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Dreckige Ställe, zu kleine Käfige, kranke und vernachlässigte Tiere. Immer wieder sorgen Fälle von Tierquälerei und miserablen Zuständen auf Schweizer Höfen für Schlagzeilen. Doch kaum ein Fall hat für einen solchen Aufschrei gesorgt wie jener in Ramiswil.
Im vergangenen November liessen die Behörden auf dem Hof in Solothurn mehr als 100 Hunde einschläfern. Schon lange zuvor waren die Zustände auf dem Hof problematisch – und die Behörden rückten fast zwei Jahre lang immer wieder aus.
Nun zeigt ein neuer Bericht, wie es dazu kommen konnte. Warum griffen die Behörden nicht früher durch? Wo lagen die Fehler? Und was muss sich ändern, damit ein solcher Fall nicht wieder passiert?
Inland-Redaktorin Claudia Blumer hat den Tierschutzfall aufgearbeitet. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, was im Untersuchungsbericht zum Fall Ramiswil nun zum Vorschein kam.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zum Fall Ramiswil
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Die Schweiz versteht sich als neutrales Land. Doch was Neutralität genau bedeutet, ist umstritten. Auslöser für die Diskussion war vor allem die Reaktion der Schweiz auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit verbundene Übernahme der EU-Sanktionen gegen Russland.
Christoph Blocher fordert zusammen mit der Gruppierung Pro Schweiz eine striktere Neutralitätspraxis der Schweiz. Sie soll «immerwährend, bewaffnet und umfassend» sein, schreiben die Initiantinnen und Initianten.
Die Neutralitätsinitiative will unter anderem ein weitgehendes Verbot von Sanktionen gegen kriegsführende Staaten in der Verfassung verankern – wie jene gegen Russland. So solle die Sicherheit des Landes langfristig gewährleistet werden.
Die Gegnerinnen und Gegner sprechen wiederum von einer «Pro-Putin-Initiative», die verhindere, dass die Schweiz Völkerrechtsverletzungen bestrafe. Zudem würde die Initiative den aussenpolitischen Handlungsspielraum der Schweiz stark einschränken. Der Bundesrat sowie alle Parteien ausser der SVP lehnen die Initiative ab.
Was würde die Initiative tatsächlich verändern? Welche Rolle spielt Alt-Bundesrat Christoph Blocher im Abstimmungskampf? Und wie neutral ist die Schweiz heute überhaupt noch?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt Bundeshauschefin Larissa Rhyn das Wichtigste zur Abstimmung über die Neutralitätsinitiative vom 27. September.
Host: Philipp Loser
Artikel zur Neutralitätsinitiative:
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Es waren Bilder, die wir so schnell wohl nicht mehr vergessen: Ende Juli wollten Zehntausende junge Menschen in die spanische Exklave Ceuta migrieren. Sie versuchten, zu Fuss via Marokko die Grenze zu überqueren. Oder sie schwammen teils stundenlang der Küste entlang. Mindestens 100 Migrantinnen und Migranten sind gemäss Schätzungen der lokalen Behörden dabei gestorben. Die, die überlebt haben, sind zum allergrössten Teil nach Marokko zurückgedrängt worden.
Viele wollen es offenbar wieder versuchen: In den letzten Tagen wurde ein neuer Ansturm befürchtet, der bis heute jedoch ausblieb. Währenddessen streitet man sich in der EU darüber, ob die Aussengrenzen besser geschützt werden müssen.
Was treibt die jungen Marokkanerinnen und Marokkaner aus ihrem Land? Warum gerade jetzt, wo doch die Wirtschaft in Marokko seit Jahren boomt? Und wie reagiert Europa darauf?
Unser Nahost-Korrespondent Bernd Dörries ist nach Marokko gereist, um dort nach Antworten auf genau diese Fragen zu suchen. Was er dabei herausgefunden hat, erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Gast: Bern Dörries
Produktion: Sibylle Hartmann
Mehr zur Flucht nach Ceuta
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Seit viereinhalb Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Im Osten des Landes greift Russland die ukrainischen Stellungen derzeit besonders hart an. Gleichzeitig ist es der Ukraine im Süden zuletzt gelungen, die Kampflinie zu ihren Gunsten zu verschieben.
Ausland-Redaktorin Clara Lipkowski ist im Juli in die Ukraine gereist, um zu erfahren, wie der Alltag an der umkämpften Front aussieht. Dafür hat sie die Städte Kramatorsk und Saporischschja besucht, in denen der Alltag vom Krieg bestimmt ist.
Wie sieht das Leben an den Frontlinien aus? Warum werden Drohnen zu einer immer entscheidenderen Waffe? Und wie halten die ukrainischen Soldatinnen und Soldaten nach viereinhalb Jahren Krieg durch?
In einer neuen Folge von «Apropos» ist Clara Lipkowski zu Gast und berichtet von ihren Begegnungen an der Kriegsfront.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur aktuellen Situation in der Ukraine
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Das Leben ist voller Liebesgeschichten – und kaum eine gleicht der anderen. Liebe kann berauschend und laut sein, aber auch still und zerbrechlich. Sie kann glücklich machen, wehtun, heimlich beginnen oder nach Jahrzehnten wieder aufflammen. In der aktuellen Ausgabe des «Magazins» hat die Redaktion zwölf Liebesgeschichten gesammelt. Autorin Sascha Britsko hat das Liebesheft koordiniert – und einige der dort porträtierten Paare selbst getroffen.
Mélanie (30) und Pascal (38), haben sich auf einer Datingplattform für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung kennen gelernt. Barbara (55) und Hanspeter (50), verspürten anfangs keine Anziehung zueinander. Das änderte sich nach einem Tantrakurs. Und Dara (33) hat nach über 20 Jahren wieder zu ihrer Jugendliebe gefunden. «Er ist die Liebe meines Lebens», sagt sie. Doch eine Hürde bleibt: Anton (33) sitzt im Gefängnis.
Was erzählen diese drei Geschichten über die Liebe? Was kann man von ihnen lernen?
Sascha Britsko erzählt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» drei Liebesgeschichten – und ein bisschen auch ihre eigene.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
So liebt die Schweiz (ab dem 15. August aufrufbar):
Das ausführliche Gespräch mit Dara Masi im Podcast «Elephant in the Room».
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Viele Frauen kennen es: Während ihrer Periode leiden sie unter Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlafmangel oder Konzentrationsproblemen. Im Job sprechen die wenigsten offen darüber, aus Scham oder Angst vor negativen Reaktionen.
Dabei könnte ein offenerer Umgang mit dem Thema nicht nur betroffenen Frauen helfen, sondern auch zum Beispiel den Arbeitgebenden. Denn die verschiedenen Phasen des weiblichen Zyklus wirken sich auch auf Energie, Konzentration und Leistungsfähigkeit aus.
Wie genau? In welcher Zyklusphase sind Frauen besonders leistungsfähig? Wann nicht? Wie ist das eigentlich bei Männern? Und was braucht es, damit offener über Menstruation gesprochen werden kann?
Darüber spricht Kultur- und Lifestyleredaktorin Lisa Füllemann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie erklärt, wie sich die Menstruation auf den Arbeitsalltag auswirkt – und warum es sich lohnen könnte, den weiblichen Zyklus stärker mitzudenken.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu Menstruation am Arbeitsplatz
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Am Mittwochabend kommt es in der Schweiz kurz vor halb acht Uhr zu einer partiellen Sonnenfinsternis. In Grönland, Island und Spanien ist dann sogar eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Solche astronomischen Ereignisse sind eindrücklich – und selten: Zuletzt gab es in Europa im Sommer 1999 eine totale Sonnenfinsternis. Und bis es aus der Schweiz wieder eine solche zu beobachten gibt, dauert es bis 2081.
Klar also, dass am Mittwochabend viele auf Balkonen, Wiesen, Hügeln oder Berggipfeln bereit sein wollen, wenn sich ab etwa 19:20 Uhr die Sonne verdunkelt.
Nur: Was passiert bei einer Sonnenfinsternis ganz genau? Warum ist das für so viele Leute so speziell? Wo kann man sie aus der Schweiz am besten beobachten? Und was muss man dabei unbedingt beachten?
Unser Wissen-Redaktor und Astronomie-Experte Joachim Laukenmann liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Sonnenfinsternis. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Sonnenfinsternis vom 12. August 2026:
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Ein Eigenheim mit viel Platz und Garten: Für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Traum, der hierzulande kaum noch bezahlbar ist. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, im grenznahen Ausland zu wohnen und weiterhin in der Schweiz zu arbeiten. Inzwischen leben über 154’000 Schweizer Staatsangehörige in den Nachbarländern – Tendenz steigend.
Doch der anhaltende Boom hat Folgen – sowohl für die Gemeinden auf der anderen Seite der Grenze als auch für die Schweiz selbst.
Warum entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Leben ausserhalb der Schweiz? Welche Vor- und Nachteile bringt ein Umzug ins Ausland mit sich? Und welche Folgen hat dieser Trend für die jeweiligen Grenzregionen?
Anna Luna Frauchiger hat gemeinsam mit Benno Tuchschmid Schweizerinnen und Schweizer im grenznahen Ausland besucht. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie, weshalb sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer dafür entscheiden, sich gleich ennet der Grenze niederzulassen, und welche Herausforderungen das mit sich bringt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Die Reportage zu den Schweizer Grenzgängern von Anna Luna Frauchiger und Benno Tuchschmid
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Die Fichenaffäre erschütterte Ende der 1980er-Jahre die Schweiz: Der Staatsschutz sammelte jahrzehntelang Daten über Bürgerinnen und Bürger. Nun hat sich gezeigt: Sogar die Regierung wurde überwacht. Betroffen waren unter anderem Christoph Blocher, Moritz Leuenberger, Ruth Dreifuss oder Adolf Ogi.
Warum überwachte der Schweizer Staatsschutz auch die eigenen Bundesräte? Wussten sie davon? Was steht in den Akten? Und gibt es solche Fichen heute noch?
Redaktor Andreas Tobler hat die Fichen unserer Bundesräte durchforstet – und mit Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger gesprochen. Er war damals Präsident der parlamentarischen Untersuchungskommissionen (PUK), die den Skandal untersuchte. Jetzt redet er erstmals über seine eigene Fiche.
Darüber, was er in den Akten der Bundesräte entdeckt und was ihm Moritz Leuenberger aus dieser Zeit erzählt hat, spricht Andreas Tobler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
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Die Schweiz erlebt gerade die vierte Hitzewelle diesen Sommer. In mehreren Städten kratzten die Temperaturen an 40 Grad.
Seen und Flüsse sind zu warm, die Pegel zu tief. Den Kühen auf der Alp geht das Wasser aus, jene im Tal leiden unter Fieber und Durchfall. Und die Menschen schwitzen, lüften – und kaufen so viele Ventilatoren und Klimaanlagen wie noch nie.
Diesen Sommer wird (wieder) klar: Die Hitzewellen haben auch eine politische Seite. Die Bauern verlangen Unterstützung vom Bundesrat, die Grünen wollen Albert Rösti das Umweltdepartement entziehen.
Nimmt man den Klimawandel in der Schweizer Politik ernst genug? Wie verändert dieser Hitzesommer die Debatte darüber? Und wer könnte davon politisch profitieren?
Chefredaktorin Raphaela Birrer, Reportage- und Storytelling-Chefin Jacqueline Büchi und Inlandchef Mario Stäuble diskutieren in einer neuen Folge des Politikpodcasts «Politbüro» darüber, was der Hitzesommer 2026 politisch bedeutet. Sie sind zu Gast bei Philipp Loser. Ihr hört die Folge als Bonus im «Apropos»-Feed.
Produzent: Noah Fend
Mehr zur politischen Debatte über die Hitze:
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