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Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb Personen nach einem traumatischen Erlebnis von sexueller oder häuslicher Gewalt nicht direkt in den Notfall gehen: aus Überforderung mit der Situation. Aus Scham, weil der oder die Täter eine verwandte Person ist. Wegen der Befürchtung, sich zum Erlebten direkt befragen zu lassen, oder weil ein solcher Vorgang die Frage einer Anzeige mit sich bringt. Diese muss bisher bei einer Untersuchung direkt entschieden werden.
Je mehr Zeit durch diese Hemmschwelle zwischen dem Vorfall und einer Untersuchung vergeht, desto mehr Beweise gehen verloren. Sogenannte Forensic Nurses, spezialisierte Pflegefachpersonen, sollen dies nun ändern. Sie sichern Spuren, ohne dass die betroffenen Personen gleich eine Anzeige einreichen müssen.
Inwiefern macht dies einen Unterschied zu bisherigen Untersuchungen? Könnte sich dieser Ansatz schweizweit etablieren? Und wird das Angebot auch tatsächlich genutzt? Diese Fragen beantwortet in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» Liliane Minor, die kürzlich die Forensic Nurse Dominice Häni besuchte.
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Tobias Holzer
Anlaufstelle bei sexueller Gewalt
Rufen Sie als Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt oder als involvierte Fachperson die Forensic Nurses zur Hilfe: 0800 09 09 09. Die Untersuchung und Spurensicherung durch Forensic Nurses ist nicht an eine Anzeige gebunden. Opfer sexueller oder häuslicher Gewalt werden im Kanton Zürich in allen Spitälern mit Notfallstation untersucht und medizinisch betreut. Die Spitäler können zur forensischen Spurensicherung den Aufsuchenden Dienst Forensic Nurses zu jeder Zeit 365 Tage im Jahr kostenlos beiziehen.
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Es war ein Zerwürfnis mit Ansage: Auf der einen Seite Elon Musk, der Techmilliardär und Tesla-Unternehmer, der auch unter Republikanern viele Fans hat. Auf der anderen Seite Donald Trump, der US-Präsident, dem an der Beliebtheit in seiner Kernwählerschaft viel gelegen ist.
Nach seinem Abgang aus der Regierung hielt Musk sich mit Kritik an Trumps Haushaltsgesetz nicht mehr zurück. Nun scheint der «First Buddy» zum Feind des Präsidenten geworden zu sein. Trump unterstellte ihm, «durchgedreht» zu sein und nur noch Eigeninteressen zu verfolgen. Musk wiederum raunte, Trump komme in den Untersuchungen zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein vor (unterdessen hat er diesen Post gelöscht). Und am Ende überzogen sich die beiden Machtmenschen in den sozialen Medien mit gegenseitigen Vorwürfen – eine Schlammschlacht in Echtzeit.
Wie kam es zu diesem Bruch? Warum entzündete der Streit sich gerade am Haushaltsgesetz von Trump? Und was bedeutet es, wenn zwei der mächtigsten Menschen der Welt sich in die Haare geraten? Darüber spricht Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host & Produktion: Mirja Gabathuler
Hinweis: Dieser Podcast wurde am Freitag 6. Juni um 17 Uhr aufgenommen und entspricht diesem Informationsstand. Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie in der News-App oder unter:
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Der Bundesrat wird vorraussichtlich heute Freitag die neuen Eigenkapitalvorschriften für Schweizer Grossbanken verkünden. Vorschriften, die vor allem die UBS betreffen werden, und die Bank nicht sonderlich freuen.
Der Entscheid des Bundesrats ist das vorläufige Ende eines Streit zwischen der Politik, Finanzminsterin Karin Keller-Sutter und der UBS, der je länger, desto ungehaltener geführt wurde: mit Leaks, Indiskretionen und versteckten Drohungen.
Was steckt hinter diesem Streit? Wie ernsthaft ist er? Und was würde es für die UBS bedeuten, wenn die Regeln tatsächlich strenger würden?
Diese Fragen sind Thema in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Zu Gast ist Jorgos Brouzos, Leiter des Wirtschaftressorts. Er hat gemeinsam mit Reporter Christian Zürcher die Geschichte dieses Streits aufgeschrieben.
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Donald Trump liess sich während seinem ersten offiziellen Staatsbesuch im Nahen Osten von Katar eine neue Airforce One schenken. Kurz vor Antritt seiner zweiten Amtszeit lancierte Trump einen eigenen Meme-Coin und lud kürzlich die grössten Investoren zu Speis und Trank ein.
Damit signalisiert der Präsident: Wer eine Chance auf Einfluss und Gehör im Weissen Haus möchte, muss einfach dafür bezahlen. Währenddessen treiben die Republikaner unter Trump gerade neue Steuerpakete voran, welche vor allem diejenigen bevorzugen, die bereits zu den reichsten Menschen des Landes gehören.
Ist Trump, wie seine Freunde sagen, einfach ein schlauer Geschäftsmann oder wird er, wie seine Gegner sagen, zu einem Kleptokraten? Was ist die Rolle seiner Familie in der gegenwärtigen Amtszeit? Und wie stark verändert Trump mit seiner Regierungsführung gerade die Leitplanken der amerikanischen Demokratie? Diese und weitere Fragen beantwortet USA-Korrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
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Der Rücktritt kam überraschend – und überraschend früh: Bereits im Oktober will FDP-Präsident Thierry Burkart sein Amt einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin übergeben. Der Zeitpunkt sei richtig, begründete der 49-jährige Ständerat seinen Abgang. Ausserdem wolle er sich wieder auf die Sachpolitik im Ständerat konzentrieren – und in zwei Jahren das Präsidium der kleinen Kammer anstreben.
Wie lautet seine Bilanz nach vier Jahren an der Spitze des Freisinns? Ist die Partei heute so klar positioniert, wie Burkart am Dienstag vor den Medien betonte? Und wer könnte seine Nachfolge übernehmen? Darüber spricht Bundeshauschefin Larissa Rhyn in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
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Mit 26 Jahren erhält Jasmin von Wartburg eine verheerende Diagnose: Brustkrebs. Eine aggressive Art dieses Krebses, die sich kaum behandeln lässt und rasch auf andere Körperteile ausbreitet. Die Diagnose erschüttert ihr Leben – und sie versucht herauszufinden, was sie nun selbst noch tun kann.
Jasmine von Wartburg hat den Krebs heute besiegt. Wie ihr damals, nach der Diagnose, geht es vielen Betroffenen: Sie fühlen sich nach einer schweren Diagnose von den Ärtzinnen und Ärtzen alleine gelassen. Unterstützung finden einige dann dafür in den sozialen Medien.
Dort geben Gesundheitsinfluencer, sogenannte «Medfluencer», Ratschläge und Tipps. Oft sind es Personen, die selbst einmal von einer Krankheit betroffen waren und teilen, wie sie selbst damit umgegangen sind.
Ihre Ratschläge sind teilweise aber auch ziemlich dubios – und können potenziell schwerwiegende Folgen haben. Denise Jeitziner vom Ressort Leben hat sich in die «Medfluencer»-Szene hineingedacht – und erzählt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» von ihren Erkenntnissen.
Host: Mirja Gabathuler
Produzent: Tobias Holzer
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Nach dem verheerenden Bergsturz haben fünf Million Kubikmeter Geröll das Walliser Dorf Blatten unter sich begraben. Über 300 Mensche haben ihr Zuhause verloren, ein ganzes Dorf wurde ausgelöscht. Der Wiederaufbau wird lange dauern, denn die Schuttschicht über der Gemeinde ist 50 bis 200 Meter dick, und das gestaute Wasser der Lonza hat überschwemmt, was zuvor noch übrigblieb.
Die Bundespräsidentin und zwei Bundesräte waren bereits im Lötschental und sprachen den Talbewohnerinnen und Bewohnern ihre Solidaritätaus. Die Hilfsbereitschaft ist gross. Doch reicht das aus? Was passiert mit den Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben? Wie wird der Wiederaufbau vonstatten gehen? Und wie lange wird er dauern?
Bundeshausredaktor Cyrill Pinto hat die letzten Tage im Lötschental verbracht und berichtet in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» von seinen Eindrücken.
Host: Philipp Loser
Produktion: Mirja Gabathuler
Redaktioneller Hinweis: Die Folge würde am Samstag 31. Mai 2025 aufgezeichnet und entspricht diesem Informationsstand.
Alle aktuellen Entwicklungen im Ticker oder in der visuellen Aufbereitung des Bergsturzes.
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Wie findet man im Weinladen die richtigen Worte? Wie drückt man sich beim Degustieren korrekt aus? Und wie findet man eigentlich zum ganz persönlichen Weingeschmack? «Magazin»-Autorin Sascha Britsko ist Ende zwanzig, besitzt «schöne Trainerhosen» zum Weintrinken und hat sich diese Fragen gestellt. Antworten hat, zumindest teilweise, Food-Kolumnist und Weinliebhaber Christian Seiler.
In einer neuen Folge des Podcasts «Apropos» sprechen sie darüber, wie Wein seinen Geschmack erhält. Warum es plötzlich so viele Naturweine gibt. Und was man beim Kaufen, Bestellen, Degustieren und – vor allem – beim Trinken beachten sollte.
Host: Mirja Gabathuler
Produktion: Sibylle Hartmann
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Die drei grössten Wirtschaftsmächte der Welt heissen USA, China und die EU. Alle drei kämpfen mit grundsätzlichen Problemen – und diese sind mit dem Amtsantritt von Donald Trump viel sichtbarer geworden.
Die USA erlebt einen heftigen Strukturwandel. China exportiert extrem viel, konsumiert aber wenig. Und die EU ist nicht sehr innovations- und investitionsfreudig.
Wie hängen diese Probleme zusammen? Was für Umwälzungen kommen gerade auf die Weltwirtschaft zu? Und was heisst das alles ganz konkret für uns?
Das alles ist Thema in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Zu Gast ist Simon Schmid, Redaktor im Wissenschaftsressort des «Tages-Anzeigers». Gastgeber ist Philipp Loser.
Analyse 3-Teiler von Simon Schmid in Textform:
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In der Schweizer Politik kümmerte sich lange niemand um das Thema Prostitution: es galt als unliebsames Nischenthema. Nun könnte sich das ändern. Verschiedene Politikerinnen und Politiker fordern gegenwärtig strengere Regeln für Freier, etwa die Mitte-Frauen mit einem neuen Grundlagenpapier.
Andere denken sogar über ein Verbot des Sexkaufes nach, über das sogenannte nordische Modell, wie es beispielsweise in Schweden bereits existiert.
Auf der anderen Seite gibt es eine politische Strömung, die findet, dass Sexarbeit ein Job wie jeder andere ist, eine Dienstleistung, deren Bezug nicht verboten werden darf. Im Gegenteil soll Personen im Sexgewerbe mehr Rechte gegeben werden, damit sie sich selbst besser schützen können.
Warum taucht diese Debatte gerade jetzt auf? Wie könnte eine neue Regelung für Prostitution oder Sexarbeit aussehen? Und wer sollte ein mögliches Verbot durchsetzen? Diese Fragen beantwortet Chefredakteurin Raphaela Birrer in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Laura Bachmann
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