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In der Nacht vom 13. November 2015 richteten Attentäter in Paris 130 Menschen hin. Die meisten davon - rund 90 Menschen - starben in der Konzerthalle Bataclan. Es war eine Terrornacht, die sich ins internationale Gedächtnis brannte, besonders aber ins Französische, wo diese Tage den Opfern gedacht wird.
Auch bei Maximilien Catu kommen viele Emotionen hoch. Er ging damals spontan mit Freunden zum Konzert der Eagles of Death Metal ins Bataclan - und erlebte hautnah, wie die Attentäter plötzlich das Feuer eröffneten. Er überlebt – und findet in dieser Nacht für sich eine zweite Familie.
Wie erinnert sich Catu an diese Nacht? Was hat er genau erlebt? Und was bleibt in Paris und in Frankreich davon? Oliver Meiler, Frankreich-Korrespondent des Tages-Anzeigers und der Süddeutschen Zeitung, hat Maximilien Catu getroffen und mit ihm ausführlich über die traumatische Nacht vor zehn Jahren gesprochen. Von dieser Begegnung erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzent: Tobias Holzer
10 Jahre Battaclan-Attentat:
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In der NBA, der nationalen Basketball-Liga wurden Millionen mit Wetten umgesetzt, die wahrscheinlich durch Insider-Wissen im Voraus abgeschlossen wurden. Involviert sind nicht nur Funktionäre und Gestalten aus dem organisierten Verbrechen, sondern auch Trainer und Spieler – ehemalige wie aktive.
Wettbetrug betrifft nicht nur die NBA. Im Profi-Tennis gibt es bereits seit Längerem ähnliche Probleme und im türkischen Fussball wurde gerade bekannt, dass Hunderte Schiedsrichter in einen Wettskandal involviert sind. Der Missbrauch wird dadurch tendenziell begünstigt, dass auf alles gewettet werden kann. Auch auf die absurdesten Dinge.
Wird heute mehr betrogen als früher? Welche Summen werden bei Sportwetten umgesetzt? Hat auch die Schweiz ein Problem in diesem Bereich? Und wie genau wollen die involvierten Vereine und Wett-Unternehmen das alles überhaupt wissen?
Diese und weitere Fragen beantwortet Sportredaktor Dominic Wuillemin in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Tobias Holzer
Milliarden-Business Sportwetten:
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Er ist der beste Skirennfahrer der Gegenwart. Marco Odermatt dominiert den Skiweltcup seit Jahren. Vier Mal hintereinander hat er den Gesamtweltcup gewonnen. Auch in dieser Saison ist er der grosse Favorit. In einer Sportart, die immer technischer, schneller und risikoreicher wird – und in der es oft nur um Hundertstelsekunden geht.
Wie macht Marco Odermatt das? Was macht er anders als seine Konkurrenz? Und wie wurde er überhaupt so erfolgreich?
Die «Magazin»-Autoren Christof Gertsch und Mikael Krogerus haben gemeinsam die erste autorisierte Biografie von Marco Odermatt geschrieben. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählen sie, wie es dazu kam und wie er ihnen beim ersten Treffen sein Geheimrezept verraten hat.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Weiterführende Links:
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Unsere Journalistin Celina Euchner interviewte vor Jahren für ein anderes Schweizer Medium einmal den bekannten Deutschrapper Kontra K. Heute steht in dutzenden Artikeln, sie sei dessen Partnerin.
Auf die Frage «Wer ist die Partnerin von Kontra K?» antwortete ChatGPT bis vor Kurzem: «Die Partnerin von Kontra K heisst Celina Euchner.» Andere Chat-Bots wie Claude Perplexity oder Grok gaben dieselbe Antwort und schmücken sie teils sogar mit angeblichen Bildern der beiden aus.
Was unserer Journalistin passiert ist, ist kein Einzelfall: Heute sind 52 Prozent aller Artikel im Internet von KI generiert. Darin stehen auch massenhaft falsche Nachrichten. Noch lebende Personen werden für tot erklärt oder renommierte Gerichtsreporter zu Kinderschändern.
Wie entstehen solche KI-generierten Fake News? Wer steckt hinter diesen Seiten? Was bedeutet diese Flut von falschen Informationen für unsere Gesellschaft? Und wie kann man künftig noch unterscheiden, was stimmt und was nicht?
Das hat Oliver Zihlmann, Leiter des Tamedia-Recherchedesks, zusammen mit Celina Euchner recherchiert. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Die Recherche zu KI und Fake News zum Nachlesen
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Ein royaler Paukenschlag in Grossbritannien: König Charles hat seinem Bruder Andrew den Prinzentitel entzogen. Aus Prinz Andrew wird Andrew Mountbatten Windsor.
Hintergrund sind Andrews frühere Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Seit Jahren werfen diese Kontakte dunkle Schatten auf die königliche Familie. Nun zieht Charles Konsequenzen: Andrew verliert nicht nur den Titel, sondern auch mehrere militärische Ehrenränge und sein Wohnrecht in der prestigeträchtigen Royal Lodge in Windsor.
Wie kam es so weit? Welche Rolle spielte Andrew in Epsteins Umfeld? Und wie reagieren die Britinnen und Briten darauf?
Diese Fragen beantwortet Michael Neudecker, Grossbritannien-Korrespondent für den Tagesanzeiger und die Süddeutsche Zeitung, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
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Zwar hatte Zohran Mamdani seinen demokratischen Kontrahenten Andrew Cuomo bereits bei den Vorwahlen geschlagen. Trotzdem trat er nun im Rennen um das Amt als Bürgermeister von New York nochmals gegen ihn an. Cuomo stellte sich als unabhängigen Kandidaten erneut zur Wahl. Von den Republikanern kandidierte Curtis Silwa.
Mamdani hatte während dem Wahlkampf viel Gegenwind: Nebst dem demokratischen Establisment setzte sich auch Trump für seinen Gegner Andrew Cuomo ein. Mamdanis Gegner bezeichneten den jungen Politker gerne als Kommunisten und stellten ihn als eine Gefahr für den Finanzplatz und damit für die Zukunft New Yorks dar.
Am Dienstag wurde er – trotz allem – zum neuen Bürgermeister von New York gewählt. Obwohl sich sein Sieg seit Längerem abzeichnete, ist das Resultat nun eine Überraschung.
Warum ist das so? Ist Mamdanis Wahl ein Zeichen, das über New York hinaus von Bedeutung ist? Und wofür steht Zohran Mamdani genau? Diese und weitere Fragen beantwortet USA-Korrespondentin Charlotte Walser in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Zohran Mamdanis Triumph in New York
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Die Lippen sollen voller und symetrischer werden. Dafür lassen sich zahlreiche Fraue gelartige Substanzen unter die Lippen spritzen, sogenannte Filler.
Doch laut einem Bericht des Bundes wird in diesem Geschäft gepfuscht. Jeder zweite Schweizer Anbieter spritzt illegal, heisst es. Eigentlich dürfen diese Filler nur von Ärztinnen und Ärtzrn oder von diplomierten Fachpersonen unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.
Unprofessionelle Eingriffe können dabei üble Folgen haben, die weit über das Ästhetische hinausgehen: Infektionen, Erblindungen und Embolien können erfolgen.
Wie funktioniert das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen? Und was steckt überhaupt hinter dem Trend der gespritzten Lippen?
Darüber spricht Valeria Mazzeo vom Tamedia-Recherchedesk in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat mit diversen Betroffenen über ihre Erfahrungen gesprochen.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Tobias Holzer
Hier zum Text von Valeria Mazzeo über das illegale Geschäft mit den gespritzten Lippen.
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Volljährige Männer aus der Schweiz müssen für einen Dienst einrücken. Entweder in die Armee, in den Zivilschutz oder in den Zivildienst. Die Wehrpflicht ist dabei nur auf ein Geschlecht begrenzt: Männer müssen, Frauen dürfen.
Die Service-Citoyen-Initiative will das ändern. Ende Monat stimmen wir darüber ab, ob eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt werden soll. Laut der Initiative sollen Schweizerinnen und Schweizer - je nach Ausgestaltung auch Ausländerinnen und Ausländer - einen obligatorischen Dienst für die Allgemeinheit absolvieren.
Die Initianten versprechen sich davon mehr Solidarität in der Gesellschaft, ein stärkerens Miteinander. Die Gegnerinnen und Gegner finden, die Initiative würde das aktuelle Milizsystem untergraben – und Frauen würden heute schon genug machen.
Was ist an diesen Argumenten dran? Was würde so ein Service Citoyen genau bedeuten? Und wie hoch stehen die Chancen für eine Annahme der Initiative?
Das erklärt Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum Thema:
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«In den Nachrichten kommt so viel Negatives – das tut mir nicht gut», sagt Susanne. Sie liest keine Zeitung mehr, hört keine Nachrichten am Radio und schaut keine News am Fernseher. Damit ist sie nicht allein: Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung gilt laut einer neuen Studie der Universität Zürich als News-depriviert.
Medienforscher Marc Eisenegger warnt: «Das Resultat ist demokratiepolitisch sehr problematisch – News-Deprivierte wissen weniger und nehmen seltener am demokratischen Prozess teil.»
Warum wenden sich so viele vom Nachrichtengeschehen ab? Welche Rolle spielen Social Media, Negativität und Überforderung? Und wie kann man News-müde wieder erreichen?
Antworten auf diese Fragen hat Denise Jeitziner, Redaktorin im Ressort Leben. Sie hat mit News-Deprivierten gesprochen und berichtet darüber in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Jacqueline Wechsler
Links zur Folge:
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Im Sudan in Nordost-Afrika bekriegen sich die Truppen der Rapid Support Forces (RSF) und die sudanesische Armee (SAF). Rund zweieinhalb Jahre dauert dieser Krieg bereits an – und er hat inzwischen die aktuell grösste humanitäre Krise der Welt herbeigeführt. Gerade erfasst das Land eine neue Welle exzessiver Gewalt.
Seit Kriegsbeginn mussten bereits 14 Millionen Menschen aus dem Sudan flüchten. Die meisten von ihnen sind jetzt in riesigen Flüchtlingscamps an der Grenze zum Sudan untergebracht, zum Beispiel im Tschad. Zehntausende Menschen leben dort in improvisierten Unterkünften.
Wie geht es den Menschen dort? Wie funktionieren diese Camps? Wie lange bleiben sie? Und warum ist dieser folgenschwere Krieg im Westen kaum Thema?
Unser Karikaturist Felix Schaad hat ein Flüchtlingscamp in Aboutengue, im Tschad, besucht. Er hat Not und Leid gesehen, aber auch Freude und Optimismus. Was er bei seinem Besuch erlebt hat, hat er in einer Comicreportage gezeichnet. Jetzt erzählt er es in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzentin: Sibylle Hartmann
Artikel zum Thema:
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