Alles klar, Amerika?

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By TamediaNewsPolitics
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Alles klar, Amerika? episodes

  • Reiches Amerika, armes Amerika

    Donald Trump will den Flughafen Washington Dulles umfassend umbauen lassen. Veranschlagte Kosten: 22 Milliarden Dollar. Gleichzeitig driftet das Land wirtschaftlich weiter auseinander. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner kämpfen trotz Vollzeitjob darum, Essen auf den Tisch zu bringen und die Miete oder die Arztkosten zu bezahlen. 2024 besass die ärmere Hälfte nur 2,5 Prozent des Vermögens, die reichsten zehn Prozent hingegen zwei Drittel – und die zehn Top-Milliardäre vergrösserten ihr Vermögen zuletzt um 698 Milliarden Dollar.

    Das scheint dem Zeitgeist zu entsprechen: Im Weissen Haus regiert ein Präsident, der seit Jahrzehnten für Gold, Marmor, Luxus und Reichtum steht. Für viele seiner Anhänger verkörpert Trump den amerikanischen Traum, Wohlstand allein gilt als Zeichen von Leistung und Erfolg. Kritiker sehen darin hingegen eine Kultur, die wirtschaftlichen Erfolg glorifiziert, während die Lebensrealität von Menschen mit niedrigem Einkommen weniger Beachtung findet. Amerika war schon immer ungleich. Heute aber scheint das Land in zwei Welten zu zerfallen. 

    Ist das Zufall, eine Zeiterscheinung – oder weist es auf einen tieferen gesellschaftlichen Wandel hin? Wie leben Reiche und Arme in den USA? Und: Haben Trumps Steuersenkungen den Einkommensschwachen etwas gebracht? Darüber spricht Christof Münger, Leiter International, mit der Politikwissenschaftlerin Tina Kempin Reuter in «Alles klar, Amerika?». Kempin Reuter lehrt und forscht in Birmingham, Alabama.

    Produzentin: Jacky Wechsler


    Arm und reich in den USA:

    • Armut erreicht in den USA neuen Rekordwert
    • «Die Superreichen besitzen alles, die anderen fast nichts»
    • «Je grösser das Vermögen, desto gefährdeter ist der Charakter»
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      37 min
    • Trump gegen die Medien: Wie weit geht die Einschüchterung?

      Es ist einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in Washington, wenn sich die Korrespondentinnen und Korrespondenten aus dem Weissen Haus zum Galadinner treffen. Dieses Mal im Hotel Waldorf Astoria, nachdem der Anlass im April im Washington Hilton abgebrochen werden musste, als bei der Eingangskontrolle Schüsse fielen. Die Rede war von einem mutmasslichen Attentatsversuch auf den US-Präsidenten.

      Donald Trump war diesmal dabei und sprach über eine Stunde. Sein Auftritt galt als unbeholfen: Er griff Journalistinnen und Journalisten an – etwa CNNs Kaitlan Collins, der er «Fake News» vorwarf, sie mit einer bekannten Transfrau verglich und bemängelte, sie lächle nie. Immer wieder hat Trump an Journalistinnen etwas auszusetzen, auch an deren Aussehen. 

      Trotz solcher Ausfälle hofieren ihn manche Medien: aus Angst, den Zugang zu Quellen im Weissen Haus zu verlieren – oder aus Furcht vor Konsequenzen für ihre Publikationen. Das kollidiert mit dem First Amendment, das Pressefreiheit garantiert – ausgerechnet bei einem Dinner, das dieser Freiheit gewidmet ist.

      Weshalb ist das Verhältnis zwischen Trump und den Journalisten derart angespannt? Wie gelingt es dem US-Präsidenten, sie trotzdem für sich einzuspannen? Welche Medien schrecken nicht vor Trump-Kritik zurück? Und schliesslich: Wer hat weshalb Angst vor Donald Trump? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

      Produzentin: Jacqueline Wechsler

      Mehr zum Thema:

      • Trump macht Witze vor Journalisten, dann wird es ziemlich still im Saal
      • «Linker Wahnsinn, Lüge»: Trump-kritische Journalisten landen am Pranger
      • Nach Haus­durch­such­ung durch FBI – Jury setzt ein Zeichen für die Pressefreiheit
      • Trump hetzt gegen Satiriker, droht Medien – und beklagt Europas Umgang mit Meinungsfreiheit
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        34 min
      • Die WM ist vorbei – hilft sie Trump bei den Zwischenwahlen?

        Das grosse Interesse an der Fussballweltmeisterschaft in den USA scheint Donald Trump zu euphorisieren. Er brachte Gianni Infantino sogar als möglichen UNO-Generalsekretär ins Spiel und regte an, die WM in vier Jahren erneut in den USA auszutragen. Tatsächlich haben die Amerikanerinnen und Amerikaner aus dem Turnier ein Fussballfest gemacht, obwohl Soccer nicht zu ihren Lieblingssportarten zählt. Weniger begeistert sind sie von ihrem Präsidenten: Viele kritisieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, werfen seiner Regierung Korruption und Inkompetenz vor und lehnen gemäss Umfragen den Irankrieg mehrheitlich ab.

        Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an.

        Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

        Produzentin: Jacky Wechsler

        Mehr zum Thema

        • «Der Versager sind Sie»: Demokraten konfrontieren Hegseth mit seinen Aussagen
        • Nach der Strasse von Hormuz rückt die nächste kritische Schiffspassage in den Fokus
        • Trump genehmigt Atomdeal, der Saudiarabien Urananreicherung erlaubt
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          33 min
        • Wie Trump das Feindbild Kommunismus wiederbelebt

          US-Präsident Trump hat ein neues Lieblingsthema: Seit etwa drei Wochen warnt er bei jeder Gelegenheit vor dem Kommunismus. Eine Agentur hat mitgezählt und kam auf über 80-mal. Offenbar versucht der Präsident, das alte Feindbild aus dem Kalten Krieg zu reaktivieren. Das gemahnt an die McCarthy-Ära Anfang der 1950er-Jahre.

          Gleichzeitig feiern linke Kandidatinnen und Kandidaten bei den demokratischen Vorwahlen Erfolge. Der progressive Flügel bedrängt das Parteiestablishment. Aushängeschild der Demokratischen Sozialisten, wie sich die jungen Linken bezeichnen,ist Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York City. Mamdani unterstützte etwa Darializa Avila Chevalier. Sie besiegte in New York einen Amtsinhaber und dürfte am 3. November ins Repräsentantenhaus einziehen. Chevalier fordert einen höheren Mindestlohn, mehr soziale Gerechtigkeit, setzt sich für Migrantinnen und Migranten ein – und kritisiert Israels Vorgehen in Gaza, was die Demokraten seit Längerem spaltet. Für Trump ist Chevalier eine Kommunistin.. 

          Wie reagiert das Establishment der demokratischen Partei auf die drohende Spaltung der Partei? Weshalb sind junge Demokraten wie Darializa Avila Chevalier derzeit so erfolgreich? Verfängt Trumps antikommunistische  Rhetorik mit Blick auf die Zwischenwahlen? Und weshalb blickt der US-Präsident entspannt auf 2028? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Charlotte Walser in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Walser ist USA-Korrespondentin mit Sitz in Washington, D.C.

          Produzentin: Jacky Wechsler

          Mehr zum Thema

          • Wie Trump die «Rote Angst» schürt
          • Eine demokratische Sozialistin regiert künftig die Hauptstadt der USA
          • Mit diesen fünf Strategien zieht Trump die Massen in seinen Bann
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            37 min
          • 250 Jahre USA: Die bewegte amerikanische Geschichte in 12 Tönen

            Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten.

            Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt.

            Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?

            Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

            Produzent: Noah Fend

            Mehr zum 250. Jubiläum der USA:

            • So feiern die USA ihren runden Geburtstag
            • Leere Pavillons, eine Konföderiertenflagge und lauwarme Getränke
            • Älteste Demokratie der Welt? «Das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut»
            • «Seine Kugeln sind nahezu perfekt»: Was ein Basler mit der Amerikanischen Revolution zu tun hatte
            • Elisabeth Bronfen zu 250 Jahre USA: «Die meisten Schweizer wissen gar nicht, wie amerikanisiert sie sind»
            • Jill Lepore über 250 Jahre USA, Trump und die Demokratie: «Es gibt vieles, das man feiern könnte, wenn Trump nicht alles an sich reissen würde»
            • 25 grossartige Dinge, die wir den USA verdanken
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              58 min
            • Kulturkampf in der Wildnis: Wie Trump die Nationalparks politisiert

              Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA.

              Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen.

              Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei.

              Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles?

              Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».

              Mehr zum Thema:

              • USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen
              • «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump
              • Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen
              • Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern
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                31 min
              • Trumps Iran-Deal: Teheran musste kaum Zugeständnisse machen

                US-Präsident Trump hatte beim G7-Gipfel im französischen Évian einmal mehr betont, der Iran werde nicht über Atomwaffen verfügen. In der Vereinbarung ist die zentrale Frage des iranischen Atomprogramms jedoch nicht geregelt. Man wolle sich in den 60 Tagen nach der Unterzeichnung auf ein abschliessendes Abkommen einigen, heisst es. Fürs Erste verpflichtet sich der Iran, keine Atomwaffen zu bauen. Das versichert das islamistische Regime allerdings seit Jahren – und baute gleichzeitig sein Nuklearprogramm aus.

                Die geplante Zeremonie zur Unterzeichnung des Memorandum of Understanding am Freitag auf dem Bürgenstock hoch über dem Vierwaldstättersee ist eigentlich überflüsslig geworden. Trump hatte das Rahmenabkommen mit dem Iran im Schloss Versailles bei Paris in der Nacht auf Donnerstag unterzeichnet. Danach reiste der US-Präsident nach Hause. Für den Iran unterschrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian sein Vertragsexemplar in Teheran.

                Was ist von Trumps Deal mit dem Iran zu halten? Wer kommt besser weg, der Iran oder die USA? Und was sind die Folgen für den Nahen Osten, insbesondere für Israel, für die USA, die Europäer – und für Trump selbst? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian in Charlottesville, Virginia.

                Produzentin: Jacky Wechsler

                Mehr zu Trumps Deal mit dem Iran:

                • Die Drohung mit der Atombombe ist für Teheran wichtiger als die Waffe selber
                • Trump löst kein Problem ausser eines, und das hat er selbst verursacht
                • Friedensdeal: Die USA und der Iran einigen sich – doch worauf genau?
                • Ticker zum G7-Gipfel
                • Selbst Hegseth und Rubio zweifeln an Trumps Iran-Deal
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                  34 min
                • Fussball-WM 2026: Wie politisch wird das Turnier?

                  Am Donnerstag beginnt in den USA, Kanada und Mexiko die Fussball-WM 2026. Sie ist so gross wie noch nie, die Tickets sind so teuer wie noch nie – und zum ersten Mal in der Geschichte führt ein Gastgeberland (die USA) Krieg gegen einen WM-Teilnehmer (den Iran).

                  Zwar hat Fifa-Präsident Gianni Infantino in den letzten Jahren alles (wirklich alles) getan, um Trump gnädig zu stimmen. Sogar einen extra erschaffenen Fifa-Friedenspreis hat Infantino Trump verliehen. Wenige Wochen später hat dieser dann den Iran angegriffen.

                  Aber nicht nur wegen des Iran-Krieges sind die Vorzeichen vor diesem Turnier speziell: Auch die Beziehungen zwischen den drei Austragungsländern sind angespannt: Trump schiebt massenhaft Mexikaner ab, verhängt hohe Importzölle und droht immer wieder mit einer Annexion Kanadas. Einreisen werden erschwert oder ganz verwehrt. 

                  Wie beeinflussen diese Spannungen das Turnier? Wie politisch wird diese Fussball-WM wirklich? Und wie geht es den Amerikanerinnen und Amerikanern mit diesem Anlass?

                  In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» blickt US-Korrespondentin Charlotte Walser aus politischer Sicht auf die Fussball-WM 2026 und sagt, was das Turnier für die USA wirklich bedeutet.

                  Produzentin: Jacky Wechsler

                  Mehr zu den politischen Spannungen rund um die Fussball-WM 2026:

                  • Gianni Infantino ist sich für keine Anbiederung zu schade
                  • Trumps Spiel der Ablenkung
                  • USA gegen Mexiko und Kanada: Das wird kein Sommermärchen
                  • Andrew Giuliani ist Trumps Mann für die Fussball-WM
                  • Der Iran hat sein Quartier in Mexiko statt in Arizona – für Spiele darf er in die USA
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                  • Midterms: Wie stehen die Chancen für die Demokraten?

                    Eigentlich ist die Ausgangslage für die Demokraten ausgezeichnet: Präsident Trump leidet unter tiefen Zustimmungswerten, er führt einen unbeliebten Krieg gegen den Iran, und die Lebenshaltungskosten in den USA sind gestiegen. Trotzdem steht keineswegs fest, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus oder im Senat oder gar in beiden Kammern des Kongresses holen werden, wenn am 3. November gewählt wird. Die Demokratische Partei bleibt notorisch zerstritten, und die schmerzhafte Niederlage gegen Donald Trump 2024 scheint nicht überwunden.

                    In welchem Zustand befindet sich die Demokratische Partei? Wie geht sie heute mit der Niederlage von 2024 um? Wie stehen die Chancen, am 3. November zu gewinnen? Und was würde das für die Präsidentschaft von Donald Trump bedeuten? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

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                    Trump, die Demokraten und die Zwischenwahlen:

                    • Es könnte knapp werden für die Demokraten in Kalifornien
                    • Er setzt sich bei Texas-Demokraten durch – und fordert Republikaner mit christlicher Sozialpolitik heraus
                    • Trump tut alles dafür, dass die Zwischen­wahlen zur Farce werden
                    • Donald Trump will die Briefwahl per Dekret erschweren
                    • Kongressabgeordneter ist seit Monaten verschwunden – und gewinnt trotzdem die Vorwahl
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                    • Wer hat Donald Trump zum Angriff auf den Iran geraten?

                      Nach exakt drei Monaten Krieg zeichnet sich ab, dass Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu weder mit einer kohärenten Strategie in den Krieg gezogen sind, noch den Gegner richtig eingeschätzt haben, einer der ältesten Fehler der Kriegsführung. Der US-Präsident schien überrascht zu sein, als der Iran gegen die amerikanischen Verbündeten am Golf zurückschlug und in der Lage war, die Strasse von Hormuz zu blockieren. Damit verfügt Teheran nun über ein neues Druckmittel, was seine Verhandlungsposition ungeachtet der militärischen Rückschläge verbessert.

                      Trump trägt die alleinige Verantwortung für den amerikanischen Feldzug gegen den Iran, er hat sich für diesen Krieg entschieden. Offenbar wurde er jedoch von unterschiedlicher Seite dazu ermuntert, nicht nur vom Alliierten Netanyahu. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth soll für einen Angriff votiert haben. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina, sprach bereits am zweiten Kriegstag davon, dass das «Terrorschiff Iran» nun sinke. Angeblich hat sich auch General Brad Cooper für den Angriff ausgesprochen. Als Chef des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos leitet Cooper den Krieg.

                      Wie kann es sein, dass die USA in diesen Krieg zogen, ohne für das Problem der Strasse von Hormuz einen Plan zu haben? Was sagen die Trump-Kritiker in Washington dazu? Welche Optionen bleiben dem Präsidenten? Und was wären die Folgen einer strategischen Niederlage der USA? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia.

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                      44 min

                    About Alles klar, Amerika?

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                    Die Tamedia-Korrespondenten berichten über Politik und Alltag in Amerika. Während und abseits der Präsidentschaftswahlen.

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                    Echo der Zeit by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    Echo der Zeit

                    89 Listeners

                    Tagesgespräch by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    Tagesgespräch

                    15 Listeners

                    Input by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    Input

                    18 Listeners

                    Radio 1 - Roger gegen Markus by Radio 1 - Die besten Songs aller Zeiten.

                    Radio 1 - Roger gegen Markus

                    6 Listeners

                    Focus by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    Focus

                    10 Listeners

                    International by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    International

                    18 Listeners

                    Geschichte by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    Geschichte

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                    8 Listeners

                    News Plus Hintergründe by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    News Plus Hintergründe

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                    Eisbrecher WM-Edition by Tamedia

                    Eisbrecher WM-Edition

                    2 Listeners

                    News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

                    News Plus – das Thema des Tages in 15 Minuten

                    17 Listeners

                    NZZ Akzent by NZZ

                    NZZ Akzent

                    33 Listeners

                    Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund by Tamedia

                    Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

                    1 Listeners

                    Politbüro by Tamedia

                    Politbüro

                    3 Listeners

                    Apropos – der tägliche Podcast by Tamedia

                    Apropos – der tägliche Podcast

                    23 Listeners

                    BaZ – Los Emol by Tamedia

                    BaZ – Los Emol

                    0 Listeners

                    Dialogplatz by Tamedia

                    Dialogplatz

                    0 Listeners

                    Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast by Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Basler Zeitung

                    Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

                    5 Listeners

                    Tages-Anzeigerin by Tages-Anzeiger

                    Tages-Anzeigerin

                    0 Listeners

                    NZZ Geopolitik by NZZ

                    NZZ Geopolitik

                    12 Listeners

                    Entre Parenthèses by Hirslanden, Laetitia Wider - Journaliste indépendante, 24heures

                    Entre Parenthèses

                    0 Listeners