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Vor zehn Jahren hat die britische Bevölkerung für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. Das Ja zum Brexit war historisch: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte schrumpfte die EU. Und die britischen EU-Gegner feierten einen grossen Sieg.
Doch von dieser Euphorie ist heute nicht mehr viel übrig. Der Brexit und seine Folgen werden im Land überwiegend negativ wahrgenommen. Eine aktuelle Studie zeigt: 58 Prozent der Britinnen und Briten befürworten eine Rückkehr Grossbritanniens in die EU.
Seit dem historischen Brexit-Votum 2016 kommt die britische Politik nicht mehr zur Ruhe. Gerade diese Woche ist mit Keir Starmer erneut ein britischer Premierminister nach nur kurzer Zeit im Amt unter grossem Druck zurückgetreten – er war der sechste Premierminister in zehn Jahren.
Wie konnte es so weit kommen? Was hat das alles mit dem Brexit zu tun? Und was sagen die letzten zehn Jahre über Grossbritannien aus?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» schaut Michael Neudecker, England-Korrespondent des «Tages-Anzeigers» und der «Süddeutschen Zeitung» zurück und ordnet den Austritt Grossbritanniens aus der EU aus heutiger Perspektive ein.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Sara Spreiter
Mehr zum Rücktritt von Keir Starmer und dem zehnten Brexit-Jubiläum:
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Seit über einer Woche wird das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz verhandelt. Zwar blieb zunächst offen, ob der Gipfel am Ende tatsächlich zustande kommt – bis endlich klar war: Das Treffen findet am Sonntag auf dem Bürgenstock statt.
Daraufhin reisten hochrangige Vertreter aus den USA und dem Iran in die Innerschweiz, begleitet von Vermittlern aus Pakistan und Katar. Mehrere Stunden verhandelten sie über ein Rahmenabkommen für den Frieden und einigten sich schliesslich am Montagmorgen auf einen Fahrplan.
Wie sind die Verhandlungen abgelaufen? Was ist dabei herausgekommen? Und welche Rolle spielte die Schweiz am Ende tatsächlich?
Einer der zahlreichen Journalisten, die kurzfristig auf den Bürgenstock angereist sind, ist Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. In der neuesten Folge von «Apropos» berichtet er von der Szenerie vor Ort und erklärt, wie es nun nach den Verhandlungen weitergeht.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Friedensverhandlungen
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Die Aare in Bern war Ende Mai laut dem Bundesamt für Umwelt mit über 19 Grad so warm wie nie zuvor. Dieser Rekordwert steht stellvertretend für eine Entwicklung, die Fachleute seit Jahren beobachten: Die Schweizer Gewässer erwärmen sich rasant.
Neue Daten des Wasserforschungsinstituts der ETH zeigen: Seit 1980 nahm die mittlere jährliche Oberflächentemperatur von 21 grossen Schweizer Seen im Schnitt 2 Grad zu.
Das hat gravierende Folgen für das Ökosystem – und fürs Trinkwasser. Denn vor allem dicht besiedelte Gebiete beziehen ihr Rohwasser hauptsächlich aus grossen Seen.
Was ist der Grund für den Temperaturanstieg? Welche Folgen hat die Wassererwärmung konkret für Umwelt und Trinkwasser? Und was kann man dagegen tun?
Das weiss Bundeshausredaktor Cyrill Pinto. Er berichtet unter anderem über Umweltthemen und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er erzählt, welche Folgen die Gewässererwärmung haben kann.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Hitzewelle
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Es ist einer der grössten und blutigsten Konflikte der Welt. 150’000 Zivilpersonen sind gestorben und 14 Millionen Menschen sind geflüchtet – rund ein Viertel der Bevölkerung.
Die Vertreibungen im Sudan sind die Folge eines andauernden Kriegs zwischen zwei bewaffneten Gruppen: der sudanesischen Armee (SAF) und der Miliz Rapid Support Forces (RSF).
Trotz seines Ausmasses wird der bewaffnete Konflikt im Sudan oft als «vergessenen Krieg» bezeichnet. Nur wenige Journalistinnen und Journalisten reisen in den Nordosten Afrikas. Einer davon ist der deutsche Schriftsteller und Reporter Navid Kermani. Er ist in den Sudan gereist, um von der Krise vor Ort zu berichten.
Navid Kermani ist Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und erzählt von seinen Eindrücken und Begegnungen im Sudan. Unter anderem berichtet er über den Einfluss von Drogen im Kriegsgeschehen, spricht von der Bedeutung der Musik und über die Rolle der Schweiz in diesem Konflikt.
Host: Philipp Loser
Mehr zum Krieg im Sudan:
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In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit Wochen das Ebolavirus aus. Der grassierende Erreger ist sehr selten, weshalb es dagegen weder Impfstoff noch Medikament gibt.
Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind aktuell über 800 Menschen am Ebolavirus erkrankt und mehr als 19o daran gestorben. Die WHO aktualisiert die Zahlen täglich.
Der aktuelle Ausbruch betrifft eine instabile Region, was die Bekämpfung des Virus erschwert. Viele Menschen wissen wenig über das Virus, über die Ansteckungen – und trauen den Behörden nicht. Einige glauben, dass Ebola gar nicht existiert.
Was macht diesen Ebola-Ausbruch so speziell? Warum kommt es seit 50 Jahren immer wieder zu solchen Ausbrüchen? Und wie gross ist die Gefahr, dass sich die aktuelle Epidemie von Zentralafrika auf andere Regionen ausbreitet? Könnte es auch in Europa zu Ausbrüchen kommen?
Die Details zum aktuellen Ausbruch des Ebolavirus hat Anke Fossgreen. Sie leitet das Ressort Wissen und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zum aktuellen Ebolaausbruch:
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Die künstliche Intelligenz boomt. Das braucht viel Rechenkapazität. Entsprechend werden weltweit grosse Datencenter gebaut – auch in der Schweiz. Laut Schätzungen von SRF werden mindestens 120 Rechenzentren betrieben, viele davon in der Region Zürich.
Jetzt entsteht in Beringen im Kanton Schaffhausen ein Rechenzentrum, das grösser ist als der Zürcher Sechseläutenplatz – und einen hohen Ressourcenverbrauch hat. Vor allem Strom und Wasser.
Darum regt sich zunehmend Widerstand – in der Politik, aber auch in aktivistischen Kreisen. Es ist ein Widerstand, der auch in den USA bereits in deutlich grösserem Ausmass bekannt ist. So kündigt eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten auch Protest gegen das geplante Rechenzentrum im Kanton Schaffhausen an. Dabei schliesst sie auch militante Mittel nicht aus.
Warum sind KI-Rechenzentren so umstritten? Wie sieht der Widerstand konkret aus? Und was spricht für den Bau von solchen Zentren?
Diese Fragen beantwortet Bundeshausredaktorin Silvana Schreier. Sie hat zum Widerstand gegen das KI-Rechenzentrum recherchiert und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
In der Episode erwähnte Inhalte:
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In den vergangenen Wochen kündigte US-Präsident Donald Trump immer wieder an: Ein Friedensabkommen mit dem Iran stünde kurz bevor.
Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein. Am Sonntagabend haben sich die USA und der Iran auf ein Abkommen geeinigt. Das Abkommen soll dann am Freitag im Rahmen des G7-Gipfels unterzeichnet werden.
Wie sieht dieser Deal zwischen den USA und dem Iran konkret aus? Welche zentralen Fragen sind noch offen? Und was sagt das Abkommen über das Verhältnis zwischen den USA und Israel aus, welches sich bislang gegen ein solches Abkommen ausgesprochen hat?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Christof Münger, Leiter des Ressorts «International», die neusten Ereignisse rund um das Abkommen zwischen den USA und dem Iran ein.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Deal zwischen den USA und dem Iran:
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Am Sonntag hat die Schweizer Stimmbevölkerung die 10-Millionen-Initiative der SVP mit knapp 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Auch eine Mehrheit der Kantone hat Nein gesagt zur Vorlage, die für die Schweiz einen Bevölkerungsdeckel hätte einführen wollen.
Das Resultat ist deutlicher, als man es noch vor wenigen Wochen erwartet hatte. Und es zeigt einen ausgeprägten Graben zwischen der ländlichen und der urbanen Schweiz: Dort, wo die Bevölkerungsdichte heute am höchsten ist, wurde die Initiative am deutlichsten abgelehnt.
Warum ist das so? Wie kam das Abstimmungsergebnis zustande? Und was passiert jetzt mit den Wachstumsschmerzen, die in diesem Abstimmungskampf geäussert wurden?
Bundeshauschefin Larissa Rhyn ordnet das Ergebnis zur 10-Millionen-Initiative ein. Sie ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort sagt sie auch, welche Folgen die knappe Annahme des neuen Zivildienstgesetzes nun tatsächlich hat – und sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungen in den Kantonen und Gemeinden.
Host: Philipp Loser
Mehr zum Abstimmungssonntag:
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Nächste Woche treffen sich im französischen Evian die Staatschefs der G7-Staaten, also der sieben wichtigsten Industrienationen der Welt.
Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz: Evian liegt direkt an der Schweizer Grenze. Für Genf bedeutet das Treffen vor allem eines: Stress vor einer Demonstration gegen den G7-Gipfel. Bereits 2003, als das Treffen zuletzt in Evian stattfand, kam es in Genf zu grossen Demonstrationen mit über 100’000 Teilnehmenden.
Diese Demonstration und ihre Folgen haben sich tief ins Gedächtnis der Genfer Bevölkerung und Behörden eingeprägt. Die Bewertungen der damaligen Proteste gehen – je nach politischer Haltung – weit auseinander.
Mehr als 20 Jahre später sorgt der bevorstehende Gipfel erneut für Unruhe in Genf. Während konservative Stimmen Proteste und Ausschreitungen befürchten, kritisieren progressive Kreise die Organisation der Demonstration als willkürlich.
Wie reagiert Genf auf den anstehenden Gipfel? Was ist von den Protesten zu erwarten? Und wie blicken Menschen darauf, die schon 2003 dabei waren?
Das erzählt Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er ist nach Genf gereist und hat mit Personen gesprochen, die bereits 2003 dabei waren und auch dieses Jahr wieder teilnehmen wollen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler und Valeria Mazzeo
Mehr zum G7-Gipfel
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48 Teams und 104 Spiele in Mexiko, Kanada und den USA: Die Fussball-WM 2026 wird die grösste aller Zeiten. Und sie steht – wie so oft – in Kritik, zum Beispiel wegen der engen Beziehung zwischen Donald Trump und Fifa-Chef Gianni Infantino, wegen der immens hohen Ticketpreise oder wegen organisatorischer Bedenken.
Gleichzeitig wird es eine Weltmeisterschaft der grossen Abschiede. Für Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Luka Modrić wird es vermutlich die letzte WM ihrer Karriere sein.
Inwiefern ist diese WM anders als diejenigen zuvor? Welche Rolle spielen die politischen Spannungen in den USA, Mexiko und Kanada? Und was kann man von der Schweizer Nationalmannschaft erwarten?
Sportredaktor Dominic Wuillemin wird vor Ort über die Fussball-WM 2026 berichten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» beantwortet er die wichtigsten Fragen zum Turnierstart – und gibt seinen Tipp für den Weltmeister ab.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum WM-Start:
Mehr zur grössten WM der Geschichte:
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