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Von BDSM bis Fetische: Wir sprechen mit der Psychologin Annika Flöter über teils seltene Vorlieben. Was sind Paraphilien und wie viel Nichtsexuelles steckt im Sexuellen?
Ist das normal? Darum kreisen die Gedanken vieler Leute, die zu Annika Flöter kommen. Die psychologische Psychotherapeutin berät und unterstützt Menschen, die eine seltene sexuelle Vorliebe haben, die sie oder andere womöglich belastet und vielleicht auch gefährden kann. Solche Paraphilien, ungewöhnliche Neigungen also, sind im Grunde ebenso divers wie die Eigenschaften, die jeden Menschen individuell machen. Einiges davon gehört längst zum Mainstream: BDSM zum Beispiel oder auch Dirty Talk.
In dieser Sexpodcastfolge sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Annika über die Dinge, die manche als pervers bezeichnen würden. Und andere als Mainstream. Es geht um Fetische und Vorlieben, um das, was Menschen erregt und manchmal auch verunsichert. "Ursprünglich meinte Perversion nichts Negatives", sagt Annika und erklärt, wie sie Menschen berät und wann eine Paraphilie wirklich behandelt werden sollte.
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Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst. Auf YouTube findest du eine Onlinelesung zum Nachschauen.
Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst sowie auf Twitter: @svensonst.
Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier.
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Ob Leben, Liebe oder Sex: Glück ist kein Zustand, den man erreichen kann, sagt die Psychologin Nele Sehrt. Es ist ein Prozess. Worauf es in Beziehungen wirklich ankommt
Wer verliebt ist, denkt oft unentwegt an die andere Person, strengt sich an und blickt vor allem auf Gemeinsamkeiten. Doch in einer Beziehung kommt irgendwann der Aufprall, sagt die Psychologin, Paar- und Sexualtherapeutin Nele Sehrt. Im Alltag erkennen wir unsere Unterschiede und wollen zurück zum Gefühl der Anfangsphase: "Wir versuchen krampfig, den anderen zu korrigieren und zu sagen: 'Verhalte dich mal so, dass ich wieder glücklich sein kann.'" Doch wer lernt, dass Unterschiede normal sind, dass es kein richtig oder falsch bei den eigenen Gefühlen gibt, der oder die hat die besten Chancen auch in der Partnerschaft Erfüllung zu finden.
Denn das Leben läuft niemals störungsfrei. Und deshalb "brauchen wir eine Sicherheit in uns selbst, um mit unsicheren Dingen umzugehen", sagt Nele Sehrt im Gespräch mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Eine Folge über das Geheimnis vom Beziehungsglück, was es mit der Spülmaschine zu tun hat und wie Paare auch im Streit wieder zueinander finden.
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Ob Depression, Ängste oder Sucht: Geht es der Seele schlecht, leidet oft der Sex. Wie es dazu kommt und was dagegen hilft – gerade auch Menschen, die Medikamente nehmen.
Weit mehr als die Hälfte aller Menschen, die psychisch erkrankt sind, haben auch Schwierigkeiten in der Sexualität. So verlieren viele die Lust am Sex, andere können keine Orgasmen mehr erleben oder leiden unter Erektionsproblemen. Wieder andere können eine Porno- oder Sexsucht entwickeln. Leider wissen immer noch viele Ärzt:innen nur wenig darüber, wie sie ihren Patient:innen in solchen Situationen helfen können.
In dieser Sexpodcastfolge erklären die Podcast-Hosts Sven Stockrahm und Melanie Büttner, die auch Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist, was Stress im Körper für Folgen haben kann. Es geht darum, wie psychische Erkrankungen entstehen und wie sie den Sex beeinflussen können. Als Gast mit dabei: Jörg Signerski-Krieger, leitender Oberarzt der Ambulanz für Sexualmedizin und Sexualtherapie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen. Er hilft Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen sind. Und weiß Rat, wenn etwa Antidepressiva die sexuelle Lust stören.
Was hilft, um wieder Nähe in Beziehungen aufzubauen? Ängste, Depressionen, Süchte bis hin zu etwas selteneren psychischen Erkrankungen wie Borderline oder Schizophrenie: Im Sexpodcast sprechen wir über Hintergründe, Tipps und Anlaufstellen.
Alle Sexpodcastfolgen plus Hintergrundinfos auf www.zeit.de/sexpodcast
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Was steckt hinter Sexualität und dem Älterwerden? Die Schriftstellerin Ildikó von Kürthy spricht über Tabus, schlechte Vorbilder und, Verzeihung, verschrumpelte Pimmel.
"Ich spreche nicht über Sex", sagt die Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy. Für den Sexpodcast hat sie eine Ausnahme gemacht. Silver Sex – sind Nähe und Sinnlichkeit im Alter ein Tabu? Darum sollte sich während der Liveaufzeichnung dieser Sexpodcastfolge zur Langen Nacht der ZEIT 2021 alles drehen. Am Ende ging es um viel mehr – um Falten statt Filter, darum, Vorbild zu sein, wenn es ums Älterwerden mit den Freiheiten von heute geht, um Abschiede und Neubeginn.
"Wenn sich unsere Vorstellung von uns selbst nicht verändert, werden wir nur älter, nicht reifer", sagt Ildikó von Kürthy, die mit mehr als sechs Millionen verkauften Romanen eine der meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen ist. Gemeinsam mit den Podcast-Hosts Melanie Bütter und Sven Stockrahm ging es auch um falsche Scham, warum nicht das Alter, wohl aber die Dauer einer Beziehung über den Sex entscheiden kann, alte Rollenbilder und neue Formen von Nähe und Intimität. Und die Frage, warum es Hoden und nicht Schamsack heißt.
Die Folge als Video
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Alles dreht sich um den Penis und Sex: Der Autorin Katja Lewina haben Männer verraten, was sie bewegt. Ein Gespräch über Versagensängste und Klischees, die keine sind
Live bei Ist das normal? dabei sein:
Zu dieser Folge
"Ich hatte gedacht, ich weiß so ziemlich alles über Männer", sagt die Bestsellerautorin und Journalistin Katja Lewina. Dann sprach sie für ihr Buch Bock. Männer und Sex mit mehr als zwei Dutzend von ihnen, ob mit dem Urologen, dem Priester, einem Paartherapeuten oder einem trans Mann. Und stellte fest: "Für Männer gibt es kaum Räume, auch mal weich zu sein". Woran das liegt, versucht sie herauszufinden.
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm hinterfragt Katja Lewina das, was Männlichkeit heute ausmacht, was Übergriffe triggert und was Mannsein so werden lässt. Und sie erzählt, warum gerade junge Männer oft weiser sind als ältere und welchen Druck ganz besonders Sex und Sexualität auslösen. Das Ende des Patriarchats beginnt mit dem Sprechen über das, was auch Männer verunsichert. Und vielleicht einer Erkenntnis wie dieser: "Es braucht keinen Penis, um Mann zu sein – schon gar keinen besonders großen."
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Beziehung zu dritt oder mehr? Das wünschen sich einige, sagt Sexologin Ann-Marlene Henning. Ehrlichkeit, Absprachen, Abnabelung: Was es braucht, um glücklich zu werden.
"Die Norm der Monogamie wird sich gewaltig verändern", glaubt die Sexologin, Moderatorin und Bestsellerautorin Ann-Marlene Henning. Mehr und mehr Menschen kämen zu ihr in die Praxis mit der Frage, ob sie ihre Beziehung öffnen sollten und wie dies gelingen könne. "Sex und Liebe müssen nicht immer zusammengehören", sagt Henning. Doch Polyamorie ist nicht für jede Person etwas.
Gemeinsam mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Henning, was Polyamorie überhaupt meint, warum sie eben keine vereinbarte Untreue ist und warum Absprachen so wichtig sein könne. Außerdem geht es um Eifersucht, Vorurteile und warum es auch für Kinder in polyamoren Beziehungen genügend Platz geben kann. Denn letztlich sind es Unsicherheiten und verkrustete Normvorstellungen, die Polyamorie als etwas bewerten, was nicht funktionieren kann.
Alle Infos zum Thema gibt es am Abend der Veröffentlichung auch unter diesem Link.
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Muss es wehtun? Geht Sex wie im Porno? Besser Liebe als Vertrauen? Dreimal nein, sagt Sexualpädagogin Julia Henchen. Sie hat Tipps, was zählt – nicht nur für Jugendliche.
"Es gibt unter Jugendlichen eine Angst vor Sex", sagt Julia Henchen (@Lustfaktor). Auch weil sie viele Fragen haben, die zu selten beantwortet werden. Das erlebt die Sexualtherapeutin und Pädagogin in Schulklassen immer wieder. Dort erklärt sie jungen Menschen, was Sexualität ausmacht, wie Menschen herausfinden, wann sie bereit sind fürs erste Mal, und warum Pornos keine Dokus, sondern Actionfilme sind. Und sie stellt fest: Es braucht mehr sexuelle Bildung für Kinder und Jugendliche. Denn der erste Sex kann prägen – im Guten wie im Schlechten.
Was junge Menschen also wirklich über Sex denken und wie sie ihr erstes Mal erleben: Darüber spricht Henchen mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Gemeinsam erklären sie, dass der erste Sex nicht früher, sondern immer später stattfindet, wieso Solosex häufiger wird und warum Sexualität so viel mit Kommunikation und Beziehung zu tun hat. Und fast schon nebenbei erklärt Henchen, wie ein Haargummi helfen kann, zu erklären, warum es das reißende Jungfernhäutchen eigentlich gar nicht gibt.
Alle Infos zum Thema gibt es am Abend der Veröffentlichung auch unter diesem Link.
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Beim Thema Liebe und Sex stoßen Menschen mit Behinderung oft auf Abwehr, Scham und Kopfschütteln. Das ist respektlos und gefährlich, sagt die Sexualpädagogin Meline Götz.
"Entweder heißt es oft, Menschen mit Behinderung hätten keine Sexualität oder aber, sie seien übermäßig sexuell", sagt die Sozial- und Sexualpädagogin Meline Götz. Sie unterstützt und berät Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung. Und stößt dabei gerade auch bei Unterstützerinnen und Fachkräften noch immer auf Vorurteile, Unwissen und manchmal sogar Ablehnung.
Dabei hat jeder Mensch ein Recht auf Nähe, Geborgenheit und Sex. "Meine Arbeit besteht viel darin, Wünsche zu respektieren und anzuerkennen" sagt Meline, anstatt zu antworten: Mit Behinderung ist das nicht möglich oder nicht in Ordnung. Zudem sei es vermessen zu glauben, das Umfeld wisse meist besser, was ein Mensch brauche und was gut für sie oder ihn sei.
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Meline Götz über ihre Arbeit, Flirtkurse und Solosex, Intimgrenzen und weshalb Menschen mit Behinderungen häufiger Gewalterfahrungen machen. Ihre Erkenntnis: "Wir können und sollten Menschen mit Behinderungen viel mehr zutrauen."
Alle Infos und Links zu Studien gibt es am Abend der Veröffentlichung unter diesem Link.
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Erfolg, Job, Geld: Was Männer attraktiv macht, ist für Frauen oft hinderlich. Die Autorin Anne-Kathrin Gerstlauer nennt es den Gender-Dating-Gap. Ist Tinder schuld daran?
"Ansprüche sind die neue Freiheit der Frau", sagt Anne-Kathrin Gerstlauer. Die Zeiten, in denen er den ersten Schritt macht und beim Date die Drinks zahlt, sind längst vorbei. Oder? Eher nicht, gerade beim Dating stockt die Gleichberechtigung und vor allem erfolgreiche Frauen haben das Nachsehen. Und Männer sind überfordert – selbst wenn sie sagen, sie stehen auf Augenhöhe. Wieso machen sich Frauen auf ihren Onlinedatingprofilen kleiner und bescheidener und Männer noch immer größer und erfolgreicher?
Wer hetero lebt und liebt, fragt sich heute oft: Gibt es keine guten Dates mehr? Woran das liegen könnte, bespricht die Journalistin und Autorin Anne-Kathrin Gerstlauer in dieser live auf dem ZEIT-ONLINE-Podcastfestival aufgezeichneten Sexpodcastfolge mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Gerstlauer hat über all diese Fragen das Hörbuch Der Gender-Dating-Gap und die Liebe geschrieben. Mit viel Erfahrungswerten, Wissen und Studien nimmt sie das Dating im 21. Jahrhundert auseinander. Und nein, vor Tinder, OkCupid oder Bumble war nicht alles besser. Warum viele nicht so emanzipiert sind, wie sie glauben, welche Datingtipps taugen und über das größte Rätsel des Onlinedatings.
Alle Infos und Links zu Studien gibt es am Abend der Veröffentlichung unter diesem Link.
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Wieso senden Männer ungefragt Penisbilder? Im Sexpodcast geht's um digitale sexuelle Gewalt. Hassnachrichten, Cyberstalking und Revenge Porn: Wer betroffen ist und warum.
"Das grenzt an virtuellen Missbrauch. Du gehst in ein Postfach rein und auf einmal kommt da so ein Genitalbild", erzählte die Moderatorin Palina Rojinski in Männerwelten, der 15-Minuten-TV-Ausstellung, die 2020 auf Sendung ging und den Grimme-Preis gewonnen hat. Darin geht es wie auch in dieser Sexpodcastfolge um digitale sexuelle Gewalt – und die beginnt oft schon beim Dickpic. Nur wie zeigt sie sich sonst und wer ist besonders davon betroffen?
Die Podcasthosts – die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und der Ressortleiter Wissen bei ZEIT ONLINE, Sven Stockrahm – sprechen über den Alltag von Millionen Menschen weltweit. Denn der ist mitunter geprägt von übergriffigen Chatnachrichten oder Hatespeech auf Social Media. Allein in Deutschland geben rund 70 Prozent aller jungen Frauen an, dass sie schon einmal im Netz beleidigt, bedroht oder diskriminiert worden sind. Und sie sind nicht die Einzigen. Andere Menschen erfahren Mobbing, Slutshaming und Stalking. Von manchen tauchen auch Nacktfotos sowie -videos im Netz auf, die ohne Zustimmung verbreitet werden oder mit denen sie sogar erpresst werden.
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