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Gefälschte Videoaufnahmen, sogenannte Deepfakes, sind keine Seltenheit mehr: Sie zeigen zum Beispiel Donald Trump in der Papstrobe oder Mona Vetsch, die für zweifelhafte Finanzseiten wirbt. Doch jetzt erreichen sie eine neue Dimension.
Deepfakes sehen immer echter aus und die Maschen der Betrüger werden immer perfider. So auch im Fall von Markus. Kurz nachdem er einen unbekannten Facetime-Anruf annimmt, erhält er ein Video zugeschickt. Es zeigt ihn beim Masturbieren. Die Betrüger hatten das Video mit KI so manipuliert, dass die Szene echt wirkte. Dann drohen sie ihm, es zu verschicken, wenn er nicht zahlt.
Auch an einer Schweizer Schule wurde kürzlich ein Fall bekannt, in dem Oberstufenschüler KI-generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen über Snapchat verbreiteten.
Wie funktionieren Deepfakes? Was bedeuten solche Aufnahmen für die Betroffenen? Und was können Behörden dagegen tun? Das erklärt Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia Recherchedesks in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zu Deepfakes
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Seit Jahren geht die Geburtenrate zurück. Immer mehr Paare entscheiden sich auch bewusst dafür, keine Kinder zu bekommen. Im Durchschnitt haben Frauen in der Schweiz heute noch 1,29 Kinder.
Das bringt einige zum Grübeln. So auch die «Magazin»-Reporterin Ursina Haller und die freie Journalistin Naomi Gregoris, die beide drei kleine Kinder haben. In Briefen tauschten sie sich über ihre Rollen als Mütter aus und stellen sich auch grosse Fragen wie:
Wenn wir über unsere Kinder und die Elternschaft reden, dann geht es unterschwellig auch immer um eine grössere Frage: Haben wir richtig entschieden?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» besprechen sie, was Muttersein für sie bedeutet, welchen Erwartungen, Freuden und Zweifeln sie begegnen und welche gesellschaftspolitischen Veränderungen sie sich in Bezug auf die Elternschaft wünschen.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr über Mutterschaft
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41 Menschen sind bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana gestorben. Seither laufen die Ermittlungen intensiv – und es wird immer klarer, was schon vor der Katastrophe alles falsch gelaufen ist.
Gleichzeitig gab es einige gröbere Ermittlungspannen der Walliser Behörden, was vor allem in Italien für Unmut sorgte und zwischenzeitlich sogar zu diplomatischen Verstimmungen führte.
Es läuft auf verschiedenen Ebenen viel zu Crans-Montana. Was ist seither alles passiert? Was wissen wir inzwischen? Was ist noch offen? Was macht die Schweiz mit den Opfern? Und macht sie das gut (genug)?
Sylvain Besson, Reporter am Recherchedesk, hilft uns dabei, einen aktuellen Überblick zu erhalten darüber, was in Crans-Montana seit der Brandkatastrophe gelaufen ist und wie es jetzt weitergeht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Mehr zu Crans Montana
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«Neurodivergenz» – der Begriff findet sich gefühlt überall: in Interviews, auf Social Media, in Podcasts, in Selbst- sowie Fremdbeschreibungen von Prominenten, Unternehmern oder Künstlerinnen.
So sprechen Billie Eilish über ihr Tourette-, Elon Musk über sein Asperger-Syndrom, Richard Branson über seine Dyslexie oder Paris Hilton über ihr ADHS. Viele von ihnen bezeichnen sich als neurodivergent. Letztere beiden sehen ihre Neurodivergenz sogar als «Superpower».
Doch was bedeutet dieser Begriff genau? Ist es tatsächlich eine Art Superkraft? Ist es ein Modewort – oder ein Begriff, der ernster genommen werden sollte?
Diese Fragen klärt Sofiya Miroshnyk aus dem Ressort «Leben» in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat sich mit diesem Thema befasst und mit Expertinnen gesprochen.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Der Text von Sofiya Miroshnyk zum Nachlesen
Fachstellen:
Mehr zum Nachlesen
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Eine Minute, 51 Sekunden und 61 Hundertstelsekunden. Mit dieser Zeit holt Franjo von Allmen am Samstag Olympiagold in der Abfahrt. Und am Montag doppelt er gleich nach, in der Kombi mit Tanguy Nef. Er ist der erste Doppelolympiasieger in der Geschichte des alpinen Schweizer Skisports – mit gerade einmal 24 Jahren. Dabei bleibt er ziemlich cool. Nervosität? Fehlanzeige.
Neben Franjo von Allmens Olympiaeuphorie ist das erste Wochenende von einem schweren Sturz geprägt: Lindsey Vonn, die bereits mit einem Kreuzbandriss startet, bricht sich nach nur 13 Fahrsekunden den Unterschenkel.
Welche Risiken gehen Sportlerinnen und Sportler für den Olympiaerfolg ein? Was bedeutet das Gold für Franjo von Allmen? Und was macht den neuen Schweizer Skihelden so gut?
Sportredaktor Philipp Rindlisbacher berichtet aus Cortina über die Ski-Alpin-Rennen und erzählt in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» von den Eindrücken des ersten Olympiawochenendes.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum ersten Olympia-Wochenende
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Über Dating-Apps finden viele Menschen ihre Liebe. Doch manche Userinnen und User erleben dort den Horror. Immer wieder kommt es bei Dates oder beim Chatten zu Missbrauch und Belästigung.
Innerhalb eines Jahres hat die Match Group, der Mutterkonzern der Dating-Apps Tinder und Hinge, alleine aus der EU fast eine Million Meldungen wegen Missbrauch oder Belästigung erhalten. Hinzu kommen Zehntausende Meldungen wegen Fehlverhalten, Gewalt und Hass.
Der Recherchedesk von Tamedia hat mit rund einem Dutzend Betroffenen Frauen gesprochen . Was die Frauen auf den Dating-Apps und bei Dates alles erlebt haben, warum die Sicherheitssysteme der Apps sie kaum schützen und wie Täter das ausnutzen, erzählen Valeria Mazzeo und Anielle Peterhans vom Recherchedesk. Sie sind zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacky Wechsler
Die ganze Recherche zum Nachlesen
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Statt im Büro in Genf sitzen sie in einem Zelt in den Anden, fliegen über den Dschungel von Surinam, haben Pferde in der argentinischen Weite, oder geben Schule in der Türkei. Sie alle suchen ein besseres Leben, irgendwo auf der Welt. Aktuell leben 800’000 Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.
Was hat sie zum Auswandern bewegt? Wie geht es Ihnen dort? Und kommen sie irgendwann wieder zurück?
Der Journalist und Autor Julian Perrenoud ist diesen Fragen nachgegangen. Auf einer Weltreise hat er 26 Auslandschweizerinnen und -schweizer besucht – eine Person aus jedem Kanton.
Vor zwei Jahren war er schon einmal bei «Apropos» zu Besuch und hat von seinen Erlebnissen erzählt. In der Zwischenzeit hat er seine Reise beendet und die Geschichten der Menschen, die er getroffen hat, in einem Buch aufgeschrieben. Davon erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Hier Julian Perrenouds ersten Besuch bei «Apropos» hören
Die Texte zum Nachlesen:
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Aktuell steht in Paris Marine Le Pen vor Gericht. Sie ist Vordenkerin und Aushängeschild des rechtsextremen Rassemblement National. Sie muss sich vor dem Berufungsgericht verantworten, nachdem sie im März 2025 erstinstanzlich wegen Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt worden war.
Le Pen möchte nächstes Jahr, wie schon bei den letzten drei Wahlen, Präsidentin von Frankreich werden. Dieses Mal stehen ihre Chancen so gut wie noch nie. Nun aber wird am Gericht entschieden, ob sie überhaupt antreten darf.
Was passiert mit der Partei, wenn sie tatsächlich nicht antreten darf? Und was sagt der Prozess über den politischen Zustand von Frankreich aus?
Frankreich-Korrespondenten Oliver Meiler verfolgt den Prozess gegen Marine Le Pen in Paris aus nächster Nähe. In einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos» spricht er über die Bedeutung des Verfahrens.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Mehr zum Prozess gegen Marie Le Pen:
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Der Aktenberg zu Jeffrey Epstein, den das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlicht hat, ist gigantisch. Er umfasst über 3,5 Millionen Seiten Dokumente, 2000 Videos und 180’000 Bilder. Seit Freitag sind sie öffentlich zugänglich, aufgeschaltet auf der Website des Justizministeriums.
Der ehemalige Prinz Andrew, Ex-Präsident Bill Clinton, Elon Musk, Steve Bannon, Donald Trump – und sogar die Schweizer SVP tauchen darin auf. Die einen häufiger als die andern.
Was zeigen die neu veröffentlichten Akten wirklich? Was nicht? Welche Teile blieben bisher unveröffentlicht? Und kommt da noch mehr?
USA-Korrespondentin Charlotte Walser ordnet die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» ein und sagt, was man weiss, was offenbleibt – und wie es weitergeht. Ihr hört die Folge hier als Bonus im «Apropos»-Feed.
Host: Noah Fend
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Artikel und Links zum Thema:
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Im März wählt die Stadt Zürich eine neue Stadtpräsidentin oder einen neuen Stadtpräsidenten. Der Wahlkampf ist ungewöhnlich. Seit Jahren wird Zürich – wie die meisten Schweizer Städte – von Rot-Grün dominiert. Entsprechend gilt Raphael Golta von der SP als klarer Favorit.
Und doch ist er im aktuellen Wahlkampf kaum präsent. Stattdessen prägen die Plakate von Përparim Avdili das Stadtbild . Der FDP-Politiker ist gefühlt überall.
Avdilis Geschichte ist auch ein Stück Schweiz. Sie erzählt von Alltagsrassismus und von unterschiedlichen Aufstiegschancen.
Reporter Christian Zürcher hat Përparim Avdili während seines Wahlkampfs begleitet. In der neuesten Folge des Podcasts «Apropos» berichtet er, wie er den Stapi-Kandidaten kennen gelernt hat – und was ihn als Politiker ausmacht.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Wahlkampf um das Zürcher Stadtpräsidium
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