NZZ Megahertz
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NZZ Megahertz episodes

  • Paulita Pappel, ist Pornografie besser als ihr Ruf?

    Zu Pornografie haben wir ein ambivalentes Verhältnis. Sie ist allgegenwärtig und trotzdem tabu. Fast jeder hat schon einmal welche gesehen, zugeben möchten wir es lieber nicht. Oft heisst es, Pornos vermittelten ein verzerrtes Bild von Sexualität und seien vor allem Frauen gegenüber abwertend. Gleichzeitig ist immer häufiger von «ethischer» oder «feministischer» Pornografie die Rede.

    In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt Porno-Produzentin und -Performerin Paulita Pappel, wie ihre Arbeit an Pornosets ihr zu mehr Selbstbestimmung verholfen hat, warum sie die Dichotomie «gute» feministische Pornos contra «schlechte» Mainstream-Pornografie ablehnt und wie eine pornopositive Gesellschaft aussähe.

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    • Paulita Pappels Buch «Pornopositiv» erscheint am 31. August 2023 im Ullstein Verlag

    • Jan Böhmermann liess 2022 den wohl ersten gebührenfinanzierten Porno Deutschlands produzieren. Regie geführt hat Paulita Pappel. In diesem Interview spricht sie über den Prozess.

    • Wissenschaftliche Aussagen zu den Auswirkungen von Pornokonsum sind widersprüchlich, was wohl auch damit zu tun hat, dass viele Studien nur wenige Teilnehmende haben und die Daten meist auf eigenen Aussagen beruhen. Interessant ist aber diese Studie aus dem Jahr 2022.

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    • 40 min
    • Warum Paare mehr über Geld reden sollten

      Geld ist nicht das romantischste Thema. Doch früher oder später schleicht es sich in jede Liebesbeziehung ein: Wer zahlt das Abendessen? Buchen wir Ferien im noblen oder im günstigen Hotel? Können wir uns eine Putzhilfe leisten? Wenn wir in puncto Geld andere Vorstellungen haben als der oder die Liebste, ist Ärger vorprogrammiert. In dieser Folge von «NZZ Megahertz» erklärt Paarberater Michael Mary, warum die gemeinsamen Finanzen so häufig zu Streit führen – und wie sich Konflikte vermeiden lassen.

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      • Michael Marys Buch «Liebe 3.0 – Geld in Paarbeziehungen» ist als E-Book beim Nordholt Verlag erschienen

      • Laut dieser Studie der Datingplattform Elitepartner finden es zwar zwei Drittel der Befragten naiv, wenn Paare das Finanzielle nicht vernünftig regeln. Rund die Hälfte findet aber auch, dass Geld in der Liebe keine Rolle spielen sollte.

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      • 37 min
      • Religion: Braucht es für den Glauben die Kirche?

        Gelegentlich fragt man sich: Warum das alles? Wo führt das hin? Warum ich? Es sind Fragen, die die Menschen seit Jahrtausenden beschäftigen. Fragen, die die grossen Weltreligionen beinahe ebenso lang zu beantworten versuchen.

        Doch die grossen Landeskirchen haben ihre Deutungshoheit in menschlichen Dingen längst eingebüsst. Das weiss auch die Pfarrerin des Basler Münsters, Caroline Schröder Field. Auch ihre Gemeinde ist kleiner geworden. Nur: Schröder Field hält das gar nicht unbedingt für ein Problem. «Massenmedien gibt es schon genug», sagt sie in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz». Die Kirche müsse für jene Menschen da sein, die etwas von ihr wollen. Nicht für möglichst viele.

        Wir haben mit der Basler Theologin über mögliche Rollen der reformierten Kirche in Zeiten allgegenwärtiger Spiritualität gesprochen. Sie erzählt aber auch davon, wie sie persönlich ihre Rolle als Pfarrerin ausfüllt. Davon, wie sie zu ihrem Glauben gefunden hat. Und sie spricht über den Zweifel, der für sie zur Religion dazugehört.

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        36 min
      • Sommer-Special: Wie bringen wir Entschleunigung in den Alltag?

        Vielleicht ist der Sommer die beste Jahreszeit für Entschleunigung. Die Hitze legt das Hirn ohnehin lahm und wer zu schnell geht, fängt an zu schwitzen. Warum also nicht einen Gang runterschalten? Flanieren statt laufen, die Seele baumeln und den Geist schweifen lassen.

        In dieser Folge «NZZ Megahertz» sitzt Host Jenny Rieger ausnahmsweise nicht im Studio, sondern flaniert mit ihren Podcastgästen durch Basel. Anouk Gyssler und Maja Bagat haben sich durch das Theater kennengelernt und den «Verein der Flaneure» gegründet, ein Plädoyer für Achtsamkeit im städtischen Alltag. Gemeinsam haben sie Spaziergänge und Theaterstücke im öffentlichen Raum veranstaltet, bei denen sich Inszenierung und Stadtleben miteinander vermischen.

        Im Podcast erzählen sie, warum Flanieren nicht das Gleiche ist wie Spazieren, wie wir vertraute Ecken der Stadt mit neuen Augen sehen lernen und weshalb Nichtstun im Alltag Platz haben sollte.

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        • Die Route des Spaziergangs haben wir aufgezeichnet! Wer die Strecke selbst ablaufen möchte, findet sie auf nzz.ch

        • Verein der Flaneure

        • Byung-Chul Hans Buch «Müdigkeitsgesellschaft»

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        • 53 min
        • Flexibel arbeiten, immer und überall: Wollen wir das?

          Seit der Corona-Pandemie ist das Home-Office zur Normalität geworden. Seither können wir jederzeit, überall und immer arbeiten. Doch das bringt Komplikationen mit sich: Arbeits- und Privatleben vermischen sich zusehends, und ständige Erreichbarkeit führt bei vielen Menschen zu Stress. Wie wir die neuen Freiheiten nutzen können, ohne uns endgültig in Arbeitstiere zu verwandeln, erläutert New-Work-Expertin Sarah Genner in dieser Folge von «NZZ Megahertz».

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          • 34 min
          • Empörung: Spaltet ein Gefühl unsere Gesellschaft?

            Für den Erfolg von Medienunternehmen zählt vor allem die Reichweite – und Klickzahlen lassen sich am besten mit Emotionen generieren. Vor allem mit einer: Empörung. Im Podcast erklärt Wirtschaftspsychologe Christian Fichter, warum wir uns so gern über die Medien aufregen, welche Gefahren dadurch entstehen und wie wir es schaffen, uns zu «ent-pören».

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            • Artikel von Christian Fichter über die Psychologie der Empörungsökonomie

            • Zu Christian Fichters Webseite

            • Die Psychologie unterscheidet zwischen zwei Denksystemen: dem schnellen, instinktiven und emotionalen System 1 und dem langsameren, logischeren System 2. Nachlesen kann man das zum Beispiel im Buch «Schnelles Denken, langsames Denken» von Nobelpreisträger Daniel Kahneman.

            • In seinem Buch «Rationality» bricht der Kognitionswissenschaftler Steven Pinker eine Lanze für das langsame Denken.

            • Wie ist es um die Welt bestellt? Ein Blick in die Statistiken zeigt: In vielerlei Hinsicht besser als früher.

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            • 37 min
            • Gesunder Körper, gesunder Geist?

              Seelische Belastungen gehören scheinbar zum modernen Leben wie der Essig zum Cornichon. Was können wir tun, um die Psyche zu stärken? Wissenschaftsjournalist und Bestseller-Autor Bas Kast hat die wissenschaftliche Literatur durchforstet, um Auswege aus einer persönlichen Krise zu finden – und einige Studienergebnisse gleich selbst ausprobiert.

              In der aktuellen Folge von NZZ Megahertz spricht er mit Jenny Rieger über die Kraft der Routine, spirituelle Erfahrungen, und wie schon kleine Schritte Grosses bewirken können.

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              • Bas Kasts Bücher «Der Ernährungskompass» und «Kompass für die Seele» sind bei C. Bertelsmann erschienen.

              • Zu Bas Kasts Webseite

              • Eckhart Tolle, den Bas Kast im Podcast erwähnt, schrieb unter anderem darüber, das Jetzt wertzuschätzen statt dem zukünftigen Glück hinterherzujagen - zum Beispiel in diesem Buch.

              • Menschen mit Depressionen haben häufig eine veränderte Hirnstruktur - vor allem ist oft der Hippocampus verkleinert, der eine wichtige Rolle in der Gedächtnisbildung spielt.

              • Über den Einsatz von Psychedelika und Empathogenen in der Therapie wird seit einigen Jahrzehnten wieder vermehrt geforscht. Studien gibt es viele, zum Beispiel zum Einsatz von MDMA in der Therapie von posttraumatischen Belastungsstörungen oder zu Psilocybin gegen Depressionen.

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              • 39 min
              • Wozu wir Freunde brauchen – und wie viele

                Freunde sind Wahlverwandte. Steht ein Umzug an, eine Trennung, ein Fest oder eine grosse Reise, sind unsere Freunde immer da und helfen. Sie lachen, schimpfen und heulen mit uns, wann immer wir das brauchen.

                In der zehnten Folge von «NZZ Megahertz» ist Psychologe Moritz Daum bei Oliver Camenzind zu Gast, um zu erläutern, warum Menschen überhaupt Freunde haben. Dabei geht es um die Frage, ob Ähnlichkeiten wichtiger sind als Unterschiede, und ob wir Freundschaften auch kündigen dürfen.

                Als zweiten Gast hat Host Oliver Camenzind seinen besten Freund Michael eingeladen. Zusammen ergründen die beiden das Erfolgsgeheimnis ihrer Freundschaft.

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                • 40 min
                • Identität und Herkunft: Wie finden wir heraus, wer wir wirklich sind?

                  Wer bin ich? Diese Frage lässt sich auf verschiedene Arten beantworten, denn Identität setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen. Man kann sich als Hundefreund oder Katzenliebhaber sehen, als Familienmensch oder Lone Wolf. Wir können uns mit unserem Job identifizieren, mit unserem Fussballverein oder unserer Herkunft. Doch wie genau entsteht Identität – und was, wenn Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht zusammenpassen?

                  In der neunten Folge von «NZZ Megahertz» ist Journalist und Podcaster Frank Joung zu Gast, der als Deutscher mit koreanischen Eltern öfter mal zwischen den Stühlen sitzt. Er spricht mit Host Jenny Rieger über die Suche nach Zugehörigkeit und über die Missverständnisse, die entstehen, wenn Kinder in einer anderen Kultur aufwachsen als ihre Eltern.

                  Hörerinnen und Hörer von «NZZ Megahertz» lesen die NZZ online oder in gedruckter Form drei Monate lang zum Preis von einem Monat. Zum Angebot: nzz.live/podcastmegahertz

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                  • In Frank Joungs Podcast Halbe Katoffl erzählen wechselnde Gäste über ihre «Migrationshintergründe».

                  • Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik H. Erikson lebte von 1902 bis 1994 und war Vertreter der psychoanalytischen Ich-Psychologie. Er setzte sich viel mit Identität auseinander, zum Beispiel in diesem Buch.

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                  • 36 min
                  • Warum ist Online-Dating so frustrierend?

                    Niemand muss mehr allein sein. Denn irgendwo da draussen wartet auf jede und jeden eine passende Person. Mit dem richtigen Profil und ein paar Dollar auf der Kreditkarte gehts los – und dann wartet die Liebe vielleicht schon hinter der nächsten Ecke. So lautet eines der grossen Versprechen des Internets.

                    Und doch dauert die Suche nach der grossen Liebe an. Millionen von Singles benutzen Dating-Apps, löschen sie wieder und beginnen dann von vorn. Warum das so ist, darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» mit der Soziologin Kornelia Hahn. Sie hat Partnervermittlung und Dating-Apps erforscht.

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                    • Kornelia Hahns Buch «Social Digitalisation» ist bei Palgrave Macmillan erschienen und wird derzeit ins Deutsche übersetzt.

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                    • 35 min

                    About NZZ Megahertz

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