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Endlich Mutter, plötzlich lustlos: Wie vielen Eltern ging Tina Molin ihr Sex flöten. Bis die Coachin ihn neu erfand – mit Tantra, Geduld und viel Gnade. Wie gelingt das?
Sie sagt: "Ich war die desperate Housewife, heute bin ich Expertin der Lust" – die Autorin und Coachin Tina Molin hilft Eltern und Paaren in Langzeitbeziehungen wieder zurück in ein erfülltes Sexleben. Ihren eigenen Sex in ihren Dreißigern beschreibt sie als spitzenmäßig, dann wurde sie Mutter – ein Wunschkind – und kam als lustlose Frau aus dem Kreißsaal wieder.
Kein Sex war aber nur der Anfang. Um ihre Beziehung zu retten, probierte Tina Kuschelpartys, Selbstliebe-Workshops und schließlich Tantra aus, um ihre Lust zurückzuholen. Welches Wissen sie heute selbst weitergibt, erzählt sie den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Eine Folge für alle Mütter, Eltern, langjährige Paare und Frauen ab 40, die der eigenen Lustlosigkeit den Kampf ansagen wollen.
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Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst. Auf YouTube findest du eine Onlinelesung zum Nachschauen.
Folgt den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @melaniebuettner1 und @svensonst sowie auf Twitter: @svensonst.
Seit dem 15.1.2025 sind alle Folgen von "Ist das normal?", die vor dem 31.3.2021 erschienen sind, nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf ZEIT ONLINE, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo kannst du hier abschließen. Wie du dein Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbindest, liest du hier.
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Was sie Kindern antun, wird oft verharmlost oder übersehen: Frauen, die sexuelle Gewalt verüben. Über die Motive der Täterinnen und die lebenslangen Folgen für Betroffene
Triggerwarnung: Die Inhalte dieser Podcastfolge können bei einigen Menschen Unwohlsein, belastende Erinnerungen oder auch Flashbacks auslösen.
Sie gehen häufig besonders subtil und perfide vor: Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen. Täterinnen sind für viele unvorstellbar, weshalb sie womöglich seltener auffallen als männliche Personen, die Gewalt ausüben. Selbst ihre Opfer sind sich oft nicht sicher, wann Übergriffe begonnen haben und Grenzen überschritten wurden. Das berichtet eine Betroffene, deren Mutter sie jahrelang sexuell missbraucht hat. Sie spricht über das Ausgeliefertsein, körperliche und psychische Gewalt und die Folgen, die ihr bis heute einen Alltag ohne Angst, Anspannung und Schmerzen unmöglich machen.
"Das Problem ist häufig, dass wir nicht erkennen, was wir nicht kennen", sagt die Psychologin Johanna Schröder. Und gleichzeitig gebe es die Annahme, die Taten von weiblichen Personen seien harmloser als die männlicher Täter, sagt die Psychologin Safiye Tozdan. Gemeinsam haben die beiden Forscherinnen in Deutschland Frauen mit sexuellem Interesse an Kindern befragt. Die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen mit ihnen über die Motive von Täterinnen, über Pädophilie unter Frauen und die Frage, wie sich Übergriffe verhindern lassen.
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Weitere Infos und Hilfsangebote
Eine spezialisierte Psychotherapie kann dabei helfen, die Folgen von sexueller Gewalt und anderen Traumatisierungen zu bewältigen. Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit einer traumaorientierten Zusatzausbildung sind hier zu finden:
Hilfe für Betroffene sexueller Übergriffe und sexueller Gewalt:
Das Präventionsnetzwerk Kein Täter werden bietet deutschlandweit ein kostenloses, anonymes und durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und darunter leiden.
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Wer sich liebt, der streitet, sagt die Therapeutin Nele Sehrt. Und der Versuch, nicht zu verletzen, schafft erst Probleme. Was es braucht, um gemeinsam glücklich zu sein.
Bei wem es in der Partnerschaft kracht, sollte nicht unbedingt auf den Rat von Freundinnen und Freunden hören, sagt die Psychologin, Sexual- und Paartherapeutin Nele Sehrt. Es sei denn, man will sich trennen. Was viele vergessen: Menschen haben in Beziehungen Probleme, die sie ohne den Partner oder die Partnerin nicht hätten. Denn die sehen einen und spiegeln einen so, wie man sich selbst nicht wahrhaben möchte.
"Streit bedeutet ja eigentlich: Verhalte du dich bitte anders, damit es mir mit dir wieder gut geht", sagt Nele. Und das geht nicht auf. Jeder Mensch kann nur für das eigene Handeln Verantwortung übernehmen. Doch wie verhandeln wir das alles, ohne dass am Ende Geschirr geschmissen wird? Wie wir weniger streiten: Die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm suchen mit Nele das Glück in unseren Beziehungen – live aufgezeichnet auf dem ZEIT ONLINE Podcast-Festival 2023. Wie hält das Glück an? Und wenn es knirscht: Wie holen wir es zurück?
Die ganze Folge gibt es auch als Videoaufzeichnung.
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Jung, sportlich, viel Sex: Schwule, die aus dem Raster fielen, hätten es schwer, sagt Therapeut Patrick Hess. Darum fehle es vielen an Authentizität und echter Intimität.
Von Shopping Queen bis Grindr: Schwule Klischees gehören zum Alltag. Bei einigen davon verdrehen viele queere Personen und Männer aber nicht nur die Augen, sondern wer tiefer blickt, entdeckt, dass sie einem das Leben schwer machen. Das sagt der schwule Paar- und Sexualtherapeut Patrick Hess. Zu ihm kommen Menschen, die Druck spüren, mithalten zu müssen. Denn noch immer ist die schwule Community stark auf Jugendlichkeit, gutes Aussehen und unkomplizierten Sex ausgerichtet: "Wenn man in die Szene guckt: Alte schwule Männer finden nicht statt". Wer nicht performt, habe schnell verloren.
Was wird von schwulen Männern erwartet und wieso scheitern viele an einer tieferen Intimität und echten Beziehungen abseits von anonymem Sex und Hook-Ups? Darüber sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Patrick Hess. Er sagt: "Vielen fehlt es an Authentizität", also so sein und leben zu können, wie sie wollen – ohne die Rollenbilder, die ihnen die Gesellschaft und auch die Community vorlebt.
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Anlaufstellen für queere Personen
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Not-OPs, Hilflosigkeit, Angst und Gewalt: Nicht wenige Frauen erleben schreckliche Geburten. Zu oft bleiben sie damit allein – weil Hebammen und Ärzte auch mal scheitern.
Was Franziska Hohmuth während ihrer ersten Geburt widerfahren ist, war im Vorbereitungskurs nie Thema gewesen. Per Not-Kaiserschnitt mussten Ärzte innerhalb kürzester Zeit ihre Tochter auf die Welt holen und retteten dem Kind das Leben. Franziska selbst wurde dabei sich selbst überlassen, erlebte Stunden der Angst und Ungewissheit ohne Rücksicht und Betreuung.
Negative Geburtserfahrungen seien nicht selten, sagt die Hebamme und Traumafachberaterin Martina Kruse: "Etwa 30 Prozent der Frauen erleben das, drei Prozent entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung." Demütigungen, Anschreien, nicht ernst genommen werden – das sind die häufigsten Dinge, von denen Frauen berichten, die ihre Geburt als negativ empfunden haben. In manchen Fällen kommt es auch zu körperlicher Gewalt durch Festschnallen und Schläge.
In dieser Folge sprechen die Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit ihren Gästinnen über das Tabu schlimmer Geburtserfahrungen und warum sie überhaupt so häufig sind: Fehlendes Personal, mangelndes Einfühlungsvermögen und falsche Erwartungen.
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Mit 19 outet sich Eli Kappo als Mann, lebt später erneut als Frau. Waren Beratung, Hormone, OPs ein Fehler? Nein, sagt Kappo. Auch Detransition müsse nicht das Ziel sein.
"Ich bin, wie jede Lebensform, kein definitiver Zustand – eher eine Reihe von Möglichkeiten": So beschreibt sich trans Aktivist und Biologe Eli Kappo heute selbst. Nach jahrelangem Leidensdruck beginnt mit 19 Kappos Leben als trans Mann. Hormonbehandlungen, psychotherapeutische Gespräche und eine Brustentfernung sind Teil der Transition. Ein paar Jahre später kommen jedoch erste Fragen und Zweifel. Und die zweite Transition, Kappo lebt wieder als Frau. Doch angekommen ist Kappo nicht.
Was kann es bedeuten kann, wenn eine trans Person ihre Transition abbricht, umkehrt oder eine neue beginnt? Die Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen mit Eli Kappo nicht nur über den Mythos, dass Kinder, die sich fragen, ob sie trans sind, sofort mit Hormonen und Operationen behandelt werden können. Sondern auch über die Angst vieler Menschen vor geschlechtlichen Uneindeutigkeit, warum eine Detransition kein Eingeständnis sein muss, dass der erste geschlechtliche Übergang ein Fehler war und die Frage: Gibt es ein richtiges oder falsches trans sein?
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Alexander Hahne hilft, den eigenen Körper zu spüren – über Berührung von außen. Ob Genitalmeditation, Narben-Mapping oder Solosex-Coaching: Was ist Sexological Bodywork?
"Es geht um die Aneignung des genussvollen Körpers", sagt Alexander Hahne über seine Arbeit. Der Sexualpädagoge ist ausgebildeter Sexological Bodyworker. Zu ihm kommen Menschen, die Fragen zur eigenen Sexualität und ihr Spüren haben. Egal, ob es um Lust und Erregung geht, um Grenzen oder die Neuentdeckung des eigenen Körpers, etwa nach einer Transition: Im Kern hilft Alexander Menschen dabei, zu sich zu finden und ihre Bedürfnisse zu erkennen.
Im Sexpodcast erzählt er den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, wie eine Session bei ihm abläuft, wie er seine Hände nach Wunsch seiner Klient:innen einsetzt und was Berührungen auslösen können. Er bietet professionelle Nähe an, sagt er, keinen privaten Kontakt. "Die Kernfrage ist für viele: Für wen tue ich Dinge, auch gerade beim Sex mit anderen?", sagt Alexander.
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Mehr als Quickie zwischendurch und Selfcare: Solosex ist Selbstermächtigung, sagt Therapeutin Julia Henchen. Wie er Lust weckt, Tabus bricht und auch der Beziehung hilft.
Die meisten tun es, aber reden viel zu selten darüber: Selbstbefriedigung. Dabei sei Solosex ein tolles Mittel, sich selbst, den eigenen Körper, Bedürfnisse und Grenzen zu erkunden, sagt die Sexualtherapeutin und Pädagogin Julia Henchen. Auch in der Partnerschaft gilt: "Wir sind selbst für unsere sexuelle Befriedigung verantwortlich." Allerdings haben Menschen Solosex oft heimlich, manche schämen sich sogar dafür.
Im Sexpodcast fragen die Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm: Wenn es so viele gute Gründe für die Selbstbefriedigung gibt, warum fehlt das Wissen dazu? "Niemand lernt wie die Vulva stimuliert wird, beim Penis aber fällt jedem sofort eine Handbewegung ein", sagt Henchen. Und das kann auch beim Sex mit anderen zu Frust führen und stressen. Denn wie Menschen auf ihren eigenen Körper blicken hat viel damit zu tun, was sie glauben, wie Sex zu sein hat. Wir besprechen, warum besonders Frauen kritisch auf Selbstbefriedigung blickken, wieso es gut sein kann, seine eigene Solosex-Routine zu hinterfragen oder zu ändern und welche Sextoys sich gerade für die Vulva am besten eignen.
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BDSM ist nichts für One-Night-Stands, sagt Therapeutin Lia Ophée. Es geht um Grenzüberschreitung. Über den Reiz an Kinks
Die Lust am Schmerz und der Reiz, zu quälen, fasziniert viele, sagt die Sexualtherapeutin Lia Ophée: "Zu mir kommen längst Menschen, die sich zu langweilig fühlen, weil sie nicht kinky sind." Alles außer Vanillasex mit Löffelchen-, Reiter- und Missionarsstellung: Im Sexpodcast sprechen die Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Lia Ophée darüber, was BDSM und Kink wirklich ausmacht. "Leute glauben, es gibt ein goldenes Regelwerk des BDSM", sagt Ophée. Das sei aber Quatsch: "Wenn es eine Regel gibt, dann die, dass es keine Regeln gibt." Deshalb ließen sich auch Risiken niemals komplett ausschließen.
"Nach einer Session muss es allen gut gehen, nicht zwingend währenddessen", sagt Ophée und erklärt, nach welchen Grundsätzen die Grenzerfahrung gut funktionieren kann und was insbesondere Einsteiger:innen beachten sollten. Und was, wenn wirklich mal etwas schiefläuft? Wie sich Manipulation und Missbrauch erkennen lassen und warum es so schwer ist, Menschen zu helfen, die in der alternativen Sexualität traumatische Erfahrungen machen.
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Kinder fragen und Erwachsenen fehlen die Worte: Wie spricht man über Sex, Masturbation und Porno? Die Sexualpädagogin Magdalena Heinzl erklärt es uns. Muss das sein? Ja
"Kinder folgen dem Prinzip: Fühlt sich gut an, mach ich wieder", sagt Magdalena Heinzl. Und wenn sich der Vierjährige am Sofa reibt, ist das erst mal kein Grund zur Sorge. Die Sexualpädagogin weiß, dass Kinder von Geburt an sexuelle Wesen sind. Nur sprechen Erwachsene ihnen das Bedürfnis nach schönen Gefühlen, Körperlichkeit und Neugier oft ab – aus Scham, Überforderung oder weil sie fürchten, Schaden anzurichten. Nur hilft das niemandem.
Was müssen Eltern, Tanten, Opas und Bezugspersonen also wissen, die bei Fragen wie "Was ist blasen?", "Wieso kribbelt das so schön?" oder "Was ist eine Vulva?" erst mal sprachlos sind? Den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Heinzl, dass sexuelle Bildung das ganze Leben beeinflusst: Wie Menschen in Beziehungen miteinander umgehen, Grenzen setzen, den eigenen Körper wahrnehmen, sich selbst und andere wertschätzen, sich spüren. Kinder dabei gut zu begleiten, sei eine gesellschaftliche Verantwortung, sagt Heinzl.
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