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David (Name geändert) leidet nach der Kündigung bei seinem ehemaligen Arbeitgeber an einer Psychose und versucht sich, das Leben zu nehmen. Nach diesem schwerwiegenden Vorfall entscheidet er sich für den Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik in Bern.
Dort angekommen wird schnell klar, dass es noch einige Zeit dauert, bis er einen der begehrten Einzeltherapie-Plätze erhält. Jedoch möchte David nebst weiteren Therapie-Angeboten gleich mit jemandem sprechen. Mit Hilfe eines KI-Chatbots, erstellet er sich ein eigenes Therapie-Programm aufzubauen und hat nun jederzeit jemanden zum reden.
David ist damit nicht alleine: immer wie mehr Menschen nutzen KI-Chatbots, um mit diesen über sehr persönliche Dinge zu sprechen oder von diesen in unterschiedlichen Lebenssituationen, unterstützt zu werden. Aber was, wenn man wie David beginnt, mit einem Chatbot über Gefühle zu sprechen? Und warum warnen ExpertInnen ebenso vor dieser Entwicklung?
Diese und weitere Fragen beantwortet Valeriea Mazzeo, sie ist Volontärin beim Recherchedesk von Tamedia und schrieb die Geschichte gemeinsam mit Anielle Peterhans auf.
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Tobias Holzer
Artikel zum Thema:
Hilfe bei Suizidgedanken:
Haben Sie selbst Suizidgedanken oder kennen Sie Betroffene? Für Kinder und Jugendliche ist das Telefon 147 da, auch per Whatsapp und E-Mail, oder unter www.147.ch.
Eltern können sich per Telefon, WhatsApp oder E-Mail an die Elternberatung von Pro Juventute wenden: projuventute.ch/elternberatung.
Erwachsene können die Dargebotene Hand kontaktieren, Telefon 143. E-Mail und Chat-Kontakte finden Sie auf www.143.ch. Die Angebote sind vertraulich und kostenlos. Auch die Website www.reden-kann-retten.ch bietet Hilfe. (red)
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Res Strehle gehört zu den bekanntesten Journalisten der Schweiz. Er war Mitgründer der linken Wochenzeitung WOZ, Chefredaktor des Magazins und des Tages-Anzeigers. Und er ist dezidiert links. Auch, wenn es um die Armee ging: Strehle war überzeugter Pazifist, Nato-Gegner – und Armeeabschaffer.
Doch der russische Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 brachte Strehle ins Grübeln und seine Überzeugungen ins Wanken. Kann man heute noch für eine Schweiz ohne Armee sein? Und wenn nicht: Kann man für eine Armee und trotzdem Pazifist sein?
In einem Essay im Magazin hat sich Res Strehle kürzlich mit seinen eigenen Positionen zum Pazifismus und zur Armee in der heutigen Weltlage auseinandergesetzt. Jetzt ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und spricht auch darüber, was es auslöst, wenn jahrzehntealte Überzeugungen plötzlich schwinden.
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
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Sie arbeiten in Schweizer Spitälern, bei Migros und Coop, in Coiffeurläden und Autogaragen: Hunderttausende Grenzgänger reisen täglich morgens in die Schweiz ein – und kehren am Abend wieder in ihre Wohnorte im benachbarten Ausland zurück. In den letzten zwanzig Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdopplet.
Das hat nicht nur Folgen für die Schweiz und den politischen Diskurs hierzulande. Sondern inbesondere auch in den Heimatländern der Grenzgängerinnen und Grenzgänger. In grenznahen Orten verändert sich das soziale Gefüge – und führt die unterschiedliche Kaufkraft insbesondere zu Spannungen auf dem Wohnungsmarkt.
Wie konkret? Westschweiz-Korrespondent Benno Tuchschmid hat die französische Gemeinde Pontarlier besucht – und spricht in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» über seine Erkenntnisse.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
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Mit einem harten Kurs in der Migrationspolitik machte Donald Trump bereits Wahlkampf. Im Amt setzt er nun seine Pläne um – und lässt Migrantinnen und Migranten, die illegal in die USA eingereist sind, im grossen Stil abschieben.
Die Einwanderungsbehörde ICE führt zahlreiche Razzien durch, verhaftet Menschen am Arbeitsplatz, in Schulen, nach Gerichtsterminen oder bei Routinekontrollen im Strassenverkehr. Gemäss Schätzungen könnten Trumps Pläne potenziell 13 Millionen Menschen in den USA betreffen.
Gegen diese Migrationspolitik wehren sich mancherorts auch US-Bürgerinnen und -Bürger. Etwa in der Kleinstadt Whitefish in den Rocky Mountains, im republikanisch geprägten Bundesstaat Montana. Dort hat sich eine Nachbarschaftswache formiert, die per Textnachricht vor Kontrollen warnt und Kundgebungen organisiert.
Podcast-Produzentin Laura Bachmann lebt in den USA und hat den Ort besucht. Von ihren Eindrücken erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
Produktion: Laura Bachmann
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Während Israel und Iran eine Waffenruhe vereinbart haben, geht der Krieg im Gazastreifen unvermindert weiter. Israel geht dort gegen die Hamas vor. Zwischen Trümmern – und weitgehend abgeschnitten von der Aussenwelt – kämpfen rund zwei Millionen Zivilistinnen und Zivilisten um das tägliche Überleben. Um einen sicheren Ort, einen Platz zum Schlafen, medizinische Versorgung, Essen und Trinken.
Seit gut vier Wochen gilt ein neues Verteilsystem für Hilfsgüter, betrieben von der amerikanischen Gaza Humanitarian Foundation (GHF). Es wurde offiziell eingeführt, damit keine Hilfsgüter in die Hände der Hamas geraten. Seither kommt es jedoch zu Chaos und Gewalt: über vierhundert Menschen sind laut der UN rund um die Essensausgaben erschossen worden.
Inwiefern ist die humanitäre Hilfe in diesem Krieg zu einem Druckmittel geworden, um die Gegner politisch unter Druck zu setzen? Und welche Rolle könnten die USA und Europa in der weiteren Entwicklung dieser Situation spielen?
Darüber spricht Bernd Dörries, Nahostkorrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und Tamedia in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Mirja Gabathuler
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Diese Woche startet die Fussball-EM in der Schweiz. Beim Eröffnungsspiel in Basel am Mittwoch treffen die Schweizer Nationalspielerinnen auf Norwegen. Einen Monat lang treten dann die besten europäischen Nationalteams gegeneinander an, bis zum Finalspiel am 27. Juli in Basel.
Was ist von diesem Grossevent zu erwarten? Wie gross wird das Fest? Und wie nachhaltig ist das Turnier für den Frauenfussball in der Schweiz?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt Tilman Pauls, Sportredaktor und Gastgeber des Fussball-Podcasts «Dritte Halbzeit», einen Überblick zur EM – und zeigt auf, was vom Nationalteam der Schweiz zu erwarten ist.
Tickets für den Live-Podcast des Fussball-Podcasts «Dritten Halbzeit» mit Imke Wübbenhorst und Fabienne Humm am 30. Juni in der Amboss Rampe in Zürich: Zum Ticketshop
Host: Philipp Loser
Gast: Tilman Pauls
Produktion: Sara Spreiter
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Im Kanton Schaffhausen kommt es am Sonntag zu einer Wahl, die einmalig ist in der Geschichte der Schweizer Demokratie: Im Herbst 2023 gelang Simon Stocker von der SP im bürgerlich geprägten Kanton Schaffhausen überraschend die Wahl in den Ständerat. Im März aberkannte das Bundesgericht ihm das Amt – weil er während des Wahlkampfs seinen Lebensmittelpunkt in Zürich gehabt haben soll. Nun tritt er gegen einen neuen Gegenkandidaten an: Severin Brüngger von der FDP.
Was bedeutet das Urteil für zukünftige politische Wahlen in der Schweiz? Und wie wird die Neuwahl von der Stimmbevölkerung wahrgenommen? Inlandredaktorin Sabrina Bundi hat sich in der Stadt Schaffhausen an den Wahlständen der beiden Kandidaten umgehört – und erzählt in einern neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» von ihren Eindrücken.
Host: Mirja Gabathuler
Gast: Sabrina Bundi
Produzentin: Sara Spreiter
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6,035 Milliarden Franken – so teuer sollte der neue Kampfjet die Schweiz zu stehen kommen – und nicht mehr. Es sei ein Festpreis, hiess es von der ehemaligen Verteidigungsministerin Viola Amherd und ihren Leuten über vier Jahre lang.
Am Mittwochnachmittag hat der Bundesrat informiert, und Verteidigungsminister Martin Pfister bestätigt die Gerüchte um die Mehrkosten beim US-Kampfjet: Die USA wollen mehr Geld, Hunderte Millionen US-Dollar mehr. Sie bezeichnen den Festpreis als «Missverständnis». Der Bundesrat jedoch hält am Festpreis fest und will verhandeln.
Wie konnte es zu diesem Debakel kommen? Wie hoch sind die Verhandlungschancen der Schweiz? Und was, wenn sich die Schweiz nicht durchsetzen kann?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Larissa Rhyn, Leiterin der Bundeshausredaktion, die neusten Ereignisse rund um das Kampfjet-Debakel ein.
Host: Philipp Loser
Gast: Larissa Rhyn
Produktion: Sara Spreiter
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Gleiche Leistung, schlechtere Noten. Buben und Mädchen werden unterschiedlich benotet. Nicht aus Absicht – sondern unbewusst. Das hat eine Studie in der Schweiz nachgewiesen. Und es gibt auch einen ähnlichen Effekt bei fremdsprachigen Kindern. Diese haben einen Nachteil gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, die deutschsprachig aufwachsen. Auch der Klassendurchschnitt spielt eine Rolle.
Kumuliert können solche Effekte zu einer Differenz von 0.1 bis zu 0.6 Notenpunkten führen. Bei Kindern und Jugendlichen, die eigentlich exakt die gleiche Leistung erbringen.
Warum gibt es solche pauschalen Notenunterschiede? Und was wird dagegen unternommen? Diese Fragen beantwortet Oliver Zihlmann, Co-Leiter des Recherchedesks von Tamedia, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Gast: Oliver Zihlmann
Produktion: Laura Bachmann
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Bereits in den 1990er-Jahren ist dem Medizinprofessor und Epidemiologen Gianni Pes aufgefallen, dass in einigen Dörfern Sardiniens die Menschen ungewöhnlich alt werden. So begann die Forschung zu den «Blue Zones» zusammen mit dem belgischen Demografen Michel Poulain.
In den Nullerjahren hat dann der US-Journalist Dan Buettner die sogenannten «Blue Zones» bekannt gemacht, ist dafür nach Japan, Costa Rica und Sardinien gereist. Er hat darüber geschrieben und eine grosse Faszination ausgelöst. Als dann 2023 die Netflix-Serie «Wie wird man 100 Jahre alt? – Die Geheimnisse der Blauen Zonen» erschien, gab es einen regelrechten Hype rund um Produkte, welche inspiriert sind von den Langlebigkeitsregionen.
Mittlerweile ist jedoch umstritten, dass es die «Blue Zones» überhaupt gibt und die Hochbetagten überhaupt noch am Leben sind. Was steckt dahinter?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» spricht Anke Fossgreen, Leiterin des Ressorts «Wissen» des «Tages-Anzeigers», darüber, wie dieser Mythos entstanden ist und was dafür verantwortlich ist, dass man alt wird.
Host: Mirja Gabathuler
Gast: Anke Fossgreen
Produktion: Sibylle Hartmann
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