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US-Präsident Donald Trump will Grönland – offenbar um jeden Preis. Am Wochenende hat er acht europäischen Staaten Strafzölle angedroht, falls der Deal zum Verkauf der Insel nicht zustande kommt.
In einem ersten Sondertreffen am Sonntag haben sich Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Staaten darauf geeinigt, vorerst mit Trump in Verhandlungen zu bleliben, um die Situation nicht eskalieren zu lassen. Der Ärger in Europa und das Unverständnis über Trumps Handeln werden jedoch immer grösser.
Wie geht es im Streit um Grönland weiter? Wie weit ist die EU bereit zu gehen? Wie weit Donald Trump? Und was bedeutet es für die Nato, wenn das wichtigste Nato-Mitglied Territorium von anderen Nato-Mitgliedern für sich beansprucht?
Darüber spricht EU-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Sibylle Hartmann & Noah Fend
Mehr zum Streit zwischen den USA und Europa:
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In Bern stand letzte Woche ein international und national bekannter Orthopäde und Professor vor Gericht. Er soll mehreren Patientinnen und Patienten unausgereifte und fehlerhafte Rückenimplantate eingesetzt haben, die später bei den Betroffenen zu teils schweren Komplikationen führten.
Das Implantat wurde von der Herstellerfirma deshalb 2014 vom Markt genommen. Das Unternehmen verlangte, dass Patientinnen und Patienten, die es erhalten haben, entsprechend informiert und betreut werden. Der Berner Arzt tat das nicht. Er war selbst an der Entwicklung des Implantat beteiligt gewesen. Dies machte der Recherchedesk von Tamedia 2018 im Rahmen einer internationalen Recherche publik.
Jetzt muss er sich wegen schwerer Körperverletzung vor der Justiz verantworten. Die Anwältin des Arztes sagte in der Vergangenheit, ihr Klient habe sich «sowohl rechtlich als auch berufsethisch korrekt verhalten».
Es ist einer der grössten Prozesse, die es in den letzten Jahren in der Schweiz gegen einen Arzt gegeben hat. Dabei geht es auch um Fragen, die über den konkreten Fall hinausgehen: Wann kann man seinem Arzt oder seiner Ärztin trauen? Und wann nicht?
Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk haben in diesem Fall seit Jahren recherchiert und waren jetzt am Prozess gegen den beschuldigten Chirurgen. Wie exemplarisch dieser Fall ist, wie es den betroffenen Patientinnen und Patienten heute geht und was dem Arzt bei einem allfälligen Schuldspruch droht, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacky Wechsler
Die Berichterstattung vom Prozess:
Die Recherche von Catherine Boss und Roland Gamp:
Die beiden Apropos-Folgen zum Fall:
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Susanne Wille hat einen guten Draht zu Menschen, ein offenes Ohr für unterschiedliche Meinungen, ist ambitioniert– und erfüllt damit jenes Profil, das eine Generaldirektorin der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) in der aktuellen Situation braucht.
In ihrem Job als SRG-Chefin steht sie vor ihrer bislang grössten Herausforderung. Sie muss die Halbierungsinitiative gewinnen, über die das Stimmvolk im März abstimmt. Gleichzeitig soll sie die SRG neu erfinden und das Schweizer Radio und Fernsehen in das digitale Medienzeitalter bringen.
Kurz: Susanne Wille muss die SRG retten. Kann sie das? Wie versucht sie das? Und was, wenn es nicht klappt?
Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts «Reportage- und Storytelling», hat die SRG-Direktorin ein Jahr lang begleitet und für das «Magazin» ein grosses Porträt über sie geschrieben . In einer neuen Folge «Apropos» erklärt unsere Journalistin, wie sie Susanne Wille über die Zeit kennengelernt hat und wie ihr Rettungsplan für die SRG aussieht.
Podium : «SRG unter Druck: Wie viel Service Public braucht die Schweiz?» Mit Medienminister Albert Rösti, SRG-Generaldirektorin Susanne Wille, Thomas Matter (SVP), Jonas Lüthy (Jungfreisinnige), Martin Candinas (Die Mitte), Amélie Galladé (GLP). Moderation: Raphaela Birrer, Chefredaktorin «Tages-Anzeiger». Dienstag 17. Februar, 20 Uhr, Kaufleuten Zürich. Hier finden Sie Tickets.
Hier geht es zum grossen Porträt im «Magazin»: Kann Susanne Wille die SRG retten?
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
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Bargeld verschwindet zunehmend aus dem Alltag: Geschäfte, Restaurants und Verkehrsbetriebe setzen immer öfter auf digitale Zahlungsmittel. 2024 wurden nur noch 30 Prozent aller Transaktionen mit Bargeld durchgeführt. 2017 waren es noch 70 Prozent.
Die Freiheitliche Bewegung Schweiz sieht in dieser Entwicklung eine Gefahr für die Freiheit – und hat deshalb die Bargeld-Initiative lanciert, die am 8. März zur Abstimmung kommt. Dabei soll in der Verfassung festgehalten werden, dass der Bund immer genügend Münzen oder Banknoten in Reserve hat.
Der Bund lehnt die Formulierung der Initianten ab und präsentiert einen Gegenvorschlag – eine Seltenheit auf Bundesebene.
Wie soll dieser Verfassungsartikel genau funktionieren? Wer steckt hinter dieser Bewegung? Und würde ein «Ja» zur Initiative den physischen Franken wirklich schützen?
Bundeshausredaktorin Silvana Schreier hat sich mit der Bargeld-Initiative befasst und erklärt alles Wissenswerte zur Vorlage in einer neuen Folge von «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zur Bargeld-Initiative
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Verena Kundert besitzt ein Generalabonnement. Nicht, weil sie viel mit dem Zug reist, sondern weil Billetautomaten sie überfordern. Die 82-Jährige aus Winterthur lebt ohne Internet und Smartphone – und bekundet damit zunehmend Mühe.
Sie fühlt sich abgehängt von der fortschreitenden Digitalisierung. Billete lösen, Fahrpläne überprüfen, an Umfragen teilnehmen, sogar im Spital anmelden: Ohne Internet wird das immer schwieriger.
Welchen Herausforderungen begegnet Verena Kundert konkret? Wie gehen die Menschen mit ihr um? Und was muss die Gesellschaft unternehmen, um Menschen wie sie nicht auszuschliessen?
Jigme Garne, Leiter des Ressorts Winterthur, ist diesen Fragen im Gespräch mit der 82-Jährigen nachgegangen. In der neusten Folge von «Apropos» teilt er ihre Perspektive auf eine digital geprägte Gesellschaft.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Valeria Mazzeo
Mehr zum Leben ohne Smartphone und Internet
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«Stranger Things» ist die bisher erfolgreichste Netflix-Serie. Sie dauert insgesamt über 45 Stunden und ist über zehn Jahre hinweg in 42 Episoden erschienen. An Neujahr kam die allerletzte Folge.
Die Serie spielt in den 1980er-Jahren und erzählt von einer Gruppe Jugendlicher, die in ihrer Kleinstadt Hawkins eine Paralleldimension entdecken und Monster bekämpfen, es geht um Freundschaft und das gemeinsame Erwachsenwerden.
So gross die Euphorie um «Stranger Things» auch war: Sie erlebt mit dem Finale einen ziemlichen Dämpfer: Viele Fans sind enttäuscht, einige sogar etwas wütend.
War die Serie am Schluss eine (oder zwei) Staffeln zu lang? Warum dauern Serien heute scheinbar immer länger? Wann ist eine weitere Staffel sinnvoll – und wann droht eine Serie zur «No-Sense-Serie» zu werden?
Unser Film- und Serienredaktor Pascal Blum hat das «Stranger Things»-Finale gesehen – und gar nicht mal so gut gefunden. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» sagt er, warum.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Sara Spreiter
Mehr zum «Stranger-Things»-Finale:
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In der Nacht auf den 3. Januar haben die USA Venezuela militärisch angegriffen, dessen Präsident Nicolás Maduro festgenommen und ihn in New York vor Gericht gebracht. Dieser Angriff zeigt, dass der US-Präsident seine neue Nationale Sicherheitsstrategie ziemlich konsequent umsetzen und die Vormachtstellung der USA in der westlichen Hemisphäre stärken will.
Das hat Konsequenzen, die weit über Venezuela und die USA hinausgehen: Wie auch Wladimir Putin legt Trump damit sein Bestreben offen, die Welt in Interessensphären aufzuteilen, in denen jeweils eine militärische Grossmacht das Sagen hat.
Wohin führen die aktuellen Entwicklungen tatsächlich? Was bedeuten sie für die anderen Supermächte Russland und China? Und was für Europa?
Auslandchef Christof Münger analysiert die neue geopolitische Grosswetterlage in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
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Es dauert keine 20 Sekunden, dann fallen die Schüsse: In Minnesota eskaliert eine Kontrolle der Einwanderungsbehörde ICE ziemlich schnell – dann ist die 37-jährige Renee Nicole Good tot. Die Art und Weise, wie es zu diesen tödlichen Schüssen kam, hat sofort zu politischen Verwerfungen geführt.
Für die Trump-Regierung war es ein Akt des Terrors. Trump schreibt auf seiner Onlineplattform Truth Social, der Beamte habe in einer lebensbedrohlichen Situation gehandelt. Die Behörden und viele Menschen im Bundesstaat Minnesota sehen das anders. Der Gouverneur Tim Walz spricht von einem Akt einer feindseligen Regierung, ausgeführt von einer menschenverachtenden Behörde.
Klar ist: Renee Nicole Good ist nicht die erste Person, die bei einem ICE-Einsatz stirbt. Das immer härtere Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE ist schon lange umstritten. Nun, nach dem Tod von Renee Nicole Good, könnte die Debatte eine neue Eskalationsstufe erreichen.
Was macht die Einwanderungsbehörde ICE genau? Was ist ihr Auftrag? Wie hat sie sich unter Trump entwickelt? Und ist der Tod von Renee Nicole Good ein Kipppunkt in den tief gespaltenen USA?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet US-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse in den USA ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
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Über 25’000 Haushalte im Südwesten Berlins hatten über fünf Tage keinen Strom – und damit auch keine Heizung. Ihre Kühlschränke sind aufgetaut, die Lifte ausgestiegen und die Ampeln auf den Strassen blieben schwarz.
Verantwortlich für den Stromausfall ist eine linksextremistische Gruppe, die sich zu einem Anschlag auf eine Hochspannungsleitung bekannt hat.
Was ist in Berlin genau passiert? Wie ist es möglich, dass eine Gruppe Tausenden Menschen den Strom entzieht? Und warum macht sie das?
Deutschland-Korrespondent Simon Widmer ist im Dunkeln durch den Südwesten der Stadt spaziert und hat mit Betroffenen gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet er die Geschehnisse rund um den grossflächigen Stromausfall ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
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Seit der Silvesternacht schaut die ganze Welt in den Kanton Wallis, ins Bergdorf Crans-Montana. Durch das Feuer in der Bar «Le Constellation» sind mindestens 40 Menschen gestorben und über 100 wurden verletzt, viele davon schwer.
Mittlerweile sind alle Todesopfer identifiziert und ihre Angehörigen haben Gewissheit über die Vermissten. Die Hälfte der Todesopfer waren minderjährig und einige davon stammen aus dem Ausland. Aus Frankreich, Italien, Portugal, Belgien, Rumänien und der Türkei.
Seit Tagen schon stellen sich die Behörden, die Öffentlichkeit und die Medien eine zentrale Frage: Wer ist schuld an dieser Brandkatastrophe? Haben die Betreiber der Bar Vorgaben missachtet? Und warum wurde die Bar von der Gemeinde zwischen den Jahren 2020 und 2025 nicht geprüft?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnen Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, und Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid die neusten Erkenntnisse rund um die Brandkatastrophe von Crans-Montana ein.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
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