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Jedes Jahr werden in der Schweiz fast 50’000 Velos gestohlen – Tendenz steigend. Und das, obwohl viele Fahrräder mit schweren Schlössern oder sogar mit GPS-Trackern gesichert sind.
Was sind das für Leute, die regelmässig Fahrräder klauen? Warum machen sie das? Und steckt da ein organisiertes System dahinter?
Das wollten Anielle Peterhans, Oliver Zihlmann und Christian Brönnimann vom Tamedia Recherchedesk herausfinden. Dafür statteten sie Velos mit Trackern aus, stellten sie in der Stadt ab – und warteten, was passiert. Bewegte sich das Velo, nahmen sie die Verfolgung auf.
Dabei kam es mehrfach zu direkten Konfrontationen mit den mutmasslichen Velodieben. In der neuesten Folge von «Apropos» erzählen die Reporterin Anielle Peterhans und der Reporter Oliver Zihlmann von den Begegnungen, die sie dabei gemacht haben.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu Velodiebstahl
Unsere Reporter stellen Velodiebe: Das ganze Rechercheprojekt von Anielle Peterhans, Oliver Zihlmann und Christian Brönnimann
An diesen Orten werden in der Stadt Zürich die meisten Velodiebstähle gemeldet
Velo-Diebstahl im grossen Stil: Diebe aus Küsnacht «lieferten» E-Bikes ins Ausland
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René Baumann ist in den 1950er-Jahren im beschaulichen Colombier im Neuenburger Jura aufgewachsen. Als Jugendlicher lässt Baumann sich von der amerikanischen Kultur begeistern, die zu dieser Zeit in Europa immer präsenter wird. Er trägt Bomberjacken und Jeans, trinkt Pepsi oder Cola, zündet sich hin und wieder ein Lucky Strike an, obwohl er eigentlich gar nicht raucht. Und in ihm wird ein Wunsch immer grösser: Er will in die USA auswandern.
Ein Wunsch, den er später mit seinem Leben bezahlt. Er hat als Soldat für die USA im Vietnamkrieg gekämpft – und ist dabei gestorben. Seine Geschichte beleuchtet ein bislang wenig beachtetes Kapitel der Schweizer Vergangenheit: Er war nicht der einzige Schweizer, der in der US-amerikanischen Armee diente.
Wer war René Baumann? Und was erzählt seine Geschichte über die Rolle der Schweiz in diesem Krieg?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmidt und Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach haben René Baumann und anderen Schweizern, die in Vietnamkrieg gekämpft haben, nachgeforscht. Quentin Schlapbach erzählt davon in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
Die Geschichte von René Baumann und die Recherche von Quentin Schlapbach und Benno Tuchschmidt zum Nachlesen:
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Meterhohe Flammen, eine gewaltige Rauchsäule und ein Postauto, das komplett ausbrennt: Die Bilder aus Kerzers vom Dienstagabend sind dramatisch. Und die Trauer seither gross.
Am Dienstagabend hat in Kerzers im Kanton Freiburg ein Postauto gebrannt. Sechs Personen sind dabei gestorben, fünf weitere wurden verletzt. Schnell ist klar: Der Brand wurde absichtlich ausgelöst.
Der Täter war laut der Polizei «psychisch instabil» und von seiner Familie als vermisst gemeldet. Zurzeit weist jedoch nichts auf einen Terrorakt hin, wie die Polizei an der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag mitteilte.
Was ist genau passiert? Wie kann ein Postauto so schnell bis auf seine Hülle abbrennen? Und was löst das in der Bevölkerung aus, nur zwei Monate nach der Brandtragödie von Crans-Montana?
Moritz Marthaler, Reporter im Ressort «Reportage und Storytelling», war vor Ort in Kerzers. Er hat sich ein Bild von der Situation gemacht, mit Menschen gesprochen und die Medienkonferenz live verfolgt. Jetzt ordnet er die Ereignisse in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein.
Host: Alexandra Aregger
Mehr zum Postauto-Brand in Kerzers:
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Das Verteidigungsministerium der USA nutzt bereits heute das KI-Modell Claude für seine Zwecke. Nun forderte das Ministerium vom KI-Unternehmen Anthropic, dem Claude gehört, vollen Zugang zu dessen Software. Doch Anthropic möchte nicht, dass seine künstliche Intelligenz für Massenüberwachung oder autonome Waffensysteme eingesetzt wird.
Während das KI-Unternehmen und das Pentagon streiten, profitiert die Konkurrenz: Open AI, die Betreiberin von Chat-GPT. Denn sie ist eine neue Vereinbarung mit dem Pentagon eingegangen.
Für viele Nutzerinnen und Nutzer ist das ein Grund, die KI-Software zu wechseln. Tausende wenden sich aktuell von Chat-GPT ab und installieren neu Claude auf ihren Geräten.
Wie geht es weiter für die beiden KI-Firmen? Was bedeutet der Konflikt für Nutzerinnen und Nutzer von KI-Chatbots? Und welche KI-Unternehmen arbeiten sonst noch mit dem amerikanischen Militär zusammen?
Darüber spricht Digitalredaktor Matthias Schüssler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Schüssler berichtet regelmässig über Neuigkeiten der Techkonzerne, den Umgang mit KI und Datensicherheit.
Host: Philipp Loser
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In der Schweiz gibt es über 600 verschiedene Arten von Wildbienen. Doch die Hälfte von ihnen gilt als gefährdet. Das hat Folgen für ganze Ökosysteme: Wildbienen bestäuben Obst, Beeren und Gemüse und sind damit zentral für Ernährung und Landwirtschaft.
Nun werden die Schweizer Imker aktiv und lancieren eine Bieneninitiative. Ihr Ziel: Der Schutz und die Förderung von Bienen sollen in der Bundesverfassung verankert werden.
Wie genau wollen die Imker auf diesem Weg die Bienen retten? Warum profitieren davon auch andere Insekten? Und wie wollen sie die Bäuerinnen und Bauern von dieser Initiative überzeugen?
Mit diesen Fragen hat sich Bundeshausredaktor Cyrill Pinto beschäftigt. In der neuesten Folge von «Apropos» erklärt er, worum es bei der Initiative der Imker geht.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
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Der Kampf um die Individualbesteuerung war knapp. Bis zuletzt bestand die Chance, dass die Vorlage noch ins Nein kippt. Auch die SRG-Halbierungsinitiative war lange hart umkämpft. Am Sonntag dann fielen beide Ergebnisse überraschend deutlich aus: 54 Prozent sagten Ja zur Individualbesteuerung und 62 Prozent Nein zur Halbierungsinitiative.
Auch die weiteren Abstimmungen wurden am Ende klar entschieden: 71 Prozent lehnten die Klimafondsinitiative ab, 73 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zur Bargeldinitiative zu.
Inlandchef Mario Stäuble kennt alle Vorlagen im Detail und hat den Abstimmungssonntag in unserem Newsroom hautnah mitverfolgt. Im Gespräch mit Philipp Loser ordnet er die Ergebnisse bei «Apropos» ein.
Produzent: Noah Fend
Mehr zum Abstimmungssonntag:
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Homosexuelle Menschen werden in Freikirchen dazu gedrängt, sich sogenannten Konversionsmassnahmen zu unterziehen. Auch heute noch. Ihre Sexualität gilt dort als Sünde – und soll «geheilt» werden.
Auch die EVP-Politikerin Lea Blattner hat das erlebt. Nachdem sie öffentlich wegen ihrer sexuellen Orientierung angefeindet worden war, sprach sie über das jahrelange Leiden, das sie in ihrer Freikirche durchmachen musste – inklusive Konversionstherapien. Auf ihre Geschichte hin meldeten sich weitere Betroffene mit ähnlichen Erfahrungen.
Warum gibt es noch heute Konversionspraktiken? Welche Folgen haben sie für die Betroffenen? Und warum ist das in der Schweiz nicht verboten?
Darüber spricht Janina Gehrig aus dem Gesellschafts- und Debattenteam in der aktuellen Folge von «Apropos». Zudem berichten Betroffene, was die Konversionsversuche in den Freikirchen für ihr Leben bedeutet haben.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu Konversionsmassnahmen in der Schweiz
Im Interview mit Janina Gehrig erzählt Lea Blattner, was sie während der Konversionsmassnahmen erlebt hat
Haben Konversionsmassnahmen in Freikirchen System? Betroffene erzählen
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Rezeptideen, individuelle Ernährungspläne und Trainingsprogramme: Immer mehr Menschen setzen beim Abnehmen auf Künstliche Intelligenz. Auch Patrizia Pellegrini (Name geändert) hat sich zu Beginn des Jahres dazu entschieden, ihr Gewicht mit Unterstützung eines KI-Coachs zu reduzieren.
Täglich steht sie im Austausch mit der digitalen Assistenz: Sie dokumentiert ihre Mahlzeiten, erkundigt sich nach der passenden Brotauswahl im Supermarkt und prüft, ob der Nachtisch abends noch drinliegt.
Was taugt die KI als Abnehmcoach ? Wo sind ihre Grenzen? Und was sagen Fachpersonen dazu?
Denise Jeitziner, Redaktorin im Ressort Leben, hat Patrizia Pellegrini während ihres Abnehmprogramms begleitet. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» zeigt sie auf, was Künstliche Intelligenz beim Abnehmen leisten kann – und wo man kritisch bleiben sollte.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Abnehmen mit KI
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Diese Woche finden im Kanton Zürich die Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium statt. Der Aufnahmeprozess steht seit Jahren in der Kritik. Die Prüfungen seien unfair. Mit der richtigen Nachhilfe und Vorbereitungskursen könne man sich den Eintritt quasi erkaufen, so die Vorwürfe.
Die Gymiprüfung sorgt nicht nur um Kanton Zürich für Diskussionen. Auch andere Kantone kennen dieses Instrument. Die einen prüfen früher, andere prüfen härter – dritte überhaupt nicht.
Was bedeuten diese unterschiedlichen Voraussetzungen für die Maturitätsquoten? Wie erfolgreich sind die vielen Gymi-Schülerinnen und -Schüler danach tatsächlich an der Uni? Und warum wollen überhaupt so viele Eltern ihre Kinder ans Gymnasium schicken?
Das weiss Nina Fargahi aus dem Ressort Zürich. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» geht sie auf die Kritikpunkte zur Gymi-Prüfung ein und erklärt, welche Folgen diese hat.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Gymi-Prüfung
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18 Dokumente haben Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Montag unterzeichnet. Sie bilden zusammen die neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU – das bilaterale Vertragspaket.
Die neuen Verträge markieren einen weiteren Schritt in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Ob die Abkommen nun auch in Kraft treten, hängt von den Parlamenten ab. Sowohl das EU-Parlament als auch National- und Ständerat müssen ihnen noch zustimmen – in der Schweiz kommt es zudem noch zu einer Volksabstimmung, die schon jetzt ziemlich polarisiert.
Doch wie schaut eigentlich die EU auf diesen Prozess? Wie wichtig sind die Verträge für die EU? Und was denkt man dort über die Beziehung zur Schweiz?
Darüber spricht Brüssel-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, wie es nun mit den EU-Verträgen weitergeht.
Host: Philipp Loser
Weiterführende Artikel zu den EU-Verträgen:
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