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Die Schweiz wächst Jahr für Jahr. Der Wohnraum wird immer knapper. Ein Zauberwort, das in den Debatten um die Wohnungsnot immer häufiger genannt wird, ist die Verdichtung. Damit gemeint ist, dass auf bereits bebauten Flächen noch mehr Wohnraum entsteht.
Was auf den ersten Blick plausibel klingt, kann auf die betroffenen Quartiere einschneidende Auswirkungen haben. Das zeigt sich exemplarisch in Seebach. Kaum an einem anderen Ort wird so viel gebaut wie im zweitgrössten Quartier von Zürich. In den nächsten Jahren entstehen in Seebach rund 2400 neue Wohnungen.
Was macht das mit einem Ort, wenn alle dichter aufeinander leben? Welche Orte sind sonst noch von der Verdichtung betroffen – oder könnten es in Zukunft sein? Und gibt es auch positive Nebenwirkungen?
Darüber spricht Helene Obrist, Redaktorin im Ressort Zürich, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Sie hat zusammen mit Maren Meyer, Leiterin des Wirtschaftsteams im Ressort Zürich Politik & Wirtschaft, Porträt über das Quartier Seebach geschrieben.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum Thema:
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In diesen Tagen endet die Vernehmlassung zu den neuen Verträgen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Parteien, Verbände und Interessengruppen konnten sich in den letzten Wochen zum 1’800 Seiten dicken Vertragswerk äussern. Ihre Rückmeldungen zeigen: Die meisten befürworten die neuen Verträge im Grundsatz.
Gleichzeitig beginnt jetzt eine breite öffentliche Debatte über die Verträge. Und bereits jetzt wird klar: Diese Debatte wird ziemlich intensiv.
Warum ist das so? Worum geht es genau in diesen 1’800 Seiten? Wo liegen die Knackpunkte? Wer positioniert sich wie? Und warum streiten eigentlich alle jetzt schon über ein mögliches Ständemehr?
Unsere Bundeshauschefin Larissa Rhyn hat den neuen Vertragsentwurf (fast ganz) gelesen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» gibt sie uns einen Überblick über die wichtigsten Punkte des Vertragpakets und der politischen Debatte dazu.
Host: Philipp Loser
Produktion: Sara Spreiter
Artikel und Podcast zum Thema:
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Im Jahr 2022 wird im Könizbergwald im Kanton Bern ein achtjähriges Mädchen ermordet. Unter Verdacht steht die Mutter des Mädchens. Diese wird danach verurteilt, bestreitet die Tat aber bis heute. Es war eines der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der jüngeren Schweizer Geschichte.
Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Schuld der Mutter, aber es gibt unter anderem einen Zeugen: Ein damals 12-jähriger Junge hat Mutter und Tochter als letzte gesehen. So wird er zum wichtigsten Trumpf der Ermittlungsbehörden.
Drei Jahre nach dem Mord, wehrt sich nun seine Mutter – weil ihr Sohn sei fast daran zerbrochen. Der Fall und seien Rolle als Zeuge habe ihn enorm belastet, sagt seine Mutter.
Was ist damals genau passiert? Wie geht die Schweiz mit minderjährigen Zeugen um? Und was machen Eltern dabei durch?
Regina Schneeberger und Michael Bucher vom Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», haben der Geschichte nachrecherchiert. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» sprechen die beiden darüber.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
Der Text von Regina Schneeberger und Michael Bucher: Lukas (12) wird Hauptzeuge in einem Mordfall – und zerbricht beinahe an dieser Last
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Am Schluss ragte nur noch das Dach aus dem Schuttkegel. Verbogen, zerdrückt, kaputt. Am 28. Mai verlor Lukas Kalbermatten sein Hotel Edelweiss. Ein Lebenswerk mehrerer Generationen lag begraben unter Fels und Geröll. So wie Lukas Kalbermatten ging es zwei weiteren Hotels – und ganz Blatten. Eine bis zu 100 Meter dicke Schuttschicht zerstörte das Dorf im Lötschental.
Jetzt, rund fünf Monate später, schöpft das Dorf neue Hoffnung. Sinnbild dafür ist ein Bauprojekt auf der Lauchernalp, direkt neben Blatten. Dort entsteht in Rekordzeit ein neues Hotel. Es ist ein Zeichen für Aufbruch und Wiederaufbau: Blatten schaut jetzt nach vorne.
Warum ist dieses Hotelprojekt für die Region so wichtig? Wie geht es den Menschen in Blatten heute? Und wie nachhaltig ist die Zuversicht, die im Bergdorf gerade aufkommt?
Bundeshausredaktor Cyrill Pinto ist kürzlich auf die Lauchernalp gefahren und hat mit Lukas Kalbermatten die Baustelle des neuenn Hotels bsichtigt. Was er dort gesehen und gespürt hat, erzählt er in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Noah Fend
Die Reportage von der Lauchernalp zum Nachlesen:
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Das Halbtax der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist das bekannteste Abo für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz. Und das beliebteste. Jetzt soll es verschwinden. So zumindest berichtete es kürzlich der «K-Tipp».
Zahlreiche Medien – auch wir – griffen das auf und lösten einen ziemlich grossen Aufschrei aus. Ein Aufschrei, der nicht zum ersten Mal zeigte, wie nahe die SBB den Leuten sind.
Warum ist das eigentlich so? Was sagt diese spezielle Verbindung zu ihrer Bahn über die Schweizerinnen und Schweizer aus? Und vor allem: Was haben die SBB mit dem Halbtax wirklich vor?
Wirtschaftsredaktor und Verkehrsexperte Benjamin Bitoun ordnet den Aufschrei rund ums Halbtax in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ein. Ruhig und sachlich, natürlich.
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
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Die Rolle der Schweiz in den Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästina war bislang ziemlich passiv. Doch hinter den Kulissen leistet eine Schweizer Akteurin mit palästinensischen Wurzeln Beeindruckendes: die 45-jährige Hiba Qasas aus Genf.
Sie hat auf den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump eingewirkt, trifft Staatspräsidenten und verhandelt an geheimen Konferenzen über mögliche Wege zu einem Frieden.
Wie genau macht sie das? Wer ist die Frau? Und warum kennt man sie in der Schweiz kaum?
Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid hat Hiba Qasas über mehrere Monate begleitet und mit ihr über ihre Herkunft, über ihr Vorgehen und ihre Ziele gesprochen. In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt er davon.
Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sara Spreiter
Der Text von Benno Tuchschmid über Hiba Qasas: Die Schweizerin, die auf Trumps Friedensplan einwirkte
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Die EU ist in der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump so herausgefordert wie schon lange nicht mehr. Denn durch Trumps Aussen- und Wirtschaftspolitik verändert sich die geopolitische Lage laufend.
In diesen Zeiten steht Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin vermehrt im Fokus. Was sie macht und wie sie es macht, hat mehr Bedeutung als zuvor.
Sie steht am Anfang ihrer zweiten Amtszeit und es scheint, als würde die Öffentlichkeit sie erst jetzt so richtig kennenlernen. Für was steht sie? Was kann man von ihr in der aktuellen Situation erwarten? Und warum wird die Kritik an ihr immer lauter?
Diese und weitere Fragen beantwortet Dominique Eigenmann, Korrespondent für Europa, EU und Nato, in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Host: Philipp Loser
Produzent: Tobias Holzer
Mehr zum Artikel:
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In der Stadt gibt es sie in fast jedem Quartier: die Altkleider-Container. Und ähnlich wie beim Altglas, steht auch bei den Altkleider-Sammelstellen oftmals viel um den eigentlichen Container herum. Manchmal überlaufen sie völlig. Denn es werden immer mehr Kleider gespendet. Doch die Qualität der Kleidung nimmt ab. Und in den Containern landen auch häufig Sachen, die dort eigentlich gar nicht hineingehörten.
Das Altkleidersystem war einmal ein karitatives Erfolgsmodell. Jetzt stösst es an seine Grenzen und droht, zusammenzubrechen. Davor warnen die grossen Sammelfirmen wie Tell-Tex oder Texaid.
Wie konnte es soweit kommen? Soll man überhaupt noch Kleider spenden? Wenn ja: welche? Und kommt jetzt die grosse Recyclingrevolution? Diese und weitere Fragen beantwortet Jacqueline Büchi, Leiterin des Ressorts Reportagen & Storytelling in einer neuen Folge des täglichen Podcast «Apropos».
Die Folgen von Fast-Fashion und Online-Shopping
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Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) zählen zu den grössten Anbietern psychiatrischer Behandlungen in der Schweiz. Die Patienten sollen individuell und massgeschneidert behandelt werden. So versprechen es die PDAG, die im Besitz des Kantons Aargau sind.
Recherchen des Tamedia-Recherchedesks zeigen nun, dass das nicht immer optimal gelingt. Für manche Patienten endete die Behandlung tragisch: Von 2018 bis 2023 verzeichneten die PDAG 33 «aussergewöhnliche Todesfälle».
Zu konkreten Einzelfällen äussern sie sich nicht. «Wir können aber festhalten, dass sich die PDAG an die international und national geltenden Leitlinien und Empfehlungen halten und wo nötig die Prozesse entsprechend angepasst sind», heisst es auf Anfrage. Meist handelte es sich bei den aussergewöhnlichen Todesfällen um Suizide, rund zehn seien auf Unfälle oder medizinische Vorfälle zurückzuführen.
So war es auch bei Nick (22), Dömu (25) und Theo (18). Sie alle starben nach einer Behandlung am Hauptstandort der PDAG, der Klinik Königsfelden. Nun erheben ihre Angehörigen verschiedene Vorwürfe. Sie wollen nicht länger schweigen, «damit sich endlich etwas ändert», wie sie sagen.
Was ist in Königsfelden genau passiert? Wie sind die jungen Männer gestorben? Und welche Verantwortung trägt die Klinik?
Catherine Boss, Co-Leiterin des Recherchedesks, und Roland Gamp, Reporter beim Recherchedesk, haben mehrere Monate lang recherchiert. Sie haben Dokumente studiert, mit den Familien der Verstorbenen und mit Experten gesprochen. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».
Host: Alexandra Aregger
Produzentin: Sibylle Hartmann
Die Recherchen zum Nachlesen:
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Auch eine Woche später wird die eskalierte Demo in Bern noch intensiv diskutiert, nicht nur in den Gassen (und im Parlament) von Bern, sondern auch in der nationalen Politik.
Was ist am letzten Samstag in Bern schief gelaufen? Wie soll Bern – und wie die Schweiz – damit umgehen? Ist diese Gewalt ein Indiz für etwas Grösseres, das da auf uns zukommt? Und warum tut sich die offizielle Schweiz denn so schwer, eine Haltung zu Palästina zu finden?
Das diskutieren Bundeshauschefin Larissa Rhyn und Meinungschef Fabian Renz in einer neuen Folge des Politik-Podcasts «Politbüro». Sie sind zu Gast bei Philipp Loser.
Jeden Freitagmittag erscheint eine neue, aktuelle Folge des Podcasts «Politbüro». Mit einem Digitalabo des Tages-Anzeigers, der Berner Zeitung, der Basler Zeitung oder eines anderen Tamedia-Titels könnt ihr die neue Folge dann sofort hören. Ohne Abo werden die neusten Folgen jeweils erst nach einer Woche zugänglich. Wie ihr «Politbüro» sofort hört, lest ihr hier.
Und hier gibt es ein besonders günstiges Abo-Angebot für euch:
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