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Wenn es im Intimbereich stark sticht und der Ausfluss zudem weißgelb und bröckelig ist, kann es sich um einen Scheidenpilz handeln. Doch wie kann man sich da sicher sein? Wie lässt sich die Krankheit vorbeugen? Ist gar zu viel Hygiene problematisch? Und was ist zu tun, wenn eine Infektion vorliegt? Diese und weitere Fragen beantwortet die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner im Gespräch mit der Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel in dieser Folge des Sexpodcast.
Auch klären die beiden, wann es zu der Pilzinfektion kommt. Schließlich gehören Pilze zur normalen Flora von Frau und Mann, sorgen aber nicht für Beschwerden, solange sie mit anderen Mikroorganismen in einem natürlichen Gleichgewicht leben und das Immunsystem stabil ist.
Ihr habt auch eine Frage? Irgendetwas, was ihr schon immer über Sex wissen wolltet? Schreibt uns per E-Mail oder nehmt eine Sprachnachricht auf und schickt sie an [email protected]. Alle Folgen und Quellen von “Ist das normal?” finden sich auf www.zeit.de/sexpodcast.
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"Ich kann es nicht verhindern, dass mich Kinder erregen, aber was ich tun kann, ist keinerlei sexuellen Kontakt mit Kindern zu haben." Das sagt ein Mann, der pädophil ist. Er fühlt sich zu Kindern hingezogen, die meist jünger sind als 11 Jahre. Seine Neigung auszuleben, ist nicht nur strafbar, sondern auch seine größte Angst. Pädophile können sich ihre sexuelle Präferenz nicht aussuchen. Im Sexpodcast sprechen wir ein zweites Mal darüber und klären diese Fragen: Wie verbreitet ist Pädophilie? Welche falschen Vorstellungen gibt es darüber? Und vor allem: Wann werden Menschen, die pädophil sind, zu Tätern und wie lässt sich das verhindern? Darüber berichtet die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner im Gespräch mit Sven Stockrahm, dem stellvertretendem Ressortleiter Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE.
Wer sich zu Kindern hingezogen fühlt, muss ein Leben lang damit umgehen. Auch mit der Angst, dass andere davon erfahren. In der ersten Folge zum Thema "Eine sexuelle Neigung, die sich niemand aussucht" haben wir bereits darüber gesprochen, was Pädophilie ist und dass dies nicht gleichbedeutend mit Menschen ist, die tatsächlich Kinder manipulieren, ausnutzen und ihnen Gewalt antun.
Ihr habt auch eine Frage? Irgendetwas, was ihr schon immer über Sex wissen wolltet? Schreibt uns per E-Mail oder nehmt eine Sprachnachricht auf und schickt sie an [email protected]. Alle Folgen und Quellen von “Ist das normal?” finden sich auf www.zeit.de/sexpodcast.
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Wir können uns unsere sexuellen Vorlieben nicht aussuchen. Was bedeutet es dann, wenn erwachsene Menschen sich sexuell zu Jungen und Mädchen hingezogen fühlen, die meist nicht älter als 11 Jahre sind? Männer und Frauen, die auf Kinder stehen, die noch nicht einmal in der Pubertät sind. Pädophilie löst besonders unter Eltern Ängste und tiefste Abscheu aus, für viele sind Menschen mit dieser Neigung die schlimmste Sorte Mensch. Wer pädophil ist, dem begegnet in den seltensten Fällen Verständnis. Dabei werden Menschen, die so fühlen, keineswegs zwangsläufig zu Tätern, die Kinder missbrauchen, geschweige denn dies wollen.
In zwei Folgen nähern sich die Sexualtherapeutin Melanie Büttner und Sven Stockrahm, Vize-Ressortleiter für Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE, diesem Thema. Dieses Mal besprechen beide, was Pädophilie genau ist, ob sie als Krankheit gilt und was in Menschen vorgeht, die diese sexuelle Präferenz haben. Und Melanie Büttner erklärt, warum nicht jede Person, die sich an Kindern vergeht, pädophil ist und welchen Schaden Jungen und Mädchen nehmen können, die Übergriffe erleben.
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Nicht allein sein zu wollen, ist ein sehr menschliches Bedürfnis. Doch während manche ohne einen Partner glücklich sein können, brauchen andere stets jemanden an ihrer Seite. Und während manche in einer Beziehung am liebsten rund um die Uhr wissen möchten, was die Partnerin macht, melden sich andere nur, wenn etwas Substanzielles zu berichten ist. Über die unterschiedlichen Bedürfnisse nach Intimität, Nähe und Geborgenheit spricht die Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel in dieser Sexpodcastfolge mit der Sexualtherapeutin Melanie Büttner. Die Ärztin erklärt, wie sich Spannungen vermeiden lassen, und beantwortet die Frage: Ist es möglich, nach Nähe süchtig zu sein?
Jeder, der eine Beziehung eingeht, macht sich emotional abhängig. Die Bereitschaft sich zu öffnen und das Bedürfnis, sich – vor allem zu Beginn – ganz auf den Partner oder die Partnerin zu konzentrieren, stärken die Bindung. Beides ist also durchaus sinnvoll. Problematisch wird es, wenn der Kontakt zu Freunden und Familie schwindet. Oder wenn Bedürftigkeit mit Liebe verwechselt wird. Wer nur aus Not mit einer anderen Person zusammen ist, läuft Gefahr, sich selbst zu verlieren. Büttner erklärt, inwiefern Gründe für die Abhängigkeit in der frühen Lebensgeschichte liegen können, welche Anzeichen es für einen bedenklichen Drang nach Zweisamkeit gibt und wie man sich schützen kann.
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Wie bereite ich mich auf Analsex vor, braucht es Abführmittel? Wie stelle ich sicher, dass es dem Partner oder der Partnerin nicht weh tut? Welche Stellungen sind empfehlenswert? In dieser zweiten Folge zum Thema Analsex wird es äußerst konkret. Die Sexualtherapeutin Melanie Büttner liefert im Sexpodcast von ZEIT ONLINE Tipps für entspannten Analverkehr. Im Gespräch mit der Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel erklärt sie beispielsweise, inwiefern die Beckenschaukel eine empfehlenswerte Übung ist, wie entscheidend Gleitmittel sowie Zeit sind und warum es Stunden dauern kann, bis Partnerin und Partner wirklich bereit für Analsex sind.
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Noch immer schwingt für viele bei Analsex etwas Schmutziges, Verbotenes mit. Gleichzeitig haben ihn Paare häufiger als noch vor ein paar Jahren – vollkommen egal, ob hetero, homo oder bi. Nur weil es einige machen und offen darüber sprechen, muss man es selbst nicht ebenfalls ausprobieren. Aber es ist zumindest ein guter Anlass, um in zwei Folgen des Sexpodcasts mehr darüber zu erfahren.
In dieser ersten Folge sprechen die ZEIT-ONLINE-Wissenschaftsredakteurin Alina Schadwinkel und Sexualtherapeutin Melanie Büttner darüber, was beim Analverkehr eigentlich für Erregung und Lust sorgt – ist er wirklich besser, weil er enger ist? Warum Flaschen oder Vasen sich nicht für den Anus eignen und wie spezielle Sextoys für größtmöglichen Spaß sorgen, auch darum geht es. Büttner erklärt zudem, ob und falls ja wie sich durch Analsex das Machtgefüge in einer Beziehung ändert. Und was zu tun ist, wenn doch mal was schiefgeht.
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Wenn es um Vergewaltigung, Belästigung, Übergriffe und Missbrauch geht, wird oft weggeschaut oder nicht genug hingeschaut. Dabei ist sexuelle Gewalt weit verbreitet: Mindestens jede vierte bis fünfte Frau, so schätzen Expertinnen und Experten, macht Erfahrungen mit sexueller Gewalt in ihrem Leben sowie mindestestens jeder 26. Mann.
Wie ergeht es Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben? Kann es gelingen, diese Erlebnisse zu bewältigen? Wie findet sich ein Weg zurück zu Nähe, Partnerschaft und Sex? Erste Antworten auf diese Fragen von Hörerinnen und Hörern hat die Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner.
In diesem zweiten Teil zum Thema “Wie überwinde ich ein sexuelles Trauma?” spricht sie mit dem stellvertretenden Ressortleiter Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE, Sven Stockrahm, erneut über die Folgen sexueller Gewalt. Zusammen erklären sie, wie man Grenzen bespricht und auf sie hört, wo Betroffene Hilfe und Unterstützung finden und wie sich erkennen lässt, ob eine Beziehung einem gut tut oder nicht.
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Es trifft vor allem Frauen, ganz gleich, ob sie Ärztin, Managerin, Verkäuferin oder Minijobberin sind. Körperliche und sexuelle Gewalt erfährt in Deutschland jede vierte Frau, die in einer Partnerschaft lebt. Das sind mehr als 80 Prozent aller Betroffenen. Übergriffe, Belästigung oder Drohungen bis hin zu Vergewaltigung und auch Missbrauch sind nicht selten. Viele Hörerinnen und Hörer haben uns dazu geschrieben. Melanie Büttner, Sexualtherapeutin und Traumaexpertin, antwortet hier auf einige der Zuschriften.
In diesem ersten Teil zur Frage “Wie überwinde ich ein sexuelles Trauma?” geht es im Gespräch mit Sven Stockrahm, Vizeressortleiter für Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE, um folgende Themen: Wie stark beeinflussen traumatische Erlebnisse auch später noch das Leben und die Sexualität? Wie kann man Sex noch als etwas Schönes empfinden? Wie gehe ich damit in neuen Beziehungen um und wo finde ich Unterstützung und Hilfe?
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Schmetterlinge und Kribbeln im Bauch, Herzklopfen – am Beginn einer Beziehung steht das Verknalltsein. Doch mit der Zeit schwindet die zügellose Begeisterung und geht in ein anderes Gefühl über: Liebe. Das fühlt sich auf andere Weise warm, aber eben nicht mehr so berauschend an und bringt deshalb so manche Schwierigkeit mit sich. Der Partner hat plötzlich Fehler, die Partnerin zeigt Wesensarten, die man zuvor für unmöglich hielt. Überhaupt: Es ist alles weniger aufregend – auch der Sex wird zur Routine.
Wie ist mit diesen Veränderungen umzugehen? Warum macht Liebe allein noch keine gute Beziehung aus? Und was haben die fünf apokalyptischen Reiter mit Partnerschaften zu tun? Darüber spricht Sven Stockrahm, Vizeressortleiter von Wissen und Digital bei ZEIT ONLINE, mit der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner in dieser Folge des Sexpodcasts.
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Ein Gummi ist nach wie vor der beste Schutz beim Sex. Was aber, wenn es reißt, und der Partner einem beispielsweise in diesem Moment eröffnet, HIV positiv zu sein? Wer sollte sich regelmäßig beim Arzt auf Geschlechtskrankheiten testen lassen? Zahlt die Krankenkasse diese Untersuchungen? Und was ist zu tun, wenn ein Test positiv ist?
Das ist nur ein Thema in der zweiten Sexpodcastfolge zu Safer Sex. Darin spricht die Sexualtherapeutin Melanie Büttner nämlich auch darüber, dass in Deutschland Warzen durch HPV, Clamydien und Herpes weit verbreitet sind, aber auch Syphilis und Hepatitis. Im Gespräch mit ZEIT-ONLINE-Wissenredakteurin Alina Schadwinkel erklärt Büttner, wie man sich schützen kann. So ist es etwa möglich, sich gegen HPV und Hepatitis impfen zu lassen, während bei den meisten anderen Erkrankungen Kondome noch immer den größten Schutz bieten.
Auch beantwortet Büttner die Frage einer Hörerin, ob man sich im Mund und Rachen auf Chlamydien oder HPV testen lassen kann. Und wir widmen uns einer heiklen Situation: Was, wenn zwei bereit zum Sex sind, sich aber herausstellt, dass ein Kondom fehlt – einer von beiden aber dennoch unbedingt weitermachen will?
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