Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund

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Gesprächsstoff - Berner Podcast von BZ und Der Bund episodes

  • Sexismus im Alltag: Drei Frauen aus drei Generationen erzählen

    https://www.bernerzeitung.ch/menstruations-podcast-in-der-regel-alle-folgen-755152070921«Ich kann mich als Frau in der Öffentlichkeit nicht so frei bewegen wie ein Mann und auch nicht anziehen, was ich will.»

    Fast jedes Mal, wenn Jasmin Jaun (23), Volontärin bei diesen Zeitungen, das Haus verlässt, wird sie auf der Strasse angesprochen oder angestarrt, oder es wird ihr etwas hinterhergerufen.

    «Viele Leute fragen mich, wie ich mit drei Kindern 70 Prozent arbeiten kann. Eine Frage, die man meinem Mann mit seinem 80-Prozent-Pensum nie stellen würde.»

    Redaktorin Mirjam Comtesse (47) erlebt Sexismus vor allem in ihrer Rolle als Mutter. Während man sich bei ihrem Mann darum sorgte, ob er mit seinem reduzierten Pensum überhaupt noch Karriere machen kann.

    «Sexismus im Alltag ist mir wenig bis nie begegnet, ausser beim Thema Lohn.»

    Jahrelang hat Cornelia Leuenberger (59) für einen tieferen Lohn das Gleiche geleistet auf der Arbeit wie ihre männlichen Kollegen. Dessen ist sich die langjährige Redaktorin bewusst.

    Sexismus, also Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, erleben Frauen in der Schweiz auch 2025 immer noch regelmässig in unserer Gesellschaft.

    Aber was hat sich punkto Gleichberechtigung bereits getan? Was hat es mit dem Backlash auf sich, dass weltweit Rechtspopulisten die Macht an sich reissen und Männer wie Andrew Tate Millionen von anderen Männern mit ihrem Frauenhass anstecken?

    Darüber diskutieren die drei Redaktorinnen, die aus drei verschiedenen Generationen stammen, in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff». Und auch zu Wort kommt Lucia Lanfranconi, Professorin für Diversity, Equity und Inclusion an der Berner Fachhochschule für Wirtschaft.

    Hörtipp zum Thema: Podcastserie «In der Regel» über das Thema Menstruation

    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
    Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer

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    41 min
  • Auftakt der Berner Schwinger in gedrängte Esaf-Saison

    Fabian Staudenmann wurde nach 49 Siegen in 60 Gängen innerhalb von einem Jahr zum ersten Mal gebodigt. Ein 19-Jähriger sorgte für eine grosse Überraschung und Michael Ledermann holte sich nach drei Jahren Durststrecke endlich mal wieder einen Sieg an einem Kranzfest.

    So sind die Berner vergangenen Sonntag in die Saison gestartet – drei Wochen später als üblich. Dies sorgte bereits im Vorfeld für einige rote Köpfe. Bei den Organisatoren wegen Überschneidungen mehrerer Feste und bei den Schwingern wegen des nun gedrängten Wettkampfplans. Und dies ausgerechnet in der Saison, in der nach drei Jahren wieder ein Schwingerkönig gekrönt wird.

    Können die Berner Ende August in Mollis den Titel zurückholen? Was ist mit Topfavorit Fabian Staudenmann los? Und wer ausser ihm hat wirklich Chancen auf den begehrtesten Titel im Schwingsport?

    Darüber sprechen die beiden Sportredaktoren und Schwingspezialisten Marco Oppliger und Philipp Rindlisbacher in einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff.

    Produktion und Moderation: Sibylle Hartmann
    Gäste: Marco Oppliger und Philipp Rindlisbacher
    Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer

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    20 min
  • Stadt Bern schliesst einzige bilingue Schule

    Anfang Mai teilte die Stadt Bern überraschend mit, dass sie die Classes bilingues im Schulhaus im Mattequartier streicht. Der Versuch der einzigen deutsch-französische Schule in Bern wird nach sieben Jahren beendet.

    Die Eltern der betroffenen 91 Kindern sind schockiert. Die neue Bildungsdirektorin Ursina Anderegg steht mit ihrem ersten grossen politischen Entscheid in der Kritik. Die Politik sieht die Zweisprachigkeit vom Kanton Bern in Gefahr, Mitte-rechts will sich gegen die Schliessung wehren.

    Warum beendet man so plötzlich einen Schulversuch, der etabliert ist und nach dem eine Nachfrage besteht? Sind die Classes bilingues wirklich eine Brücke zur Romandie oder eher ein elitäres Schulmodell? Und wie ist dieser Entscheid hinter den Kulissen abgelaufen?

    Darüber sprechen die beiden Bildungsredaktorinnen Regina Schneeberger und Naomi Jones in einer neuen Folge vom Podcast «Gesprächsstoff». Auch zu Wort kommen die zuständige Gemeinderätin Ursina Anderegg und betroffene Eltern.

    Kommentar von Naomi Jones: Aus für die Classes bilingues: Die Bundesstadt sollte die sprachliche Vielfalt der Schweiz vorleben

    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
    Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer

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    24 min
  • Bundesrat Beat Jans im Live-Gespräch

    «Seit ich im Amt bin, gehen die Asylzahlen stark zurück.» Er wolle das nicht alles einfach auf sich nehmen, aber es relativiere den Lärm, der darum gemacht werde.

    Bundesrat Beat Jans sprach am Dienstabend beim «Bund» im Gespräch über den teils harten Gegenwind, dem er seit seinem Amtsantritt vor knapp anderthalb Jahren als Asylminister ausgesetzt ist.

    Er betonte bei den Verbesserungen im Asylwesen seither unter anderem das beschleunigte Asylverfahren. Und zeigte sich dabei persönlich überzeugt, dass es auch für Menschen nach einer langen Flucht das Beste sei, so schnell wie möglich Bescheid zu bekommen – auch wenn ihre Chancen auf Asyl schlecht stehen.

    Weiter zählte er die Verbesserung der medizinischen und der psychologischen Versorgung in den Bundesasylzentren auf, wo sich unter anderem nun Seelsorger um die traumatisierten Flüchtlinge kümmern.

    Beat Jans sorgte auf der Bühne im Bierhübeli in Bern aber auch für leichte Momente. Etwas als er sein geheimes Hobby verriet, das gar nicht so wahnsinnig geheim ist. Oder als er Fussball aussen vor liess bei der Aufzählung, was in Bern besser ist als in Basel. Oder warum er Albert Rösti einfach so zum Fondue einlud.

    Moderation: Larissa Rhyn

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    1 hr 2 min
  • Das Erfolgsrezept der BEA

    65 Kühe, 900 Ausstellerinnen und Aussteller, ein Riesenrad, eine über 70-jährige Tradition und eine neue Festhalle. Bundesrat Albert Rösti bezeichnete vergangenen Freitag die Eröffnung der BEA als Berner Nationalfeiertag.

    Wie überstand die BEA das Messesterben in den Schweizer Grossstädten? Mit was lockt eine Messe für Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie im Jahr 2025, wo man früher Stereoanlagen und Sofas mit Messerabatt ergatterte? Und kann die neue Festhalle auf dem Messegelände auch abgesehen von der BEA wirklich ausgelastet werden?

    Darüber spricht Stefan Schnyder, CO-Leiter vom Ressort Bern, in einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff direkt von der BEA. Er schreibt seit über 20 Jahren über die Berner Frühlingsmesse und war schon Ende der 70er-Jahre als Kind an der Messe – auf der Jagd nach Stereoanlagen und Interviews von Peter, Sue und Marc.

    Auch zu Wort im Podcast kommen Besucherinnen und Besucher aus Heimisbach, Wolfisberg, der Stadt Bern und sogar dem Kanton Uri.

    Artikel zum Buch «BEA – ihre Menschen, ihre Geschichten» von Redaktorin Sandra Rutschi über die Geschichte der BEA: Berner Landwirtschafts- und Gewerbemesse: Die BEA – ein «Traumland» sucht seine Zukunft

    Artikel über das Gespräch mit Bundesrat Albert Rösti: Albert Rösti im Videointerview: «Wir stellten früher selber Kühe an der BEA aus»

    Zu Gast: Stefan Schnyder
    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
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    19 min
  • Das umstrittene Wandbild vom Schulhaus Wylergut

    https://www.bernerzeitung.ch/kunst-am-bau-im-wylergut-neue-installation-von-shirana-shahbazi-942993373020Ein Wandalphabet, bei dem zu den einzelnen Buchstaben nicht nur Tiere, Pflanzen und Gegenstände abgebildet sind, sondern auch Menschen aus Afrika, Asien und Amerika.

    Vor sechs Jahren ging die öffentliche Diskussion um das umstrittene und kolonialistisch geprägte Wandbild im Berner Schulhaus Wylergut los. In den Frühlingsferien wurde nun das neue Werk installiert.

    Was führte dazu, dass dieses Wandalphabet erst 2019 öffentlich diskutiert wurde, obwohl es bereit in den 90er Jahren Kritik gab? Warum wurde die Debatte so gehässig, dass wir sogar die Kommentarfunktion zu unseren Artikeln dazu schliessen mussten? Und inwiefern hat sich durch diese ganze Geschichte der Umgang mit Rassismus in der Stadt Bern verändert?

    In einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff blickt Kulturredaktor Michael Feller nochmals zurück bis in das Jahr 1949, als das Bild entstand. Die Zürcher Künstlerin Shirana Shabazi, die das neue Wandbild gestaltet hat, spricht über den Erwartungsdruck und die Entstehung ihres Werkes. Und die Aktivistin Fatima Moumouni vom Verein «Das Wandbild muss weg» sagt, was von der ganzen Debatte bleibt.

    Artikel zum neuen Wandbild im Wylergut:

    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
    Gast: Michael Feller
    Sounds: Ane Hebeisen und Tobias Holzer

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    25 min
  • WC-Vandalismus an Berner Schulen

    https://www.derbund.ch/buempliz-schulen-in-bern-kaempfen-gegen-wc-vandalismus-124329032964

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    18 min
  • Der sanfte Kaiserschnitt

    Nach den Geburtsstrapazen schliesst die Mutter ihr rosiges Neugeborenes strahlend in die Armen und Freudentränen laufen über ihr Gesicht. So hollywoodmässig läuft kaum eine Geburt ab. Viele Frauen erleben Unschönes im Gebärsaal. Sie haben das Gefühl, versagt zu haben, wenn sie nicht so gebären konnten, wie sie es sich vorgestellt hatten. Und sie fühlen sich im Gebärsaal dem Personal ausgeliefert, berichten von Zwang oder sogar von Gewalt unter der Geburt.

    Um mehr mitbestimmen zu können, hat die Frauenklinik vom Berner Inselpspital eine neue Methode eingeführt. Beim sogenannt sanften Kaiserschnitt kann die Mutter durch einen transparenten Vorhang zuschauen, wie ihr Kind auf die Welt geholt wird.

    Was hat diese Methode für Vorteile? Warum ist die Mitbestimmung im Gebärsaal für Frauen so wichtig? Aber wieso erlebt heutzutage jede vierte Frau unter der Geburt eine Form von Zwang? Und weshalb hält sich der gesellschaftliche Mythos der romantischen Geburt so hartnäckig?

    Darüber spricht Redaktorin Mirjam Comtesse in einer neuen Folge vom Podcast Gesprächsstoff. Sie hat mit Frauen gesprochen, die ihr Kind mit einem sanften Kaiserschnitt auf die Welt gebracht haben. Auch zu Wort im Podcast kommt die langjährige freischaffende Hebamme Christin Tlach, die sich für Selbstbestimmung im Gebärsaal einsetzt und den sanften Kaiserschnitt auch kritisch betrachtet.

    Artikel zum Thema:
    Mehr Selbstbestimmung beim Gebären: Neu können Frauen ihren Kaiserschnitt aktiv miterleben
    Trauma statt Traum: Fehlende Mutterliebe und Schuld­gefühle – Frauen erzählen ehrlich von ihrer Geburt

    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
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    21 min
  • Frauen übernehmen Bern

    In gut 100 Tagen beginnt die EM-Fussballmeisterschaft der Frauen 2025, die unter anderem in Bern stattfindet. Am Dienstagabend diskutierten Stadtpräsidentin Marieke Kruit, Museumsdirektorin Nina Zimmer und Fussballtrainerin Nora Häuptle anlässlich der Fussball EM der Frauen im Rahmen von «Der Bund» im Gespräch im Bierhübeli in Bern.

    Die Stadtpräsidentin Marieke Kruit erzählte zum Auftakt , dass sie in der vergangenen Woche gleich zweimal an einem YB-Spiel war – sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. «Es ist richtig attraktiv zum Zuschauen», schwärmte sie vom Spiel der YB-Frauen. Kruit hofft bei der Frauen-Euro auf grosse Emotionen, gute Begegnungen und einen Boost für den Frauen-Fussball.

    Eine allzu grosse Veränderung verspricht sich die ehemalige Spitzenfussballerin Nora Häuptle dagegen nicht von einem einzigen Event. Sie spielt seit 40 Jahren Fussball und betrachtet die Entwicklung des Frauen-Fussballs daher über einen grösseren Horizont. Auf die Frauen-Euro 2025 wird Häuptle mit einem gebrochenen Herzen schauen, wie sie sagt. Denn dabei sein kann sie nicht, weil sie zu diesem Zeitpunkt als Nationaltrainerin des Frauen-Teams von Sambia am Afrika-Cup teilnehmen wird.

    Und Nina Zimmer, die Direktorin von Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee, gab etwas verschämt zu, dass sie noch darauf hofft, von jemandem zu einem Spiel in Bern eingeladen zu werden – was Marieke Kruit umgehend tat.

    Moderation: Simone Klemenz und Mirjam Comtesse
    Produktion: Sibylle Hartmann

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    1 hr 14 min
  • Der tiefe Fall eines Berner Velovisionärs

    Vor gut fünf Jahren, am 16. März, wurde in der Schweiz der erste Lockdown ausgerufen. Dies löste einen regelrechten Outdoor-Boom aus. Die Menschen flüchteten in die Natur und kauften Velos wie wild. Ab 2023 jedoch brach die Nachfrage nach Velos drastisch ein, und die Geschäfte blieben auf den Fahrrädern und E-Bikes sitzen.

    Den Sinkflug der Preise für Bikes nach der Pandemie bekam auch Andreas Ackermann zu spüren. Er ist Gründer und Kopf von Bikebox. Seine Veloladen-Kette wuchs nach der Gründung vor etwa fünf Jahren schnell auf sechs Filialen, fünf davon im Kanton Bern und eine im Kanton St. Gallen.

    Im vergangenen Oktober jedoch wurde Bikebox plötzlich umbenannt, in den Kanton Zug verschoben und kurz darauf in den Konkurs geschickt. Warum der Verdacht auf Konkursreiterei aufkam, was Andreas Ackermann zu den Vorwürfen sagt und wieso in der Velobranche niemand diese Entwicklung kommen sah, erzählt Wirtschaftsredaktor Carlo Senn in einer neuen Folge des Podcasts «Gesprächsstoff».

    Artikel zum Thema:
    Konkurs von Bikebox-Läden: Der tiefe Fall eines Velovisionärs

    Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann
    Sounds Ande Hebeisen

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    25 min

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