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Während weltweit konservative Regierungen das Recht auf Abtreibungen stark unter Druck setzen oder ganz abschaffen, setzt die Schweiz ein liberales Zeichen: Voraussichtlich ab Anfang 2027 müssen die Krankenkassen bei Schwangeren von Beginn an alle medizinischen Kosten übernehmen. Dazu gehören auch Schwangerschaftsabbrüche.
Was überrascht: Der Entscheid fiel bereits im März dieses Jahres, im Rahmen des «Kostendämpfungspakets 2». Nur: Mitbekommen hat das kaum jemand.
Wie kann das sein? Was sagt dieser Beschluss über die Schweiz aus? Und wie waren Schwangerschaftsabbrüche hier bisher geregelt?
Inlandredaktorin Anja Burri hat mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern von links bis rechts gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erklärt sie den Beschluss und erklärt, warum dieses entscheidende Detail in einem riesigen Paket unbemerkt blieb.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Die Recherche von Anja Burri zum Nachlesen:
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Jeff Tomlinson war über mehrere Jahre Trainer in der höchsten Schweizer Eishockeyliga. Zuerst bei den Rapperswil-Jona Lakers, später beim EHC Kloten – und das sehr erfolgreich. Vor zwei Jahren trat er zurück. Die offizielle Version: medizinische Gründe, Tomlinson hatte schon länger Probleme mit der Niere.
Nun wird bekannt, dass das nicht die ganze Wahrheit war. Es gibt einen weiteren Grund für seinen Rücktritt. Jeff Tomlinson hatte während seiner Zeit als Trainer zwei Augeninfarkte – und war bei seinen letzten drei Saisons so gut wie blind.
Dies hat er vor der Öffentlichkeit verheimlicht, ebenso vor seinen Spielern. Warum hat er damals nichts gesagt? Wie konnte er beinahe blind coachen? Und warum lüftet er nun sein so gut gehütetes Geheimnis?
Kristian Kapp, Sportredaktor bei Tamedia, hat mit Tomlinson über seine unglaubliche Geschichte gesprochen. Und er hat diese im Buch «Blindes Vertrauen» aufgeschrieben, das nun erscheint. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Kapp davon.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Hier mehr zu Jeff Tomlinsons Geschichte.
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Anfang der Woche hat die grösste Schweizer Firma ihren Chef auf die Strasse gestellt. Der Nestlé-Chef, Laurent Freixe, führte eine heimliche Liebesbeziehung mit einer Mitarbeiterin in Kaderfunktion. Die Beziehung leugnete er lange. Jetzt muss er gehen. Er ist nicht der einzige Konzernchef, dessen Affäre publik wurde.
Freixe verlässt einen Konzern, der aktuell ohnehin schlingert. Der Aktienkurs entwickelt sich seit längerem schlecht. Was ist da los bei Nestlé? Wie geht es weiter nach der Entlassung von Freixe? Und ab wann ist eine Affäre am Arbeitsplatz eigentlich ein Problem?
Antworten darauf gibt Jorgos Brouzos, Leiter des Wirtschaftsteams, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Hier geht's zum dazugehörigen Artikel.
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Er ist der erfolgreichste Schweizer Autor, den es je gab. Seine Bücher werden millionenfach verkauft – über elf Millionen Bücher sind es weltweit. Auch sein neustes Werk, «Wut und Liebe», prägt seit Wochen die Bestsellerliste. Ein Roman über die Liebesgeschichte von Noah und Camilla.
Wie wird jedes seiner Bücher zu einem Bestseller? Welchen Nerv trifft Martin Suter? Und was bedeutet dieser Erfolg für die alte Unterscheidung von E- und U-Literatur, sprich der ernsten Literatur und der Unterhaltungsliteratur?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Literaturredaktorin Nora Zukker darüber, wie sie sich Martin Suters Erfolg erklärt, wie Autorinnen und Autoren wie er mit harter Kritik umgehen und was überhaupt ein Bestseller ist.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Sibylle Hartmann
Artikel über Martin Suter
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Früher sprach man vom «Baby Blues» – und meinte damit negative Verstimmungen der Mutter nach der Geburt. Zwar kursiert der Begriff noch heute, doch seine Verwendung hat abgenommen – auch, weil er zu wenig differenziert.
Dass es vor oder nach der Geburt durch hormonelle Veränderungen zu Stimmungsschwankungen oder Erschöpfungszuständen kommen kann, ist normal. Wenn jedoch auch noch Monate nach der Geburt das Wohlbefinden der Mutter stark leidet, spricht man von postpartalen Depressionen.
In der Schweiz leidet fast jede sechste Frau an einer postpartalen Depression. Nun reagiert das Gesundheitswesen: Im September eröffnet in Zürich das erste Schweizer Tageszentrum für betroffene Mütter und ihre Kinder. Hilfe finden Betroffene auch beim Verein Postpartale Depression Schweiz.
Was durchleben Mütter mit einer postpartalen Depression genau? Und was hilft ihnen, damit sie aus einer solchen wieder herauskommen?
Fabienne Sennhauser, Redaktorin im Ressort Zürich Politik und Wirtschaft hat sich im Rahmen einer Recherche mit diesen Fragen auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzent: Tobias Holzer
Postpartale Depression:
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Bald ist es zu, das Transferfenster. So heisst die Periode, in der Fussballerinnen und Fussballer im Sommer und im Winter ihre Clubs wechseln können. Es ist die aufregendste Zeit für alle, die im Fussball-Business arbeiten.
Die Summen, die in diesen Transferperioden geboten und gezahlt werden, sind in den letzten Jahren explodiert. Fussballtransfers sind nicht länger ein Millionenbusiness, sondern eines, in dem Milliarden umgesetzt werden.
Woher stammt eigentlich das ganze Geld? Welche Folgen hat das für den Fussball in Europa? Und welche für den Schweizer Fussball, dessen finanzielle Mittel ziemlich begrenzt sind? Und geht das jetzt immer so weiter?
Darum geht es in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Zu Gast ist Thomas Schifferle, regelmässiges Mitglied des Fussball-Podcasts Dritte Halbzeit.Er kennt beide Welten des Fussballs: Kürzlich hat er am gleichen Wochenende über die Cup-Partie FC Unterstrass gegen FC Klingnau und über Granit Xhakas Debüt bei Sunderland in der Premier League berichtet.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Geld und Fussball:
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Per 1. September erhält der tägliche Podcast «Apropos» eine neue Stimme: Alexandra Aregger wird neue Co-Moderatorin des Formats. Im Wechsel mit Philipp Loser, der bereits seit Beginn zum «Apropos»-Team gehört, wird sie künftig durch die Folgen führen.
Aregger hat am Tamedia-Recherchedesk das Förderprogramm Investigativjournalismus absolviert und danach mehrere Jahre zunächst im Wirtschafts- und dann im Inlandressort gearbeitet. Jetzt gehört sie dem Team «Reportagen und Storytelling» an – wie auch Co-Moderator Philipp Loser. Beide werden dort neben ihren Rollen als «Apropos»-Hosts auch weiterhin eigene Geschichten recherchieren und schreiben.
Vor ihrer Zeit bei Tamedia war Alexandra Aregger mehrere Jahre als Radiojournalistin tätig und absolvierte den Diplomlehrgang an der Schweizer Journalistenschule MAZ.
Als Apropos-Host folgt Alexandra Aregger auf Mirja Gabathuler. Sie hat das Podcast-Team von Tamedia vor fünf Jahren aufgebaut und seither geleitet. Den täglichen Podcast «Apropos» hat sie zusammen mit Philipp Loser entwickelt und seit Beginn moderiert. Nach über 1’000 Folgen «Apropos» hat sie sich entschieden, Tamedia zu verlassen und sich beruflich neu zu orientieren.
Wer ist Alexandra Aregger? Worauf freut sie sich in ihrer neuen Rolle? Wohin zieht es Mirja Gabathuler? Und was bleibt von über 1’000 Folgen «Apropos»?
In einer Bonus-Folge des täglichen Podcasts «Apropos» treffen sich Alexandra Aregger, Mirja Gabathuler und Philipp Loser zur Stabsübergabe. Sie ziehen Bilanz, blicken voraus – und erzählen, wo sie selbst am liebsten Podcasts hören.
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Bernard Henrion hat ein Trauma geerbt. Seine Mutter ist Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg. Ihr Mann wird von den Nazis hingerichtet, sie selbst übersteht das Konzentrationslager Mauthausen nur knapp.
Kurz darauf wird sie unehelich schwanger. Ihren Sohn, Bernard, versteckt sie bei Pflegeeltern in der Schweiz. Er wird erst in seiner Jugend erfahren, dass seine vermeintlichen Eltern nicht seine leiblichen Eltern sind. Jahre später entkommt auch er nur knapp dem Tod, als er versucht, das Rätsel seiner Herkunft zu entschlüsseln.
Was ist Bernard Henrions Geschichte? Wie blickt er heute auf sie zurück? Und wie funktioniert das mit vererbten Traumata genau?
In der Sommerserie des täglichen Podcasts «Apropos» kommen Menschen zu Wort, die einen Schicksalsschlag erlebt haben – und erzählen, was sie daraus mitnehmen. Die Geschichte von Bernard Henrion erzählt Michèle Binswanger vom Ressort Leben.
Host: Mirja Gabathuler
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Hier gibt's die Geschichte von Bernard Henrion zum Nachlesen
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Von Freitag bis Sonntag findet in Mollis das Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) statt. Mit über 300’000 Zuschauerinnen und Zuschauer ist es der grösste Sportanlass der Schweiz. Und auch beim diesjährigen ESAF in Mollis, im Glarnerland wird alles nochmals grösser, spektakulärer und kommerzialisierter.
Was ist vom ESAF zu erwarten? Wie modern und wie gross ist der urchige Sport heute wirklich? Was ist eigentlich mit dem riesigen Muni aus Holz am Eingang zum Festgelände? Und was darf man auf keinen Fall verpassen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Sportredaktor Marco Oppliger in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Er liefert die Grundlagen zur Sportveranstaltung und sagt auch, wer seine Topfavoriten für den Königstitel sind.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Alles zu ESAF:
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Nach dem Tod eines 17-Jährigen, der bei einer Flucht vor der Polizei verunglückte, kommt die Stadt Lausanne nicht mehr zur Ruhe. Es gibt schweren Ausschreitungen, vermummte Jugendliche ziehen durch die Strassen. Die Bilder erinnern an solche von brennenden Vorstädten in Frankreich.
Die Ausschreitungen finden in einem speziellen Kontext statt: Nirgends sterben so viele Menschen durch Polizeigewalt wie im Kanton Waadt. Gleichzeitig wurde diese Woche bekannt, dass es in der Lausanner Polizei ein Rassismus-Problem gibt. Chatgruppen von Polizeibeamten kamen ans Licht, in welchen rassistische, sexistische, antisemitische oder diskriminierende Nachrichten versendet wurden.
Was ist los in der Romandie? Und wie konnte es so weit kommen?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Benno Tuchschmid, der Romandie-Korrespondent von Tamedia, die neusten Ereignisse vor Ort ein.
Host: Philipp Loser
Gast: Benno Tuchschmid
Produktion: Sara Spreiter
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