wie du deine Wünsche äußerst und Forderungen stellst, Komplimente annimmst und machst, Manipulationen anderer erkennst und dich dagegen wehrst und stark auftrittst, auch wenn du dich unsicher fühlst.

          Du findest seinen Ratgeber im PAL Onlineshop.

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          22 min
        • Humor ist ein Ventil, um Sorgen und Stress loszuwerden
          Wie du der Welt öfters mit einem Lachen begegnen kannst und damit deine Seele und die Beziehungen zu anderen stärkst

          In dieser Podcastfolge sprechen wir über Humor und Lachen als ganz individuelle Eigenschaft, die uns hilft schwierige Situationen zu überstehen, mit eigenen Fehlern und Missgeschicken besser umzugehen, und die unserem Körper und unserer Seele guttut.

          Dabei begleitet uns das schöne und treffende Zitat von Joachim Ringelnatz: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." Und wirklich: Humor und Lachen sind Ventile, die uns den Druck nehmen, uns helfen Stress und Sorgen loszulassen.

          Was passiert in uns körperlich und psychisch, wenn wir lachen? Warum wirkt Humor so positiv auf uns und andere und welche Voraussetzung braucht es, damit überhaupt eine humorvolle Stimmung entstehen kann. Diesen Fragen widmen wir uns anhand von Fallgeschichten aus unserer therapeutischen Arbeit und an persönlichen Erlebnissen. In ihnen wird deutlich, dass Humor auch möglich ist, wenn die Situation an sich eher ernst ist. Mehr noch, dass es allen Beteiligten einen positiven Impuls geben kann: Lachen

          • verbindet Menschen,
          • erleichtert den Umgang mit schwierigen Ereignissen und
          • hilft bei Heilungsprozessen.
          • Was kann uns helfen, mit mehr Humor und Leichtigkeit durch den Tag zu gehen? Wir geben dir konkrete Strategien an die Hand, wie du mehr Humor in deinen Alltag bringst, etwa indem du

            • lachst, wenn dir oder anderen ein Missgeschickt passiert
            • vermehrt Zeit mit Menschen verbringst, die viel lachen und auch dich zum Lachen bringen,
            • dich öffnest für den Humor anderer und
            • humorvollen Aktivitäten nachgehst: beispielsweise dir einen lustigen Film ansiehst oder einen komischen Podcast hörst, ins Kabarett gehst etc.
            • Zum Abschluss des Podcasts stellen wir dir eine praktische Übung, mit der du deinen Humor trainieren kannst: Nimm unterschiedliche Alltagssituationen zum Anlass, um darüber zu lächeln oder auch zu lachen. Etwa, dass jemand mal wieder zu spät kommt und sich exakt gleich entschuldigt, wie beim letzten Mal. Und dann beobachte, was mit dir und deiner Umgebung geschieht.

              Wir wünschen dir Zeit voller lustiger Momente.

              Deine Claudia und Maja

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              19 min
            • So wandeln sich unsere Ziele im Leben
              Warum wir Ziele im Lauf des Lebens ändern und welche Rolle dabei unsere Interessen, Werte und Bedürfnisse spielen

              In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, wie sich unsere Ziele im Laufe des Lebens wandeln, warum sich für uns auch Umwege – zumindest rückblickend – meistens als hilfreich herausstellen und was wir tun können, wenn wir Ziele einmal nicht erreichen.

              Dazu betrachten wir zunächst unsere eigenen Lebensläufe, ebenso wie die Aussagen von Menschen in unterschiedlichen Altersstufen und Lebenssituationen, die in einer Studie des Robert-Duttweiler-Instituts befragt wurden. Welche Ziele sind abhängig und unabhängig vom Alter? Und was kann helfen, wenn Ziele nicht erreicht werden können?

              Hierzu werfen wir einen Blick auf Fallgeschichten aus unserer Beratungs- und therapeutischen Arbeit. Gerade von Patientinnen und Patienten, die schwere gesundheitliche Schläge erlitten haben, erfahren wir immer wieder, dass sie sich von Plänen und Zielen verabschieden müssen, weil sie sie allein körperlich nicht mehr erreichen können. Für sie gilt es, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, also ein Minimalziel, um doch noch dort anzukommen, wohin sie wollen.

              Das bedeutet aber auch: Auf dem Weg zum Ziel müssen wir immer wieder mal einen Schritt zurückgehen, um Schwung zu holen oder Anlauf zu nehmen für den nächsten Schritt. Und wir müssen immer wieder einmal nachjustieren und uns gegebenenfalls neue Ziele setzen. Und manches verstehen wir erst in der Rückschau.

              Dabei geht es immer um die Frage, ob und auf welchem Weg wir unsere Lebensziele erreicht haben und erreichen wollen. Was beeinflusst unseren Weg? Oft sind es unsere momentanen Interessen, unsere Bedürfnisse und unsere Werte. Und die verändern sich in den unterschiedlichen Lebensphasen gewaltig. Sind wir in der Jugend und als junge Erwachsene darauf ausgerichtet zu wachsen, neues zu erleben und etwas zu erreichen, geht es später darum zu bewahren, sich eine Pause oder Auszeit zu gönnen und am Ende des Lebens sich auch darauf zu besinnen, was war und nicht mehr so sehr, was noch sein wird.

              Am Ende der Podcastfolge stellen wir dir diesmal eine besondere Übung vor, mit der du bildlich einen roten Faden durch dein Leben spannen und dich so auf die Suche nach deinen unterschiedlichen Lebenszielen machen kannst. So kannst du deinen Weg durchs Leben betrachten.

              Wir wünschen dir viele Tage voller Ziele und Optionen.

              Deine Claudia und Maja

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              21 min
            • So stärkst du deine Selbstsicherheit
              Wie du das Gefühl überwinden kannst, von anderen verunsichert zu werden, und mehr auf dich baust

              In dieser Podcastfolge sprechen wir über Selbstsicherheit und darum, wie wir dem unguten Gefühl begegnen, von anderen verunsichert zu werden.

              Sicher kennst du Situationen aus deinem Alltag, in denen du etwa Schwierigkeiten hast, deine Meinung zu vertreten, in denen dich eine Kritik aus der Bahn wirft oder auch ein in deinen Augen unangebrachtes Kompliment oder Lob, in denen du Angst hast, dich zu blamieren und negativ bewertet zu werden und dir nichts zutraust.

              Doch was hilft uns dabei, selbstsicherer zu werden? Wir geben dir 5 Anregungen, aus unserer therapeutischen und Coachingarbeit, die sich unserer Erfahrung nach selbst umsetzen und anwenden lassen:

              • Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern nur mit dir selbst. Denn was andere zu ihren vermeintlichen Erfolgen gebracht hat und wie ihr ganzes Leben aussieht, kannst du im Vergleich nie erkennen. Du siehst immer nur einen Ausschnitt ihres Auftretens, ihres Charakters und ihres Lebens. Wenn du dich mit dir selbst und deinen eigenen Leistungen vergleichst, kannst du Veränderungen feststellen, die dir im besten Fall Selbstsicherheit geben oder dich im schlimmsten Fall anregen, an dir zu arbeiten.
              • Mache dir immer wieder deine eigenen Stärken und Kompetenzen bewusst, etwa indem du ein Erfolgstagebuch schreibst.
              • Konzentriere dich auf das, was andere dir konkret sagen, und versuche zu vermeiden, das Gesagte zu interpretieren. Denn einerseits wirst du nicht erfahren, ob es wirklich so ist, wie du annimmst, und andererseits kann das dazu führen, dass du negative Gefühle wie Ängste oder Ärger in deine Interpretation mischst, die eine neutrale Aussage deines Gegenübers negativ färben. Das bringt dir nichts und hilft dir auch nicht gegen vermeintliche Enttäuschungen. Vertraust du dem, was du gesagt bekommst, kannst du im besten Fall eine sichere Basis für eure Beziehung entwickeln. Und wirst du enttäuscht, kannst du Konsequenzen ziehen.
              • Arbeite an deinem Umgang mit Kritik. Frage dich dazu: Ist sie berechtigt? und: Was nehme ich davon an? Und stelle dich bei Kritik nie ganz in Frage.
              • Achte bewusst auf deine Körperhaltung, deine Mimik, deine Gestik. Zum Beispiel kannst du dich darauf konzentrieren, Blickkontakt zu deinem Gegenüber zu halten oder dich aufrecht und ohne verschränkte Arme hinzustellen, um Offenheit und Interesse zu signalisieren.
              • Diese letzte Anregung kannst du auch in deinem Alltag aktiv üben. Du wirst sehen, das stärkt deine Selbstsicherheit.

                Wir wünschen dir viele selbstsichere Tage.

                Deine Claudia und Maja

                Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

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                17 min
              • Du wirst ein Vorbild, wenn du dich traust, so zu sein, wie du bist
                Wie du deine Vorbildfunktion für andere und dich selbst wahrnehmen kannst und welche Einstellungen dir dabei helfen

                In dieser Podcastfolge geht es um die Frage, wann wir für andere zum Vorbild werden und wie wir diese Rolle ausfüllen. Denn wir alle haben eine Vorbildfunktion. Aber wir können anderen nur das geben, was wir in uns haben. So können wir keine Ruhe verbreiten, wenn wir innerlich in Aufruhr sind. Um ein Vorbild zu sein, braucht es mehr. Wir klären, was allgemein und aus psychologischer Sicht unter einem Vorbild verstanden wird und in welchen Bereichen wir ganz konkret zum Vorbild werden können.

                Unter Vorbildfunktion verstehen wir unsere Werte und Eigenschaften und die Weise, wie wir sie im Umgang mit anderen einsetzen. Dafür müssen wir nicht perfekt sein, sondern positive Einstellungen, die zeigen, wer wir sind und die wir leben. Welche das sind erfährst du in dieser Folge.

                Anhand von Fallgeschichten aus unserer therapeutischen und Coachingarbeit zeigen wir, wie unterschiedliche Vorbildfunktionen gelebt werden und welchen Nutzen du für dich daraus ziehen kannst, wenn du dir klarmachst, worin du ein Vorbild sein kannst und wen du dir zum Vorbild nehmen kannst.

                Am Ende der Folge geben wir dir eine Reflexionsfrage mit auf den weg anhand der du testen kannst, wer deine Vorbilder sind und für wen du Vorbild bist.

                Wir wünschen dir viel Freude dabei.

                Deine Claudia und Maja

                Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].

                Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.

                Mehr Infos sowie die Links zu den App-Stores findest du hier.

                +++

                Unser Podcast "Wecke deine Lebensfreude" erscheint jeden zweiten Sonntag in meinem Podcast-Kanal und im kostenlosen Online-Newsletter des PAL Verlags Vitamine für die Seele. Mehr Infos dazu findest du hier.

                20 min
              • Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?
                Über die Kraft der Neugierde und wie du sie nutzen kannst, um immer wieder eine Neues in deinem Alltag zu wagen

                In dieser Podcastfolge geht es um die Premieren in unserem Leben. Wir sprechen also über unsere Neugierde, darüber, wie sie uns dazu bewegt, immer wieder etwas auszuprobieren, und wie wir uns diese angeborene Fähigkeit und dieses Bedürfnis auch im Alltag aktiv erhalten. Denn etwas neues auszuprobieren unterbricht unsere Routinen und kann uns so glücklich machen. Dazu geben wir dir Anregungen und eine praktische Übungen aus unserer therapeutischen und Coaching-Arbeit mit auf den Weg.

                Zum Abschluss stellen wir dir eine hilfreiche Übung vor, mit der du deine Neugierde aktivieren kannst: Sammle Premieren! Wage dich im Alltag bewusst an kleine Veränderungen heran. Nimm ein neues Verkehrsmittel zur Arbeit, gehe auf einem neuen Weg spazieren, probiere dich in einem neuen Rezept aus, besuche einen neuen Film, eine neue Musik- oder Theatervorstellung, probiere einen neuen Sport oder ein neues Hobby aus. Dabei geht es gar nicht darum, dass Du das Neue fest in Dein Leben integrieren musst, sondern, dass du dich auf eine Premiere wagst und diese Erfahrung mit allen Sinnen erlebst und sammelst.

                Wir wünschen dir viel Freude dabei, Neues zu entdecken, die Neugierde in dir zu beleben und Premieren im Alltag zu wagen!

                Deine Claudia und Maja

                Die Tipps und Übungen aus dieser Folge findest du übrigens zum Nachlesen auf unserer Seite [hier].
                Eine Hilfe zum Premierensammeln im Alltag ist, darüber Tagebuch zu führen. Dann merkst du dir nicht nur die Erlebnisse und kannst dich später detailreicher daran erinnern. Es macht dir auch selbst bewusst, was du alles erlebt und welche Fortschritte du gemacht hast. Das gibt dir Kraft und motiviert dich. Wir empfehlen dir dazu das "Lebensfreude-Tagebuch", das Maja herausgegeben hat. Es gibt dir wertvolle Tipps und Übungen an die Hand und hält viel Platz bereit, um Neues festzuhalten! Du findest das "Lebensfreude-Tagebuch" hier im PAL Onlineshop.

                Hast du Lust auf mehr Inspirationen? Dann empfehlen wir dir unsere App Lebensfreude. Sie begleitet dich Tag für Tag auf deinem Weg zu innerer Stärke und Zufriedenheit, gibt dir positive Audio-Impulse mit Tipps und Übungen, Trainings und Videos von erfahrenen Psycholog:innen und Coaches, dazu atmosphärische Musik. Sie bereichern deinen Alltag und helfen dir, dein Leben nachhaltig zu verbessern.

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              Ein Leben voller Lebensfreude – wie erreichen wir das? Wie lässt sich überhaupt Lebensfreude in uns wecken, wenn der Alltag prall gefüllt ist mit Aufgaben und Überraschungen, mit Belastungen und Konflikten. Da geht unsere gute Stimmung, unsere Motivation und unsere Zuversicht nur allzu schnell verloren.

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