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Die meisten kennen vermutlich das Gefühl, wenn man sich an einer erhöhten Stelle befindet oder die Treppen einer Aussichtsplattform hochläuft: Plötzlich richtet sich der Blick auf den Abgrund und es fühlt sich an, als würde dieser einen automatisch nach unten ziehen. Das ist nichts Ungewöhnliches, aber dabei handelt es sich noch nicht um Höhenangst.
Leidet eine Person unter Höhenangst, kann sie unter Umständen keinen Schritt mehr weiter gehen. Und vermeidet künftig das Wandern in den Bergen oder das Besteigen einer Aussichtplattform. Aber warum haben Menschen überhaupt Höhenangst? Wie kann diese überwunden werden? Und hat Angst auch etwas Positives?
Diese und weitere Fragen beantwortet Deborah Bischof, Redakteurin für Freizeitsport, in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos». Bischof begleitete kürzlich ein Höhentraining am Grossen Mythen und hat mit Teilnehmenden und den Organisatoren über das Phänomen Höhenangst gesprochen.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Tobias Holzer
Schwindelerregende Berge und Höhenangst:
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Sie sollen in dunkler Nacht eingeflogen worden sein, übers Wochenende in den Krieg und wieder zurück. 200’000 Euro für einen Jagdausflug in die Hügel von Sarajevo.
Ein Jagdausflug aus Menschen. Vor dreissig Jahren endete der Krieg in Bosnien-Herzegowina, seither halten sich hartnäckig die Gerüchte von wohlhabenden Westlern (auch aus der Schweiz), die auf «Sarajevo-Safari» gegangen sein und von den Hügeln gegen Bezahlung auf Zivilisten geschossen haben sollen. Handfeste Beweise für die Vorwürfe gibt es bislang keine. Eine Untersuchung in Mailand könnte das nun ändern – nach der Recherche eines italienischen Journalisten ist die Staatsanwaltschaft aktiv geworden.
Wie gross sind die Erfolgschancen einer solchen Untersuchung? Und was bedeutet diese neue Entwicklung für die Menschen in Bosnien? Darum geht es in einer neuen Folge von «Apropos». Zu Gast ist Elisa Britzelmeier, die neue Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung und des Tages-Anzeigers in Italien.
Host: Philipp Loser
Produzentin: Sibylle Hartmann
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Letzte Woche kam viel ins Rollen um ein mögliches Kriegsende in der Ukraine. Und dann gings plötzlich schnell: Am Freitag stellten die USA einen Friedensplan für die Ukraine vor. Der Sonderbeauftragte Steve Witkoff soll den Plan mit einem Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin zuvor ausgehandelt haben.
Bereits am Sonntag dann trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus den USA, der EU und der Ukraine in Genf, um über diesen Plan zu verhandeln. Der Friedensplan ist umstritten, weshalb die Verhandlungen weiter andauern.
Wie sieht dieser 28-Punkte-Plan aus? Worauf konnte man sich bisher einigen? Und ist er ein Lichtblick nach bald vier Jahren zermürbenden Kriegs in der Ukraine?
Diese und weitere Fragen beantwortet Clara Lipkowski, Redaktorin im Ressort «International», in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie berichtet schwerpunktmässig über die Ukraine und Russland und war schon mehrmals an der ukrainischen Front.
Host: Alexandra Aregger
Produzent: Tobias Holzer
Mehr zum Friedensplan für die Ukraine:
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Im August 2021 kommen die Taliban in Afghanistan wieder an die Macht. Als Reaktion blockieren die USA umgehend Währungsreserven von rund 7 Milliarden Dollar, die die Afghanische Zentralbank in den USA deponiert hat. Die amerikanische Regierung unter Joe Biden will damals verhindern, dass die Taliban Zugriff auf das Geld erhalten und damit Waffen kaufen.
Das Geld ist bis heute blockiert. Die Taliban hat es trotz mehrere Versuche nicht geschafft, Zugriff auf die Währungsreserven zu erhalten. Allerdings bleibt das Geld damit auch für die Menschen in Afghanistan unerreichbar, die es eigentlich dringen bräuchten.
Ein Teil dieser 7 Milliarden Dollar wird seit Herbst 2022 in der Schweiz gehortet – auf dem Konto einer extra dafür geschaffenen Stiftung.
Was steckt dahinter? Wie kommen die afghanischen Milliarden in die Schweiz? Was passiert damit hier? Und wann erhält die unter Armut leidende afghanische Bevölkerung wieder Zugriff auf ihr Geld?
Das erzählt Jorgos Brouzos in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er hat bei einer grossen Recherche herausgefunden, wie das Geld in die Schweiz kam und was hier damit passiert.
Host: Alexandra Aregger
Produzent: Noah Fend
Die Recherchen zu den afghanischen Milliarden zum Nachlesen:
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Der Podcast «Apropos» wird am 8. Dezember live im Kaufleuten in Zürich aufgenommen. Die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser sprechen mit Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger über die Folgen des Nahost-Konflikts in der Schweiz. Tickets sind hier erhältlich.
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Seit einem Vierteljahrhundert schreibt unser Redaktor Martin Läubli über Klimathemen: Er ist an 16 Klimakonferenzen gereist, hat mit Wissenschaftlerinnen, Aktivisten, mit Betroffenen und mit Skeptikern gesprochen. Er hat über Klimaziele geschrieben, hunderte Studien gelesen, die globale Erwärmung erläutert, ergründet – in allen Facetten abgehandelt.
Während diesen 25 Jahren hat sich die Berichterstattung über das Klima stark verändert. In den Anfängen musste Martin Läubli noch dafür kämpfen, dass Klimathemen ihren Platz in der Zeitung erhielten. Er musste die Gesellschaft überhaupt erst sensibilisieren. Irgendwann dann ging es plötzlich nicht mehr nur um Wissenschaft, sondern auch um Politik – und um Polemik.
Jetzt geht Martin Läubli. Und wir blicken mit ihm zurück. Was ist heute anders? Welche Kipppunkte erlebte er in dieser Zeit? Welche Rolle spielten Greta Thunberg und die Klimabewegung in seiner Arbeit? Und fürs Klima? Und wo verläuft für ihn die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus?
Das alles und mehr in der Abschiedsfolge mit Martin Läubli – beim täglichen Podcast «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Noah Fend, Sibylle Hartmann
Der Abschieds-Essay von Klimajournalist Martin Läubli: Es war eine Erlösung, als ich schreiben konnte: Der Mensch ist schuld
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Der Podcast «Apropos» wird am 8. Dezember live im Kaufleuten in Zürich aufgenommen. Die Hosts Alexandra Aregger und Philipp Loser sprechen mit Inlandredaktorin Anja Burri und Auslandchef Christof Münger über die Folgen des Nahost-Konflikts in der Schweiz. Tickets sind hier erhältlich.
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Seit Monaten spricht die Welt über das politische Sprengpotenzial der Ermittlungsakten zur Affäre um Jeffrey Epstein. Während die Opfer von Jeffrey Epstein seit längerem die vollständige Veröffentlichung der Akten fordern, versuchte US-Präsident Donald Trump bis zuletzt, dies zu verhindern.
Doch jetzt lenkt er ein. Das Repräsentantenhaus hat einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der die Freigabe aller Epstein-Akten fordert. In der Nacht auf Donnerstag (am Mittwoch Ortszeit) unterzeichnete diesen auch Trump, womit der Veröffentlichung der Akten nichts mehr im Weg steht. In der Zwischenzeit hat auch Donald Trump der Veröffentlichung zugestimmt.
Wie geht es weiter? Wie nah war Donald Trump wirklich an Jeffrey Epstein? Und was bedeutet diese Veröffentlichung für die politische Zukunft von Trump?
In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet USA-Korrespondentin Charlotte Walser die neusten Ereignisse rund um die Epstein-Akten ein.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Artikel zu der Veröffentlichung der Epstein-Akten:
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Nicht bezahlte Steuern gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb jemand überhaupt in die Schulden gerät. Dem versucht Basel nun entgegenzuwirken – mit einem Systemwechsel: Künftig sollen die Bürgerinnen und Bürger wählen können, dass ihnen die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden. Auf ihrem Konto landet dann nur das Geld, das ihnen wirklich gehört.
So ein Direktabzug stellt ein paar ziemlich grundlegende Fragenz um Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Bügerinnen und Bürgern. Liegt es in der Eigenverantwortung, sich das Geld für die Steuern rechtzeitig zur Seite zu legen? Oder soll der Staat das übernehmen? Wie viel Vertrauen braucht dieses System? Und in wen?
Das fragen wir Christian Zürcher. Der Reporter aus dem Team Reportagen und Storytelling hat sich die neue Regelung in Basel angeschaut. Jetzt ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos» und erzählt dort auch, ob Basels Steuer-Experiment zum Vorbild für andere Kantone werden könnte.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Flattax - die kleine Steuerrevolution aus Basel:
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«Pig Butchering» heisst so viel wie «Schweine schlachten». Dabei geht es um Kryptobetrüger, die immer mehr Schweizerinnen und Schweizer in die Investitionsfalle locken. Neue Zahlen zeigen, dass Opfer in der Schweiz seit 2022 bereits über eine halbe Milliarde Franken an Online-Investmentbetrüger verloren haben. Und weil die Betrüger in der Kryptowelt anonym bleiben, bleiben ihre Opfer oft machtlos.
Von dieser Anonymität profitiert auch eine zweite Gruppe: die Rechtsextremen. Wie Recherchen des Tamedia Recherchedesks zeigen, sammeln Gruppierungen wie die Junge Tat mit Krypto ziemlich viele Spenden.
Wie funktioniert das anonyme Spenden? Wie die Kryptobetrügerei? Und können wir uns davor schützen?
Darüber spricht Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk, in der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er hat gemeinsam mit Sylvain Besson und Joan Plancade vom Magazin «Bilan» die perfiden Maschen der Onlinebetrüger analysiert und mit Opfern gesprochen.
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Artikel zum Thema
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Über 200 Tage wurde verhandelt, telefoniert, hin und her geflogen und vor dem Verlust tausender Jobs gewarnt: Nun hat die Schweiz ihren Zoll-Deal mit den USA. Vergangenen Freitag stellte Wirtschaftsminister Guy Parmelin eine Absichtserklärung mit der Regierung von Präsident Donald Trump vor, die statt Zöllen von 39 Prozent nun 15 Prozent vorsieht.
Insbesondere in der Wirtschaft atmet man auf, die Bürgerlichen feiern die Arbeit ihres Bundesrats Parmelin. Die Linken hingegen werfen der Regierung wegen teuren Zugeständnissen eine «Unterwerfungsstrategie» vor. Die ins Stocken geratenen Verhandlungen nahmen Anfang November Fahrt auf, nachdem fünf Unternehmer aus der Schweiz eine goldene Rolex und einen Goldbarren ins Oval Office trugen.
Ist der Deal nun ein Erfolg? In welchen Bereichen setzt Trump die Schweiz unter Druck? Und wie kam es zu den versprochenen Investitionen von 200 Milliarden US-Dollar?
Darüber spricht Fabian Fellmann, ehemaliger US-Korrespondent und nun Inland-Redaktor, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzent: Noah Fend
Die Hintergründe des Zoll-Deals:
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Aus dem Ausland schaut man oft ein bisschen neidisch auf ein Schweizer Erfolgsmodell: die Berufslehre. Etwa zwei Drittel der Jugendlichen entscheiden sich für eine Lehre. Gleichzeitig hört man immer öfter, die Gen Z habe nicht mehr die gleiche Arbeitsmoral. Nicht zuletzt, weil es in vielen Branchen am Nachwuchs fehlt.
Was bewegt junge Menschen dazu, einen bestimmten Beruf zu wählen? Wie wichtig ist das Prestige eines Berufs heute noch? Und wie verändert KI die Berufswahl?
Chris Winteler, Redaktorin im Ressort Reportagen & Storytelling, hat drei junge Berufsleute getroffen, die die Klischees einer faulen Generation widerlegen. Junge Berufsleute, die an den Berufsschweizermeisterschaften zu den besten ihres Fachs gehören. Was sie antreibt, erzählt Chris Winteler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Hier geht's zum Porträt von Chris Winteler zum Nachlesen
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