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Laut dem Bundesamt für Statistik hat die Geburtenrate in der Schweiz mit durchschnittlich 1,29 Kindern pro Frau einen Tiefstand erreicht. Sie gehört damit zu den 25 geburtenärmsten Ländern der Welt.
Grund für den Rückgang der Geburten sind unter anderem finanzielle Hürden, ein bewusster Entscheid gegen Kinder oder das Unterschätzen der eigenen Fruchtbarkeit. Das zeigt eine neue Langzeitstudie der Universität Zürich.
Wo führt diese Entwicklung hin? Muss man den Abwärtstrend aufhalten? Ginge das überhaupt? Und welche Folgen hat das für uns als Gesellschaft?
Inlandredaktorin Anja Burri hat sich mit der Studie und der Debatte um die Geburtenrate beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beleuchtet sie die Ursachen für diesen Trend.
Host: Philipp Loser
Hier den Artikel von Anja Burri lesen:
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In der Schweiz gibt es fast 1’500 Seen. Vom Moortümpel bis zum Bodensee gibt es einige Gewässer zu durchqueren. Ernst Bromeis hat das gemacht: Er hat fast alle Schweizer Seen durchschwommen und nennt sich selbst Wasserbotschafter.
Er hat die Schweiz am UNO-Weltdatenforum 2021 in Bern vertreten und nahm am Weltwasserforum in Dakar teil, warnt vor übermässigem Wasserverbrauch – und sagt, wir hätten uns vom Wasser entfremdet. Darüber hat sich Redaktor Moritz Marthaler mit Ernst Bromeis unterhalten – und ist mit ihm in den Vierwaldstättersee gestiegen.
Dort hat ihm Bromeis gezeigt, was er ausser Wasser sonst noch alles sieht, wenn er durch einen See schwimmt: Unter der Wasseroberfläche von Schweizer Seen erzählen Erdrutsche und Moränen von der Eiszeit, an Land sieht er Verbauung – und wärmere Seen haben Folgen für Ökologie und Wasserversorgung.
Auch mit diesen Themen hat sich Moritz Marthaler beschäftigt. Davon und von seinem Ausflug ins Wasser mit Ernst Bromeis erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Reportage von Moritz Marthaler im Urnersee gibt's hier
Hier durch die 3D-Unterwasserkarte stöbern
Mehr zu den Schweizer Seen:
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Die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie prägte unter anderem mit ihrem Essay «We Should All Be Feminists» die Debatte über Gleichberechtigung. Ihr TED-Talk von 2012 traf ein Momentum, erreichte ein Millionenpublikum. Sogar Beyoncé sampelte Auszüge der Rede; Dior druckte den Titel «We Should All Be Feminists» auf T-Shirts.
«Americanah» ist ihr dritter Roman. Ein politisches Buch, in dem es um Identitätsfindung, Rassismus, Entfremdung und Heimat geht. Chimamanda Ngozi Adichie seziert in «Americanah» messerscharf die amerikanische Gegenwart, wie Redaktorin Annik Hosmann findet.
In der zweiten Folge unseres Buchsommers stellt Annik Hosmann ihr Lieblingsbuch vor und erklärt, warum «Americanah» ein politisch vielschichtiges Buch ist – und gleichzeitig eine grosse Liebesgeschichte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler
Mehr zu Chimamanda Ngozi Adichie
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Es beginnt harmlos: Der 14-jährige Elia kehrt mit einem leichten Husten aus dem Skilager zurück. Doch sein Zustand verschlechtert sich zunehmend, sodass ihn seine Eltern in die Notaufnahme des Kantonsspitals Baden bringen. Trotz anhaltender Beschwerden wird Elia von den Ärztinnen nach Hause geschickt – zum Unverständnis seiner Eltern. Vier Tage später stirbt er an einem septischen Schock und Multiorganversagen. Gegen mehrere Ärzte des Kantonsspitals läuft inzwischen ein Strafverfahren. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Dass sich Eltern zu wenig ernst genommen fühlen, war auch in Luzern bereits Thema. Vor einem Jahr starb dort ein einjähriger Bub an einer bakteriellen Infektion, nachdem seine Mutter im Kinderspital vergeblich auf den kritischen Zustand hingewiesen haben soll. Deshalb hat das Kinderspital Luzern als erstes Schweizer Spital «Martha’s Rule» eingeführt: Wenn Eltern mit der ärztlichen Einschätzung nicht einverstanden sind, können sie eine unabhängige Zweitmeinung einholen.
Was ist im Fall Elia passiert? Was ist «Martha’s Rule» genau – und inwiefern kann sie künftig Leben retten? Und bedeutet sie einen Kulturwandel in den Spitälern?
Janina Gehrig, Redaktorin im Ressort Leben, hat den Fall von Elia recherchiert, Bundeshausredaktor Markus Brotschi die Hintergründe zu «Martha’s Rule». In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnen sie den Fall ein und erklären, wie die Regel die Sicherheit von Patientinnen und Patienten verbessern könnte.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zu Elias Fall und «Martha’s Rule»
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«Blick»-Chefredaktor Rolf Cavalli soll beim Verfassen seiner Texte zu stark auf künstliche Intelligenz zurückgreifen. Diesen Vorwurf erhebt die freie Journalistin Esther Diener-Morscher. Sie verweist auf mehrere Formulierungen in einem seiner Texte, die ihrer Ansicht nach typisch für Sprachmodelle seien. Rolf Cavalli weist den Vorwurf, seine Texte von KI zu schreiben, zurück. Er bestätigt aber, sie mit KI zu redigieren.
Der Vorwurf reiht sich in eine wachsende Zahl von Beispielen ein, in denen Autoren, Journalisten oder Politiker KI-generierte Texte veröffentlicht haben. Dadurch stellt sich die grundsätzliche Frage nach dem Umgang mit künstlicher Intelligenz im Journalismus.
Was steckt hinter dem Vorwurf gegen Rolf Cavalli? Wie nutzen Medienhäuser KI? Wann ist die Nutzung gekennzeichnet? Wann nicht? Und verschwindet wegen KI das Schreiben als Kulturtechnik?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Inlandchef Mario Stäuble darüber, welche Chancen und Risiken künstliche Intelligenz im Journalismus mit sich bringt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu KI im Journalismus
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Nahe am Nordpol liegt die norwegische Inselgruppe Spitzbergen. Es ist ein Ort der Abgeschiedenheit – und Schauplatz wachsender geopolitischer Spannungen.
Russland erhebt Ansprüche, China zeigt verstärkt Präsenz und auch die USA richten ihren Blick auf die strategisch wichtige Region. Dabei wächst die Sorge, dass ein Konflikt zwischen Russland und der Nato ausgerechnet hier seinen Anfang nehmen könnte.
Wie erleben die Menschen auf Spitzbergen diese Spannungen? Was macht die Inseln geopolitisch so wichtig? Und wie realistisch ist ein russischer Angriff wirklich?
Dominique Eigenmann, Brüssel-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», hat Spitzbergen besucht und mit den Menschen vor Ort gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Eindrücken.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Spitzbergen
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Der Traum der Schweizer Nationalmannschaft an der WM endet abrupt. Nach dem Viertelfinal gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien heisst es Endstation.
Die Enttäuschung nach dem Aus ist riesig. Die Schweizer Nati hat im Spiel gegen den Titelverteidiger überzeugt. Es eröffnete sich eine historische Chance. Doch dann: die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo und sein Verweis vom Platz.
Was bleibt: Der Auftritt der Schweiz während des gesamten Turniers war historisch. Mit Johan Manzambi hat die Nati einen neuen Superstar, die ganze Welt liebt Trainer Murat Yakin und Nati-Goalie Gregor Kobel feiert seinen WM-Triumph. Währenddessen fiebert die Schweizer Bevölkerung Tag und Nacht mit.
Wie lässt sich die Leistung der Mannschaft einordnen? Was hätte es gebraucht, damit es ins Halbfinal gereicht hätte? Kann man diese Leistung am nächsten Grossevent wiederholen? Und was bleibt von diesem Turnier hängen?
Nach dem Ausscheiden der Schweiz schauen wir zurück. Die beiden Sportredaktoren Tilman Pauls und Dominic Wuillemin haben die Schweizer Nationalmannschaft seit Beginn des Turniers in den USA und Kanada begleitet und über ihre Leistung berichtet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» sprechen sie über ihre Eindrücke der letzten Wochen.
Host: Philipp Loser
Mehr zur Schweizer Nationalmannschaft:
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Seine Werke gelten als melancholisch und zugleich humorvoll, mit philosophischer Tiefe und einem ausgeprägten sprachlichen Feinsinn. Nur sieben Bücher schrieb Markus Werner, bis er 2016 im Alter von 71 Jahren verstarb.
Werner zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Autoren und ist fest in der heimischen Literaturszene verankert. Dennoch wird ihm oft nicht dieselbe literarische Bedeutung zugeschrieben wie etwa Friedrich Dürrenmatt oder Max Frisch. Zu Unrecht findet Literaturredaktorin Nora Zukker (selbst ernannte «Werner-Ultra»): Er gehöre unbestritten in genau jene Runde.
In der ersten Folge einer kleinen Spezialreihe von «Apropos» stellt Nora Zukker «Die kalte Schulter» vor, ihr Lieblingsbuch von Markus Werner. Sie erklärt, was den Autor ausmacht und warum das Buch für sie eine der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten überhaupt ist.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Sprecherin: Jacky Wechsler
Mehr zu Markus Werner
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Spotify empfiehlt uns Musik und Podcasts, Instagram zeigt Videos und Fotos, die uns gefallen sollen und Netflix die potenzielle neue Lieblingsserie. Und das alles gesteuert von KI-Algorithmen. Sie geben vor, unseren Geschmack zu kennen. Tatsächlich aber bilden sie ihn nicht nur ab: Sie prägen unser Stilempfinden und unsere Vorlieben aktiv mit.
Wie kann sich Geschmack entwickeln, wenn Algorithmen immer wieder Ähnliches zeigen? Verlernt der Mensch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, Schönheit selbst zu erkennen und zu empfinden? Und warum sagen ausgerechnet Techgiganten aus dem Silicon Valley, dass Geschmack zu einer immer wichtigeren Kompetenz des Menschen wird?
Lisa Füllemann, Redaktorin im Ressort Leben des «Tages-Anzeiger», hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, warum unser Geschmack vielleicht weniger selbstbestimmt ist, als wir meinen.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zur Thematik KI und Algorithmen:
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Vor zwei Wochen haben zwei schwere Erdbeben weite Teile Venezuelas verwüstet. Mehr als 3300 Menschen kamen ums Leben, über 16’000 wurden verletzt und Zehntausende werden noch immer vermisst.
Trotz internationaler Hilfe wächst im Land die Verzweiflung. Viele Betroffene werfen der Regierung vor, sie habe zu spät und unkoordiniert reagiert.
Die Katastrophe verschärft die ohnehin angespannte Lage: Seit der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in die USA Anfang Januar ist das Land politisch instabil. Mit den aktuellen Ereignissen nimmt der Druck auf die Behörden weiter zu.
Wie sieht die Situation vor Ort aus? Warum hat die venezolanische Regierung so spät auf die Beben reagiert? Und welche Rolle spielt die US-Regierung in der aktuellen Situation?
Jan Heidtmann, Lateinamerika-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers», hat mit Betroffenen und Behördenverantwortlichen gesprochen. In der neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er von seinen Eindrücken und ordnet die Lage im Land ein.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zu den Erdbeben in Venezuela
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