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In den vergangenen Wochen kündigte US-Präsident Donald Trump immer wieder an: Ein Friedensabkommen mit dem Iran stünde kurz bevor.
Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein. Am Sonntagabend haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen geeinigt. Das Abkommen soll dann am Freitag im Rahmen des G7-Gipfels unterzeichnet werden.
Wie sieht dieser Deal zwischen den USA und dem Iran konkret aus? Welche zentralen Fragen sind noch offen? Und was sagt das Abkommen über das Verhältnis zwischen den USA und Israel aus, welches sich bislang gegen ein solches Abkommen ausgesprochen hat?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Christof Münger, Leiter des Ressorts «International», die neusten Ereignisse rund um das Abkommen zwischen den USA und dem Iran ein.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Deal zwischen den USA und dem Iran:
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Am Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die 10-Millionen-Initiative der SVP mit knapp 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Auch eine Mehrheit der Kantone hat Nein gesagt zur Vorlage, die für die Schweiz einen Bevölkerungsdeckel hätte einführen wollen.
Das Resultat ist deutlicher, als man es noch vor wenigen Wochen erwartet hatte. Und es zeigt einen ausgeprägten Graben zwischen der ländlichen und der urbanen Schweiz: Dort, wo die Bevölkerungsdichte heute am höchsten ist, wurde die Initiative am deutlichsten abgelehnt.
Warum ist das so? Wie kam das Abstimmungsergebnis zustande? Und was passiert jetzt mit den Wachstumsschmerzen, die in diesem Abstimmungskampf geäussert wurden?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet das Ergebnis zur 10-Millionen-Initiative ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort sagt sie auch, welche Folgen die knappe Annahme des neuen Zivildienstgesetzes nun tatsächlich hat – und sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungen in den Kantonen und Gemeinden.
Host: Philipp Loser
Mehr zum Abstimmungssonntag:
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Nächste Woche treffen sich im französischen Evian die Staatschefs der G7-Staaten, also der sieben wichtigsten Industrienationen der Welt.
Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz: Evian liegt direkt an der Schweizer Grenze. Für Genf bedeutet das Treffen vor allem eines: Stress vor einer Demonstration gegen den G7-Gipfel. Bereits 2003, als das Treffen zuletzt in Evian stattfand, kam es in Genf zu grossen Demonstrationen mit über 100’000 Teilnehmenden.
Diese Demonstration und ihre Folgen haben sich tief ins Gedächtnis der Genfer Bevölkerung und Behörden eingeprägt. Die Bewertungen der damaligen Proteste gehen – je nach politischer Haltung – weit auseinander.
Mehr als 20 Jahre später sorgt der bevorstehende Gipfel erneut für Unruhe in Genf. Während konservative Stimmen Proteste und Ausschreitungen befürchten, kritisieren progressive Kreise die Organisation der Demonstration als willkürlich.
Wie reagiert Genf auf den anstehenden Gipfel? Was ist von den Protesten zu erwarten? Und wie blicken Menschen darauf, die schon 2003 dabei waren?
Das erzählt Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er ist nach Genf gereist und hat mit Personen gesprochen, die bereits 2003 dabei waren und auch dieses Jahr wieder teilnehmen wollen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler und Valeria Mazzeo
Mehr zum G7-Gipfel
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48 Teams und 104 Spiele in Mexiko, Kanada und den USA: Die Fussball-WM 2026 wird die grösste aller Zeiten. Und sie steht – wie so oft – in Kritik, zum Beispiel wegen der engen Beziehung zwischen Donald Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino, wegen der immens hohen Ticketpreise oder wegen organisatorischer Bedenken.
Gleichzeitig wird es eine Weltmeisterschaft der grossen Abschiede. Für Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modrić wird es vermutlich die letzte WM ihrer Karriere sein.
Inwiefern ist diese WM anders als diejenigen zuvor? Welche Rolle spielen die politischen Spannungen in den USA, Mexiko und Kanada? Und was kann man von der Schweizer Nationalmannschaft erwarten?
Sportredaktor Dominic Wuillemin wird vor Ort über die Fussball-WM 2026 berichten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Turnierstart – und gibt seinen Tipp für den Weltmeister ab.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum WM-Start:
Mehr zur grössten WM der Geschichte:
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Drei Lektionen Sportunterricht pro Woche sind bis anhin Pflicht an Schweizer Schulen. Damit ist Sport und Bewegung das einzige Fach, bei dem der Bund eine wöchentliche Stundenanzahl vorgibt – bis jetzt.
Das Obligatorium soll nun im Rahmen des Projekts «Entflechtung 27» fallen. Hintergrund ist unter anderem ein Mangel an Turnhallen. Gleichzeitig steht der Sportunterricht auch gesellschaftspolitisch unter Druck und traditionelle Unterrichtsformen werden zunehmend hinterfragt.
Was würde eine Abschaffung des Sportobligatoriums genau bedeuten? Hätten Kinder noch genug Bewegung? Und was macht guten Sportunterricht heute aus?
Mit diesen Fragen hat sich Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach beschäftigt. Er ist zu Gast in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und gibt Einblick in die politische Debatte rund um den Sportunterricht in der Schweiz.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Schulsport:
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Elf Raketen sollen es anfangs gewesen sein, die der Iran am Sonntagabend auf Israel abgefeuert hat. Mit diesem Angriff wurde die seit dem 8. April gültige, doch stets fragile Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran gebrochen.
Israel hat noch in der gleichen Nacht mit Luftangriffen auf den Iran reagiert – zum Ärger von US-Präsident Donald Trump. Dieser sagte, er sei «nicht glücklich» über Israels Angriffe und dass diese nicht mit den USA abgesprochen gewesen seien. Doch man sei einer diplomatischen Einigung mit dem Iran weiterhin «sehr nah». Am Montag erklärten Irans Streitkräfte ihre Angriffe auf Israel wieder für beendet.
Ist die Waffenruhe nun gescheitert? Warum hat der Iran gerade jetzt angegriffen? Und was bedeutet das alles für das angestrebte Friedensabkommen mit den USA?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Raphael Geiger, Nahost-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung», die Ereignisse der letzten Tage ein.
Mehr Artikel dazu:
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Klassenlehrpersonen organisieren Lager, Elternabende, Schulausflüge. Sie sind Ansprechpersonen für Zukunftsängste, bei Konflikten, bei Spezialfällen. Sie sind die Schnittstelle zwischen Schule, Eltern, Schülerinnen und Schülern. Und daneben unterrichten sie ja auch noch ganz normal ihre Fächer. Fast immer mehrere.
Die Aufgabe von Klassenlehrpersonen ist also anspruchsvoll. Und sie wird immer anspruchsvoller, sagen die, die den Job machen. Die Lehrerinnen und Lehrer merken das in Form von immer mehr Überstunden, die nicht in ihrem Lohn enthalten sind. Die Kantone merken es, weil sie immer weniger Lehrpersonen finden, die auch Klassenlehrperson sein wollen.
Wie hat sich die Aufgabe der Klassenlehrerinnen und -lehrer verändert? Warum schaltet sich jetzt vermehrt die Politik ein? Welche Lösungen gibt es? Und braucht es künftig überhaupt mehr Klassenlehrpersonen als heute?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Bildungsredaktorin Claudia Blumer über die anspruchsvollen Aufgaben von Klassenlehrpersonen und warum sich die Politik zunehmend in den Schuldiskurs einschaltet.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zum Politikum um die Klassenlehrpersonen:
Mehr zum Podium zum Fall Maisano gibt es hier.
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«Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter», so heisst das neue Werk von Lukas Bärfuss, einem der bedeutendsten Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Darin verarbeitet er die schwierige Beziehung zu seiner Mutter.
Sie nannte ihren Sohn einen «Betriebsunfall», ein Ärgernis. Sie vernachlässigte ihn und liess ihn schliesslich völlig allein: Mit 15 lebte Lukas Bärfuss auf der Strasse und schlief zwischen Kartonschachteln.
Bärfuss verknüpft in seiner Arbeit vielfach die eigene Geschichte mit sozialkritischen Elementen – so auch in diesem Werk. Neben seiner eigenen Vergangenheit thematisiert er den Umgang der Schweizer Behörden mit mittellosen Menschen.
Literaturredaktorin Nora Zukker findet, «Königin der Nacht» sei «ein harter, ein roher und ein unglaublich naher Bericht aus dem Inneren seiner Kindheit in Armut». In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie Einblicke in das neue Werk und ordnet dessen Bedeutung ein.
Host: Philipp Loser
Hier den Text von Nora Zukker lesen
Schriftsteller, Dramatiker und Publizist: Lukas Bärfuss
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Die Delegierten der Zürcher SP hatten genug: Letzten Donnerstag entschieden sie, Daniel Jositsch nicht für eine weitere Amtszeit im Ständerat zu nominieren. Zu häufig habe er in wichtigen Fragen zu oft gegen die Interessen der SP gestimmt. Es war der vorläufige Höhepunkt einer zunehmend schwierigen Beziehung zwischen dem Zürcher SP-Ständerat und seiner Partei.
Was zu Jositschs Nichtnomination beigetragen hat: Kurz vor der Delegiertenversammlung signalisierte die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran Interesse an ebendiesem Ständeratssitz. Seither gibts Stunk in der Zürcher SP: Jositsch überlegt sich, wild für einen Ständeratssitz anzutreten. Badran wiederum nennt Jositsch ein «Möchtegern-Alphamännchen». Und in Bundesbern wird darüber diskutiert, ob sozialliberale Kräfte überhaupt noch Platz in der Partei haben.
Was ist da los? Wie viel an diesem Streit ist politisch? Und wie viel persönlich? War die Nichtnomination von Jositsch taktisch schlau? Und inwiefern stimmt die Kritik an der Ausrichtung der SP?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshauschefin Larissa Rhyn den eskalierten Streit innerhalb der SP nach Jositschs Nichtnomination ein.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Streit zwischen Daniel Jositsch und der SP:
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Eine heimliche Beziehung am Bundesgericht sorgt gerade für Aufregung. Bundesrichter Yves Donzallaz und Bundesrichterin Beatrice van de Graaf waren mindestens ein Jahr lang ein Paar – obwohl das eigentlich verboten wäre. Bundesrichterinnen und Bundesrichter dürfen untereinander keine «dauernden Lebensgemeinschaften» eingehen.
In dieser Geschichte geht es aber um mehr als um eine private Beziehung in einem öffentlichen Richteramt. Es geht auch um einen politischen Racheakt, um versteckte Kameras in Gartenhecken und um eine Welt hinter den Mauern des Bundesgerichts, die von aussen nur schwer verständlich ist.
Warum ist eine Beziehung zwischen einem Bundesrichter und einer Bundesrichterin ein Problem? Wie geht es für Donzallaz und van de Graaf weiter? Und was sagt diese Affäre über das Schweizer Bundesgericht aus?
Inlandchef Mario Stäuble hat zu diesem Fall recherchiert und Yves Donzallaz zum Interview getroffen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in die Welt des Bundesgerichts.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zur Affäre am Bundesgericht:
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