Apropos – der tägliche Podcast

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Apropos – der tägliche Podcast episodes

  • Ein neuer Krieg im Iran

    Am Samstag haben die USA und Israel in einer grossen, koordinierten Militäroperation den Iran angegriffen. Laut Angaben des US-Militärs ist es allein in den ersten 12 Stunden des Angriffs zu rund 900 Militärschlägen gekommen. Dabei ist in der Nacht auf Sonntag auch der Oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, getötet worden.

    Der Angriff der USA und Israels kam mit Ansage. Im letzten Juni bombardierten die USA drei iranische Atomanlagen. Bei den gewaltsam niedergeschlagenen Massenprotesten im Januar versprach der US-Präsident den Iranerinnen und Iranern baldige Hilfe. Zuletzt verstärkten die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten massiv, sie verschoben Flugzeugträger, Kampfjets und Zerstörer in die Region.

    Gleichzeitig haben die USA aber in Genf noch letzte Woche mit dem Iran über dessen Atomprogramm verhandelt.

    Was ist das Ziel des Angriffs? Wie geht es mit dem Iran weiter, jetzt, wo Ayatollah Khamenei weg ist? Und was bedeutet dieser Krieg für die Situation im Nahen Osten?

    Christof Münger, Leiter des Ressorts «International», ordnet die aktuelle Lage im Iran ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

    Host: Philipp Loser

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zum Krieg im Iran:

    • Leitartikel von Christof Münger: Trump spielt mit dem Leben Tausender Iraner
    • Interview mit Islamwisenschaftler Reinhard Schulze: «Wenn Trump den Iran zur Kapitulation zwingen will, braucht er Bodentruppen»
    • Die aktuellen Entwicklungen im Iran im Newsticker
    • Visuelle Übersicht: So liefen die ersten 12 Stunden der US-Operation «Epic Fury»
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      27 min
    • 17 Jahre ohne Ferien: Der Arzt, der sich zu Tode arbeitete

      50 Tage vor seiner Pension stirbt Urs Schwarz . An den Folgen übermässiger Arbeit.

      Urs Schwarz war Neurologe, eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet . Beliebt und immer zur Stelle, wenn es ihn braucht. Er arbeitet jahrelang, ohne einen Ferientag zu beziehen. Bis es zu spät ist.

      Gegen die Vorgesetzten von Schwarz wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet. Vor rund einem Jahr wurde es eingestellt.

      Was bleibt, sind viele offene Fragen: Wie kann es so weit kommen, dass sich ein Mensch zu Tode arbeitet? Warum haben ihn seine Vorgesetzten nicht gestoppt? Was bedeutet sein Tod für seine Familie ?

      Catherine Boss und Thomas Knellwolf vom Tamedia Recherchedesk haben sich intensiv mit Urs Schwarz und seinem Leben auseinandergesetzt – und mit seinen Angehörigen gesprochen. In der neuesten Folge von «Apropos» erzählen sie seine Geschichte.

      Host: Alexandra Aregger

      Produzentin: Valeria Mazzeo

      Die ganze Geschichte von Urs Schwarz zum Lesen

      • Teil 1: Urs Schwarz machte 17 Jahre lang keine Ferien – «zu jeder Zusatztätigkeit bereit», lobte der Chef
      • Teil 2: «Es kam immer mehr Druck und er hat alles gemacht»
      • Teil 3: «Dad, Du wirst sterben»
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        36 min
      • Wie ein Ex-Russe in der Schweiz Kampfdrohnen für die Ukraine herstellt

        Man nennt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch «Krieg der Drohnen». Fast jede Nacht greift Russland die Ukraine mit Drohnen an. Aber auch die Ukraine nutzt die ferngesteuerten Kampfsysteme, um Angriffe abzuwehren oder Ziele in Russland zu treffen.

        Dabei spielt auch die Schweiz eine Rolle. Hier werden Kampfdrohnen für die Ukraine entwickelt – unter anderem von Mikhail Kokorich, einem Exil-Russen, der in seinem Heimatland deswegen auf der Terroristenliste steht (und seinen russischen Pass inzwischen abgegeben hat).

        In Payerne im Kanton Waadt hat Kokorich ein milliardenschweres Rüstungsunternehmen aufgebaut. Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid hat ihn getroffen.

        Wer ist der Mann? Warum entwickelt er die Drohnen ausgerechnet in der Schweiz? Und ist das mit der Schweizer Neutralität vereinbar?

        Das erklärt Benno Tuchschmid in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort erzählt er ausserdem, welche Risiken Mikhail Kokorich mit seiner Tätigkeit eingeht.

        Host: Alexandra Aregger

        Produzentin: Valeria Mazzeo

        Mehr zur Schweizer Rolle im Krieg

        • Das Porträt von Benno Tuchschmid über Mikhail Kokorich
        • Die Schweiz lässt Angriffs­drohnen bauen – auch für Abnehmer im Ausland
        • Auch in russischen Waffen steckt viel Schweizer Technologie
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          20 min
        • Vermessung der Tiefsee: Ein geopolitisch heikles Unterfangen

          Die Tiefsee ist ein Mysterium. Bis heute. Noch immer wissen wir nicht, wie der Grossteil vom Meeresboden genau aussieht. Das Forschungsprojekt Seabed 2030 will das ändern. Bis 2030 soll der gesamte Meeresboden kartografiert sein. Bisher sind lediglich 27 Prozent des Ozeanbodens präzise vermessen.

          Doch dieses Vorhaben birgt auch Gefahren: Je detaillierter die Karte vom Meeresgrund wird, desto grösser das Potenzial, dass Grossmächte Ansprüche auf bestimmte Gebiete erheben. Das betrifft vor allem die Arktis und damit Grönland. Jene Insel, die ohnehin schon um ihre Autonomie kämpft – nicht zuletzt wegen Donald Trump.

          Welche Herausforderungen birgt die Vermessung der Tiefsee? Was ist der wahre Grund, warum alle hinter Grönland her sind? Und warum ist der Meeresboden heute noch so unerforscht?

          Antworten darauf hat Moritz Marthaler aus dem Ressort Reportagen und Storytelling. Er hat sich vertieft mit der Vermessung der Tiefsee auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

          Host: Alexandra Aregger

          Produzentin: Jacky Wechsler

          Hier den Text von Moritz Marthaler lesen

          Mehr zum Thema:

          • Mehr als 43’000 Tiefseevulkane wurden bereits entdeckt – doch das ist erst der Anfang
          • Forscher entdecken blühendes Leben — in 10’000 Metern Meerestiefe
          • Apropos-Folgen zu Grönland zum Nachhören:

            • Trump will Grönland: Wie weit wird die EU gehen?
            • Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie
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              20 min
            • Trumps Strafzölle sind illegal: Kann die Schweiz aufatmen?

              Donald Trump verliert nicht gern. Das sah die Welt etwa bei seiner Wahlniederlage 2020. Und letzten Freitag, als Trump zwar keine Wahl verlor, dafür hingegen seinen bisher grössten Rückschlag der zweiten Amtszeit hinnehmen musste.

              Der Supreme Court, das höchste US-Gericht, hat Trumps Strafzölle für illegal erklärt. Der Präsident hat darauf ziemlich erbost reagiert – und sogleich neue Strafzölle angekündigt, die auf einer anderen Rehtsgrundlage beruhen sollen. Er sprach erst von 10, dann von 15 Prozent. So oder so: Trump scheint das Urteil nicht akzeptieren oder mindestens umgehen zu wollen.

              Darf er das? Welche Folgen hat das Urteil des Supreme Courts konkret? Und was bedeutet es für die Schweiz, die mit den USA noch immer über ebendiesen Zollsatz verhandelt?

              Antworten darauf hat USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie analysiert zudem, was das Urteil für Trump auch innenpolitisch bedeutet.

              Host: Alexandra Aregger

              Produzentin: Sara Spreiter

              Mehr zum Supreme-Court-Urteil über die Strafzölle:

              • Kommentar von Charlotte Walser: Trumps Zollhammer trifft ihn selber
              • Neil Gorsuch: Der Trump-Richter, der den Kongress liebt
              • Interview: «Trump kann der Schweiz nach wie vor sehr, sehr wehtun, wenn er das möchte»
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                19 min
              • AfD auf dem Vormarsch: Das Superwahljahr in Deutschland

                2026 wird in 5 von 16 deutschen Bundesländern der Landtag neu gewählt. Es ist ein «Superwahljahr» in Deutschland. Dabei geht es vor allem für eine Partei um viel: Die AfD, die radikal rechte «Alternative für Deutschland», will in diesem Jahr zum ersten Mal in einem Bundesland an die Macht kommen und in die Regierung einziehen. 

                Die Chancen der AfD stehen nicht schlecht. Auch weil die Partei – ganz nach dem Vorbild des Rassemblement National in Frankreich – plötzlich viel moderater klingt.

                Warum funktioniert das überhaupt? Und funktioniert es so gut, dass es 2026 in einem Bundesland tatsächlich für eine AfD-Regierung reicht?

                Darüber spricht Simon Widmer, Deutschland-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

                Host: Philipp Loser

                Produzentin: Sibylle Hartmann

                Artikel zum Superwahljahr in Deutschland

                • Deutsche Politik: Ein weiteres Bundesland schätzt die AfD als rechtsextremistisch ein
                • Parteifilz bei der AfD: Die vermeintlichen AfD-Saubermänner stecken im Sumpf der Vetternwirtschaft
                • Leak des Regierungsprogramms: Migration, Schulen, Kirchen: So will die AfD den Staat umbauen
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                  21 min
                • Eine Reise in die Ukraine: Wie leben die, die nie gegangen sind?

                  Am 24. Februar 2026 jährt sich die russische Invasion in der Ukraine zum vierten Mal. Seither tobt der Krieg. Es gibt fast täglich Angriffe, Tote, Verletzte. Und seither treiben unsere Autorin Sascha Britsko zahlreiche Fragen um.

                  Was ist aus dem Land geworden? Was aus den jungen Menschen, die grosse Zukunftsträume hatten? Wie prägt der Krieg den Alltag jener, die nie gegangen sind?

                  Sascha Britsko ist selbst Ukrainerin, ist als Siebenjährige in die Schweiz gekommen. Um herauszufinden, wie viel noch übrig ist von dem Land, das sie damals als Kind verlassen hat, ist sie kürzlich nach Kyjiw gereist. 

                  Sie hat viele junge Menschen getroffen, an Raves, in Luftschutzbunkern, im Prothesenzentrum, an der Front. Daraus entstanden ist eine eindrückliche Reportage.

                  Welche Generation Sascha Britsko dort kennen gelernt hat, das erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

                  Host: Alexandra Aregger

                  Produzentin: Jacky Wechsler

                  Die Reportage aus der Ukraine von Sascha Britsko:

                  • Eine Reise in die Ukraine – Teil 1
                  • Eine Reise in die Ukraine – Teil 2
                  • Raves sind für die ukrainische Jugend wie Therapie
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                    37 min
                  • Immer mehr Rentner: Wer soll das bezahlen?

                    Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter. Vor einem Vierteljahrhundert kamen auf 100 arbeitende Leute 25 Pensionäre, über 65 Jahre. Heute sind es schon 32 und in 15 Jahren werden es 46 Pensionäre sein.

                    Diese Entwicklung bringt den Staat finanziell zunehmend unter Druck. Schon heute gibt der Bund mehr Geld für die AHV aus als für jeden anderen Bereich. Gleichzeitig scheinen Steuer- und Rentenaltererhöhungen an der Urne nicht mehrheitsfähig – was die Lage zusätzlich verschärft.

                    Was kostet es den Staat, wenn alle immer älter werden? Welche Lösungen bleiben dem Bund noch? Und ist das ein klassischer Generationenkonflikt?

                    Darüber spricht Konrad Stähelin, Wirtschaftsredaktor im Bundeshaus, in der neuesten Folge vom täglichen Podcast «Apropos».

                    Host: Philipp Loser

                    Produzentin: Valeria Mazzeo

                    Mehr zum Thema

                    • Konrad Stähelins Analyse zur finanziellen Schieflage durch die ältere Generation
                    • Bevölkerung soll freiwillig länger arbeiten: So will der Bundesrat die AHV umbauen
                    • Das Rentenalter muss rauf: Meinung von Konrad Stähelin zur AHV-Krise

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                    21 min
                  • Der stockende Frieden in Gaza

                    Im Januar hat die US-Regierung die zweite Phase des Gaza-Friedensplans eingeläutet. Dabei sind noch gar nicht alle Bedingungen der ersten Phase erfüllt: Noch immer gibt es fast täglich Tote und Verletzte durch israelische Angriffe in Gaza. Und die Hamas weigert sich, ihre Waffen abzugeben.

                    Langsam zeichnet sich ab, wie kompliziert die Umsetzung von Donald Trumps Friedensplan ist. Hoffnung gibt den Palästinenserinnen und Palästinensern, dass die ersten Schulen wieder öffnen – wenn auch unter sehr schwierigen Umständen.

                    Wie geht es den Menschen in Gaza? Wie steht es um den Frieden Friedensplan? Und was macht die Umsetzung des US-Friedensplans so schwierig?

                    Darüber spricht Bernd Dörries, Nahostkorrespondent der «Süddeutschen Zeitung» und des «Tages-Anzeigers». Er ist in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» aus Beirut zugeschaltet.

                    Host: Alexandra Aregger

                    Gast: Bernd Dörries

                    Produzentin: Sibylle Hartmann

                    Artikel zum Thema:

                    • Schule im Gazastreifen: «Trotz allem: Die Kinder sind begeistert, wieder lernen zu können»
                    • Nahost-Friedensprozess stockt: In Israel und Gaza gibt es keinerlei Einsicht – auf keiner Seite
                    • Grenzübergang Rafah offen: 30’000 Menschen wollen zurück nach Gaza – doch nur 50 pro Tag dürfen
                    • «Apropos» – der tägliche Podcast: Nach Trumps Drohungen am WEF: Wie reagiert die Schweiz?

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                    23 min
                  • Held oder Kriegsverbrecher? Kosovos Ex-Präsident Hashim Thaçi vor Gericht

                    Seit drei Jahren steht Hashim Thaçi, der ehemalige Präsident Kosovos, vor einem Sondertribunal in Den Haag. Ihm werden Kriegsverbrechen vorgeworfen, die er als Mitglied der UCK, der kosovarischen Befreiungsarmee, begangen haben soll.

                    Dass es überhaupt zu diesem Prozess in Den Haag kam, haben massgeblich Personen aus der Schweiz veranlasst: die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofs, Carla del Ponte, und der inzwischen verstorbene Ständerat Dick Marty.

                    Trotz des Prozesses erhält Thaçi in Kosovo immer noch sehr viel Unterstützung. Vor Gericht geht es am Ende um eine vermeintlich einfache Frage: Ist Thaci ein Freiheitsheld – oder ein Kriegsverbrecher?

                    Enver Robelli, Redaktor im Ressort «International», verfolgt das Verfahren seit Jahren. Kurz vor Abschluss der Verhandlungen ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er rekonstruiert Hashim Thaçis Geschichte im Krieg und blickt auf den aktuellen Prozess gegen ihn.

                    Host: Philipp Loser

                    Produzentin: Valeria Mazzeo

                    Mehr zum Prozess in Den Haag

                    • Enver Robellis Analyse zum Verfahren in Den Haag
                    • Was wirft die Anklagebehörde Thaci und seinen Mitkämpfern vor?
                    • Früherer UCK-Befehlshaber zu 26 Jahren Haft verurteilt

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                    27 min

                  About Apropos – der tägliche Podcast

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                  Politisch, persönlich, nah: Der tägliche Podcast von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung beleuchtet aktuelle Themen und Geschichten, die zu reden geben. Von Montag bis Freitag –…

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