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Am 3. März wurde der inzwischen berühmte Buckelwal erstmals im küstennahen Bereich an der deutschen Ostsee registriert. Seither fiebern Millionen Menschen vor Ort oder per Livestream mit dem Tier mit. Die einen nennen ihn Timmy, die anderen Hope.
Es ist ein Hin und Her: Mal wedelt er mit der Schwanzflosse, mal bewegt er sich kaum. Dann schwimmt Timmy plötzlich ohne fremde Hilfe los – um kurz darauf erneut liegen zu bleiben. Sein Schicksal geht den Menschen nahe.
Auf der Insel Poel drängen sich die Menschen an Polizeiabsperrungen, es gibt zahlreiche Chat- und Facebook-Gruppen, Verschwörungserzählungen und private Rettungsaktionen. Was seit Beginn unklar ist: ob der Wal tatsächlich gerettet werden kann. Aber auch, ob er denn gerettet werden soll.
Warum bewegt Timmy die Menschen so sehr? Dieser Frage ist Deutschland-Korrespondent Simon Widmer nachgegangen. Er ist nach Poel gereist und hat sich mit den Menschen vor Ort unterhalten. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Buckelwal Timmy:
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Um sogenannte Deepfake-Pornografie ist seit Wochen europaweit eine Debatte entstanden – insbesondere seit die deutsche Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann erhoben hat.
Nun wird auch die Schweiz von einem Deepfake-Skandal erschüttert. Die Rede ist von zwei Telegram-Foren, in denen zahlreiche KI-generierte Nacktbilder geteilt wurden. Betroffen sind Influencerinnen , Podcasterinnen, aber auch Mütter oder Schwestern von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Viele haben erst durch die Recherche von Tamedia erfahren, dass sie Opfer dieser Form digitalen Missbrauchs geworden sind.
Was ist genau passiert? Was macht das mit den Betroffenen? Und warum hinkt die Schweizer Gesetzgebung beim Umgang mit sexualisierten Deepfakes hinterher?
Bundeshausredaktorin Silvana Schreier und Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, haben für ihre Recherche mit mehreren betroffenen Influencerinnen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» rollen sie die Ereignisse rund um den ersten grossen Deepfake-Skandal der Schweiz auf.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Deepfake-Skandal
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Fünf Monate sind vergangen, seit Mattea Meyer auf Instagram über ihre Pause informierte. Eine grosse Erschöpfung zwinge sie dazu, die Notbremse zu ziehen, schrieb sie damals. Jetzt kehrt sie zurück – ins Parlament und ins Kopräsidium der SP.
Mattea Meyer ist bei weitem nicht die einzige Politikerin, die in eine Erschöpfung geraten ist. Natalie Rickli (SVP), Jacqueline Badran (SP), Rolf Schweiger (FDP) oder Cédric Wermuth (SP) erging es bereits ähnlich. Sogar Christoph Blocher (SVP) machte 1992 eine solche Erfahrung (auch wenn er es damals nicht so benennen konnte).
Sind Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker besonders anfällig dafür, über ihre Grenzen zu gehen? Wie sieht es sonst in der Bevölkerung aus? Und was kann man dagegen tun – in der Gesellschaft, in der Politik?
Darüber spricht Inlandchef Mario Stäuble in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er hat Mattea Meyer gemeinsam mit «Apropos»-Host Philipp Loser zum Gespräch getroffen.
Produzentin: Jacky Wechsler
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Der Krieg im Iran hat massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Trotz einer zwischenzeitlichen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ist die Strasse von Hormuz noch immer blockiert.
Dies hat Auswirkungen, die weltweit spürbar sind: Öl und Benzin werden immer teurer – so, dass die wirtschaftlichen Folgen bald langfristig nicht mehr absehbar sind.
Warum ist die Weltwirtschaft von der Strasse von Hormuz so abhängig? Welche Auswirkungen sind auch in der Schweiz spürbar? Und könnte die aktuelle Krise den Ausstieg aus fossilen Energien beschleunigen?
Simon Schmid vom Wirtschaftsressort hat sich mit der aktuellen Energiekrise beschäftigt. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Ereignisse rund um die Strasse von Hormuz ein.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Mehr zur Energiekrise
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Die Karriere von Patrick Fischer war aussergewöhnlich: Selbst einstiger Eishockey-Profispieler, führte er die Nationalmannschaft dreimal zu WM-Silber. Doch nun fliegt ihm kurz vor der Heim-WM in Zürich und Freiburg ein Strafbefehl aus der Covid-Zeit um die Ohren.
Um mit der Nationalmannschaft 2022 an die Olympischen Winterspiele in China reisen zu dürfen, hatte Fischer im Herbst 2021 ein gefälschtes Covid-Zertifikat über Telegram bestellt. Zwei Jahre später wurde er wegen Urkundenfälschung verurteilt.
Anfang Woche machte Fischer die Geschichte publik, nachdem ihn Journalisten von SRF damit konfrontiert hatten. Am Mittwochabend griff nun der Schweizerische Eishockeyverband durch und trennte sich von Fischer.
Was ist genau passiert? Welche Konsequenzen haben seine Handlungen? Und was bedeutet Fischers Rausschmiss für die bevorstehende Heim-WM?
Simon Graf vom Ressort Sport schreibt schwerpunktmässig über Eishockey. Er ist zu Gast in der neuesten Folge von «Apropos» und berichtet, was der Fall auch über die Sportwelt hinaus bedeutet.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Affäre um Fischer
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121 Grundstücke, 135 Mietshäuser, 1253 Wohnungen, 74’000 Quadratmeter Wohnfläche.
Laut Recherchen von «Der Spiegel», «Tsüri» und dem Recherchekollektiv WAV ist Henning Conle der grösste private Grundbesitzer Zürichs. Die Öffentlichkeit hat praktisch nichts davon mitbekommen. Denn Conle selbst gilt als Phantom – öffentlichen Fotos von ihm gibt es nicht. Was man weiss: Der Milliardär ging auf Einkaufstour, als der Immobilienmarkt Anfang der 1990er-Jahre am Boden lag.
Und: Laut Recherchen von «Der Spiegel» und «Der Standard» hat er der AfD über eine Schenkung an einen österreichischen FPÖ-Politiker rund 2,3 Millionen für eine Plakatkampagne gespendet.
Wer ist Henning Conle? Wie konnte eine Privatperson so viele Grundstücke und Häuser kaufen? Und ist das ein Problem – oder schlichtweg der freie Markt?
Felix Rüdiger hat zu Henning Conle recherchiert. Er ist Redaktor im Zürich-Ressort des «Tages-Anzeigers». In der neuesten Folge von «Apropos» gibt Rüdiger Einblicke in das Phantom, das halb Zürich besitzt.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Henning Conle und seine Immobilien:
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Nach 16 Jahren an der Macht ist es für Viktor Orbán vorbei. Am Sonntagabend wurde der langjährige ungarische Regierungschef abgewählt. Die Wahlbeteiligung von fast 80 Prozent ist ein Rekord.
Die Wahl von Péter Magyar historisch. Sie hat eine Bedeutung, die über die ungarischen Grenzen hinausreicht. Unter Orbán war Ungarn in der Politik der Europäischen Union ein Störfaktor. Immer wieder erhob er das Veto und hielt so Entschlüsse des Parlaments auf – etwa wenn es um Finanzhilfen für die Ukraine ging.
Mit dem neuen Premierminister Magyar soll sich das ändern, so hofft man zumindest in Brüssel. Denn mit der Abwahl verliert der russische Präsident Wladimir Putin einen seiner wichtigsten Verbündeten in Europa.
Ist diese Hoffnung berechtigt? Was bedeutet die Wahl in Ungarn für Europa? Und was für das Verhältnis zwischen der EU und Russland?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Dominique Eigenmann, EU-Korrespondenten in Brüssel, die historische Wahl in Ungarn aus EU-Perspektive ein.
Host: Philipp Loser
Mehr zu Viktor Orbáns Abwahl:
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Schwere Fälle häuslicher Gewalt haben 2025 laut Kriminalstatistik im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent zugenommen. In drei von vier Fällen sind die Opfer häuslicher Gewalt Frauen. Jede Woche kam es zu mindestens einem Tötungsversuch, alle zwei Wochen zu einem Femizid. Umso lauter sind die Forderungen nach härteren Strafen, Fussfesseln oder mehr Frauenhäusern.
Seit einigen Jahren verfolgen immer mehr Polizeikorps aber auch einen präventiven Ansatz – und bilden dafür spezialisierte Einheiten aus. Manuel Niederhäuser und Mathis Kelemen leiten in St. Gallen so eine Einheit. Sie suchen Gefährder auf und versuchen, in Gesprächen zu deeskalieren, bevor es zu einer schlimmen Tat kommen kann .
Wie funktioniert ihre Arbeit? Wird damit häusliche Gewalt tatsächlich verhindert? Und was, wenn ein Mann trotzdem Gewalt an seiner Frau ausübt?
Anielle Peterhans und Catherine Boss vom Tamedia Recherchedesk haben Manuel Niederhäuser und Mathis Kelemen begleitet und sich mit ihrer Arbeit auseinandergesetzt. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier den Artikel von Catherine Boss und Anielle Peterhans lesen
Mehr zu den Themen häusliche Gewalt und Femiziden:
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Seit 16 Jahren regiert Viktor Orbán Ungarn. In dieser Zeit hat er die Demokratie im Land ausgehöhlt, Medien und Justiz unter seine Kontrolle gebracht und ein korruptes System etabliert.
Dieses System gerät nun ins Wanken. Am Sonntag wählt das ungarische Volk ein neues Parlament und Orbáns Herausforderer, Péter Magyar, hat mit seiner Partei echte Chancen auf einen Wahlsieg. Die Wahl am Sonntag wird als schicksalhaft für Europa gehandelt.
Wer ist Orbáns Gegner Magyar? Was macht ihn für den amtierenden Premierminister so gefährlich? Und was würde Orbáns Abwahl für den wachsenden Rechtspopulismus auf der Welt und in Europa bedeuten?
Enver Robelli, stellvertretender Leiter des Ressorts International, ist für die Wahlen nach Budapest gereist. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet er, was vom Schicksalstag am Sonntag zu erwarten ist.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu den Wahlen in Ungarn
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Die 00er-Jahre feiern ein Revival. Beliebte Serien von damals bekommen 2026 neue Staffeln. Aber auch in der Mode, der Musik und der Ästhetik: Aktuell wünschen sich viele junge Menschen in die Anfänge der Jahrtausendwende zurück – in eine Zeit vor der umfassenden Digitalisierung.
Was sagt diese Sehnsucht über unsere Gesellschaft aus? War damals wirklich vieles besser? Und kann man einfach eine Epoche wiederholen?
Moritz Marthaler, aus dem Ressort Reportage und Storytelling, selbst Jahrgang 1987, hat sich mit der Faszination rund um die 00er-Jahre auseinandergesetzt und führt uns in der neuesten Folge von «Apropos» zurück in seine Jugendzeit.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Revival der 00er-Jahren
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