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Die Berner Young Boys sind (zusammen mit dem FC Basel) der erfolgreichste Schweizer Fussballclub der letzen Jahrzehnte: Sie wurden mehrfach Schweizer Meister und haben in der Champions League gespielt.
Hinter dem Erfolg des Traditionsclubs stand über Jahre der Unternehmer und Mäzen Andy Rihs. Jahrelang hat er Millionen Franken in die Young Boys investiert und hielt mit 53 Prozent auch die Mehrheit der Aktien. Sein Bruder «Jöggi» besass die restlichen 47 Prozent.
Im Jahr 2018 verstarb Andy Rihs. Nun zeigt unsere Recherche: Seit dem Tod von Andy Rihs ist um den Berner Fussballclub ein grosser Streit ausgebrochen. Dabei geht es nicht um Tore, schöne Pässe und Meistertitel, sondern um mehrere Millionen Franken.
Christian Brönnimann und Thomas Knellwolf, Reporter am Recherchedesk von Tamedia, haben die Geschichte hinter diesem Streit um die Young Boys recherchiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt Christian Brönnimann davon.
Host: Philipp Loser
Der Text zur Recherche von Christian Brönnimann und Thomas Knellwolf: Millionenerbe, halbe Wahrheiten und ein Verkauf an sich selbst: Streit um YB eskaliert
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Seit Tagen diskutiert die deutschsprachige Welt über die Enthüllung rund um die deutsche Moderatorin Collien Fernandes. Sie hat in einem Bericht des «Spiegels» publik gemacht, dass ihr langjähriger Partner Christian Ulmen über Jahre hinweg gefälschte Pornografie von ihr erstellt und diese an zahlreiche Männer verschickt haben soll.
Auch soll Ulmen sich mit Männer zum Telefonsex verabredet – und sich dabei als Collien Fernandes ausgegeben haben. Sie sagt, er habe sie virtuell vergewaltigt.
Im Fall Ulmen geht es um eine Form der Gewalt, die noch immer verharmlost wird. Er hat eine Debatte ausgelöst über Fragen wie: Was steckt hinter diesem Missbrauch? Welche Auswirkungen hat dieses Ereignis auf gesellschaftlicher Ebene? Und wie gut sind wir vor digitaler sexualisierter Gewalt geschützt?
Meredith Haaf berichtet für die Süddeutsche Zeitung und den Tages-Anzeiger über Landespolitik und Gesellschaft – und hat sich mit dem Fall Christian Ulmen auseinandergesetzt. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet sie die Geschehnisse ein.
Host: Alexandra Aregger
Weiterführende Informationen:
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Erstmals seit 50 Jahren soll eine vierköpfige Crew aus den USA zum Mond fliegen. Voraussichtlich im April soll diese in der sogenannte Artemis-Mission den Mond umrunden – und auch die nächste Landung auf dem Mond ist schon geplant.
Die USA haben in den letzten Jahren viel investiert in die Raumfahrt. Sie wollen im Wettbewerb mit China keine Zeit verlieren.
Warum wollen die Menschen überhaupt zurück auf den Mond? Wie stark geht es dabei um politische und wirtschaftliche Interessen? Und wo steht Europa in Sachen Raumfahrt?
Damit hat sich Joachim Laukenmann aus dem Ressort Wissen auseinandergesetzt. In der neuesten Folge von «Apropos» erzählt er, worum es bei der Mission «Artemis 2» genau geht.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zu Artemis 2
Warum die Rückkehr zum Mond so schwierig ist – und Trump hoffen kann
Neues Rennen zum Mond: Nasa zieht Testmission um ein Jahr vor
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Vier Wochen sind vergangen, seitdem die USA den Iran angegriffen haben. Und je länger dieser Krieg dauert, desto unklarer wird, was Trump damit eigentlich erreichen will. Das bringt den US-Präsidenten zunehmend in eine schwierige Situation – auch in seinem eigenen Lager.
Denn dieser Krieg entspricht so gar nicht dem, was Trump seinen Wählerinnen und Wählern im Wahlkampf versprochen hatte: erstens, das Leben der Amerikanerinnen und Amerikaner werde günstiger; zweitens, dass er keinen Krieg starten würde. Nun stimmt beides nicht mehr.
Was bedeutete das für Trumps Zustimmungswerte? Wie gross ist die Lust der Republikanerinnen und Republikaner, sich gegen den Präsidenten zu stellen? Und wie geht es im Iran weiter?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet USA-Korrespondentin Charlotte Walser die aktuelle innenpolitische Situation in den USA sowie die neusten Entwicklungen im Krieg gegen den Iran ein.
Host: Philipp Loser
Mehr Artikel zum Thema:
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Es ist ein Schweizer Kulturgut: der Raclette-Käse. Vor fast 500 Jahren soll man ihn in geschmolzener Form zum ersten Mal im Wallis gegessen haben.
Nun sorgt dieser Traditionskäse für Streit im Bundeshaus – oder genauer gesagt: die pflanzliche Variante davon.
Veganes Raclette gibt es zwar schon eine Weile. Ende letztes Jahr wurde aber bekannt, dass auch das Forschungsinstitut des Bundes an einer pflanzlichen Alternative forscht. Und das hat viele verärgert, bis in die Politik.
Was ist da genau passiert? Warum löst Käse eine solche Debatte aus? Und warum stören sich viele an veganen Raclettes, Koteletts oder Güggeli?
Darüber spricht Alexandra Aregger in der aktuellen Folge von Apropos mit Christian Zürcher vom Ressort Reportagen & Storytelling. Für seine Recherche hat er mit der Kontroverse rund um veganen Käse beschäftigt – und ist dabei selbst zum Raclette-Connaisseur geworden.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Streit um das vegane Raclette
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Es wird wohl die grösste Debatte dieses Jahres. Im Juni stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP ab – besser bekannt unter dem Namen «10-Millionen-Initiative».
Diese zielt darauf ab, das Bevölkerungswachstum mit verschiedenen Massnahmen zu begrenzen und die Einwohnerzahl der Schweiz auf maximal 10 Millionen zu deckeln. Dagegen stellt sich eine breite Allianz aus Politik und Wirtschaft.
Erwartet wird einer der intensivsten Abstimmungskämpfe, den die Schweiz seit langem erlebt hat. Es geht um einiges: Wachstumskritik, diffuse Zuwanderungsängste und das schwierige Verhältnis mit Europa.
Worum geht es genau bei der Nachhaltigkeitsinitiative? Wer ist dafür? Wer aus welchen Gründen dagegen?
In der heutigen Apropos-Folge macht Inland-Chef Mario Stäuble den Auftakt zur Initiative. Er hat die Argumente analysiert und erklärt, worum es in dieser Debatte geht.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Nachhaltigkeitsinitiative
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Banksy war ein Phantom. Der geheimnisvollste Künstler der Welt. Und als solcher: weltbekannt. Über 20 Jahre lang sorgte er mit seinen charakteristischen Schablonengraffiti international für Aufsehen. Seine Werke wurden für Millionensummen verkauft. Und doch blieb die Identität des Künstlers hinter Banksy immer im Verborgenen. Bis jetzt.
Drei britische Journalisten der Nachrichtenagentur «Reuters» haben monatelang recherchiert – und dann herausgefunden: Hinter Banksy steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Brite Robin Gunningham. Anstelle von Lob und Anerkennung ernteten die drei Journalisten darauf aber vor allem Kritik. Es sei unmoralisch und egoistisch, die bewusst gewählte Identität eines Künstlers zu enthüllen. Der Aufschrei ist riesig.
Woher kommt das? Wie erlangte Banksy seine weltweite Bekanntheit trotz seiner Anonymität? Und was bedeutet es für ihn und seine Kunst, wenn er diese fortan nicht mehr hat?
Das analysiert unsere Kunst-Expertin Annik Hosmann. Sie kennt sich mit Banksys Werken aus und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Streetart-Künstler Banksy
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Der europäische Atomausstieg sei ein Fehler gewesen. Das sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und bezieht sich dabei auf die Energiekrise, die durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde und unter anderem die Ölpreise in die Höhe treibt.
In Grossbritannien spricht die Regierung derweil davon, dass man am Anfang einer goldenen Ära der Kernenergie stünde.
Auch in der Schweiz wird der Atomausstieg neu diskutiert: Der Ständerat hat – mit Unterstützung von Energieminister Albert Rösti – beschlossen, das Neubauverbot für Atomkraftwerke aufzuheben.
Bauen wir in der Schweiz also bald wieder neue AKWs? Und welche Folgen hätte das für den Ausbau erneuerbarer Energien?
Darüber spricht Bundeshausredaktor Cyrill Pinto in der aktuellen Folge des Podcasts «Apropos» und erklärt, was die geplante Aufhebung des Verbots für die Schweiz bedeuten könnte.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Aufhebung des Neubauverbots für Atomkraftwerke
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Seit über zwei Wochen herrscht Krieg im Iran. Die Luftangriffe von Israel und den USA nehmen nicht ab – und sorgen in der iranischen Bevölkerung für grosse Angst.
Andererseits gibt es seit Kriegsbeginn Szenen von Iranerinnen und Iranern, die trotz Bombenhagel jubeln: Sie hoffen, dass sie nach dem Tod des obersten Führers Ali Khamenei, vom Mullah-Regime befreit werden.
Wie ergeht es den Iranerinnen und Iranern in diesem Krieg? Wie verändert der Krieg die Zukunft ihres Landes? Und wird bald auch Europa eingreifen, so wie Trump es verlangt?
Christof Münger, Leiter des Ressorts «International» ordnet die aktuelle Situation des iranischen Volks sowie die aktuellen Entwicklungen im Krieg ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur aktuellen Situation im Iran
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Sogenannte Bodypacker schmuggeln illegale Betäubungsmittel in ihrem Darm über die Grenze – auch in die Schweiz. Seit 2020 wurden allein am Flughafen Zürich über 30 solcher Drogenschmuggler festgenommen, die insgesamt 30 Kilo Kokain im Darm transportierten. Die Dunkelziffer dürfte bei diesen Schmuggelaktionen hoch sein.
Nun haben die Schweizer Ermittlungsbehörden einen mutmasslichen Drahtzieher eines internationalen Bodypacker-Rings ausfindig gemacht. Der Fall gibt einen vertieften Einblick in diese Schmuggelmethode.
Wer sind die Menschen, die Drogen auf diese Weise über Grenzen transportieren? Wie werden sie ausfindig gemacht? Und weshalb kommen viele von ihnen ausgerechnet in die Schweiz?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt René Laglstorfer, Reporter im Ressort Zürich Politik & Wirtschaft, Einblick in den Kokainschmuggel.
Produzentin: Valeria Mazzeo
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