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Als 20-Jährige verliebte sich Maya Bally in einen zunächst charmant wirkenden jungen Mann. Doch ihr Partner fing an, sie zu schlagen, und stalkte sie später.
Nun spricht die Mitte-Nationalrätin erstmals über ihre persönlichen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt. Bally setzt sich für Prävention ein und möchte mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte das Bewusstsein für Gewalt in der Partnerschaft schärfen. Sie sagt: «Viele wissen nicht, wie schwierig es ist, da wieder rauszukommen».
Wie hat sie sich damals aus der Beziehung befreit? Wie hat diese ihr späteres Leben geprägt? Und was unternimmt die Schweizer Politik aktuell gegen häusliche Gewalt?
Maya Bally hat mit Inlandredaktorin Anja Burri über ihre Gewalterfahrung und deren Auswirkungen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Anja Burri vom Gespräch.
Das Interview der Nationalrätin Maya Bally über ihre eigene Gewalterfahrung: «Noch jahrelang rannte ich den Weg von der Tiefgarage zu meiner Wohnung»
Host: Philipp Loser
Häusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe:
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Jugendliche sind täglich auf den sozialen Medien unterwegs, oft stundenlang. Sie scrollen durch kurze Videos auf Instagram und Tiktok, klicken sich durch Youtube oder verschicken Fotos via Snapchat an Freundinnen und Freunde.
Weltweit wird kontrovers darüber diskutiert, wie schädlich die sozialen Medien für Jugendliche sind. In Australien beispielsweise gilt seit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. In der Schweiz findet aktuell eine politische Debatte über ein Verbot statt.
Unsere Redaktion hat mit den Jugendlichen selbst gesprochen und mit ihnen ein Experiment durchgeführt. Schülerinnen und Schüler einer 1. Sekundarklasse haben 14 Tage lang auf Social-Media-Apps verzichtet. Kein Tiktok, kein Snapchat, kein Youtube.
Haben sie es geschafft? Was hat es mit den Jugendlichen gemacht? Und wie sinnvoll sind Social-Media-Verbote überhaupt?
Das erzählen die Macher des Experiments, Boris Gygax und Christian Brüngger vom Ressort «Reportagen & Storytelling» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandrea Aregger
Artikel zum grossen Experiment:
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Geschichte lebt von Dokumenten. Aber nicht nur von Verträgen, Briefen oder Protokollen. Sondern auch von Tonaufnahmen. Das gilt insbesondere für die USA mit ihren zahlreichen Medien, die immer und überall ein Mikrofon hinhalten. Zum 250. Geburtstag der USA haben wir ein Dutzend historischer Töne ausgewählt. Unsystematisch, aber vielleicht zeigen diese Zeitdokumente gerade deshalb ein Bild der vielseitigen Vereinigten Staaten.
Das Line-up: Amanda Gorman, Neil Armstrong, John Coltrane, Sally Hemings, Thomas Jefferson, Steve Jobs, John F. Kennedy, Martin Luther King, Abraham Lincoln, Barack Obama, Thomas Paine, Ronald Reagan, Eleanor Roosevelt, Franklin Roosevelt und Bruce Springsteen. Sie alle haben die USA auf die eine oder andere Weise geprägt.
Was sagen sie zu ihrem Land? Was sind ihre Hoffnungen, Träume und Ideen? Was haben diese Amerikanerinnen und Amerikaner bewirkt? Was bleibt von ihnen? Und: Wie sind die USA gealtert?
Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Korrespondentin Charlotte Walser in Washington D. C., mit Professorin Tina Kempin Reuter in Birmingham, Alabama, und mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia - in einer Spezialfolge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?».
Produzent: Noah Fend
Mehr zum 250. Jubiläum der USA:
Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps.
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«Tut das nicht! Lasst uns versuchen, die Gemeinschaft in der Kirche zu leben», appellierte Papst Leo XIV an die Piusbruderschaft. Einen Tag später taten sie es dennoch: Die Piusbrüder haben im Wallis vier Bischöfe geweiht.
Die ultratraditionalistische Glaubensgemeinschaft zählt weltweit 600’000 Anhängerinnen und Anhänger. Diese Woche versammelten sich über 15’000 von ihnen im Wallis für die verbotene Weihe– und feierten dort ihre Rebellion.
Der Vatikan verhängte die schärfste Strafe, die das Kirchenrecht kennt. Die Exkommunikation, den Ausschluss aus der Kirche.
Wer sind die Piusbrüder genau? Wer von ihnen ist von der Exkommunikation betroffen? Und was sagt die grösste Abspaltung seit der Reformation über die katholische Kirche aus?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid war an der vierstündigen Messe in Écône vor Ort. In der aktuellen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt er Einblick in das Massenspektakel und ordnet die Exkommunikation ein.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Bruch der Bruderschaft mit der katholischen Kirche:
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«War Ihr Opa in der SS?», «Wer war in der Nazi-Partei?» und «Waren Ihr Vater, Ihre Grossmutter oder Ihr Ur-Opa in der NSDAP?» titeln deutsche Medien. Diverse Nachrichtenportale veröffentlichten kürzlich Artikel mit Online-Tools, in welchen man die Mitgliederkarteien der NSDAP durchsuchen kann.
Die Tools stossen seither auf enormes Interesse. Deutsche suchen in den Karteien nach ihren Verwandten, recherchieren ihre eigene Familiengeschichte und studieren historische Dokumente.
Bis 1945 traten etwa 8,5 Millionen Deutsche der NSDAP bei und unterstützten direkt oder indirekt das NS-Regime. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuchten viele, ihre Schuld zu verdrängen – und schwiegen. Nun scheint es, kommt Bewegung in die Aufarbeitung der NS-Diktatur.
Warum geschieht das gerade jetzt? Wer ist in diesen Mitgliederkarteien alles erfasst? Und wie tiefgreifend war die deutsche Erinnerungskultur bisher?
Deutschland-Korrespondent Simon Widmer hat sich mit den NSDAP-Mitgliedkarteien und der NS-Aufarbeitung auseinandergesetzt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Erkenntnissen und Begegnungen.
Host: Philipp Loser
Die Texte von Simon Widmer über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus
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«Albanien steht nicht zum Verkauf», rufen die Demonstrierenden auf den Strassen Albaniens. Seit mehreren Wochen protestieren Tausende von ihnen mit Albanien-Flaggen und übergrossen Flamingo-Figuren.
Der Grund für die Proteste ist ein geplantes Luxusresort an der südalbanischen Küste und auf der Insel Sazan. Das riesige Resort soll in unmittelbarer Nähe zu einem Naturschutzgebiet entstehen, einem Gebiet, in dem Hunderte von Zugvogelarten leben, darunter auch Flamingos.
Hinter dem umstrittenen Milliardenprojekt stecken Ivanka Trump, die Tochter von Donald Trump, und ihr Ehemann Jared Kushner. Die Proteste richten sich aber vor allem an die albanische Regierung – insbesondere an Premierminister Edi Rama. Er spielte von Anfang an eine wichtige Rolle im Projekt und während die Proteste im Land zunehmen, verhöhnt er die Protestierenden.
Was sagt das über den Zustand des Landes aus? Was ist an dieser Protestwelle aussergewöhnlich? Und welche Auswirkungen könnten die Proteste haben?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Auslandredaktor Enver Robelli die Ereignisse rund um die albanische Protestwelle «Flamingo-Revolution» ein.
Host: Alexandra Aregger
Die Artikel von Enver Robelli zur «Flamingo-Revolution»:
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Es könnte ein Extremwetterereignis werden, wie es zuletzt 1997 vorgekommen ist. Das Klimaphänomen El Niño tritt alle paar Jahre auf und stellt gewohnte Wetterabläufe regelrecht auf den Kopf.
Wo es normalerweise tropisch feucht ist – etwa in Indonesien – sorgt El Niño für Dürre. In Teilen Mittel- und Südamerikas hingegen, wo oft Trockenheit herrscht, nehmen heftige Niederschläge und Überschwemmungen zu.
Seit einigen Monaten beobachten Klimatologinnen und Klimatologen die Entwicklungen, denn Messdaten deuten auf einen möglichen «Super El Niño» hin. Es könnte einer der stärksten seit Jahrzehnten werden.
Was ist der El Niño genau? Welche Folgen hätte ein «Super El Niño»? Und inwiefern wäre die Schweiz davon betroffen?
Martin Steinegger ist Wissenschaftsredaktor mit Schwerpunkt auf das Wetter und Klima. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, was das Klimaphänomen für den Sommer bedeuten könnte.
Host: Alexandra Aregger
Mehr Artikel zum Klimaphänomen El Niño:
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Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Jeder fünfte Mann in der Schweiz denkt, Männer seien Frauen überlegen und Gewalt gegen Frauen sei legitim. Verbreitet werden solche Rollenbilder unter anderem in der sogenannten «Manosphere», einem Online-Netzwerk, in dem oft frauenfeindliche und radikale Ansichten ausgetauscht werden.
Mittlerweile hat das Thema auch die Schweizer Politik erreicht. Eine Gruppe von sechs männlichen Parlamentariern aus sechs Parteien hat ein Postulat eingereicht. Der Bundesrat muss nun aufzeigen, wie sich die Online-Radikalisierung von jungen Männern verhindern lässt und wie die Gewalt gegen Frauen eingedämmt werden kann.
Warum wurden die Politiker aus den unterschiedlichen Parteien zusammen aktiv? Was kann die Gesellschaft gegen toxische Männlichkeit unternehmen? Und soll die Politik überhaupt eingreifen?
Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportagen und Storytelling» hat mit drei der Politiker gesprochen. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erzählt, wie die Politiker gegen die toxische Männlichkeit vorgehen wollen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Thema Männlichkeit
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Thunfisch, Makrelen, Krabben oder Hummer: Chinas Fischer holen massenhaft Tiere aus den Meeren – bis fast keine mehr davon übrig sind. China hat die mit Abstand grösste Flotte industrieller Hochseefischerei und trägt mit dieser dazu bei, dass die Überfischung weiter zunimmt.
Die Folgen davon spürt man besonders in Entwicklungsländern wie etwa in Moçambique. Viele Moçambiquer wurden in den letzten Jahren angeheuert, um auf chinesischen Schiffen zu arbeiten, oft unter schwierigen Bedingungen und teils illegal. Gleichzeitig sind dem Land wegen der chinesischen Fischerei Millionen Dollar entgangen.
Was spielt sich auf den chinesischen Flotten ab? Warum schaut da niemand hin? Und welche Verantwortung tragen Konsumentinnen und Konsumenten für den Zustand der Fischbestände?
Paul Munzinger, Afrika-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung», hat über Monate zur Überfischung recherchiert. Er hat unter anderem Alexandre Salasse aus Moçambique getroffen, der auf einem chinesischen Hochseeschiff gearbeitet und über seine Erfahrungen berichtet hat. Davon erzählt Munzinger in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Recherche zur chinesischen Hochseefischerei in Moçambique
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Die aktuelle Hitzewelle hat die Schweiz fest im Griff. Einige Orte leiden aber stärker darunter als andere. Besonders hart trifft es Städte, wo sich die Hitze stärker staut, als auf dem Land.
Aber auch innerhalb der einzelnen Städte gibt es markante Unterschiede. Fühlt sich die Temperatur am Bahnhof drückend heiss an, wirkt sie zur gleichen Zeit an einem Gewässer deutlich milder. Gemessen wird dies mit der sogenannten Physiologisch Äquivalenten Temperatur, kurz PET. Damit gemeint ist die gefühlte Temperatur an einem sonnigen Sommertag um 14 Uhr.
Wo sind die Temperaturunterschiede am grössten? Was begünstigt den «Wärmeinsel-Effekt»? Wo kann die Hitze gefährlich werden? Und wie können diese Daten einer modernen und hitzeverträglichen Stadtplanung helfen?
Jacqueline Büchi und Moritz Marthaler vom Ressort «Reportagen und Storytelling» haben die Hitzekarte der grössten Schweizer Städte studiert. In der neusten Folge von «Apropos» ist Moritz Marthaler zu Gast und erzählt, wo man in der Stadt die beste Abkühlung findet.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zur Hitzewelle in der Schweiz:
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